Terra Incognita : "Hamm"
Verfasst: 07.11.2007, 12:13
Hamm...Westfalen...eine trostlose Wildnis voller Gefahren inmitten Deutschlands.
So steht es jedenfalls in Reiseberichten,die wagemutige Forscher,Entdecker und Missionare
nach einer Reise in diese abgeschiedene Landschaft geschrieben haben.
Sofern sie denn überhaupt zurückkehrten.
Neueste Forschungsberichte enthalten jedoch vage Andeutungen das alles ganz anders ist.
So sollen sich dort,zu konspirativ vereinbarten Terminen,verschiedenste Exemplare des
sogenannten,sonst überwiegend einzelgängerisch lebenden,"Fliegenfischers" aufhalten.
Was treibt diese Menschen(?) dorthin ?
Handelt es sich um geheime kultische Rituale ?
Verhandeln sie über Stammesterritorien ?
Oder saufen die sich nur die Hucke voll ?
Man spricht in Andeutungen von "Trankopfern" und einer "Schweinezeremonie".
Niemand kann jedoch genaues berichten,da anscheinend jeder Forscher,dem es gelang diese Zeremonie
zu beobachten,hinterher große Gedächtnißlücken,ja sogar Verlust von Sprache und klarem Sehvermögen
zu beklagen hatte.
So habe ich mich entschlossen selbst dieses sagenumwobene "Schweinefest" aufzusuchen,
um Fakten zu beschaffen.
Fakten,nach denen ein unzweifelhaftes Bild entsteht,anstatt Vermutungen und Legenden.
Ich werde mich zu diesem Zweck selbst als Fliegenfischer tarnen.
So habe ich mich in letzter Zeit intensiv mit der Sprache der Fliegenfischer beschäftigt.
Begriffe wie Rollwurf,Tippet,Red Tag,Trutte und Getackel gehen mir mittlerweile
problemlos über die Lippen.
Ich muß nur noch herausfinden was sich hinter diesen Begriffen verbirgt.
Auch ganze Sätze und Redewendungen,wie etwa : "Nix gefangen,aber schön war's.",stellen kein Problem dar.
Auch die Namen der kultischen Gerätschaften,wie Orvis,Sage,Vision sind mir geläufig.
Die Namen der Hohepriester dieses sonderbaren Kultes,wie etwa Ritz und Gebetsroither,sind ebenfalls wichtig,
und sollten hier und da in's Gespräch eingeflochten werden.
Neueste Forschungsergebnisse besagen,daß sogar einige der seltenen weiblichen Fliegenfischer
zu dieser Zeremonie erscheinen werden.
Werde ich sogar das Balzverhalten der Fliegenfischer beobachten können ?
Ich fühle mich in der Tradition von Dr.Livingston und Roald Amundsen,
wenn auch bezweifelt werden darf,daß diese sich in ähnliche Gefahren gestürzt haben.
Vielleicht sollte ich aber lieber Konrad Lorenz als Vorbild nehmen.
Noch besser wäre wahrscheinlich Siegmund Freud.
Probleme bereitet mir noch die Wahl der richtigen Ausrüstung.
Brauche ich eine Waffe ?
Oder wenigstens ein Betäubungsgewehr ?
Eine schußsichere Weste ?
Ich bezweifle jedoch,daß sich die Wilden(?) mit Glasperlen und Flitterkram beschwichtigen lassen,
wie es weiland bei der Entdeckung/Eroberung des amerikanischen Westens zumindest teilweise gelang.
Im Notfall hoffe ich die aufgebrachte Menge mit einer Flasche billigem Fusel ruhigstellen zu können.
Sollte ich sicherheitshalber noch ein Schächtelchen sogenannter "Gerstenkaltschale" mitnehmen ?
Zur Sicherheit werde ich mein Expeditionsfahrzeug an einem günstigen,noch näher zu erkundendem Platz
abstellen,um notfalls schnell die Flucht ergreifen zu können.
Meine Tarnung hoffe ich dadurch aufrecht erhalten zu können,daß ich im Kofferraum oben erwähnten Fahrzeugs
sogenanntes "Getackel" deponiere um eventuell,bei gegebenen Anlaß,damit "herumzuwedeln".
Auch bei den Trankopfern werde ich fleißig mittun,ich will ja nicht auffallen.
Auch habe ich in Erfahrung gebracht,daß die erwähnten Fliegenfischer bei solchen
Gelegenheiten gerne "dumm Tüch schnacken",was mir aber überhaupt kein Problem bereiten dürfte.
Werde ich gesund zurückkehren ?
Werde ich überhaupt zurückkehren ?
Werde ich da überhaupt wieder weg wollen ?
So,nun denn.......ich breche am Samstag zu einer gefahrvollen Reise auf,möglicherweise sogar meine letzte.
Sollte ich mich nicht spätestens Montag melden......
......mein Testament liegt im Wäscheschrank,gleich neben den Socken.
Warum aber dieses Testament mit den Worten "Im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte...." beginnt,ist wiederum
ein Rätsel,das ich ein anderes Mal versuchen werde zu lösen.
Wünscht mir Glück und gute Wiederkehr.
Auf daß diese Reise die Wissenschaft ein Stück voran bringen möge...
Daniel Boone......ähh.......hoppla.......Eckat
So steht es jedenfalls in Reiseberichten,die wagemutige Forscher,Entdecker und Missionare
nach einer Reise in diese abgeschiedene Landschaft geschrieben haben.
Sofern sie denn überhaupt zurückkehrten.
Neueste Forschungsberichte enthalten jedoch vage Andeutungen das alles ganz anders ist.
So sollen sich dort,zu konspirativ vereinbarten Terminen,verschiedenste Exemplare des
sogenannten,sonst überwiegend einzelgängerisch lebenden,"Fliegenfischers" aufhalten.
Was treibt diese Menschen(?) dorthin ?
Handelt es sich um geheime kultische Rituale ?
Verhandeln sie über Stammesterritorien ?
Oder saufen die sich nur die Hucke voll ?
Man spricht in Andeutungen von "Trankopfern" und einer "Schweinezeremonie".
Niemand kann jedoch genaues berichten,da anscheinend jeder Forscher,dem es gelang diese Zeremonie
zu beobachten,hinterher große Gedächtnißlücken,ja sogar Verlust von Sprache und klarem Sehvermögen
zu beklagen hatte.
So habe ich mich entschlossen selbst dieses sagenumwobene "Schweinefest" aufzusuchen,
um Fakten zu beschaffen.
Fakten,nach denen ein unzweifelhaftes Bild entsteht,anstatt Vermutungen und Legenden.
Ich werde mich zu diesem Zweck selbst als Fliegenfischer tarnen.
So habe ich mich in letzter Zeit intensiv mit der Sprache der Fliegenfischer beschäftigt.
Begriffe wie Rollwurf,Tippet,Red Tag,Trutte und Getackel gehen mir mittlerweile
problemlos über die Lippen.
Ich muß nur noch herausfinden was sich hinter diesen Begriffen verbirgt.
Auch ganze Sätze und Redewendungen,wie etwa : "Nix gefangen,aber schön war's.",stellen kein Problem dar.
Auch die Namen der kultischen Gerätschaften,wie Orvis,Sage,Vision sind mir geläufig.
Die Namen der Hohepriester dieses sonderbaren Kultes,wie etwa Ritz und Gebetsroither,sind ebenfalls wichtig,
und sollten hier und da in's Gespräch eingeflochten werden.
Neueste Forschungsergebnisse besagen,daß sogar einige der seltenen weiblichen Fliegenfischer
zu dieser Zeremonie erscheinen werden.
Werde ich sogar das Balzverhalten der Fliegenfischer beobachten können ?
Ich fühle mich in der Tradition von Dr.Livingston und Roald Amundsen,
wenn auch bezweifelt werden darf,daß diese sich in ähnliche Gefahren gestürzt haben.
Vielleicht sollte ich aber lieber Konrad Lorenz als Vorbild nehmen.
Noch besser wäre wahrscheinlich Siegmund Freud.
Probleme bereitet mir noch die Wahl der richtigen Ausrüstung.
Brauche ich eine Waffe ?
Oder wenigstens ein Betäubungsgewehr ?
Eine schußsichere Weste ?
Ich bezweifle jedoch,daß sich die Wilden(?) mit Glasperlen und Flitterkram beschwichtigen lassen,
wie es weiland bei der Entdeckung/Eroberung des amerikanischen Westens zumindest teilweise gelang.
Im Notfall hoffe ich die aufgebrachte Menge mit einer Flasche billigem Fusel ruhigstellen zu können.
Sollte ich sicherheitshalber noch ein Schächtelchen sogenannter "Gerstenkaltschale" mitnehmen ?
Zur Sicherheit werde ich mein Expeditionsfahrzeug an einem günstigen,noch näher zu erkundendem Platz
abstellen,um notfalls schnell die Flucht ergreifen zu können.
Meine Tarnung hoffe ich dadurch aufrecht erhalten zu können,daß ich im Kofferraum oben erwähnten Fahrzeugs
sogenanntes "Getackel" deponiere um eventuell,bei gegebenen Anlaß,damit "herumzuwedeln".
Auch bei den Trankopfern werde ich fleißig mittun,ich will ja nicht auffallen.
Auch habe ich in Erfahrung gebracht,daß die erwähnten Fliegenfischer bei solchen
Gelegenheiten gerne "dumm Tüch schnacken",was mir aber überhaupt kein Problem bereiten dürfte.
Werde ich gesund zurückkehren ?
Werde ich überhaupt zurückkehren ?
Werde ich da überhaupt wieder weg wollen ?
So,nun denn.......ich breche am Samstag zu einer gefahrvollen Reise auf,möglicherweise sogar meine letzte.
Sollte ich mich nicht spätestens Montag melden......
......mein Testament liegt im Wäscheschrank,gleich neben den Socken.
Warum aber dieses Testament mit den Worten "Im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte...." beginnt,ist wiederum
ein Rätsel,das ich ein anderes Mal versuchen werde zu lösen.
Wünscht mir Glück und gute Wiederkehr.
Auf daß diese Reise die Wissenschaft ein Stück voran bringen möge...
Daniel Boone......ähh.......hoppla.......Eckat

