"Spatzenhirne oder Intelligenzbestien"

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Royal Coachman
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"Spatzenhirne oder Intelligenzbestien"

Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

DAS ist mir aufgefallen (im Verlauf vieler Jahre!)


Wenn man in Hotelhallen wie an der Marienbrücke, Wirt am Bach oder anderen Fischerhotels herumlungert und die vom Fischen Zurückkommenden beobachtet, stellt man Folgendes zweifelsfrei fest .

„Spatzenhirne“ fangen mehr als „Intelligenzbestien“

Die Ursache für diesen Umstand, ist wahrscheinlich relativ einfach:
Wenn ein Fliegenfischer an ein unbekanntes Wasser kommt überlegt er, wo er sich aufhalten würde, wenn er ein Fisch wäre. Dann nimmt er seine Fliegenschachtel heraus und entscheidet, auf welche Fliege er beißen würde, wenn er ein Fisch wäre.

Dann wirft er seine Fliege in den Tumpf für den er sich entschieden hat.
Wenn er nun eine Forelle (Äsche) fängt, ist er sehr stolz darauf, dass es ihm gelungen ist zu denken wie eine Forelle und selbstverständlich fangen Fliegenfischer, die denken wie eine Forelle, mehr Fische, als solche die denken wie ein Eichhörnchen, Reitpferd oder Ameisenbär.

Der wirkliche Grund aber, warum ein Fisch denkt wie ein Fisch, liegt in der Tatsache, dass sein Gehirn im Verhältnis zu seinem Körper sehr klein geraten ist. Zwingend folgt, je kleiner das Gehirn eines Fliegenfischers desto leichter ist es für ihn, zu "Denken wie ein Fisch" und er dadurch mit enormem Fangerfolg aufwarten kann.

Nach demselben Prinzip könnte sich erklären, warum „Schlitzaugen“ mehr Äschen fangen, „Großmäuler“ mehr großmäulige Schwarzbarsche oder die mit dem „Bösen Blick“ mehr Hechte.

Hoffe um rege Beteiligung an der Umfrage !;)

Euer
Royal Coachman
Zuletzt geändert von Royal Coachman am 25.04.2005, 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hi R.C.,

frei nach dem Spruch mit den dümmsten Bauern könntest Du recht haben.

Einen Aspekt hast Du dabei aber ignoriert:

Die Inteligenzbestien denken über den Fischfang hinaus auch an den Genuss ohne Fang. Wie erklärst Du Dir sonst diejenigen Fischer, die an "schwierige" oder schlechter besetzte Flüsse gehen weil Ihnen z.B. die Landschaft gefällt oder dies ein Herausforderung für sie darstellt.

Dies könnte dann auch erklären, warum es Leute gibt die an der Gmundner Traun im Schneesturm bei -17 Grad am Wasser stehen, nix fangen und trotzdem glücklich sind. Quasi ein Zwischending zwischen Intelligenzbestie und Spatzenhirne.

Ein weiterer Aspekt für die Spatzenhirne ist der Grad der Entspannung. Ich bin fest davon überzeugt, dass je entspannter und positiver man am Wasser steht desto erforlgreicher ist man. dies schaft ein Intelligenzbestie doch gar nicht. Nach drei Würfen ohne Biss wird das Muster in Frage gestellt, die Stelle gewechselt, die Wassertemperatur gemessen und ein Nymphennetz aufgestellt. Das Spatzenhirn macht noch 4 Würfe, wenn dann nix geht machma Pause und anschließend holt er mit der gleichen Fliege an der gleichen Stelle den schönsten Fisch...

Gruss und T.L.

Maggov (ein weiteres Spatzenhirn ;) ..)
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Royal Coachman
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Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Markus !

Diesen Thread entdeckte ich im Hotel Marienbrücke in meinem Bierglas, :Prost: deswegen konnten nicht alle Aspekte berücksichtig werden (war auch nicht gewollt !) und soll einfach als das genommen werden, was es sein soll:

EINE AUFHEITERUNG FÜR DEN TRÜBEN, GRAUEN MONTAG !

Bei mir ist Hochwasser alles braun, gräßlich !

freundlichst
Royal Coachman
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Marco Reisen

Ungelesener Beitrag von Marco Reisen »

[...]
Zuletzt geändert von Marco Reisen am 04.01.2011, 14:26, insgesamt 1-mal geändert.
Royal Coachman
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Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Marco !


Da hast Du sicher die falschen Fliegen verwendet.;)

Hast Du es schon mal "Blattfliegen" mit Bauwerksabblildungen, in den Größen 50/100/200, selten 500 versucht, das soll magisch auf diese Art "Fische" wirken!

Selbstbinden ist aber leider streng verboten !:Police:

freundlichst

Royal Coachman
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Kurt Zumbrunn
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Ungelesener Beitrag von Kurt Zumbrunn »

Hallo RC
Das ist mir dann doch ein wenig zu einfach. Ich möchte den Sachverhalt, wenn möglich, doch noch etwas präzisieren:

"Die morphologische Dimension subterraler Agrarprodukte variiert in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten!"

Damit dürfte der Sachverhalt, auch in Bezug auf die Fischerzunft, nun richtig gestellt worden sein!

Zur allg. Info: Auch bei mir hats Schmelzwasser!

Herzliche Grüsse
Kurt
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Trockenfliegen- und Bambuspurist
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Karl
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Ungelesener Beitrag von Karl »

Kommt´s von der Höh recht braun daher,
ärgert´s unsren Gebhard sehr,
sucht den Trost im Bier
und denkt dann wie ein Tier.
Erreicht sein Hirn nun Spatzengröße
schnappt er sich seine Rute mit Getöse
eilt hinab ans Wasser im edlen Zwirn
und haut dem Fischlein seine Muggn aufs ....

der hochwässrige Karl
Werner

Ungelesener Beitrag von Werner »

Gebhard !
Ich bin erschüttert ! Seit vorigem Jahr Ende der Schonzeit habe ich nix Gcheits gefangen. Bin ich gar im Verhältnis zum vorigen Jahr um so viel intelligenter geworden wie mein Fangerfolg geringer ? Kann ich mich meiner Intelligenz noch freuen, wenn diese mich in dumpfe Depression angesichts der Fänge meiner minderbemittelten Zeitgenossen treibt ?
Ist die Behauptung : "Das Glück bedeutet dumm sein und Arbeit haben", eine universelle Wahrheit, die auch heißen könnte : Das Fliegenfischerglück bedeutet dumm sein und Fische fangen ?
Fragen über Fragen, die mich um den wohlverdienten Büroschlaf bringen !

Oh, Gebhard, was richtetest du nur an mit deiner wenig zartfühlenden Behauptung ? Siehst du nicht, dass ich nun zwischen allen Stühlen sitze ?

Fürchtetest du nicht die die Regreßansprüche all der glücklichen Fänger, die deine freche These nun zwecks Intelligenztest zum nach GOÄ bezahlten Testpsychologen treibt ?

Haben gar die Fliegenfischer Recht, die in meinem Hausgewässer stehend, im Halbschlaf die Nymphe schräg stromab auswerfen, sie herum treiben lassen und anschließend in einer Art REM-Phase zwei Schritte weiter gehen, um den Vorgang sich wiederholen zu lassen ? Sind sie die Glücklicheren ?

Nein Gebhard, es mag Fischer mit einem sehr Platz sparenden Gehirn und nur rudimentären Intelligenzansätzen geben. ( Wer länger im Forum ist, weiß das.) Aber es gibt keine Fischer, die wie Fische denken. Es gibt höchstens
( möglicherweise auf Österreich beschränkt ) Fischer, die denken, sie dächten so wie Fische, weil sie denken ( wenn man das so nennen darf ), dass Fische im menschlichen Sinne dächten ( Man beachte den Konjunktiv.)

Da wir gerade beim Denken sind, denke bitte daran, dass deine leichtsinnige Annahme angesichts der östereichischen Fänge ( im Verhältnis zu den bundesdeutschen ) naheliegende Rückschlüsse auf die durchschnittliche Intelligenz deiner Landsleute zulässt. Doch wenn ich recht bedenke, erscheint mir gar manches Erlebnis mit deinen Landsleuten in neuem Lichte.

Genug der Worte !

Gruß Werner
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Harald aus LEV
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Ungelesener Beitrag von Harald aus LEV »

Hallo Gebhard,
super Gedanken. Das hat was an einem Montag.
Aber ich glaube, darauf kommt man nur bei Wein oder Bier - und wahrscheinlich nicht beim ersten. :-)
Harald
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ranzi
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Ungelesener Beitrag von ranzi »

Gebhard...hast Du am Molekül gedreht, oder ist es angeboren ?
In den letzten Monaten hat es eine ganze Reihe neuer Entdeckungen in der Hirnforschung gegeben. Insbesondere die Lernvorgänge beschäftigen die Wissenschaftler. Die neueste Entdeckung betrifft einen molekularen Schalter, der die kurzzeitigen elektrischen Impulse des Kurzzeitgedächtnisses in strukturelle Veränderungen im Gehirn bewirkt. Das Molekül besteht aus einem fördernden und einem hemmenden Teilstück. Durch eine einfache Drehung des Moleküls können Daten selektiert werden. Entweder gehen sie unwiderbringlich verloren (hemmendes Teilstück) oder sie werden in stabile Veränderungen im Aufbau des Gehirns überführt. Dieser Mechanismus wurde zunächst bei Tieren gefunden. Inzwischen ist der Nachweis gelungen, daß ein genetischer Defekt beim Menschen den Molekülschalter blockieren kann
(Quelle: DLF - Forschung aktuell vom 24.01.1997)
Zuletzt geändert von ranzi am 26.04.2005, 01:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Harald !

Da hast Du nicht ganz unrecht, bei diesem Anlaß wurde auch die neue Partei

" SCHAFFT DEN MONTAG AB - wir brauchen längere Fischzeiten "

gegründet.

Beitrittsformulare sind im Entstehen !

freundlichst

Gebhard

PS: Ranzi, :D ANGEBOREN !
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horstie honk

Ungelesener Beitrag von horstie honk »

einfach zu denken wie ein fisch ist eine lebensaufgabe.




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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Die Partei schafft den Montag ab, hamm se jetzt für verfassungsfeindlich erklärt -> war zumindest mein stand als ich das letzte Mal mit denen zu Tun hatte. Die heißen jetzt "Freitag und Donnerstag sind Feiertage - auch für Fliegenfischer". -> bisherige Anzahl =2 da die meisten aus der Montagspartei sich mit den 2 Kajakfahrern der Freitagspartei zerstritten haben ;).

Meint der Maggov, der alles immer ernst nimmt, weil lebenslang als Spatzenhirn gebranntmarkt ...

@ R.C. Dein Problem mit der Marienbrücke hätte ich auch gerne gehabt ;) ...
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Harald aus LEV
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Ungelesener Beitrag von Harald aus LEV »

Ist nicht das erste Gründungsmitglied der Freitagspartei dereinst von einer Insel im Pazifik gekommen und ist die Partei nicht nach ihm benannt worden?
Harald
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Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Du meinst den Urgrossvater des Gründungsmitglieds - war übrigens ein begnadeter Fischer, allerdings mit dem Speer... - ja, Harald, Du hast es durchschaut.

Die Partei ist mittlerweile um eine weitere Person gewachsen und hat eine Zentrale auf Cuba errichtet. Seitdem ereicht man die Leute schwer, dafür lassen sich jetzt die Spenden an die Partei auch in Cuba steuerlich geltend machen.

Ich habe mir sagen lassen, dass neue Mitglied muss ein ziehmlich starker Zigarrenraucher sein.

T.L. y viva la revolution!

Maggov
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