Plaidoyer für das Forellenpuff

Was macht FLIEGENFISCHEN aus? Hier darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden! Auch Termin- und andere Ankündigungen passen hier herein. Erlebtes Fliegenfischen - hier kannst Du Deine Erlebnisse für alle schildern, wir lesen gerne Storys von früher und heute!
(Bitte prüfe zuerst, ob nicht eine der nachfolgenden Rubriken geeigneter für Deinen Beitrag ist).

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Hardy

Re: Klarstellung

Ungelesener Beitrag von Hardy »

pehers hat geschrieben:...
Ich jedenfalls bin der Meinung, dass knappes Gut irgendwann auch hohe Preise bringen wird (siehe Sprit) und dass es dann so nicht weiter geht. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich zum Ausdruck bringen (ob dann ein Verband, Verein, Gerätehändler oder Privater Pächter sein wird, ist letztlich egal - er wird einen fairen Preis bezahlen müssen). ...
Hans
Moin moin

Man sollte langsam aufhören, natürliche Ressourcen nur unter einem finanziellen Aspekt zu sehen.

Wozu rein finanzielle Sicht führt, kann man sehr schön beim Wald sehen, der von den den Forstleuten in kurzsichtiger Weise verhunzt und kaputt gemacht wurde. Auf dem gleichen Weg sind wir mit unseren Gewässern. Alles wird nur auf Ertrag und Wirtschaftlichkeit getrimmt.
Das die Natur ganz andere Aufgaben hat, als uns unser Hobby zu ermöglichen sollten wir langsam mal begreifen.

Für die Bewirtschaftung von Gewässer scheint mir der Ansatz, alle Gewässer in einer großen Hand zu halten wesentlich geeigneter, als stückchenweise verteilt.
Wer nun diese große Hand ist, sei dahingestellt. Nur muß sich die Bewirtschaftung, besser noch Plfege am Gewässer und NICHT an den Forderungen der Nutzer ausrichten.

Kurzsichtige Egoismen sind da ebensowenig hilfreich wie kollektive Überforderung.

Halbwegs normale und natürliche Zustände werden wir nur bei Selbstbeschränkung und Verzicht irgendwann wieder herstellen können.


Groetjes
Hardy
Kanne
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Ungelesener Beitrag von Kanne »

Hallo,

eigentlich hatte ich mit dem Thema abgeschlossen, aber nach Marios und Hardy`s Statements möchte ich mich noch mal äußern, da Du Hans ja scheinbar doch im Thema etwas „versteckt“ gehalten hast.
Wasser an sich, egal ob es fließt oder steht ist doch eigentlich Lebensgrundlage für uns alle.
Wird es veredelt zum trinken, bezahlen wir dafür, wird es zur Stromerzeugung genutzt, bezahlen wir dafür, wird es fürs Baden veredelt, und ist es nur der Sonnenschirm, wir bezahlen, auch fürs Kanufahren und letztlich auch für die Fischerei, ob von Beruf oder als Hobby, wir bezahlen. Obwohl Wasser sowohl als Lebensraum für einen Teil unserer Nahrung als auch für uns als absolute Lebensgrundlage von „?“ erschaffen wurde.

Ist nicht aus diesen Gründen Wasser als eines der höchsten Allgemeingüter überhaupt zu sehen?

Nun, lieber Hardy, geben wir den Teil des Wassers welches wir für unser Hobby nachhaltig nutzen wollen gemeinsam demokratisch in die Hände die wir dafür geeignet halten?
Dafür müssten letztendlich nur die Grundlagen geschaffen werden was natürlich bei der von uns allen praktizierten „Kleinstaaterei“ wiederum nicht funktionieren wird. Dabei gibt es genügend positive Ansätze, hier sei nur die „IG Dreisam“ genannt.

Mit freundlichen Grüßen, Lutz
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Wasserpatscher
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Ungelesener Beitrag von Wasserpatscher »

pehers hat geschrieben:Ich halte diese Situation aber auch für ein Auslaufmodell, das - auch wenn man es teilweise noch verhindern konnte - auf lange Sicht nicht in der Form finanzierbar bleiben wird. Auch Ihr werdet da irgendwann aufwachen müssen, denn die öffentliche Hand wird nicht ewig zu einem Bettel Rechte verpachten, die einfach deutlich mehr wert sind. (...)

Dass ein ge- und behütetes Privatrevier mehr Schonung erfährt als eine öffentlich zugängige Strecke, ist meines Erachtens eine klare Sache, die man außer Streit stellen kann.
Dass hängt extrem davon ab, wie dicht besiedelt und entsprechend stark befischt eine Landschaft und ihre Gewässer sind. Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass es gut funktionieren kann ohne diese Pachtkleinstaaterei, wie wir sie bei uns Wessis haben. Nicht ohne Grund schliessen sich viele Angelvereine wieder zu IGs zusammen, die auch eine Gemeinschaftsbefischung erlauben. Gott sei Dank!
Liebe Grüße, Gerhard

„Ach, du bist's, alter Wasserpatscher, sagte sie, ich weine
über meine goldene Kugel, die mir in den Brunnen hinabgefallen ist.“
montgommery
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Ungelesener Beitrag von montgommery »

Hi Männers
Na dann möchte ich mich hierzu ebenfalls mal äußern.
Ich jedenfalls bin der Meinung, dass knappes Gut irgendwann auch hohe Preise bringen wird (siehe Sprit) und dass es dann so nicht weiter geht. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich zum Ausdruck bringen (ob dann ein Verband, Verein, Gerätehändler oder Privater Pächter sein wird, ist letztlich egal - er wird einen fairen Preis bezahlen müssen). ...
Hans
Ich halte diese Situation aber auch für ein Auslaufmodell, das - auch wenn man es teilweise noch verhindern konnte - auf lange Sicht nicht in der Form finanzierbar bleiben wird. Auch Ihr werdet da irgendwann aufwachen müssen, denn die öffentliche Hand wird nicht ewig zu einem Bettel Rechte verpachten, die einfach deutlich mehr wert sind. (...)
Jahr für Jahr fahre ich zum Fischen, für 1-2 Wochen ,in meine Heimat ins Erzgebirge und freue mich immer riesig auf das gemeinsame Fischen mit meinen Freunden in einer gigantischen Natur. Noch immer kaufe ich meine Wochenkarte beim AVS-Chemnitz und von einem Auslaufmodell kann da nach 18 Jahren Deutscher Einheit keine Rede sein. Was die Verpachtung der Gewässer betrifft gilt in Sachsen, wie schon so oft hier im Forum erwähnt , nicht wer den höchsten Preis bietet sondern der der das beste Bewirtschaftungskonzept vorlegt erhält den Zuschlag. Weder von dicht besiedelt und noch von einem hohen Befischungsdruck habe ich in den Jahren je etwas bemerkt. Im Gegenteil, meist treffe ich auf meinen Touren an den Gewässern des Erzgebirges keine Menschenseele.
Nicht mal das Schlossgespenst am Delta xy-Ray war dieses Jahr zu sehen. :wink:

Nochmals viele liebe Grüße ins Erzgebirge! Es war wieder Klasse mit euch!

Gruß Monty
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

montgommery hat geschrieben:Hi Männers
Na dann möchte ich mich hierzu ebenfalls mal äußern.

(...)

Weder von dicht besiedelt und noch von einem hohen Befischungsdruck habe ich in den Jahren je etwas bemerkt. Im Gegenteil, meist treffe ich auf meinen Touren an den Gewässern des Erzgebirges keine Menschenseele.

Hallo Monty,

komisch - in dem Thread unten wird geschrieben das Erzgebirge sei "ausgebucht":

viewtopic.php?t=258539&highlight=

siehe Beitrag von Kanne...

Gruß

Markus
brummer
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Ungelesener Beitrag von brummer »

@ markus
ja klar,hast Du das noch nich gewußt??......jeder Mensch der Urlaub im Erzgebirge macht ist Fliegenfischer......

Gruß
René
holger72
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forellen-puffs !!!

Ungelesener Beitrag von holger72 »

guten morgen,
habe mir eure Meinungen sehr genau durchgelesen. in einer art verstehe ich eure meinungen bezüglich fliegenfischen in forellenpuffs nicht . denn das begründe ich damit das doch zu fast 100% das fliegenfischen an solchen Forellen-anlagen meist verboten ist. es gibt nur vereinzelnd ein paar ausnahmen.
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pehers
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Ungelesener Beitrag von pehers »

Servus!

Habe mal die Liste auf der Fisch und Fang HP durchgeschaut soweit es da HP's gab und habe eigentlich kaum Anlagen gefunden, wo Fliegenfischen explizit verboten war.

Außerdem geht es mir mehr darum, dass man das Kozept ändern müsste, bevor man da wirklich gerne hin gehen kann. Sehr gefallen hat mir z.B. diese HP: http://www.kreidesee-guiding.de/

L.G.
Hans
www.soulfishing.eu
I still don't know why I fish or why other men fish, except that we like it and it makes us think and feel. (Roderick L. Haig-Brown, A River Never Sleeps)
montgommery
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Ungelesener Beitrag von montgommery »

:roll: Guten Morgen Markus! :roll:

Gruß Monty
Kanne
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Ungelesener Beitrag von Kanne »

HalloLe, Markus,

bitte um Entschuldigung. Kenn mich mit der Elektronik und Computern nicht so gut aus und hab da wohl ein Problem mit den Smilies gehabt, die ich hätte einfügen müssen. Ein ganzes Gebirge ausgebucht, es war als Spass gemeint.
Hoffentlich hab ich jetzt keinen Gastangler verschreckt, war nur so weil Brummi immer Leute einlädt und ich gar nicht weiß ob bei der Trockenheit hier bei uns noch Wasser in den Flüssen ist

:shock: war das jetzt richtig?

Nun, Spaß beiseite - ich würde gern mal einen Wochenendtrip nach Kroatien wagen, es gibt Quartiere genügend in der Region- Freitag Mittag los und Montag früh Frisch auf Arbeit. Das ginge durchaus.

Wenn ich jemandem die Lech-Staustufe # 10 empfehlen dürfte, würd ich das natürlich vorziehen.

Gruß Lutz
Pinn
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Ungelesener Beitrag von Pinn »

pehers hat geschrieben:Servus!

Habe mal die Liste auf der Fisch und Fang HP durchgeschaut soweit es da HP's gab und habe eigentlich kaum Anlagen gefunden, wo Fliegenfischen explizit verboten war.

Außerdem geht es mir mehr darum, dass man das Kozept ändern müsste, bevor man da wirklich gerne hin gehen kann. Sehr gefallen hat mir z.B. diese HP: http://www.kreidesee-guiding.de/

L.G.
Hans
Fliegenfischen nicht "explizit verboten" in unserer Region bedeutet zu 90% nur: Fliegenfischen ist kein Thema, weil es keiner macht. Gern gesehen ist es deshalb lange noch nicht.

Hängt sicher auch damit zusammen, dass derartige bekannte Seen bei uns in NRW i.d.R. stark frequentiert werden und Ansitzangler als Kundschaft überwiegen. Solange sich das gut rechnet, werden die Betreiber sicher nicht über neue Konzepte nachdenken.

Das Konzept von
http://www.kreidesee-guiding.de/
finde ich auch sehr interessant. Ob sowas in der Art als alternative Bewirtschaftung von Gewässern infrage kommt, weiss ich nicht. Viele dafür geeignete Gewässer gibt es in meinem Umkreis nicht.

Ich denke, die Pächter oder Eigentümer dieser Seen handeln meistens betriebswirtschaftlich und weniger nach ökologischen oder sozialen Gesichtspunkten.

Gruß, Werner
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