Ohne diesen etwas "hochtrabenden Begriff überstrapazieren zu wollen, treiben mich die Umstände dazu, hier die Frage zu stellen, was das eigentlich ist.
Die konkreten Anlässe sind folgende :
1.Ethik diskutiert man im Winter
2. die aktuelle Situation anläßlich der Fotos von St. D.
3. und vor allem der Umstand, dass bei einem Fliegenfischerkurs des Verbandes das Thema Ethik Inhalt der Grundausbildung ist und ich ( als Unterrichtender) nicht "meine" Ethik verkünden möchte, sondern viel lieber das, was unter Fliegenfischern Konsens ist.
Dummer-oder erfreulicherweise ist das nun gar nicht so einfach festzustellen, und ich möchte hier auch keine Geschmacksfragen ( Fangfoto mit oder ohne Zigarre) diskutieren, sondern die Grundsätze erfahren, die für euch im Umgang mit dem Fischen und den Fischen unverzichtbar sind, um daraus so etwas wie einen Minimalkonsens ableiten zu können.
( Wir sollten m.E. dabei Adjektive wie tierverachtend usw, vermeiden, weil diese "Totschlagsvokabeln" sich gegen uns selbst richten, z.B. aus der Sicht eines Nichtanglers, der sich fragt, wieso es nicht tierverachtend ist, Fische um des Fischens willen zu fangen und zu releasen andererseits aber tierverachtend sein soll, sich mit ihnen ( und Zigarre) zu fotografieren.)
Also ich würde gerne wissen, welche Grundsätze sind euer Muss- beim Fischen und im Umgang mit den Fischen ?






