Plaidoyer für das Forellenpuff
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- pehers
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Plaidoyer für das Forellenpuff
Servus Leute!
In einem anderen Fred hat ein Kollege geschrieben, dass Forellenpuffs etwas despektierlich beobachtet werden in unseren Reihen! Das stimmt - leider!!!
Ich finde das schade!!! Ich gehe zwar auch lieber an ein schönes fließendes Fliegengewässer, das von einem erlesenen Kreis an noblen Zunftkollegen wie ein Schatz gehütet wird, aber das geht eben nicht jeden Tag.
Ich halte einen gepflegten Angelteich für eine hervorragende Alternative. Ich habe in England an solchen Fisheries die Rute geschwungen und eine spannende und in ihrer Schwierigkeit nicht zu unterschätzende Fischerei erlebt. Die Anlagen sind gepflegt, strahlen etwas vom Flair englischer Gärten aus, die Kollegen waren freundlich und man konnte qualitativ hochwertige Fische (Regenbogenforellen) fangen.
Es wäre eine wunderbare Möglichkeit, den enormen Befischungsdruck an unseren natürlichen Gewässern zu vermindern und einen angemessene Alternative zu bieten.
Es hat sich bewährt, Anfänger, die einen Erfolg als Anreiz benötigen an derartige Teichanlagen mitzunehmen. Für den Spezialisten ist es eine Herausforderung die überwinterten Fische zu fangen, die das Können auf eine harte Probe stellen.
Die abgeschlossenen Seen kann man durchaus mit exotischeren, faunenfremden Spezies besetzen, die auch in der Küche eine interessante Abwechslung bieten können.
Ich würde mich freuen, wenn man nicht immer das sozialistische kollektive Fischereirecht wieder herbeiwünschen, sondern eine adäquate Alternative annehmen und zu schätzen lernen würde. Unsere Fließgewässer vertragen einfach im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung im Zusammenhang mit ausreichendem Respekt vor der Kreatur einen so hohen Befischungsdruck nicht mehr, wie er unumgänglich wäre, um auch in Zukunft jedem "sein" Fliegenwasser zur Verfügung zu stellen.
Vielleicht könnte man ja in solchen Teichanlagen zumindest Teile für die Fliegenfischerei reservieren und zu leistbaren Preisen für jedermann die Entnahme von beispielsweise zwei Forellen pro Tag gestatten. Wenn man nicht gerade endlos viele Fische rein schüttet, werden die Fische wohl auch nicht soooo leicht zu fangen sein.
Freue mich auf Eure Meinung und vielleicht eine Diskussion!
Beste Grüße,
Hans
P.S.: Bei uns in Österreich wird leider auf den meisten Anlagen dieser Art völlig auf uns Fliegenfischer vergessen - es gibt keine Stege, keinen Wurfraum, ... Man fürchtet wahrscheinlich zu Recht, dass man die Fliegenfischer einfach nicht ansprechen kann. Schade ist es auch, dass oft qualitiativ letztklassiges Besatzmaterial verwendet wird, das es einem schwer macht, diese Fischerei zu mögen!
In einem anderen Fred hat ein Kollege geschrieben, dass Forellenpuffs etwas despektierlich beobachtet werden in unseren Reihen! Das stimmt - leider!!!
Ich finde das schade!!! Ich gehe zwar auch lieber an ein schönes fließendes Fliegengewässer, das von einem erlesenen Kreis an noblen Zunftkollegen wie ein Schatz gehütet wird, aber das geht eben nicht jeden Tag.
Ich halte einen gepflegten Angelteich für eine hervorragende Alternative. Ich habe in England an solchen Fisheries die Rute geschwungen und eine spannende und in ihrer Schwierigkeit nicht zu unterschätzende Fischerei erlebt. Die Anlagen sind gepflegt, strahlen etwas vom Flair englischer Gärten aus, die Kollegen waren freundlich und man konnte qualitativ hochwertige Fische (Regenbogenforellen) fangen.
Es wäre eine wunderbare Möglichkeit, den enormen Befischungsdruck an unseren natürlichen Gewässern zu vermindern und einen angemessene Alternative zu bieten.
Es hat sich bewährt, Anfänger, die einen Erfolg als Anreiz benötigen an derartige Teichanlagen mitzunehmen. Für den Spezialisten ist es eine Herausforderung die überwinterten Fische zu fangen, die das Können auf eine harte Probe stellen.
Die abgeschlossenen Seen kann man durchaus mit exotischeren, faunenfremden Spezies besetzen, die auch in der Küche eine interessante Abwechslung bieten können.
Ich würde mich freuen, wenn man nicht immer das sozialistische kollektive Fischereirecht wieder herbeiwünschen, sondern eine adäquate Alternative annehmen und zu schätzen lernen würde. Unsere Fließgewässer vertragen einfach im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung im Zusammenhang mit ausreichendem Respekt vor der Kreatur einen so hohen Befischungsdruck nicht mehr, wie er unumgänglich wäre, um auch in Zukunft jedem "sein" Fliegenwasser zur Verfügung zu stellen.
Vielleicht könnte man ja in solchen Teichanlagen zumindest Teile für die Fliegenfischerei reservieren und zu leistbaren Preisen für jedermann die Entnahme von beispielsweise zwei Forellen pro Tag gestatten. Wenn man nicht gerade endlos viele Fische rein schüttet, werden die Fische wohl auch nicht soooo leicht zu fangen sein.
Freue mich auf Eure Meinung und vielleicht eine Diskussion!
Beste Grüße,
Hans
P.S.: Bei uns in Österreich wird leider auf den meisten Anlagen dieser Art völlig auf uns Fliegenfischer vergessen - es gibt keine Stege, keinen Wurfraum, ... Man fürchtet wahrscheinlich zu Recht, dass man die Fliegenfischer einfach nicht ansprechen kann. Schade ist es auch, dass oft qualitiativ letztklassiges Besatzmaterial verwendet wird, das es einem schwer macht, diese Fischerei zu mögen!
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I still don't know why I fish or why other men fish, except that we like it and it makes us think and feel. (Roderick L. Haig-Brown, A River Never Sleeps)
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Kanne
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Hallo,
alleine der Ausdruck, der mir noch bitter aufstößt, mag mir nicht so recht schmecken.
Pehers hat folgendes geschrieben:
"Ich würde mich freuen, wenn man nicht immer das sozialistische kollektive Fischereirecht wieder herbeiwünschen, sondern eine adäquate Alternative annehmen und zu schätzen lernen würde. Unsere Fließgewässer vertragen einfach im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung im Zusammenhang mit ausreichendem Respekt vor der Kreatur einen so hohen Befischungsdruck nicht mehr, wie er unumgänglich wäre, um auch in Zukunft jedem "sein" Fliegenwasser zur Verfügung zu stellen."
Natürlich geh ich auch gern mal an einen Forellensee, aber in Fliessgewässern alle paar Kilometer ein anderer Bewirtschafter?
In meiner Heimat bewirtschaften wir hunderte Flusskilometer als Landesverband, für ALLE zugänglich und von Befischungsdruck merk ich nichts.
Mag in Österreich anders sein, ist auch anders gewachsen, aber was steckt da dahinter? Ist es wirklich "nur" das was Du auszudrücken versuchst oder nicht doch iregendwas Andres?
ist nicht persönlich gemeint...
Gruß, Lutz
p.s. "Ich gehe zwar auch lieber an ein schönes fließendes Fliegengewässer, das von einem erlesenen Kreis an noblen Zunftkollegen wie ein Schatz gehütet wird, aber das geht eben nicht jeden Tag. "
Warum nicht jeden Tag? Bei uns geht das, sind wir einfach zu tolerant?
alleine der Ausdruck, der mir noch bitter aufstößt, mag mir nicht so recht schmecken.
Pehers hat folgendes geschrieben:
"Ich würde mich freuen, wenn man nicht immer das sozialistische kollektive Fischereirecht wieder herbeiwünschen, sondern eine adäquate Alternative annehmen und zu schätzen lernen würde. Unsere Fließgewässer vertragen einfach im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung im Zusammenhang mit ausreichendem Respekt vor der Kreatur einen so hohen Befischungsdruck nicht mehr, wie er unumgänglich wäre, um auch in Zukunft jedem "sein" Fliegenwasser zur Verfügung zu stellen."
Natürlich geh ich auch gern mal an einen Forellensee, aber in Fliessgewässern alle paar Kilometer ein anderer Bewirtschafter?
In meiner Heimat bewirtschaften wir hunderte Flusskilometer als Landesverband, für ALLE zugänglich und von Befischungsdruck merk ich nichts.
Mag in Österreich anders sein, ist auch anders gewachsen, aber was steckt da dahinter? Ist es wirklich "nur" das was Du auszudrücken versuchst oder nicht doch iregendwas Andres?
ist nicht persönlich gemeint...
Gruß, Lutz
p.s. "Ich gehe zwar auch lieber an ein schönes fließendes Fliegengewässer, das von einem erlesenen Kreis an noblen Zunftkollegen wie ein Schatz gehütet wird, aber das geht eben nicht jeden Tag. "
Warum nicht jeden Tag? Bei uns geht das, sind wir einfach zu tolerant?
- Erzgebirgler
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Hallo Hans,
habe deine Zeilen aufmerksam gelesen und gehe mit deiner Ansicht, was die Forellenteichanlagen betrifft, durchaus konform.
Was ich allerdings nicht ganz verstehe, ist die Tatsache, das du den Sozialismus wieder ins (Wort-)spiel bringst!!!
Hast du unsere Region je schon mal befischt, um dir ein Urteil darüber bilden zu können????
Irgendwie komisch, das Fliegenfischer aus allen Teilen Deutschlands, uns um unsere Gewässer und Fischbestand beneiden. Also kann die Bewirtschaftung ja nicht so schlecht sein, oder??
Komm doch einfach mal vorbei, mach paar Tage hier Urlaub und dir dann persönlich ein Bild von dieser Bewirtschaftungsform.
Gruß Rico
habe deine Zeilen aufmerksam gelesen und gehe mit deiner Ansicht, was die Forellenteichanlagen betrifft, durchaus konform.
Was ich allerdings nicht ganz verstehe, ist die Tatsache, das du den Sozialismus wieder ins (Wort-)spiel bringst!!!
Hast du unsere Region je schon mal befischt, um dir ein Urteil darüber bilden zu können????
Irgendwie komisch, das Fliegenfischer aus allen Teilen Deutschlands, uns um unsere Gewässer und Fischbestand beneiden. Also kann die Bewirtschaftung ja nicht so schlecht sein, oder??
Komm doch einfach mal vorbei, mach paar Tage hier Urlaub und dir dann persönlich ein Bild von dieser Bewirtschaftungsform.
Gruß Rico
Zuletzt geändert von Erzgebirgler am 18.07.2008, 09:26, insgesamt 1-mal geändert.
- Thomas aus Hamm
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Re: Plaidoyer für das Forellenpuff
Moin Hans,pehers hat geschrieben:Servus Leute!
P.S.: Bei uns in Österreich wird leider auf den meisten Anlagen dieser Art völlig auf uns Fliegenfischer vergessen - es gibt keine Stege, keinen Wurfraum, ... Man fürchtet wahrscheinlich zu Recht, dass man die Fliegenfischer einfach nicht ansprechen kann. Schade ist es auch, dass oft qualitiativ letztklassiges Besatzmaterial verwendet wird, das es einem schwer macht, diese Fischerei zu mögen!
da muss ich Dir leider widersprechen, eine der schönsten Anlagen die mir bekannt sind, befindet sich im Alpenraum, genauer gesagt in Leutasch/Tirol.
Traumwasser, Traumhafte Fische und landschaftlich wunderschön.
http://www.tierarztpraxis-angerer.at/02/angelteich.htm
Als 11 jähriger habe ich dort das erste mal eine Fliegengerte in die Hand bekommen. Der Virus hat mich damals nur teilweise erwischt
Grüße aus Hamm
Thomas
I love Babs
@Lutz
richtig geschrieben Lutz,genau so ist es doch....und so sollte es bleiben!
iregendwas Andres???.......na klar,Kohle verdienen mit sogenannten Sahnestücken unter dem Deckmantel des Umwelt - und Gewässerschutzes!!!
@Rico
wäre nich schlecht wenn Hans mal bei uns Urlaub macht,er wäre herzlich willkommen.......aber eher schneits naufzu.......
hatte gestern übrigens noch zwei bessere,sozusagen im letzten Büchsenlicht....
Gruß,René
richtig geschrieben Lutz,genau so ist es doch....und so sollte es bleiben!
iregendwas Andres???.......na klar,Kohle verdienen mit sogenannten Sahnestücken unter dem Deckmantel des Umwelt - und Gewässerschutzes!!!
@Rico
wäre nich schlecht wenn Hans mal bei uns Urlaub macht,er wäre herzlich willkommen.......aber eher schneits naufzu.......
hatte gestern übrigens noch zwei bessere,sozusagen im letzten Büchsenlicht....
Gruß,René
-
Forstie
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Hallo zusammen,
ich will einfach zu den Teichanlagen an sich etwas schreiben.
Generell habe ich nichts gegen sie, bringen sie doch, wie Hans erwähnte, manche Vorteile mit sich.
Allerdings sollten es, wie auch schon erwähnt, gepflegte Anlagen sein, die vom Bewirtschafter mit Gewissen geführt werden.
Leider habe ich schon des Öfteren Anlagen gesehen, die dem nicht entsprachen. Das waren richtige "Drecktümpel", in denen einem die Forellen Leid taten, die darin herumschwammen.
Auch wird an vielen Anlagen nicht auf ein waidgerechtes Behandeln und Töten der Fische hingewiesen. Es dürfen ja Leute dort fischen, die keinen Fischereischein haben und die wissen es ja teilweise wirklich nicht, wie mit einem Fisch umzugehen ist.
Ich habe auch schon erlebt, dass manche Betreiber nichts sagten, wenn sie sahen, dass mit Fischen unwaidmännisch umgegangen wurde. Vielleicht sind diese Leute einfach etwas abgestumpft, oder der Profit geht doch ein wenig vor...
Also, unter den richtigen Umständen kann ich mich durchaus mit Forellenseen anfreunden, habe z.B. in Dänemark schon sehr schöne Anlagen gesehen. Was man aber an so manchen Teichen sieht, kann ich nicht gut heißen.
Grüße,
Martin
ich will einfach zu den Teichanlagen an sich etwas schreiben.
Generell habe ich nichts gegen sie, bringen sie doch, wie Hans erwähnte, manche Vorteile mit sich.
Allerdings sollten es, wie auch schon erwähnt, gepflegte Anlagen sein, die vom Bewirtschafter mit Gewissen geführt werden.
Leider habe ich schon des Öfteren Anlagen gesehen, die dem nicht entsprachen. Das waren richtige "Drecktümpel", in denen einem die Forellen Leid taten, die darin herumschwammen.
Auch wird an vielen Anlagen nicht auf ein waidgerechtes Behandeln und Töten der Fische hingewiesen. Es dürfen ja Leute dort fischen, die keinen Fischereischein haben und die wissen es ja teilweise wirklich nicht, wie mit einem Fisch umzugehen ist.
Ich habe auch schon erlebt, dass manche Betreiber nichts sagten, wenn sie sahen, dass mit Fischen unwaidmännisch umgegangen wurde. Vielleicht sind diese Leute einfach etwas abgestumpft, oder der Profit geht doch ein wenig vor...
Also, unter den richtigen Umständen kann ich mich durchaus mit Forellenseen anfreunden, habe z.B. in Dänemark schon sehr schöne Anlagen gesehen. Was man aber an so manchen Teichen sieht, kann ich nicht gut heißen.
Grüße,
Martin
catch'em like you see'em
Morschn,
ein guter Bekannter der Innhaber eines Angelfachgeschäftes ist betreibt seit einiger Zeit solch einen " PUFF ".
die Qualität der Fische ist hervorragend,die Betreuung sehr ordentlich,die Anlage ist sauber und aufgeräumt.Die Fische werden schnell und ordnungsgemäß verwertet ( Schlachträume,Räucherei ).
Ich bin z.B. morgen mit ein paar Kindern bei ihm,Kindergeburtstag.Da will jeder zwei Fische fangen die dann abends geräuchert werden.
Wenn ich schnell eine größere Anzahl Forellen brauche geh ich natürlich auch zu ihm,da bricht mir keiner ab.
Die Preise sind auch moderat,also was solls.Lieber 20 Forellen aus dem " PUFF "als aus einem Fluß.
viele Grüße,René
ein guter Bekannter der Innhaber eines Angelfachgeschäftes ist betreibt seit einiger Zeit solch einen " PUFF ".
die Qualität der Fische ist hervorragend,die Betreuung sehr ordentlich,die Anlage ist sauber und aufgeräumt.Die Fische werden schnell und ordnungsgemäß verwertet ( Schlachträume,Räucherei ).
Ich bin z.B. morgen mit ein paar Kindern bei ihm,Kindergeburtstag.Da will jeder zwei Fische fangen die dann abends geräuchert werden.
Wenn ich schnell eine größere Anzahl Forellen brauche geh ich natürlich auch zu ihm,da bricht mir keiner ab.
Die Preise sind auch moderat,also was solls.Lieber 20 Forellen aus dem " PUFF "als aus einem Fluß.
viele Grüße,René
-
Volker
Nun ja,
ich bin geteilter Meinung. Es gibt Seen, die wirklich erstklassig für Fliegenfischer geeignet sind. Super Wurfraum, klasse Ufer und landschaftlich wunderschön. Allerdings sind diese Juwelen sehr selten, zumindest bei uns in der Gegend. Die meisten kommerziellen Teiche und Seen sind in einem schlechten Zustand, total verbaut und die Fische in so schlechter Kondition, das man manchmal das Gefühl hat, die beissen nur um sich vom Elend zu erlösen. Es gibt Teiche die so gross sind, das man nur mit Keulenlänge und Vorfach schon drüber geworfen hat. Ausserdem sind viele "Kollegen" so profit gierig, dass sie Angst haben, das ein Fliegenfischer ihnen einen Fisch wegschnappen könnte. Die Schnüren werden dann so gelegt, das man nicht auswerfen kann, ohne direkt mindestens 2 Nachbarn "zu fangen". Die Betreiber schreiben zwar ausdrücklich, das ein Fischereischein notwendig ist, kontrolliert hat den aber noch nie jemand. Schließt man von der Behandlung der gefangen Fische auf den Ausbildungsstandard des Fischers, müsste dieser nach allgemeinen Maßstäben weder lesen noch schreiben und schon gar nicht denken können.
Daher habe ich dieser Fischerei den Rücken gekehrt und gehe lieber mal Schneider nach Hause. Ungestörtes fischen, in freier Natur und die Herausforderung, einen Wildfisch zu überlisten ist für mich die Krone der Fliegenfischerei. Ansonsten kann man sich seinen Fisch mit Forelligeschmack günstiger bei ALDI kaufen.
ich bin geteilter Meinung. Es gibt Seen, die wirklich erstklassig für Fliegenfischer geeignet sind. Super Wurfraum, klasse Ufer und landschaftlich wunderschön. Allerdings sind diese Juwelen sehr selten, zumindest bei uns in der Gegend. Die meisten kommerziellen Teiche und Seen sind in einem schlechten Zustand, total verbaut und die Fische in so schlechter Kondition, das man manchmal das Gefühl hat, die beissen nur um sich vom Elend zu erlösen. Es gibt Teiche die so gross sind, das man nur mit Keulenlänge und Vorfach schon drüber geworfen hat. Ausserdem sind viele "Kollegen" so profit gierig, dass sie Angst haben, das ein Fliegenfischer ihnen einen Fisch wegschnappen könnte. Die Schnüren werden dann so gelegt, das man nicht auswerfen kann, ohne direkt mindestens 2 Nachbarn "zu fangen". Die Betreiber schreiben zwar ausdrücklich, das ein Fischereischein notwendig ist, kontrolliert hat den aber noch nie jemand. Schließt man von der Behandlung der gefangen Fische auf den Ausbildungsstandard des Fischers, müsste dieser nach allgemeinen Maßstäben weder lesen noch schreiben und schon gar nicht denken können.
Daher habe ich dieser Fischerei den Rücken gekehrt und gehe lieber mal Schneider nach Hause. Ungestörtes fischen, in freier Natur und die Herausforderung, einen Wildfisch zu überlisten ist für mich die Krone der Fliegenfischerei. Ansonsten kann man sich seinen Fisch mit Forelligeschmack günstiger bei ALDI kaufen.
- pehers
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Servus!
@Thomas: Ja zum Glück gibt es Ausnahmen - mir sind in OÖ leider keine derartigen rühmlichen Ausnahmen bekannt und für einen Angelteich fahre ich eigentlich nicht bis Tirol. Ich habe einfach in GB die flächendeckende "Grundversorgung" mit derartigen hochwertigen Möglichkeiten beeindruckend gefunden.
@Kanne und Brummer: Ich würde sehr gerne mal bei Euch fischen und freue mich für Euch, dass bei Euch derartige Möglichkeiten bestehen. Ich habe immer mit großem Interesse Berichte über Zschoppau oder Flöha gelesen, die einfach sehr nette Flüsschen sind. Aber es wurde zum Beispiel auch in Bezug auf die Flöha von deren Niedergang geschrieben (wie ich mich zu erinnern meine - kann aber auch falsch sein).
Ich halte diese Situation aber auch für ein Auslaufmodell, das - auch wenn man es teilweise noch verhindern konnte - auf lange Sicht nicht in der Form finanzierbar bleiben wird. Auch Ihr werdet da irgendwann aufwachen müssen, denn die öffentliche Hand wird nicht ewig zu einem Bettel Rechte verpachten, die einfach deutlich mehr wert sind. Auch in Bayern hat der Rechnungshof schon die ineffiziente Verwertung von Fischereirechten durch den Freistaat bemängelt. In Österreich sind die Bundesforste (staatliche Forstbetriebe) auch zur Ausschreibung von Gewässerpachten verpflichtet worden. Es wird auch den Verbänden bei Euch letztlich nichts anderes übrig bleiben, (siehe Zwickauer Mulde) als angemessene Pachtzinse zu zahlen und dann wird auch der Verband nicht mehr Geschenke an seine Mitglieder machen können.
Meine Meinung ist eben, dass hier ein bisschen eine rückwärts gewandte Verklärung von Zuständen zelebriert wird, die sich langsam den neuen Verhältnissen anpassen werden müssen. Es ist zu einem gewissen Teil sicher schade, dass es nicht so weiter gehen kann, aber ich halte das auch für eine Chance. Dass ein ge- und behütetes Privatrevier mehr Schonung erfährt als eine öffentlich zugängige Strecke, ist meines Erachtens eine klare Sache, die man außer Streit stellen kann. Dass es auch in den Verbandsrevieren Strecken geben wird, die nicht sehr intensiv befischt werden, gebe ich auch gerne zu, aber in der Summe wird wohl ein deutlich höherer Befischungsdruck vorliegen, als in schwieriger zugänglichen Revieren. Wie gesagt: An der Mulde ist der Streit noch einmal so ausgegegangen, dass die Zeit angehalten wurde, aber soweit ich informiert bin, muss zumindest ein deutlich angemessenerer Pachtzins bezahlt werden. Das wird sich in Zukunft auch auf Lizenzpreiese auswirken müssen - egal, wer diese vergeben wird!
L.G.
Hans
P.S.: Im Übrigen sollte das nur eine Randbemerkung sein und nicht zentrales Anliegen meines Postings - aber irgendwie trifft man da einen wunden Punkt...
@Thomas: Ja zum Glück gibt es Ausnahmen - mir sind in OÖ leider keine derartigen rühmlichen Ausnahmen bekannt und für einen Angelteich fahre ich eigentlich nicht bis Tirol. Ich habe einfach in GB die flächendeckende "Grundversorgung" mit derartigen hochwertigen Möglichkeiten beeindruckend gefunden.
@Kanne und Brummer: Ich würde sehr gerne mal bei Euch fischen und freue mich für Euch, dass bei Euch derartige Möglichkeiten bestehen. Ich habe immer mit großem Interesse Berichte über Zschoppau oder Flöha gelesen, die einfach sehr nette Flüsschen sind. Aber es wurde zum Beispiel auch in Bezug auf die Flöha von deren Niedergang geschrieben (wie ich mich zu erinnern meine - kann aber auch falsch sein).
Ich halte diese Situation aber auch für ein Auslaufmodell, das - auch wenn man es teilweise noch verhindern konnte - auf lange Sicht nicht in der Form finanzierbar bleiben wird. Auch Ihr werdet da irgendwann aufwachen müssen, denn die öffentliche Hand wird nicht ewig zu einem Bettel Rechte verpachten, die einfach deutlich mehr wert sind. Auch in Bayern hat der Rechnungshof schon die ineffiziente Verwertung von Fischereirechten durch den Freistaat bemängelt. In Österreich sind die Bundesforste (staatliche Forstbetriebe) auch zur Ausschreibung von Gewässerpachten verpflichtet worden. Es wird auch den Verbänden bei Euch letztlich nichts anderes übrig bleiben, (siehe Zwickauer Mulde) als angemessene Pachtzinse zu zahlen und dann wird auch der Verband nicht mehr Geschenke an seine Mitglieder machen können.
Meine Meinung ist eben, dass hier ein bisschen eine rückwärts gewandte Verklärung von Zuständen zelebriert wird, die sich langsam den neuen Verhältnissen anpassen werden müssen. Es ist zu einem gewissen Teil sicher schade, dass es nicht so weiter gehen kann, aber ich halte das auch für eine Chance. Dass ein ge- und behütetes Privatrevier mehr Schonung erfährt als eine öffentlich zugängige Strecke, ist meines Erachtens eine klare Sache, die man außer Streit stellen kann. Dass es auch in den Verbandsrevieren Strecken geben wird, die nicht sehr intensiv befischt werden, gebe ich auch gerne zu, aber in der Summe wird wohl ein deutlich höherer Befischungsdruck vorliegen, als in schwieriger zugänglichen Revieren. Wie gesagt: An der Mulde ist der Streit noch einmal so ausgegegangen, dass die Zeit angehalten wurde, aber soweit ich informiert bin, muss zumindest ein deutlich angemessenerer Pachtzins bezahlt werden. Das wird sich in Zukunft auch auf Lizenzpreiese auswirken müssen - egal, wer diese vergeben wird!
L.G.
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P.S.: Im Übrigen sollte das nur eine Randbemerkung sein und nicht zentrales Anliegen meines Postings - aber irgendwie trifft man da einen wunden Punkt...
Zuletzt geändert von pehers am 18.07.2008, 11:38, insgesamt 2-mal geändert.
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I still don't know why I fish or why other men fish, except that we like it and it makes us think and feel. (Roderick L. Haig-Brown, A River Never Sleeps)
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@ Martin:
Ja, das sehe ich leider auch so! Es gibt bei uns leider (noch) keine Kultur, was diese Anlagen betrifft. Ich denke eben, dass das aber nach dem Vorbild in Großbritannien und Frankreich eine Chance wäre!
Würde ich die Zeit haben, würde ich es ja gerne versuchen, eine Schottergrube zu pachten und diese auf einem hohen Niveau mit Salmoniden zu bewirtschaften und der Fliegenfischerei zur Verfügung zu stellen. Ich wäre gespannt, ob sich entsprechende Kunden finden, zumindest kostendeckend zu arbeiten.
L.G.
Hans
Ja, das sehe ich leider auch so! Es gibt bei uns leider (noch) keine Kultur, was diese Anlagen betrifft. Ich denke eben, dass das aber nach dem Vorbild in Großbritannien und Frankreich eine Chance wäre!
Würde ich die Zeit haben, würde ich es ja gerne versuchen, eine Schottergrube zu pachten und diese auf einem hohen Niveau mit Salmoniden zu bewirtschaften und der Fliegenfischerei zur Verfügung zu stellen. Ich wäre gespannt, ob sich entsprechende Kunden finden, zumindest kostendeckend zu arbeiten.
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Hallo Hans,
Jaja, hätte man etwas mehr Zeit und Geld...
Grüße,
Martin
ich denke, dass wenn diese Anlage nicht "nur" den Fliegenfischern zugänglich wäre, sie sich sicher auch lohnen könnte. Bestimmt wären auch Nicht-Fliegenfischer sogar dazu bereit, etwas höhere Preise zu zahlen, um an einem schönen Gewässer eine tolle Angelei zu erleben. Ich wäre es, natürlich nur ab und an, sicherlich.pehers hat geschrieben: Würde ich die Zeit haben, würde ich es ja gerne versuchen, eine Schottergrube zu pachten und diese auf einem hohen Niveau mit Salmoniden zu bewirtschaften und der Fliegenfischerei zur Verfügung zu stellen. Ich wäre gespannt, ob sich entsprechende Kunden finden, zumindest kostendeckend zu arbeiten.
Jaja, hätte man etwas mehr Zeit und Geld...
Grüße,
Martin
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@ Hans
na da mach Dir mal Gedanken wenn Du hier mal fischen willst,alles kein Thema.Alles andere wird die Zeit entscheiden,die sächsichen Angler werden da aber ein gewichtiges Wort mitreden.
wie Lutz schon sagte: "bei uns ist das alles anders gewachsen"und glaube mir,von Befischungsdruck kann man bei uns nicht reden,das verteilt sich alles wunderbar.
@ volker
Ich bevorzuge auch den Wildfisch und die verschiedenen Methoden ihn zu überlisten.....
wenn ich mal einen Event mache,wär ich doch verrückt meine gefangenen Wildfische zu verfüttern....da sind die Puffforellen gerade richtig.....und ich hab noch Spass dabei.....ähh,beim fangen der Fische!!
Gruß,René
na da mach Dir mal Gedanken wenn Du hier mal fischen willst,alles kein Thema.Alles andere wird die Zeit entscheiden,die sächsichen Angler werden da aber ein gewichtiges Wort mitreden.
wie Lutz schon sagte: "bei uns ist das alles anders gewachsen"und glaube mir,von Befischungsdruck kann man bei uns nicht reden,das verteilt sich alles wunderbar.
@ volker
Ich bevorzuge auch den Wildfisch und die verschiedenen Methoden ihn zu überlisten.....
wenn ich mal einen Event mache,wär ich doch verrückt meine gefangenen Wildfische zu verfüttern....da sind die Puffforellen gerade richtig.....und ich hab noch Spass dabei.....ähh,beim fangen der Fische!!
Gruß,René
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Hans
Dann ist ja alles in Ordnung - aber eines kannst Du mir glauben: die Gesetze des Marktes werden Euch sicher einholen! Das wird die Zeit nicht entscheiden, sondern einfach nur zeigen! Auch der günstigste Pachtvertrag läuft mal aus...und dann werden gewichtige Worte nicht von den Anglern gesprochen, sondern manche Leute werden sagen, wieviel Pacht sie zu zahlen bereit sind...na da mach Dir mal Gedanken wenn Du hier mal fischen willst, alles kein Thema. Alles andere wird die Zeit entscheiden, die sächsichen Angler werden da aber ein gewichtiges Wort mitreden.
wie Lutz schon sagte: "bei uns ist das alles anders gewachsen"und glaube mir, von Befischungsdruck kann man bei uns nicht reden, das verteilt sich alles wunderbar.
L.G.
Hans
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Servus!
So würde ich mir das ungefähr vorstellen:
http://www.dansee.dk/default.asp?act=forside&sprog=ger
L.G.
Hans
So würde ich mir das ungefähr vorstellen:
http://www.dansee.dk/default.asp?act=forside&sprog=ger
L.G.
Hans
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@Hans
mir hat mein Ex-Schwager mal gesagt:
Es wird soviele Baumärkte und Billigheimer geben,die Konkurenz wird größer,die Hackordnung wird siegen und du wirst mit Deiner kleinen Klitsche vom Markt gefegt......das war 1990,meine Firma gibts immer noch und der das gesagt hat war so ein ganz schlauer!
Ist jetzt nicht Dein Ernst mit den Angelcamps!!??
Ich fordere hiermit das Waffenrecht in Deutschland zu lockern,gebt jedem einen Panzer!!!!!!
René
mir hat mein Ex-Schwager mal gesagt:
Es wird soviele Baumärkte und Billigheimer geben,die Konkurenz wird größer,die Hackordnung wird siegen und du wirst mit Deiner kleinen Klitsche vom Markt gefegt......das war 1990,meine Firma gibts immer noch und der das gesagt hat war so ein ganz schlauer!
Ist jetzt nicht Dein Ernst mit den Angelcamps!!??
Ich fordere hiermit das Waffenrecht in Deutschland zu lockern,gebt jedem einen Panzer!!!!!!
René






