Hallo,
Ich frage aus reiner Neugierde, da ich kürzlich im Raum München eine mit Tageskarte fischbare Bachstrecke gesucht habe und beim Fischerman's Partner (in Parsdorf - liegt gleich um die Ecke von meinen Verwandten) auf diesen Bach aufmerksam gemacht wurde. Also unbekannterweise eine Tageskarte (13 Euro) gekauft und am nächsten Morgen zum Naturschutzgebiet, durch welches sich der Bach schlängelt, gefahren. Nach durchgefischtem Vormittag war ich beeindruckt - tatsächlich die anstrengenste Fischrei seit langem! Leider kein einziger Biss, kein Steigen, überhaupt gar keine Fischaktivität auszumachen - hm, schon etwas frustig. Die Stecke liegt wie gesagt in einem Naturschutzgebiet und der Bach schlängelt sich durch ein bewaldtetes Gebiet welches offenbar größtenteils sich selbst überlassen wird. Somit ist es schon eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit die ganze Zeit über quer liegende Baumstämme zu klettern, sich durch's Brombeergestrüpp zu kämpfen und kleine Sümpfe zu umlaufen - Wege sucht man meist vergeblich. Leider hat sich im Wasser wirklich rein garnichts getan. Ansonsten kam ich mir fast wie in einer anderen Welt vor. Ob ich am Ende des Fischtages völlig erschöpft zufrieden war? Naja, weiß auch nicht so recht, ich hatte noch nicht mal 3/4 der Gesamtstrecke geschafft. Mich würde jedoch sehr interessieren was die eingeweihten und hartgesottenen (anders könnte ich sie mir kaum vorstellen) Nasenbachfischer so zu berichten haben, wenn es sie denn gibt...
voller Spannung
TRistan
Kennt jemand den Nasenbach?
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Hallo Tristan,
schön, dass es dir am Nasenbach gefallen hat! Der Bach gehört zum Fischereiverein Fischwaid in München und wird im Frühjahr mit Bachforellen besetzt. Zudem werden seit einigen Jahren Versuche mit Nasen(!)besatz und mit Äschen durchgeführt. Dank unserer gefiederten Freunde, insbesondere der Gänsesäger, bleibt aber nicht viel davon übrig. Man muss es leider sagen, die meisten Fische befinden sich wegen der Vögel innerhalb der Ortschaft am oberen Ende der Strecke. Dort gibt es eine ganze Menge an Haseln, Aitel und auch die eine oder andere Forelle oder Äsche. Die Strecke in den Isarauen ist landschaftlich sehr reizvoll, aber wegen des urwüchsigen Zustandes nicht leicht zu befischen. Dort trifft man neben den oben erwähnten Fischarten auch auf dicke Barben, Brachsen und auch den einen oder anderen Hecht. In früheren Zeiten - vor dem Flughafenbau - war das Wasser noch deutlich trüber und beim Elektroabfischen kam einem aus jedem Gumpen eine silberne Fischwolke entgegen. Die Zeiten sind leider vorbei, aber gerade im Frühjahr die Bachforellenpirsch ist nach wie vor sehr reizvoll, die ersten zwei Wochen der Saison allerdings nur für Vereinsmitglieder.
Liebe Grüße von Wolfgang aus Ismaning (der im Nasenbach vor fast 30 Jahren seine erste Äsche auf Fliege fing und sie schon damals behutsam wieder zurücksetzte)
schön, dass es dir am Nasenbach gefallen hat! Der Bach gehört zum Fischereiverein Fischwaid in München und wird im Frühjahr mit Bachforellen besetzt. Zudem werden seit einigen Jahren Versuche mit Nasen(!)besatz und mit Äschen durchgeführt. Dank unserer gefiederten Freunde, insbesondere der Gänsesäger, bleibt aber nicht viel davon übrig. Man muss es leider sagen, die meisten Fische befinden sich wegen der Vögel innerhalb der Ortschaft am oberen Ende der Strecke. Dort gibt es eine ganze Menge an Haseln, Aitel und auch die eine oder andere Forelle oder Äsche. Die Strecke in den Isarauen ist landschaftlich sehr reizvoll, aber wegen des urwüchsigen Zustandes nicht leicht zu befischen. Dort trifft man neben den oben erwähnten Fischarten auch auf dicke Barben, Brachsen und auch den einen oder anderen Hecht. In früheren Zeiten - vor dem Flughafenbau - war das Wasser noch deutlich trüber und beim Elektroabfischen kam einem aus jedem Gumpen eine silberne Fischwolke entgegen. Die Zeiten sind leider vorbei, aber gerade im Frühjahr die Bachforellenpirsch ist nach wie vor sehr reizvoll, die ersten zwei Wochen der Saison allerdings nur für Vereinsmitglieder.
Liebe Grüße von Wolfgang aus Ismaning (der im Nasenbach vor fast 30 Jahren seine erste Äsche auf Fliege fing und sie schon damals behutsam wieder zurücksetzte)
Hallo Wolfgang,
Die Karte habe ich mittlerweile wieder abgegeben, habe sie also nicht vorliegen. Der Anfahrtsbeschreibung nach sollte man bei einem freistehenden Gut abbiegen und bis zu einer Kuhweide fahren. Die Markierte Strecke war schätzungsweise 4-5Km lang und erstreckte sich fast ausschließlich durch den Wald bis hin zur Einmündung in die Isar.
Gruss
TRistan
Die Karte habe ich mittlerweile wieder abgegeben, habe sie also nicht vorliegen. Der Anfahrtsbeschreibung nach sollte man bei einem freistehenden Gut abbiegen und bis zu einer Kuhweide fahren. Die Markierte Strecke war schätzungsweise 4-5Km lang und erstreckte sich fast ausschließlich durch den Wald bis hin zur Einmündung in die Isar.
Gruss
TRistan






