Welcher Schnurtyp ???

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Marcus Sies
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Welcher Schnurtyp ???

Ungelesener Beitrag von Marcus Sies »

Servus,
Ich intreressiere mich sehr für Trickwürfe, jetzt wollte ich mal fragen welche Schnurtypen Ihr an einer schnellen 4er Rute werfen würdet.
Ich fische meist zwischen 7 und 15m Distanz zum Fisch.
Nebenbei sollte sich die Schnur gut für underhandcasts eignen (switchcast, Snap-T...).
Würde mich über eure Ratschläge und vieleicht auch Erfahrungen mit bestimmten Schnüren sehr freuen.

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Marcus
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Suki
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Ungelesener Beitrag von Suki »

hi

Was für ne rute benutzt du denn ???




Liebe Grüße

Suki
!!Bistro B.I.H!!
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Marcus Sies
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Ungelesener Beitrag von Marcus Sies »

Bald vieleicht ne Loop Multi.
Recht schnell, klasse 4.
Werner48

Ungelesener Beitrag von Werner48 »

Hallo Marcus,
nach meiner Erfahrung ( und Praxis ) eignen sich Longbellys wie die Cortland 444 für die erwähnten Würfe und ebenso die Triangel Taper.
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Marcus Sies
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Ungelesener Beitrag von Marcus Sies »

Danke für die schnelle Antwort!!!
Tight Lines
Marcus
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Rolf Renell
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Ungelesener Beitrag von Rolf Renell »

...für den genannten Bereich und absicht jede DT...,
beste Grüsse,Rolf
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Harald aus LEV
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Ungelesener Beitrag von Harald aus LEV »

Rolf Renell hat geschrieben:...für den genannten Bereich und absicht jede DT...,
beste Grüsse,Rolf
dto.
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Olaf Kurth
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Ungelesener Beitrag von Olaf Kurth »

Hallo Marcus,

möchte mich meinen Vorrednern anschließen, unbedingt DT fischen!
Für deinen Einsatzbereich sind selbst gute Longbellyschnüre suboptimal, denn sie ermöglichen dir nicht die vergleichbare, leichte Präsentation einer 3er oder 4er DT.

Bei der Qualität der Schnüre gibt es sicherlich Unterschiede. Ich bin z.B. mit einer 5er Stinger DT (ehemals Steelfin-Schnur) sehr zufrieden gewesen. Die Preisspanne reicht von 19 Euronen (Shakespeare) bin hin zu fast 70 Euronen (Scientific Anglers) für eine brauchbare DT-Schnur.

Ja, ich fische auf einer 4er Scott SAS-Rute in 8' auch eine 4er Wulff Triangle Taper und bin von der Kombination überzeugt, doch eine DT würde ihren Dienst ebenso erledigen (bei einem Drittel des Preises).


Gruß, Olaf

PS.: Bei der ganzen Gerätediskussion bemerke ich bei mir, dass der Wunsch nach einfachem, gutem Equipment immer stärker wird. Vielleicht fische ich irgendwann nur noch drei gespließte Ruten mit den dazugehörigen Seidenschnüren und gut iss........... :roll:
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
Werner48

Ungelesener Beitrag von Werner48 »

Hallo,

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doch eine DT würde ihren Dienst ebenso erledigen (bei einem Drittel des Preises). 
Der Ansicht war ich auch, als ich einem Anfänger, der sich nach der Wurfschulung Gerät zulegte, für die Bachrute die Cortland Fairplay DT empfahl.
Aber nur so lange, bis er mit seinem Gerät bei mir erschien und fragte, woran es läge, dass die Leine absolut nicht "flutschen" wolle.
Ich habe noch nie eine weniger "gleitfreudige" Leine geworfen und besagter Anfänger verließ die Stätte des Probierens mit der Fairplay WF ( einer Longbelly der gleichen Firma ), die er von mir bekam und mit der er problemlos zurechtkam, weil sie beim "Switchen" den ein oder anderen Meter Leine mitnahm, was die oben erwähnte DT hartnäckig verweigerte.

Seit dieser Erfahrung, ( die man natürlich nicht auf alle DT-Leinen übertragen kann. ) weigere ich mich, für kurze Entfernungen und "feine Präsentation" generell DT's zu empfehlen, weil deren Vorteil, so glaube ich, allzuoft nur ein theoretischer ist, während meine TT mich noch in keinem Bereich enttäuscht hat.
Meiermann

Ungelesener Beitrag von Meiermann »

N'abend,
ich persönlich favorisiere für diese Zwecke ganz klar die LOOP Opti Stream und Opti Stillwater gerade zum Switchen, T-Snap und dergleichen, ist aber reine Geschmackssache finde ich.
Gruß,
Meiermann
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Daniel1983
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Ungelesener Beitrag von Daniel1983 »

Hey,

wie wäre es mit der Multi-Schnur zur Multi-Rute ;-) so werde ich es aufjedenfall handhabe... werde mir die Rute evtl auch zulegen in klasse 3!

Mfg Daniel
TL Daniel
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Marcus Sies
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Ungelesener Beitrag von Marcus Sies »

Danke für eure Antworten !!!

@ Daniel1983 danke für den Tipp (ich werde warscheinlich die Multi WF4f nehmen)

TL
Marcus Sies
Fyggi
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Ungelesener Beitrag von Fyggi »

Hai Olaf,

Für deinen Einsatzbereich sind selbst gute Longbellyschnüre suboptimal, denn sie ermöglichen dir nicht die vergleichbare, leichte Präsentation einer 3er oder 4er DT.
Warum? Nichts gegen eine DT, aber ist nicht viel mehr die Ausprägung des entsprechenden Spitzenbereiches (Konus des Überganges vom Belly zur Spitze, Länge der Spitze und Durchmesser der Spitze) für eine sanfte Präsentation von Bedeutung?

Dieses ist doch nicht zwingend nur der DT zuzuschreiben, sondern kann doch sehr wohl auch eine WF an Voraussetzung mitbringen?


Fragt Mark
Superpupa
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Ungelesener Beitrag von Superpupa »

Hallo Fyggi,


wahrscheinlich hast du übersehen, dass Markus eine Schnur für Distanzen zwischen 7 und 15 Metern sucht.
Bei einem 7-Meter-Wurf sind maximal 4-5 Meter Schnur aus den Ringen, also nicht mal ein drittel der Keule einer Long Belly. bei 15 Metern ist die Keule gerade mal vor dem Spitzenring.

Welchen konkreten Vorteil soll hier eine Long Belly gegenüber einer DT bieten?

Eine kurze Keule in Triangelform kann jedoch wirklich von Vorteil sein, da man mit ihr sehr gut tricksen kann.

Ich persönlich benutze für diesen Zweck eine Guideline Tri Cast. Sie lässt sich auf mittleren Distanzen super switchen und in allen möglichen Bögen ablegen. Im Gegensatz zur Triangel Taper lädt sie die Rute deutlich früher auf, ein Pluspunkt für kurze Distanzen. Allerdings ist die Schnur recht schwer, eine fünfer Tri Cast ist schon sehr nahe an einer durchschnittlichen sechser WF.


Viele Grüße


Micha
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Harald aus LEV
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Ungelesener Beitrag von Harald aus LEV »

@Werner48:
Hallo Werner, auch ich hatte einmal einen Kursteilnehmer, der eine Fairplay DT mitgebracht hat, die nicht lief.
Es stellte sich später heraus, das die Fairplay des Teilnehmers, sagen wir es vorsichtig, nicht optimal behandelt wurde. Sie lag, auf der Rolle aufgespult, monatelang im Auto herum.
Mit einer anderen Fairplay Dt klappte es plötzlich :)

Jedoch aus einem Einzelfall grundsätzlich darauf zu schließen, dass eine DT ungünstig wäre, würde ich persönlich nicht wagen.
Gerade in den angesprochenen Bereichen kommen die meisten sehr gut damit zurecht.

Gruß
Harald
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