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womit klebt ihr die spleise zusammen
Verfasst: 20.03.2007, 00:35
von snoopy-23023
hallo an alle
da ich gerne mir eine gesplieste bauen will. wollte ich mal fragen womit ihr die spleise verklebt.!!!
ich würde sonst einen pur-kleber nehmen. wenn ich soweit bin.
bitte verzeiht mir die frage bin halt anfänger
gruß jan

Verfasst: 20.03.2007, 07:50
von Karl
UHU endfest 300
R+G Kleber (L20 + EPH 161)
Titepond (Holzleim aus USA)
Gruß Karl
Verfasst: 20.03.2007, 08:38
von snoopy-23023
hallo Karl:smt039
das beteutet das ihr schon zum verkleben epoxy verwendet!!!
Welche vorteile bringt epoxy als andere leime:?:
ich habe mal gelesen das die ruten früher mir Haut-/knochen- oder Fischleim geleimt worden sind. Stimmt das???
Reine neugier sind die ruten dann auch mit schelllack behandelt worden
oder gab es da schon einem anderen lack für die ruten!!!!
ven ich nerve einfach sagen!!!
gruß jan

Klebstoff
Verfasst: 21.03.2007, 21:24
von Alez
Hallo Jan
mit einer Mischung aus Weissleim und Kauritleim (Verhältniss 5:1) erzielst Du eine enorm Wetterfeste Verleimung.
TL Alez

Verfasst: 21.03.2007, 21:37
von snoopy-23023
Hallo Alez
Wessleim ja aber Kauritleim ist doch eigendlich sehr Spröde nach dem Aushärten. oder irre ich mich da
Gut wenn es eine mischung ist ok.
? Was bringt der Kauritleim im Weißleim für eine funktion ???
Will nicht mekern!!!!!!! Da ich mir gedanken über den Leim mache intreressiert es mich.
Gruß Jan
Verfasst: 21.03.2007, 22:16
von Grasfischer
hallo,
wie Karl schon sagte, nimm am besten Uhu Endfest300, wenn Du dann mal ein paar Rütchen gebaut hast und es Dir zu teuer wird kauf R+G im Liter-Gebinde.
Epoxy hatb den Vorteil das es nie ganz "aushärtet", also immer ein bißchen flexibel bleibt. Die Wärmebeständigkeit ist ein weiterer Vorteil, wenn Du evtl. nach dem Verleimen den ein oder anderen Knick "ausbügeln" mußt.
Gruß Friedrich
Verfasst: 22.03.2007, 14:50
von pehers
Servus!
Genau das wurde mir auch erklärt: Leime gehen bei über 60° auf, verlieren ihre Bindung - das kann im Auto mal passieren, wenn's blöd hergeht, aber beim Richten eines Knicks natürlich umso mehr.
L.G.
Hans
Verfasst: 22.03.2007, 18:18
von Alez
Hallo Jan
Kaurit in Weissleim lässt die Leimfuge Wärme und Wasserfest werden.
Ich verwende seit Jahren (Im Möbelbau) diese Mischung zum verleimen von geformten Möbeltüren.Die verleimten Teile bleiben Formstabil.
Kauritleim alleine ist zu Spröde, da hasst Du schon recht
TL Alez

Verfasst: 22.03.2007, 18:43
von gagsch1
Hallo Alez,
welchen Kauritleim meinst Du ? Kauritleim ist ein Grossbegriff
Es gibt diverse Sorten von KL - Leimen, oder meinst Du KL 681 + Htr. 686, der auch für Laminatträger im Hallenbau verwendet wird??
Beste Grüsse
Wilfried
Verfasst: 22.03.2007, 19:09
von Alez
Hallo Wilfried
ich schau Morgen auf's Etikett...............
TL Alez

Verfasst: 22.03.2007, 20:36
von Karl
Hi Leute, soweit ich mich erinnern kann ist Kauritleim eher was für flächige Verleimungen, v.a. beim Furnieren; bei kleinen Klebeflächen ist er glaub ich nicht zu gebrauchen. Wie es mit der Temperaturbeständigkeit ausschaut weiß ich nicht, wäre aber mal interessant zu erfahren. Früher war da Formaldehyd drin, heute hoffentlich nicht mehr. Gruß Karl
Verfasst: 22.03.2007, 21:52
von Alez
Hallo Karl
heute ist Kauritleim Formaldehydarm.
Ich verwende diesen Leim zum furnieren mit der Heizpresse.
In der Fläche gebogene Möbeltüren baue ich aus sechs 3mm Sperrholzplatten auf. Mit einer Mischung aus Weissleim und Kauritleim
presse ich die Platten in eine Positiv und Negativ Form hinein.
Mischungsverhältniss 5:1
Das bewirkt eine Spannungsfreie Verleimung, die zb. Möbeltüre bleibt Formstabil. Habe damit die besten Erfahrungen sammeln können.
(Im Möbelbau)
Meinen ersten Blank habe ich mit dieser Leimmischung verklebt.
Die Rute ist noch in Arbeit. Ich denke in 2 bis 3 Wochen ist sie dann fertig.
Werde natürlich berichten wie sich dieser Leim auf Belastung auswirkt.
Schöne Grüße und
TL Alez

Verfasst: 23.03.2007, 08:16
von Karl
Servus Alez, beim Verhülsen bleibt dir bestimmt ein Stückchen vom verklebten blank übrig. Nimm den mal und halt ihn in deine Heißluftpistole und erhöhe die Temp. jeweils um 10°C. Siehst ja dann bei welcher Temp. sich der Leim löst. Dann kennst du deine Maximaltemperatur und weißt bis wieviel Grad du gehen kannst, um später deinen blank zu richten bzw. einen set zu entfernen. Bin schon gespannt.
Herzliche Grüße Karl
Verfasst: 23.03.2007, 16:48
von Alez
Hallo Karl
werd ich machen und dann Berichten.
Ich habe zum Glück einen netten und sehr Erfahrenen Rutenbauer
kennengelernt.
Auf seine Meinung bin ich sehr gespannt.
Schöne Grüße
Alez

Verfasst: 23.03.2007, 16:49
von gagsch1
Karl hat geschrieben:Hi Leute, soweit ich mich erinnern kann ist Kauritleim eher was für flächige Verleimungen, v.a. beim Furnieren; bei kleinen Klebeflächen ist er glaub ich nicht zu gebrauchen. Wie es mit der Temperaturbeständigkeit ausschaut weiß ich nicht, wäre aber mal interessant zu erfahren. Früher war da Formaldehyd drin, heute hoffentlich nicht mehr. Gruß Karl
Hi Karl,
Du kansst Kauritleim auch für ganz kleine Flächen verwenden, auch für eine Beleimungsgrösse der Spleisse, aber ob es der richtige Leim ist, kann ich nicht beurteilen, denn er ist spröde, was ja Alez mit Weissleim ausgleicht, da dies dann elastisch und spannungsfrei bleiben soll, habs noch nicht probiert.
Kauritleim wird zur Spanplattenherstellung, Flächenverleimung (Furnieren), Sperrholz, Formsperrholz (Stuhllehnen) Holzleimbau ( Holzträger) usw. verwendet.
Leider gibt es noch kein Formaldehydfreien, aber ganz Formaldehydarmen Leim, kleiner <0,05 ppm m3, ausser Weissleim der auf Dispersionsbasis aufgebaut ist.
Kauritleim zur Spanplattenherstellung wird mit ca. 200°C verpresst.
Kauresinleim 440 kannst Du zum Beispiel einige Stunden im Wasserbad bei 100 °C kochen und er hält, hat eine rot Fuge, und ist Wasserfest, wird mit Härter kalt verleimt.
Zur Überfurnierung werden einige Kauritleime mit ca. 120°C verpresst.
Holzträger werden meistens kalt verleimt.
Welche Temp. Weissleim verträgt kann ich leider nicht sagen.
Ich hoffe ein kleinwenig geholfen zu haben.
PS. Selbst in einem Baum ist in geringen Mengen Formaldehyd vorhanden, sowie beim Rauchen einer Zigarette oder Zigarre entsteht Formaldehyd.
Beste Grüsse
Wilfried