Hättet Ihr unter diesen Umständen noch Lust auf Sex?

Was macht FLIEGENFISCHEN aus? Hier darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden! Auch Termin- und andere Ankündigungen passen hier herein. Erlebtes Fliegenfischen - hier kannst Du Deine Erlebnisse für alle schildern, wir lesen gerne Storys von früher und heute!
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Royal Coachman
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Hättet Ihr unter diesen Umständen noch Lust auf Sex?

Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hättet Ihr unter diesen Umständen noch Lust auf Sex?

Sämtliche Experten, auch die selbsternannten, beklagen, dass es kaum mehr laichbereite Fische gibt. Der Frage nach dem „Warum“ wird mit allerlei komplizierten Untersuchungen und Berechnungen zu Leibe gerückt, meist schwer verständliches Zeugs und überdies mit Fachausdrücken und Bezugnahmen auf irgendwelche Untersuchungen von “anno dunsemal“ gespickt.

Wollen wir doch mal in die Praxis gehen.

Es ist Laichzeit!

Ein stattlicher Äschenmilchner hat endlich die Dame seines Herzens entdeckt, etwas größer als er selbst, wunderschön gefärbte Flossen und ein Laichgewand, einfach traumhaft, er ist begeistert und nähert sich vorsichtig.:holla:
Auch sie hat ihn schon entdeckt, und denkt “ah, endlich der Richtige“, seit einiger Zeit werkelt sie schon an ihrer Kinderstube und der Rogen drückt schon mächtig.:liebe:
Sie stellt sich in Positur, er schmiegt sich an Sie und legt liebvoll seine große Fahne über Ihren Rücken, da plötzlich:
WUSCH !
Ein elektrischer Schlag ! :sprachlos:

Man fängt sie mit dem Kescher ein, legt sie in eine stinkende, die Sinne betäubende Brühe, dann werden sie gequetscht bis auch ja das letzte Ei und das letzte Tröpfchen Milch im wahrsten Sinne des Wortes “im Eimer“ gelandet sind. Endlich kommen sie halb betäubt und völlig verstört ins Gewässer zurück. :shocked:

Wen wundert es eigentlich, dass die Fische nicht mehr laichbereit sind, hättet Ihr unter diesen Umständen noch Lust auf Sex?

Da bin ich mal auf die Abstimmungsergebnisse neugierig :D

meint Euer
Royal Coachman
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hares ear
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Ungelesener Beitrag von hares ear »

Hallo RC,
sollte sich dieser Trend halten wird mir einiges klar. Flifis sind überwiegend Masochisten, weshalb sie auch die geringen Fangergebnisse für teure Lizenzpreise und grosse Anstrengungen in Kauf nehmen,
TL
Florian
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hanshurter

Ungelesener Beitrag von hanshurter »

Das kann man auch weiterspinnen!Warum ist die Schonzeit in vielen Gewässern erst Mitte Oktober oder gar November?Gott sei Dank,wird nicht in allen Gewässern Laichfischfang betrieben!Ueberhaupt die Bewirtschaftungspolitik ist ein heikles Thema viele glauben das Ei des Kolumbus gefunden zu haben und sehen nicht,dass sie komplet neben den Schuhen stehen!Siehe Politik!Gruss Hans
Royal Coachman
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Ernstes Thema !

Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Freunde !

Wie Ihr ja schon öfters bemerkt habt, versuche ich ernste Themen lustig zu verpacken, dies ist ein ernstes Thema.

Die Problematik der Elektrofischerei zu erörtern und zu hinterfragen, war eigentlich mein Bestreben. Es wird ausgiebig abgefischt, untersucht, markiert und das oft mehrmals jährlich.

Dass Rückgratverkrümmungen bei Äschen durch die E-Fischerei vorkommen ist mittlerweile bewiesen, dass nur in gewisse Tiefen überhaupt vorgedrungen werden kann ist auch bekannt, deswegen betrachte ich die Bestandszählungen mittels E-Fischerei mit einer gehörigen Portion Misstrauen ob ihrer Genauigkeit.

Die schlimmste Problematik besteht aber in der Tatsache, dass hier Fische halb betäubt wieder in ihr Gewässer zurückgesetzt werden, die Räuber in den tiefen Stellen, die für das E-Gerät unerreichbar sind, binden sich schon die Serviette um, es gibt wieder ein Festmahl.
Durch das Seitenorgan können Fische Schwingungen über weite Strecken wahrnehmen und genauestens unterscheiden, ob es sich um einen sich normal bewegenden oder einen durch den Stromschlag und das anschließende Bad in der Ruhigstellungsbrühe schwer beeinträchtigten Fisch handelt. Die Raubforelle und auch der Hecht greifen alles an, was sich nicht normal bewegt und dass halb betäubte Fische eine leichte Beute sind, haben die auch schon gemerkt.

Es wird viel zu viel elektro-gefischt meint Euer

Royal Coachman
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AndreasSH
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Re: Ernstes Thema !

Ungelesener Beitrag von AndreasSH »

Original geschrieben von royal coachman

Es wird viel zu viel elektro-gefischt meint Euer

Royal Coachman
Moin moin,

den Eindruck habe ich auch manchmal...
Was ich mich darüber hinaus frage:
Welche Auswirkungen hat das herumgestromer eigentlich auf die anderen Organismen im Wasser ?
Gibts darüber irgendwelche Erkenntnisse ?
Was passiert mit den Kleinlebewesen im Wasser beim Elektrofischen ?

Gruß, Andreas
Angeln wird nur von solchen Menschen als langweilig empfunden, die damit nichts anderes verbinden als Fische zu fangen...
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pehers
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Ungelesener Beitrag von pehers »

Servus!

Gibt es denn eine Alternative, exakt (offensichtlich mehr oder weniger) den Bestand festzustellen, zur Elektrofischerei.

Ich bin auch der Meinung, daß man in allen Bereichen - wenn überhaupt - so schonend wie möglich in eingreifen sollte, aber Bestandserhebungen sind nun mal die Grundlage jeder Bewirtschaftung - vorausgesetzt sie ist überhaupt notwedig.

Beste Grüße,
Hans
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CDC-Dun
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Ungelesener Beitrag von CDC-Dun »

Hallo,

ich hab ja keine Ahnung vom Elektroabfischen.

Aber wenn es zur Bestandserhebung gemacht wird, finde ich das der Gewässerbewirtschafter sein Gewässer nicht ausreichend kennt. Jeder von Euch wird doch beim regelmäßigen Befischen ein und deshelben Gewässers doch schon nach kurzer Zeit feststellen wie der Bestand aufgebaut ist, sei es durch Fänge oder Beobachten. Und da, wie zuvor bemerkt, das Elektroabfischen hauptsächlich nur oberflächlich wirkt, wird man eh selten herausfinden welche Fische sich in den tiefen Zügen halten, außer man hat klares Wasser.

Sicher kann daß Aufziehen von Eiern zu Larven und dann zu Setzlingen, denn Bestand verbessern. Aber bei einem einigermaßen intakten Gewässer sollte doch die natürliche Vermehrung dazu ausreichen den "Ertrag" zu sichern. Da sollte man sich lieber mehr Gedanken über die Ertragsfähigkeit eines Gewässers machen, und die Fangzahlen so beschränken, wie es für das jeweilige Gewässer gut ist. Aber das ist ja mit mehr Aufwand und Einschränkungen verbunden wie einfach elektrisch abzufischen und dann zu sagen, wir haben ja genug getan.
Nicht das ich jetzt das Elektroabfischen prinzipiell verurteile. Aber manchmal finde ich schon die "Bewirtschaftungstaktik" eines Gewässers zu überdenken und nicht nur das Elektroabfischen als Ei des Columbus betrachten.
Sicher ist es schwer in einem Verein alle Mitglieder zufrieden zustellen, aber dann lieber Elektroabfischen und das Gewässer mit eigenen Fischen versorgen als fangfähige Fische aus Fremdgewässern reinkippt nur das alle Mitglieder was fangen.

Gruß

Stefan
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Rattensack
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Ungelesener Beitrag von Rattensack »

Hallo beinand!

Auch ich sehe ein Problem darin, dass heut schon fast jeder Verein ein Aggregat hat und oft eine General - Elektrofanggenehmigung dazu. Da wird umgesetzt, Aitel entnommen, angesiedelt, nachgeschaut ... auf Teufel komm raus. Von Leuten die oft nicht die geringste Ahnung haben. Seriöse Bestandserhebungen machen kann da kaum jemand und interessieren auch kaum jemand.

Zum Thema Bestandserhebungen: Dass die sehr sinnvoll sein können, siehe thread "Ein interessanter Fall aus der Praxis der Gewässerbewirtschaftung" unter Natur & Umwelt.

In Forellenbächen gibt es methodisch kaum Alternativen zum Elektrofischen. Es stößt halt wie RC bereits angesprochen hat schnell an die Grenzen. Mit Elektrofangboot kann man aber auch breite und mäßig tiefe Gewässer (Mur, Drau, Traun..) quantitativ bearbeiten (Streifenbefischungsmethode, siehe http://www.ezb-fluss.at/downloads/Strei ... ethode.PDF). Methodisch gut drauf haben das aber nur wenige.

LG,
Clemens
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Ungelesener Beitrag von Rattensack »

Hallo Stefan!
Original geschrieben von CDC-Dun
Aber wenn es zur Bestandserhebung gemacht wird, finde ich das der Gewässerbewirtschafter sein Gewässer nicht ausreichend kennt. Jeder von Euch wird doch beim regelmäßigen Befischen ein und deshelben Gewässers doch schon nach kurzer Zeit feststellen wie der Bestand aufgebaut ist, sei es durch Fänge oder Beobachten.
Ich werd demnächst wenn ich Zeit hab einen aktuellen Fall in "Natur & Umwelt" schildern, der zeigt, dass man als Fischer oft einen völlig (!!) falschen Eindruck vom Fischbestand kriegt. Elektrofischerei ist auch art- und größenselektiv, wenn gut gemacht aber bei weitem weniger.

Wir hatten schon öfter Fälle, wo der Bewirtschafter gesagt hat: Brauchst das Aggregat gar nicht anstarten, is sowieso nix drin, und dann haben wir elektrisch außerordentlich gute Fischbestände dokumentiert.

Lg,
clemens
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Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Clemens !

Anscheinend hat hier niemand verstanden, was ich sagen will, deswegen jetzt mit dem Holzhammer :

E-Fischen schädigt die Bestände massiv und verändert das Gleichgewicht der Arten untereinander, da große Ausfälle im Bezug auf Kleinfischarten die Regel sind und auch die zurückgesetzten Fische entweder den Räubern zum Opfer fallen, oder in den Turbinen der fast immer vorhandenen Turbinen umkommen.

freundlichst
Royal Coachman
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Ungelesener Beitrag von Rattensack »

Morgen RC!

Würde mich interessieren, auf welche konkreten Erfahrungen diese Holzhammer - Aussagen beruhen!

Ohne mich hier als Befüworter der E-Fischerei positionieren zu wollen (ganz im Gegenteil), wenn wirklich notwendig, gibt es leider keine Alternative, und wenn kompetent durchgeführt, halte ich die Methode für recht schonend.

Clemens
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Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Clemens !

Ich war bei vielen E-Fischen dabei und habe immer wieder massive Ausfälle festgestellt, besonders die Kleinfischarten Elritzen usw leiden darunter, werden abgetrieben und fallen dem nächsten Räuber zum Opfer.

Dazu noch ein Beispiel welches ich leider hautnah miterleben durfte, es wurde von Fachleuten zwecks Bestandserhebung ein Bach im Bereiche von 80 m abgefischt und die Äschen markiert.
Am nächsten Tag wurde 5 km weiter im Unterlauf hinter einer Turbine ebenfalls eine Bestanderhabung vorgenommen. Wir fingen darunter auch
8 Stück am Vortag markierte kleine Äschen. Schon beim Zurücksetzen konnte man erkennen, dass hier einiges nicht überleben wird. Dass die Wirbelsäulenverkrümmungen bei Äschen vom E-Fischen kommen und nicht ein genetischer Fehler sind, weiß man mittlerweile auch.

E-Fischen sollte der letzte Ausweg sein, aber niemals als Fenster ins Gewässer benutzt werden, die Schäden sind beträchtlich.

freundlichst
Royal Coachman
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Ungelesener Beitrag von pehers »

Servus Gebhard!

Aber was ist nun die Alternative - Netzfischerei?
Ich glaube nämlich nicht daran, daß sinnvolle, auch wissenschaftlich verwertbare Daten, durch Fanglisten etc. gewonnen werden können!

Und alle Vorträge zum Thema Gewässerbewirtschaftung, die ich gehört habe, beginnen mit einer Bestandsaufnahme!

Beste Grüße,
Hans
Zuletzt geändert von pehers am 28.11.2005, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Rattensack »

Hallo beinand,

@Hans!

Die Alternativen sind:

1) Nicht elektrofischen und die Natur walten lassen (Alternative zu gängigen fragwürdigen Bewirtschaftungsmethoden mit Elektrobefischungen)
2) Elektrofischen ja, aber gscheit
3) Als einzige echte Alternative für quantitative Bestandserhebungen fällt mir in Rhithralgewässern die Betauchung ein, welche aber nur Aussagen über den Bestand an Großfischen erlaubt (z.B. Huchen). Zur Dokumentation des Aufkommens von Jungäschen ist die Anwendung von Uferzugnetzen möglich, sofern großflächige Schotterbänke bestehen. Reusen / Fischwehre für Dokumentation von Fischwanderungen (siehe http://www.fischwehr.com). Für Reproduktion optisches Zählen von Laichgruben.

Allerdings selbstverständlich: Die Methode richtet sich nach der Fragestellung, nicht umgekehrt.

@RC!

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass alles sehr kompliziert ist:-)

Es gibt Arten, die verhältnismäßig sensibel sind, wie Zander und kleine Äschen. Die Auswirkungen können stark vom verwendeten Gerät abhängen (z.B. hohe Leitfähigkeit + schwaches Aggregat führt zu hoher Restwelligkeit). Generell wirkt der Strom aber stärker bei großen Individuen (weil ein größeres elektrisches Feld abgegriffen wird), diese sind aber robuster ggü. mechanischen Einwirkungen.

Allerdings bin ich der Meinung, dass generell weniger der Strom selbst schädlich ist als vielmehr das Handling, sprich die Prozedur des kescherns, hälterns und manipulierens. Und das ist für Klein- und Jungfische besonders problematisch. Die Ausfälle hängen gerade bei Salmoniden stark von den äußeren Bedingungen ab (Wassertemperatur, Hitze, Sonne). Ein getrenntes Hältern von Klein-/Jungfischen und Großen kann sehr empfehlenswert sein, sonst werden die Kleinen mechanisch geschädigt.

Ich habe z.B. im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit tausende Fische individuell markiert (Bachforellen und Aitel). Es wurden dabei in monatlichen Abständen (über 14 Monate) einige Abschnitte eines Baches elektrisch befischt. Daher weiss ich, dass ich viele Individuen bis zu 12 (!!) mal elektrisch gefangen habe, und keine Schäden erkennbar waren. Darunter auch Individuen < 20 cm.

Besonders problematisch ist die Wirkung des elektrischen Feldes auf Krebse: Diese werfen nämlich zu einem Großen Teil ihre Scheren ab!

Allerdings bin ich der Meinung, dass gute Daten über das Gewässer, welche i.d.R. nur durch Elektrofischerei gewonnen werden können (siehe auch "Zur Selektivität der Fliegenfischerei" unter Natur & Umwelt), sehr wertvoll sein können. Zum Beispiel für Festlegung von Bewirtschaftungsstrategien, im Schadensfall (Fischsterben, Fischfresser) und zur Abwehr von Projekten mit negativer Wirkung (Kraftwerke, Einleitungen etc.). Den Eingriff würde ich dann - nicht zuletzt aufgrund des i.d.R. auf die Fläche gesehen geringen Anteils der befischten Strecken am gesamten Gewässer - als nicht verhältismäßig gegenüber dem potentiellen Nutzen sehen.

Daher: Elektrofischerei nur soweit wirklich notwendig und nur mit erfahrenem Personal! In Gewässern mit heimischen Krebsbeständen Hände weg! Rücksicht auf äußere Bedingungen! Wenn Elektrofischerei, dann methodisch gut geplant und dann das Ergebnis gut auswerten und dokumentieren (auch Kleinfischarten und Jungfische!). Unkontrolliertes Ausfangen, Umsetzen und Kurz Halten von Arten birgt viele Gefahren (Verschleppen von Krankheiten, Verfälschen von angepassten Populationen, nicht absehbare Veränderungen der ökologischen Verhältnisse etc.) und sollte unbedingt unterbleiben.

Clemens

P.S. Besatz halte ich ohne Erfolgskontrolle generell für fahrlässig - hier können u.U. aber auch Rückfangmeldungen (in Kombination mit Markierung) ausreichen.
Royal Coachman
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Hallo Hans !

Es gibt für mich zwei Gründe, die E-Fischerei kritisch zu hinterfragen:
1. die Ungenauigkeit der Ergebnisse
2. die Schädigung der bestehenden Bestände durch die E-Fischerei

von der Herumpfuscherei der Vereine (Aitel abfischen usw) einmal ganz abgesehen.

freundlichst
Gebhard
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