Probleme mit Albright #9 5-teilig

Alles rund um Stärken & Schwächen, Marken, Klassen, Aktionen u.s.w. der für unser Hobby unverzichtbaren "Gerten" und "Schnuraufwickler". Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, gute oder schlechte Erfahrungen zu bestimmten Gerätschaften mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...

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Lord_BIX
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Probleme mit Albright #9 5-teilig

Ungelesener Beitrag von Lord_BIX »

Hi,

habe mir vor ca. 2 Jahren (als ziemlicher FliFi Anfänger) für das fischen auf Lachs und Meerforelle eine Rute von Albright gekauft. Einhand, #9, 5-Teilig (wegen des fliegens und so).

Allerdings bin ich mir dieser Rute mehr und mehr unzufrieden. Für die Rute habe ich 2 Schnüre, ein Airflow System (die mich fast wahnsinnig wegen dem Memory macht, dazu aber mehr in meinem Thread zum Thema Memory) und eine Orvis Floating, beide #8.

Grund für die Unzufriedenheit ist, daß mir mir ziemlicher Regelmässigkeit die würfe zusammenbrechen (ich werfe nie extreme weiten, aber 10-15 Meter sollten auch für nen fortgeschrittenen Anfänger schon ohne probleme drin sein, oder?). Die Rute geht dabei meist völlig in die Knie! Weiterhin bekomme ich mit eine Spey Cast oder Rollwurf die Leine auch nicht wirklich vom Wasser hoch. :mad: WAS MICH ECHT ANKOTZT :mad: :mad: :mad: :mad:
Nur an meine Fähigkeiten kann es hierbei auch nicht liegen, da es bei meinem anderen Gerät hervorragend klappt (#6, #5 und #9 2-Hand) und die Würfe höhere Weiten und weniger Anstregung erreichen!

Ich will auch keine weltmeisterhaften Weiten erreichen, nur einfach komfortabel und entspannt fischen, was mit dieser Rute nicht möglich ist!

Was mich des weiteren wundert is, daß meine #6 Rute von Redington (7-teilig) ungefähr das gleiche gewicht und die gleiche dicke des Blanks hat (was sicher nichts bedeuten muss). Des weiteren fühlt sich die Rute beim ausfedern in der hand in etwa ählich an! Alle anderen ruten weisen da schon gravierende unterschiede auf.

Nun meine Frage: Liegt es an meiner Wurftechnik? Ist die Rute bloß sensibler abgestmmt und ich bin zu grobmotorisch um die Schnur damit richtig zu befördern? Oder war es einfach nur nen Fehlkauf?

Welche Erfahrungen habt ihr mir dem Albright Ruten gemacht?

Über Tips währe ich sehr dankbar!


Gruß und Tight Lines

Marco
bebo
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Ungelesener Beitrag von bebo »

Hallo habe keine erfahrung mit Ruten der Firma,aber so wie Du es beschreibst würde ich sagen die Schnur ist zu schwer für die Rute.Ich würde mal 2# tiefer probieren.
Gruss Bernd
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Mario Malarczuk
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Ungelesener Beitrag von Mario Malarczuk »

Hallo Marco

Es sollte zwar nicht vorkommen, aber vielleicht ist die Rute falsch ausgezeichnet. Wirf sie mal mit einer leichteren Schnur und schau, ob sie dann harmoniert. Wäre zwar ägerlich, dass Du dann keine #9 hast, aber bekommst vielleicht ja doch noch Freude an der Rute.
Umtauschen wird nach so langer Zeit wohl nicht mehr möglich sein....

Gruß
Mario
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Lord_BIX
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Ungelesener Beitrag von Lord_BIX »

Hi Bernd, Hi Mario,

Vielen Dank fuer Eure Tipps....

ich werde mal ne #6 Schnur ausprobieren :-( ! Wenn das dan funzt, wandert sie wahrscheinlich nicht gleich in den Muelleimer ;-)

Eigentlich darf sowas doch aus nicht passieren, zumal Albright ja von den ehemaligen Besitzern von Redington betrieben wird. Und die sollten doch schon ne #9 von ner #6 unterscheiden koennen!

Schade is dann insofern, dass ich schon mit einer guten #6 ausgestattet bin, die mir soviel Spass macht, dass ich sie nicht unbedingt ersetzen moechte (schlechte Vibrations schwingen da mit ...) .

Fuer dein erwerb einer #9 werde ich dann doch die testberichte im FFF besser lesen und dannach meine auswahl treffen! Leider ist es ziemlich schwirig 5 oder gar 7 teilige Ruten zu finden.... Ich weiss, die Geschmaeker hier sind unterschiedlich, ich bin jedoch beruflich viel unterwegs (unter anderem auch in Skandinavien) und da ist es gut wenn die Rute nicht einzelnd aufgegeben werden muss und einfach zum Anzug in das Gepack mit reinpasst....

Solange muessen dann die MeFo's mit ner 2 Hand vorlieb nehmen ....

Gruss und Tight Lines

Marco
Gruss und Tight Lines

Marco
Wolfsbarsch
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Ungelesener Beitrag von Wolfsbarsch »

Hallo
ich kenne das Problem. Ich stelle dir einen Link rein, auf dieser Seite gehst du auf Tipps und Tricks, dann auf Aftma richtig/falsch?
http://www.fliegenfischen-kyll.de/framset1.htm
Dort kannst du feststellen und mit einfachen Mitteln nachmessen welche Klasse deine Rute in Wirklichkeit hat. Man soll kaum glauben was die Hersteller angeben und was der Realität entspricht. Ich persönlich kann dir die Methode guten Gewissens empfehlen, und schreib doch bitte mal was bei deiner Rute herausgekommen ist.

tight lines
Wolfgang
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Lord_BIX
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Ungelesener Beitrag von Lord_BIX »

Hi Wolfgang,

ich habs mal gemacht, interessantes Ergebnis:

genutzt habe ich 26g und folgendes getestet:

Albright #9: 69 cm; 48,5 cm --> 3,22 g/inch --> #8 (3,00-3,50 g/inch)
Redington #6: 68 cm; 41 cm --> 2,44 g/inch --> #6 (2,20-2,60 g/inch)
Caperlan #5/6: 74,5cm; 48,5cm --> 2,54 g/inch --> #6 (2,20-2,60 g/inch)

Für mich nen interessantes Ergebniss insoweit, daß ich auf der Rute ne #8 Schnur drauf habe, aber trotzdem nicht zufrieden bin!

Sicher hat diese Messmethode auch Ihre Grenzen... Sie belastet natürlich nur das Spitzenteil der Rute und ich kann mir nicht vorstellen, daß sich die Rute in der Auslenkung linear verhält :roll: (wie auch, das währe mathematisch wohl eher unmöglich )....

Ich habe es leider noch nicht geschaft die Rute mal mit der #6 Schnur zu werfen, ich werde es aber mal tun (hoffentlich komme ich auch dazu) und dann vom Ergebnis berichten

PS: Bin gerade nochmal über die Formel gegangen! Die Formel scheint mir dann doch etwas einfach für die Berechnung der Klasse, da die Rutenlänge dort nicht eingeht! Die Auslenekung einer 2-Hand ist mit sicherheit großer, da einfach der Hebel für diese Rute größer ist, oder ich habe das gesamte AFTMA Prinzip komplett nicht verstanden!
Gruss und Tight Lines

Marco
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