Aktionen
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Hallo Zusammen,
ist es eigentlich so, dass eine Fliegenrute mit einer schnellen Aktion auch größere Fliegen bzw. Gewicht transportieren kann?
Also kann eine Rute(Klasse 5, 9ft) mit einer schnellen Aktion einen z.B. Streamer Hakengröße 6 mit Beschwerung besser bzw. einfacher werfen als eine Rute (Klasse 5, 9 ft) mit einer langsameren Aktion?
Danke für eure Antworten,
Gruß Thomas
ist es eigentlich so, dass eine Fliegenrute mit einer schnellen Aktion auch größere Fliegen bzw. Gewicht transportieren kann?
Also kann eine Rute(Klasse 5, 9ft) mit einer schnellen Aktion einen z.B. Streamer Hakengröße 6 mit Beschwerung besser bzw. einfacher werfen als eine Rute (Klasse 5, 9 ft) mit einer langsameren Aktion?
Danke für eure Antworten,
Gruß Thomas
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Markusnadineleon
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Re Aktion
Guten abend.. also die Aktion hat meiner meinung nach nichts damit zu tuen, den streamer fischen ist sowieso meiner meinung nach eh kein schönes fischen, und als anfänger sowieso nicht. Und was mit den acktionen gemeint ist.das bedeutet das die rute beim rückschwung oder vorschwung, die biegung ist damit gemeint. Es gibt Ruten da biegt sich das spitzen teil sehr,und bei anderen biegt sich der untere oder obere teil. bei manchen kann mann eine zigarette bei rauchen bevor der vorschwung kommt und bei der anderen halt nicht. ich hoffe ich konnte dir damit ein wenig helfen...
Gruß Markus
Gruß Markus
Grundsätzlich ist es das Gewicht der Schnur, das darüber entscheidet, wie schwer die Fliege sein darf. Dazu kommt noch das Taper der Schnur. Ein langes Taper mit feiner Spitze ist eher ungünstig für schwere Fliegen. Darum haben z.b.B. Bass-Taper Schnüre auch sehr viel ihres Gewichtes weiter vorne in der Keule.
Eine schnellere (und so meist straffere) Rutenaktion erleichtert aber auch das Werfen mit schwereren oder windfängigen Fliegen, da Du mehr beim Wurf "drücken" kannst.
Aber eine schnelle 3er Rute z.B. ersetzt aber keine 5er.
Besten Gruß
Nico
Eine schnellere (und so meist straffere) Rutenaktion erleichtert aber auch das Werfen mit schwereren oder windfängigen Fliegen, da Du mehr beim Wurf "drücken" kannst.
Aber eine schnelle 3er Rute z.B. ersetzt aber keine 5er.
Besten Gruß
Nico
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Bernd Ziesche
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Ringo
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Re: Re Aktion
Hallo,
[quote="Markusnadineleon"], den streamer fischen ist sowieso meiner meinung nach eh kein schönes fischen, und als anfänger sowieso nicht./quote]
Ich kann nachvollziehen, dass viele Fliegenfischer lieber mit trockenfliegen und im Notfall Nymphe fischen. Selbst fische ich aber auch sehr gerne mit dem Streamer. Das liegt zum einen daran, dass zum Teil sehr gute Fänge möglich sind. Zum anderen liegt es auch daran, dass ich nicht zufällig am erstklassigen Forellenfluß wohne und meist Fischarten befische die nicht mit den klassischen Mustern zu überlisten sind. Jedenfalls habe ich noche keinen Barsch mit der Trockenfliege gefangen.
Ich gehe davon aus, dass sich dein Kommentar zum Streamern von Anfängern auf das Werfen bezieht. An vielen kleinen Gewässern ist das Werfen völlig überbewertet. Meist reicht es am kurzen Vorfach den Streamer über 5 - 6m zu befördern. Dass gelingt auch Anfängern. Das beschwerte Streamer zum Üben von sauberen Würfen nicht ideal sind ist natürlich richtig.
Die Wahl der Fliege sollte jedem selbst überlassen sein. Oft ist schon das Gewässer und die Fischart entscheidend.
[quote="Markusnadineleon"], den streamer fischen ist sowieso meiner meinung nach eh kein schönes fischen, und als anfänger sowieso nicht./quote]
Ich kann nachvollziehen, dass viele Fliegenfischer lieber mit trockenfliegen und im Notfall Nymphe fischen. Selbst fische ich aber auch sehr gerne mit dem Streamer. Das liegt zum einen daran, dass zum Teil sehr gute Fänge möglich sind. Zum anderen liegt es auch daran, dass ich nicht zufällig am erstklassigen Forellenfluß wohne und meist Fischarten befische die nicht mit den klassischen Mustern zu überlisten sind. Jedenfalls habe ich noche keinen Barsch mit der Trockenfliege gefangen.
Ich gehe davon aus, dass sich dein Kommentar zum Streamern von Anfängern auf das Werfen bezieht. An vielen kleinen Gewässern ist das Werfen völlig überbewertet. Meist reicht es am kurzen Vorfach den Streamer über 5 - 6m zu befördern. Dass gelingt auch Anfängern. Das beschwerte Streamer zum Üben von sauberen Würfen nicht ideal sind ist natürlich richtig.
Die Wahl der Fliege sollte jedem selbst überlassen sein. Oft ist schon das Gewässer und die Fischart entscheidend.
Gruß
Ringo
Ringo
Hallo Zusammen,
vielen Dank für Eure Antworten.
@Bernd:
Danke für deine sehr ausführliche Antwort. Allerdings habt ihr mich ein wenig falsch verstanden, bzw. ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt.
Ich probiere es mal mit einem Beispiel aus der Praxis, in der Hoffnung das mein Problem etwas einfacher zu verstehen ist.
Also, ich fische eine SLT in der Schnurklasse 5 (knappe 9 ft lang). Als Fliegen benutze ich meistens NAssfliegen oder beschwerte Nymphen der Größe 10-16 ( als Beschwerung max.Tungstenköpfe).
Als Vorfach wird ein normales 9 ft. langes Vorfach benutzt.
Als Schnur wird eine DT benutzt. EInen anderen Schnurtyp werde ich auch nicht auf dieser Rute benutzen, da ich die Kombi DT und SLT einfach gut finde. Eine Keulenschnur passt, wie ich finde, nicht auf die Rute.
Das werfen mit dieser Kombi geht gut (keine Ahnung wie weit ich werfe
)
Sobald ich aber mein Vorfach auf ein RM Nymph 2 wechsel, macht das werfen damit keinen Spaß mehr, da ich einfach das Gefühl habe das die Rute mit der mehr Belastung überfordert ist.
Daher stellt sich für mich die Frage, ob eine Rute mit einer schnelleren Aktion (mit mehr Rückrat) besser für das Fischen wäre, wenn ich öfter mit beschwerten Vorfächern und/oder größeren Fliegen fischen möchte.
Klar, bei einer neuen Rute würde dann auch eine Keulenschnur draufkommen. Aber mir geht es hier erstmal um das Verständnis, ob eine Rute mit schneller Aktion besser für mein Vorhaben ist.
Hoffe, mein Problem ist etwas klarer geworden.
Danke, einen guten Rutsch und Gruß Thomas
vielen Dank für Eure Antworten.
@Bernd:
Danke für deine sehr ausführliche Antwort. Allerdings habt ihr mich ein wenig falsch verstanden, bzw. ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt.
Ich probiere es mal mit einem Beispiel aus der Praxis, in der Hoffnung das mein Problem etwas einfacher zu verstehen ist.
Also, ich fische eine SLT in der Schnurklasse 5 (knappe 9 ft lang). Als Fliegen benutze ich meistens NAssfliegen oder beschwerte Nymphen der Größe 10-16 ( als Beschwerung max.Tungstenköpfe).
Als Vorfach wird ein normales 9 ft. langes Vorfach benutzt.
Als Schnur wird eine DT benutzt. EInen anderen Schnurtyp werde ich auch nicht auf dieser Rute benutzen, da ich die Kombi DT und SLT einfach gut finde. Eine Keulenschnur passt, wie ich finde, nicht auf die Rute.
Das werfen mit dieser Kombi geht gut (keine Ahnung wie weit ich werfe
Sobald ich aber mein Vorfach auf ein RM Nymph 2 wechsel, macht das werfen damit keinen Spaß mehr, da ich einfach das Gefühl habe das die Rute mit der mehr Belastung überfordert ist.
Daher stellt sich für mich die Frage, ob eine Rute mit einer schnelleren Aktion (mit mehr Rückrat) besser für das Fischen wäre, wenn ich öfter mit beschwerten Vorfächern und/oder größeren Fliegen fischen möchte.
Klar, bei einer neuen Rute würde dann auch eine Keulenschnur draufkommen. Aber mir geht es hier erstmal um das Verständnis, ob eine Rute mit schneller Aktion besser für mein Vorhaben ist.
Hoffe, mein Problem ist etwas klarer geworden.
Danke, einen guten Rutsch und Gruß Thomas
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laverda
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Schnell/Langsam Aktion
Hi Thomas,
es ist schon korrekt, entscheidend ist das Schnurgewicht.
Korrekt ist aber auch, dass sich eine "steifere" Rute eher auch mit höherem Schnurgewicht werfen lässt weil die Spannenergie bei gleicher Biegung um einiges höher und somit auch die übertragbare Kraft (Beschleunigung) auf die Schnur höher ist, ergo kann ich indirekt damit auch schwerere Fusseln werfen.
Wenn du das Gefühl hast, dass deine Rute noch ein wenig mehr Schnurgewicht vertragen kann, um den Streamer besser zu werfen, knüpf eine entsprechende Länge Sinkschnur zwischen Schnur und Vorfach. Vielleicht ist dann die Beschwerung für den Streamer nicht mehr notwendig und zusätzliches Schnurgewicht wirft sich allemale angenehmer als ein schwerer Streamer, außerdem spielt der dann besser.
Streamer soll nichts für Anfänger sein????????????
Ich halte gerade das Streamern für sehr geeignet, entspricht es doch vom Ablauf der Köderpräsentation am ehesten gewohnten Angelmethoden.
Weiterhin ist das Spektrum an fangbaren Fischen um Längen größer und kann zu jeder Jahreszeit Fänge bringen.
Raubfisch frisst Fisch
Streamer = Fischimitation oder reines Reizobjekt.
Außerdem kommen die Bisse meist deutlich spürbar.
Dazu kommt noch, dass ich den Streamer nicht sanft wie eine Mücke auf die Wasseroberfläche absetzen muss, der muss nur dahin, wo die Fische sind. Tatsächlich ist das eben oft in Ufernähe und 20m Würfe braucht man da nicht.
Natürlich kann man keinen Hecht-Bunny mit der 5er Rute werfen aber ein Wooly Bugger auf 6er Haken allemale.........und der fängt bekanntlich vom Aland bis zum Zander fast alles.
es ist schon korrekt, entscheidend ist das Schnurgewicht.
Korrekt ist aber auch, dass sich eine "steifere" Rute eher auch mit höherem Schnurgewicht werfen lässt weil die Spannenergie bei gleicher Biegung um einiges höher und somit auch die übertragbare Kraft (Beschleunigung) auf die Schnur höher ist, ergo kann ich indirekt damit auch schwerere Fusseln werfen.
Wenn du das Gefühl hast, dass deine Rute noch ein wenig mehr Schnurgewicht vertragen kann, um den Streamer besser zu werfen, knüpf eine entsprechende Länge Sinkschnur zwischen Schnur und Vorfach. Vielleicht ist dann die Beschwerung für den Streamer nicht mehr notwendig und zusätzliches Schnurgewicht wirft sich allemale angenehmer als ein schwerer Streamer, außerdem spielt der dann besser.
Streamer soll nichts für Anfänger sein????????????
Ich halte gerade das Streamern für sehr geeignet, entspricht es doch vom Ablauf der Köderpräsentation am ehesten gewohnten Angelmethoden.
Weiterhin ist das Spektrum an fangbaren Fischen um Längen größer und kann zu jeder Jahreszeit Fänge bringen.
Raubfisch frisst Fisch
Streamer = Fischimitation oder reines Reizobjekt.
Außerdem kommen die Bisse meist deutlich spürbar.
Dazu kommt noch, dass ich den Streamer nicht sanft wie eine Mücke auf die Wasseroberfläche absetzen muss, der muss nur dahin, wo die Fische sind. Tatsächlich ist das eben oft in Ufernähe und 20m Würfe braucht man da nicht.
Natürlich kann man keinen Hecht-Bunny mit der 5er Rute werfen aber ein Wooly Bugger auf 6er Haken allemale.........und der fängt bekanntlich vom Aland bis zum Zander fast alles.
Ruten werfen Masse.........nicht Klasse
Also ich kenne das RM Vorfach nicht, aber wenn das z.B. so eine Bleischnur ist, kann das auch schon mal mehr als eine Schnurklasse ausmachen. Die SLT ist ja eine eher gefühlvolle Rute. Kein Wunder also, wenn die dann kapituliert...und ja, das hast Du mit einer schnelleren( steiferen) Rute mehr Reserven. Dafür lädt sich eine weichere Rute auch auf kurze Distanz gut auf, während man bei einer steiferen schon mal eine Schnur m. einer AFTMA Klasse höher benutzen sollte.
Guten Rutsch
Nico
Guten Rutsch
Nico
- Thomas E.
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Hallo Thomas !
Solche Sinkvorfächer oder Sinkteile zum Einschlaufen lassen sich generell nicht schön werfen. (Am besten per Roll-Switchcast auszubringen)
Sie können mehrere Gramm wiegen, die natürlich dazukommen, wie Nico schon erwähnte.
(Ebenfalls noch das Gewicht einer stärker beschwerten Fliege)
Ein weiterer Faktor in diesem Zusammenhang ist noch die Verwendung einer DT, ich bin kein Freund dieses Schnurtyps, da diese mit zunehmender Länge erheblich an Gewicht gewinnt, eine Überlastung des von Dir gefischten Ruten- Modells ist nun bei größerer Wurfweite die Folge.
Eine etwas kräftigere Rute wäre für gr. Distanz in diesem Fall vorteilhaft.
Unabhängig davon verwende ich zum Fischen in diesem Bereich ausschließlich WF- Lines, je nach Situation als Normal-oder Longbelly und zwar unabhängig vom Aktionstyp der Rute.
DT-Schnüre schneide ich in der Mitte durch, kürze sie event. noch von der Mitte ein und habe nun in Verbindung mit einer Running line- WF- Lines.
Solche Sinkvorfächer oder Sinkteile zum Einschlaufen lassen sich generell nicht schön werfen. (Am besten per Roll-Switchcast auszubringen)
Sie können mehrere Gramm wiegen, die natürlich dazukommen, wie Nico schon erwähnte.
(Ebenfalls noch das Gewicht einer stärker beschwerten Fliege)
Ein weiterer Faktor in diesem Zusammenhang ist noch die Verwendung einer DT, ich bin kein Freund dieses Schnurtyps, da diese mit zunehmender Länge erheblich an Gewicht gewinnt, eine Überlastung des von Dir gefischten Ruten- Modells ist nun bei größerer Wurfweite die Folge.
Eine etwas kräftigere Rute wäre für gr. Distanz in diesem Fall vorteilhaft.
Unabhängig davon verwende ich zum Fischen in diesem Bereich ausschließlich WF- Lines, je nach Situation als Normal-oder Longbelly und zwar unabhängig vom Aktionstyp der Rute.
DT-Schnüre schneide ich in der Mitte durch, kürze sie event. noch von der Mitte ein und habe nun in Verbindung mit einer Running line- WF- Lines.
Gruß
Thomas Ellerbrock
Thomas Ellerbrock
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laverda
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Sinkvorfach
Hi Thomas & Thomas,
die fertig zu kaufenden Sinkvorfächer meine ich auch nicht, deshalb habe ich auch von Sinkschnur und nicht Sinkvorfach geschrieben!!
Wenn ich z.B. eine 5er Schnur fische und eine sinkende Spitze benötige, sollte diese die gleiche Schnurklasse (Gewicht pro Meter ~ 1gr) oder ggf. eine Nummer darunter aufweisen, wie die 5er Wurfschnur.
Beispiel: Für meine 7er habe ich mir eine fast sinking DT besorgt, die ein Gewicht von ~1,3 gr pro Meter hat. Daraus schnippel ich mir Sinktipps, je nach benötigter Tiefe, die ich ratzfatz wechseln kann.
Damit verlängere ich lediglich die Wurfschnur, habe aber das für die Rute passende Gewicht pro Meter und die Wurfschnur damit lediglich um die notwendige Sinklänge verlängert. Für diesen Zweck kann man ruhig auf sehr preiswerte DT-Sinkschnüre zurückgreifen.
Mit dieser Kombi brauche ich keine eigenschweren Streamer, um auf die benötigte Tiefe zu kommen und verändere die Wurfeigenschaften nur durch die zusätzliche Schlaufenverbindung, bzw. bei einer WF verlängert sich die "Keule" um die Länge der Sinktip.
Korrekterweise muss ich aber erwähnen, dass ich ein gutes Sück des Tapers abgeschnitten habe, um einen gleichmäßigeren Übergang von Wurfschnur zu der Sinktip zu erreichen.
Bei deiner jetzigen Kombi mit der 5er DT könntest du mit entsprechend leichteren Streamern (Synthetikfasern!), die kein Wasser aufnehmen fischen. Da du das Gefühl hast, deine Rute bei weiterem Gewicht zu überladen, würde ich hier wahrscheinlich eher eine 4er fast sinking Sinkschnur nehmen.
Ich fische mit o.g. 7er Kombi (2,5m Sinktip an WF-Schnur) im Stillwasser bis zu 3,5m Wassertiefe mit Streamern bis zu 12cm auf 1/0er Haken.
die fertig zu kaufenden Sinkvorfächer meine ich auch nicht, deshalb habe ich auch von Sinkschnur und nicht Sinkvorfach geschrieben!!
Wenn ich z.B. eine 5er Schnur fische und eine sinkende Spitze benötige, sollte diese die gleiche Schnurklasse (Gewicht pro Meter ~ 1gr) oder ggf. eine Nummer darunter aufweisen, wie die 5er Wurfschnur.
Beispiel: Für meine 7er habe ich mir eine fast sinking DT besorgt, die ein Gewicht von ~1,3 gr pro Meter hat. Daraus schnippel ich mir Sinktipps, je nach benötigter Tiefe, die ich ratzfatz wechseln kann.
Damit verlängere ich lediglich die Wurfschnur, habe aber das für die Rute passende Gewicht pro Meter und die Wurfschnur damit lediglich um die notwendige Sinklänge verlängert. Für diesen Zweck kann man ruhig auf sehr preiswerte DT-Sinkschnüre zurückgreifen.
Mit dieser Kombi brauche ich keine eigenschweren Streamer, um auf die benötigte Tiefe zu kommen und verändere die Wurfeigenschaften nur durch die zusätzliche Schlaufenverbindung, bzw. bei einer WF verlängert sich die "Keule" um die Länge der Sinktip.
Korrekterweise muss ich aber erwähnen, dass ich ein gutes Sück des Tapers abgeschnitten habe, um einen gleichmäßigeren Übergang von Wurfschnur zu der Sinktip zu erreichen.
Bei deiner jetzigen Kombi mit der 5er DT könntest du mit entsprechend leichteren Streamern (Synthetikfasern!), die kein Wasser aufnehmen fischen. Da du das Gefühl hast, deine Rute bei weiterem Gewicht zu überladen, würde ich hier wahrscheinlich eher eine 4er fast sinking Sinkschnur nehmen.
Ich fische mit o.g. 7er Kombi (2,5m Sinktip an WF-Schnur) im Stillwasser bis zu 3,5m Wassertiefe mit Streamern bis zu 12cm auf 1/0er Haken.
Ruten werfen Masse.........nicht Klasse






