Hallo Peter,
ich habe den Beitrag reingestellt, um zu zeigen, wie eine solche Situation angegegangen werden kann, wenn sich Angler, Jägerschaft und Vogelschützer einig sind.
In einem Landstrich, in dem noch "warm" geschlachtet wird, entfällt übrigens das Problem mit den Kleinen die losbläken weil sie sehen, wie sich ein Hund einen Vogel holt.
Der Ansatz hier ist der, dass man erkennt, dass der bisher bestehende Ökohaushalt unikausal in Schieflage geraten kann, wenn man nicht handelt. Was nicht in dem Beitrag steht, ist die Tatsache, dass man nur wenige Kilometer unterhalb der neuen Kormorankolonie an der Leine aus Gründen des Hochwasserschutzes eine Einflugschneise geschlagen hat, Auf einem über mehrere Kiilometer sich hinstreckenden Bereich hat man im letzten Herbst totalen (!) Kahlschlag betrieben und wird diesen Schwachsinn noch durch Betonmauern weiter verfestigen. Ich lege davon bald noch ein Foto nach, damit jeder vertsteht, was hier passiert ist.
Die Einigkeit von Angler, Jägerschaft und Vogelschützer ist leider kein Anzeichen für eine heile gesunde Weltanschauung, sondern zeigt nur, dass in einem kleinen Landstrich wenigstens der leise Ansatz eines Versuchs unternommen wird, grösseres Unheil zu vermeiden. Für mich ist es trotzdem erstaunlich und erfreulich zugleich, dass man die K-Frage als globales Problem betrachtet, also als eines, das seinen Ursprung von jenseits der Eichsfelder Gebietsgrenze hat. Das ist hier schon ein enormer Fortschritt

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TL Markus
"Mit der Fluggerte ist man imstande, die seit grauer Vorzeit in uns schlummernden Jagdinstinkte auf unblutigste Weise zu stillen." (Steinfort, Voljc)