Dieser Trööt verdeutlicht m.E. mal wieder sehr schön, dass man im Gegensatz zu den fast willkürlichen Klassenangaben auf Ruten und Schnüren (Einhand?, Zweihand?, zugewiesenes Klassengewicht?) mit den sehr einfach zu ermittelnden Auslenkungsdaten der Rute (3,75°/15°) in Gramm und Meter sowie den Schusskopf-/Keulen-Daten in Gramm und Meter auch als nicht-Profi zu einer hinreichend passenden Abstimmung kommen kann.
Für sehr viele Ruten/Blanks (über 300) findet man diese Daten bereits in Matschewskis Tabelle auf http://www.solitip.de, trägt die dann einfach in den Schusskopfrechner ein und bekommt eine sehr übersichtliche Zusammenstellung nach Schusskopfgewicht und -Länge, bzw für die WF-Keule. Eine WF-Keule ist schließlich nichts anderes als ein fest mit der Runningline verbundener Schusskopf.
@Bernd: Der Schusskopfrechner basiert auf den Rutendaten (3,75°/15°-Auslenkung) und bringt als Ergebnis eine ziemlich genau eingegrenzte Grundabstimmung, jede weitere Einbeziehung externer Parameter (Wind, Wetter.....) würde individuelle Aspekte des Werfers/der speziellen Situation ins Spiel bringen, was eben genau nicht das Ziel der Berechnung ist.
Man könnte dies mit der Grundeinstellung eines Regelkreises vergleichen. Auch dort gibt es je nach Typ und Komplexität jeweils eine funktionierende Grundeinstellung des Reglers passend zum System. Das Feintuning muss am Objekt selbst im Laufe des Betriebs vor Ort vorgenommen und optimiert werden, wie Dieter dies sehr treffend beschrieb:
Dieter W. hat geschrieben: ..........
Lass Andreas (und das gilt meiner Meinung nach für Jeden, der sich auf neues Terrain begibt) mit einer gut benutzbaren Lösung seine Erfahrungen machen. Setzt er die neue Technik oft und öfter ein, wird er dazu lernen, Neues selbst entdecken und erleben und sein Wissen erweitern.
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Viele Grüße
Dieter
Gruß vom platten Niederrhein






