es muß ja auch keine Wurfstildiskussion geben (wobei auch "das Werfen" bei der Beantwortung der Eingangsfrage eine entscheidende Rolle spielen kann).
Aber trotzdem
würde mich deine Antwort auf diese Frage interessieren oder wolltest du tatsächlich nur eine AntwortHabt Ihr Euch eigentlich noch nie gefragt, woher bei den Kohlefaserruten die vielen Spitzenbrüche im Bereich der letzten 15 cm kommen
Zumindest die von dir in deiner Frage getroffene Feststellung, dass es eben "viele Spitzenbrüche" gegeben hat könntest du doch einmal erläutern, da ich z.B. persönlich in 16 Jahren Fliegenfischen erst 1 Spitze gekillt habe (aus Versehen mit dem Fuß darauf getreten...)
Schnur und Rute passen aber nunmal nicht immer zueinander, auch wenn wir es gern so hätten. Und dieses nicht-zueinander-passen drückt sich nun einmal in Gramm aus (Zumindest bei der Zielrichtung der Eingangs gestellten Frage) und dieser Umstand sollte deshalb schon einmal erwähnt werdenDavon ausgehend, daß Rute und Schnur zu einander passen, warum soll man dann eine Klasse höher gehen? Das macht doch keinen Sinn, da braucht Ihr mir nicht mit irgendwelchen Grammangaben kommen
"Ein Sinn" mal aus meiner Sicht: wie du sicher weißt, transportiert die Schnur die Fliege. Ergo kann es "Sinn" machen, bei z.B. Rollwürfen (unabhängig ob DT oder WF) eine Klasse höher zu gehen, da dann das höhere Gewicht der Schnur eher in der Lage ist, eine (falls erforderlich) schwerere Nymhe besser zu transportieren.
Genauso wie es Sinn macht, bei der Trockenfliegenfischerei die Schnur leichter zu wählen, wie auch ich es gern mache.
Will sagen: das Ausnutzen des Leistungsspektrums einer Rute durch gezielte Schnurwahl sowohl nach oben als auch nach unten kann dem versierten Fischer je nach fischereilichen Erfordernissen definitiv Vorteile bringen.
Diese Möglichkeiten in eine Richtung zu beschneiden, DAS macht keinen Sinn.
Freundlichst, Mark






