Welcher Schnurtyp ???
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Welcher Schnurtyp ???
Servus,
Ich intreressiere mich sehr für Trickwürfe, jetzt wollte ich mal fragen welche Schnurtypen Ihr an einer schnellen 4er Rute werfen würdet.
Ich fische meist zwischen 7 und 15m Distanz zum Fisch.
Nebenbei sollte sich die Schnur gut für underhandcasts eignen (switchcast, Snap-T...).
Würde mich über eure Ratschläge und vieleicht auch Erfahrungen mit bestimmten Schnüren sehr freuen.
Tight Lines
Marcus
Ich intreressiere mich sehr für Trickwürfe, jetzt wollte ich mal fragen welche Schnurtypen Ihr an einer schnellen 4er Rute werfen würdet.
Ich fische meist zwischen 7 und 15m Distanz zum Fisch.
Nebenbei sollte sich die Schnur gut für underhandcasts eignen (switchcast, Snap-T...).
Würde mich über eure Ratschläge und vieleicht auch Erfahrungen mit bestimmten Schnüren sehr freuen.
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Marcus
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Werner48
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Hallo Marcus,
möchte mich meinen Vorrednern anschließen, unbedingt DT fischen!
Für deinen Einsatzbereich sind selbst gute Longbellyschnüre suboptimal, denn sie ermöglichen dir nicht die vergleichbare, leichte Präsentation einer 3er oder 4er DT.
Bei der Qualität der Schnüre gibt es sicherlich Unterschiede. Ich bin z.B. mit einer 5er Stinger DT (ehemals Steelfin-Schnur) sehr zufrieden gewesen. Die Preisspanne reicht von 19 Euronen (Shakespeare) bin hin zu fast 70 Euronen (Scientific Anglers) für eine brauchbare DT-Schnur.
Ja, ich fische auf einer 4er Scott SAS-Rute in 8' auch eine 4er Wulff Triangle Taper und bin von der Kombination überzeugt, doch eine DT würde ihren Dienst ebenso erledigen (bei einem Drittel des Preises).
Gruß, Olaf
PS.: Bei der ganzen Gerätediskussion bemerke ich bei mir, dass der Wunsch nach einfachem, gutem Equipment immer stärker wird. Vielleicht fische ich irgendwann nur noch drei gespließte Ruten mit den dazugehörigen Seidenschnüren und gut iss...........
möchte mich meinen Vorrednern anschließen, unbedingt DT fischen!
Für deinen Einsatzbereich sind selbst gute Longbellyschnüre suboptimal, denn sie ermöglichen dir nicht die vergleichbare, leichte Präsentation einer 3er oder 4er DT.
Bei der Qualität der Schnüre gibt es sicherlich Unterschiede. Ich bin z.B. mit einer 5er Stinger DT (ehemals Steelfin-Schnur) sehr zufrieden gewesen. Die Preisspanne reicht von 19 Euronen (Shakespeare) bin hin zu fast 70 Euronen (Scientific Anglers) für eine brauchbare DT-Schnur.
Ja, ich fische auf einer 4er Scott SAS-Rute in 8' auch eine 4er Wulff Triangle Taper und bin von der Kombination überzeugt, doch eine DT würde ihren Dienst ebenso erledigen (bei einem Drittel des Preises).
Gruß, Olaf
PS.: Bei der ganzen Gerätediskussion bemerke ich bei mir, dass der Wunsch nach einfachem, gutem Equipment immer stärker wird. Vielleicht fische ich irgendwann nur noch drei gespließte Ruten mit den dazugehörigen Seidenschnüren und gut iss...........
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
-
Werner48
Hallo,
Der Ansicht war ich auch, als ich einem Anfänger, der sich nach der Wurfschulung Gerät zulegte, für die Bachrute die Cortland Fairplay DT empfahl.
Aber nur so lange, bis er mit seinem Gerät bei mir erschien und fragte, woran es läge, dass die Leine absolut nicht "flutschen" wolle.
Ich habe noch nie eine weniger "gleitfreudige" Leine geworfen und besagter Anfänger verließ die Stätte des Probierens mit der Fairplay WF ( einer Longbelly der gleichen Firma ), die er von mir bekam und mit der er problemlos zurechtkam, weil sie beim "Switchen" den ein oder anderen Meter Leine mitnahm, was die oben erwähnte DT hartnäckig verweigerte.
Seit dieser Erfahrung, ( die man natürlich nicht auf alle DT-Leinen übertragen kann. ) weigere ich mich, für kurze Entfernungen und "feine Präsentation" generell DT's zu empfehlen, weil deren Vorteil, so glaube ich, allzuoft nur ein theoretischer ist, während meine TT mich noch in keinem Bereich enttäuscht hat.
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doch eine DT würde ihren Dienst ebenso erledigen (bei einem Drittel des Preises). Aber nur so lange, bis er mit seinem Gerät bei mir erschien und fragte, woran es läge, dass die Leine absolut nicht "flutschen" wolle.
Ich habe noch nie eine weniger "gleitfreudige" Leine geworfen und besagter Anfänger verließ die Stätte des Probierens mit der Fairplay WF ( einer Longbelly der gleichen Firma ), die er von mir bekam und mit der er problemlos zurechtkam, weil sie beim "Switchen" den ein oder anderen Meter Leine mitnahm, was die oben erwähnte DT hartnäckig verweigerte.
Seit dieser Erfahrung, ( die man natürlich nicht auf alle DT-Leinen übertragen kann. ) weigere ich mich, für kurze Entfernungen und "feine Präsentation" generell DT's zu empfehlen, weil deren Vorteil, so glaube ich, allzuoft nur ein theoretischer ist, während meine TT mich noch in keinem Bereich enttäuscht hat.
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Meiermann
- Daniel1983
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Hai Olaf,
Dieses ist doch nicht zwingend nur der DT zuzuschreiben, sondern kann doch sehr wohl auch eine WF an Voraussetzung mitbringen?
Fragt Mark
Warum? Nichts gegen eine DT, aber ist nicht viel mehr die Ausprägung des entsprechenden Spitzenbereiches (Konus des Überganges vom Belly zur Spitze, Länge der Spitze und Durchmesser der Spitze) für eine sanfte Präsentation von Bedeutung?Für deinen Einsatzbereich sind selbst gute Longbellyschnüre suboptimal, denn sie ermöglichen dir nicht die vergleichbare, leichte Präsentation einer 3er oder 4er DT.
Dieses ist doch nicht zwingend nur der DT zuzuschreiben, sondern kann doch sehr wohl auch eine WF an Voraussetzung mitbringen?
Fragt Mark
Hallo Fyggi,
wahrscheinlich hast du übersehen, dass Markus eine Schnur für Distanzen zwischen 7 und 15 Metern sucht.
Bei einem 7-Meter-Wurf sind maximal 4-5 Meter Schnur aus den Ringen, also nicht mal ein drittel der Keule einer Long Belly. bei 15 Metern ist die Keule gerade mal vor dem Spitzenring.
Welchen konkreten Vorteil soll hier eine Long Belly gegenüber einer DT bieten?
Eine kurze Keule in Triangelform kann jedoch wirklich von Vorteil sein, da man mit ihr sehr gut tricksen kann.
Ich persönlich benutze für diesen Zweck eine Guideline Tri Cast. Sie lässt sich auf mittleren Distanzen super switchen und in allen möglichen Bögen ablegen. Im Gegensatz zur Triangel Taper lädt sie die Rute deutlich früher auf, ein Pluspunkt für kurze Distanzen. Allerdings ist die Schnur recht schwer, eine fünfer Tri Cast ist schon sehr nahe an einer durchschnittlichen sechser WF.
Viele Grüße
Micha
wahrscheinlich hast du übersehen, dass Markus eine Schnur für Distanzen zwischen 7 und 15 Metern sucht.
Bei einem 7-Meter-Wurf sind maximal 4-5 Meter Schnur aus den Ringen, also nicht mal ein drittel der Keule einer Long Belly. bei 15 Metern ist die Keule gerade mal vor dem Spitzenring.
Welchen konkreten Vorteil soll hier eine Long Belly gegenüber einer DT bieten?
Eine kurze Keule in Triangelform kann jedoch wirklich von Vorteil sein, da man mit ihr sehr gut tricksen kann.
Ich persönlich benutze für diesen Zweck eine Guideline Tri Cast. Sie lässt sich auf mittleren Distanzen super switchen und in allen möglichen Bögen ablegen. Im Gegensatz zur Triangel Taper lädt sie die Rute deutlich früher auf, ein Pluspunkt für kurze Distanzen. Allerdings ist die Schnur recht schwer, eine fünfer Tri Cast ist schon sehr nahe an einer durchschnittlichen sechser WF.
Viele Grüße
Micha
Nicht vergessen:
Fliegenfischen findet am Wasser statt!
Fliegenfischen findet am Wasser statt!
- Harald aus LEV
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- Registriert: 28.09.2006, 11:08
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- Kontaktdaten:
@Werner48:
Hallo Werner, auch ich hatte einmal einen Kursteilnehmer, der eine Fairplay DT mitgebracht hat, die nicht lief.
Es stellte sich später heraus, das die Fairplay des Teilnehmers, sagen wir es vorsichtig, nicht optimal behandelt wurde. Sie lag, auf der Rolle aufgespult, monatelang im Auto herum.
Mit einer anderen Fairplay Dt klappte es plötzlich
Jedoch aus einem Einzelfall grundsätzlich darauf zu schließen, dass eine DT ungünstig wäre, würde ich persönlich nicht wagen.
Gerade in den angesprochenen Bereichen kommen die meisten sehr gut damit zurecht.
Gruß
Harald
Hallo Werner, auch ich hatte einmal einen Kursteilnehmer, der eine Fairplay DT mitgebracht hat, die nicht lief.
Es stellte sich später heraus, das die Fairplay des Teilnehmers, sagen wir es vorsichtig, nicht optimal behandelt wurde. Sie lag, auf der Rolle aufgespult, monatelang im Auto herum.
Mit einer anderen Fairplay Dt klappte es plötzlich
Jedoch aus einem Einzelfall grundsätzlich darauf zu schließen, dass eine DT ungünstig wäre, würde ich persönlich nicht wagen.
Gerade in den angesprochenen Bereichen kommen die meisten sehr gut damit zurecht.
Gruß
Harald
Fliegenfischen - Der natürliche Weg






