Duftstoffe & Anfüttern beim Fliegenfischen ?
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
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deacon
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Peter S., Köln
Hallo Stefan,
es spricht überhaupt nichts dagegen, die Nymphe mit was auch immer zu benetzen. Zumindestens im Fließwasser wird es aber nichts bringen. Der Fisch hat nur eine kurze Zeitspanne um sein Futter visuell wahrzunehmen und ein fremdartiger Geruch an einer Nymphe wird wohl eher abschrecken, wenn dann der Geruch überhaupt eine Rolle spielen sollte.
Beim Ansitzangeln haben Lockstoffe natürlich ihre Bedeutung, aber beim Flifi kannst du das abhaken!
es spricht überhaupt nichts dagegen, die Nymphe mit was auch immer zu benetzen. Zumindestens im Fließwasser wird es aber nichts bringen. Der Fisch hat nur eine kurze Zeitspanne um sein Futter visuell wahrzunehmen und ein fremdartiger Geruch an einer Nymphe wird wohl eher abschrecken, wenn dann der Geruch überhaupt eine Rolle spielen sollte.
Beim Ansitzangeln haben Lockstoffe natürlich ihre Bedeutung, aber beim Flifi kannst du das abhaken!
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Peter S., Köln
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Gäddsax
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Werner
@ Gerry
"Übrigens, hast du schon mal einen Fliegenfischer gesehen der angefüttert hat?"
Ja,
und zwar im Rhein in Köln, wo ich vor einigen Jahren eine Veranstaltung "Fliegenfischen auf Friedfische im Rhein mit Nymphe" mitgemacht habe. Dabei wurde eine deutliche Futterspur mit Lockfutter in die Randströmung gelegt.
Gruß Werner
"Übrigens, hast du schon mal einen Fliegenfischer gesehen der angefüttert hat?"
Ja,
und zwar im Rhein in Köln, wo ich vor einigen Jahren eine Veranstaltung "Fliegenfischen auf Friedfische im Rhein mit Nymphe" mitgemacht habe. Dabei wurde eine deutliche Futterspur mit Lockfutter in die Randströmung gelegt.
Gruß Werner
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Peter S., Köln
Hallo G.,
voraus gesagt, ich fühle mich als nichts Bessers, weil ich Flifi betreibe und gehe immer wieder auch mal fremd, aber dazu sage ich mit voller Überzeugung:
Egal wie gut derjenige -nenn doch mal Ross und Reiter- werfen, fangen und Bücher schreiben kann, wenn er so eine Aussage macht, hat er Flifi nicht kapiert!
Wie ich schon in meinem Posting weiter oben sagte, beim Ansitzangeln ist das was anderes. Aber die Vorstellung, ich gehe mit einem Eimer voll Futter zum Wasser, füttere an und fische dann mit einer Latexmade als Fliege, schüttelt mich.
Jedem das seine, aber alles am rechten Ort und mit Maß!
voraus gesagt, ich fühle mich als nichts Bessers, weil ich Flifi betreibe und gehe immer wieder auch mal fremd, aber dazu sage ich mit voller Überzeugung:
Egal wie gut derjenige -nenn doch mal Ross und Reiter- werfen, fangen und Bücher schreiben kann, wenn er so eine Aussage macht, hat er Flifi nicht kapiert!
Wie ich schon in meinem Posting weiter oben sagte, beim Ansitzangeln ist das was anderes. Aber die Vorstellung, ich gehe mit einem Eimer voll Futter zum Wasser, füttere an und fische dann mit einer Latexmade als Fliege, schüttelt mich.
Jedem das seine, aber alles am rechten Ort und mit Maß!
Hallo Thomas,
das ist nicht das was ich unter "anfüttern" verstehe. Diese Tests hat wohl schon jeder mal gemacht. Ich rede vom klassischen Anfüttern wie beim Ansitzangeln und das passt irgendwie nicht in meine Vorstellung zum Fliegenfischen. Wenn das modern werden sollte, bleibe ich lieber altmodisch.
Gruß Gerry
das ist nicht das was ich unter "anfüttern" verstehe. Diese Tests hat wohl schon jeder mal gemacht. Ich rede vom klassischen Anfüttern wie beim Ansitzangeln und das passt irgendwie nicht in meine Vorstellung zum Fliegenfischen. Wenn das modern werden sollte, bleibe ich lieber altmodisch.
Gruß Gerry
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Werner
Hallo,
man stelle sich folgende Situation vor : Mit der Fliege fischende Stadtmenschen am Rhein haben in der umstandslos erreichbaren Umgebung gar nicht soviel Gewässer fürs Fliegenfischen zur Verfügung, dass sie alle zum "richtigen" Fliegenfischen kämen, wie sie dies am liebsten tun. Also treibt es sie des Sonntags morgens an den Rhein, wo sie an der riesigen Wasserfläche mit der Nymphe zu einer endlosen Suche verurteilt sind, die der Aufgabe gleicht, mit einem Fingerhut ( ein beliebtes Märchenmotiv) einen See auszuschöpfen. Irgend wann treibt es sie dazu, nicht den Fischen nachzulaufen, sondern die zu sich zu holen, wie die Wurmangler das auch tun. Und siehe da, eine in die Randströmung gelegte Futterspur führt dazu, dass die Kameraden bis zu den Hüften im Wasser stehend auf die herum treibende Nymphe Bresen von der Größe eines Klodeckels an der 5er Rute fangen.
So gesehen und für einige Stunden ausprobiert in Köln am Rhein.
Frage : Muss man sich jetzt als echter Fliegenfischer in der Tradition Halfords
peinlich berührt abwenden oder gelingt angesichts der Situation
dieser Rheinfischer so etwas wie menschliches Verständnis ?
Das würde mich denn doch interessieren, ob alle so denken, wie in diesem Thread, nämlich, dass Fliegenfischen und Anfüttern gar nicht unter einen Hut zu bringen sind.
Gruß
Werner
man stelle sich folgende Situation vor : Mit der Fliege fischende Stadtmenschen am Rhein haben in der umstandslos erreichbaren Umgebung gar nicht soviel Gewässer fürs Fliegenfischen zur Verfügung, dass sie alle zum "richtigen" Fliegenfischen kämen, wie sie dies am liebsten tun. Also treibt es sie des Sonntags morgens an den Rhein, wo sie an der riesigen Wasserfläche mit der Nymphe zu einer endlosen Suche verurteilt sind, die der Aufgabe gleicht, mit einem Fingerhut ( ein beliebtes Märchenmotiv) einen See auszuschöpfen. Irgend wann treibt es sie dazu, nicht den Fischen nachzulaufen, sondern die zu sich zu holen, wie die Wurmangler das auch tun. Und siehe da, eine in die Randströmung gelegte Futterspur führt dazu, dass die Kameraden bis zu den Hüften im Wasser stehend auf die herum treibende Nymphe Bresen von der Größe eines Klodeckels an der 5er Rute fangen.
So gesehen und für einige Stunden ausprobiert in Köln am Rhein.
Frage : Muss man sich jetzt als echter Fliegenfischer in der Tradition Halfords
peinlich berührt abwenden oder gelingt angesichts der Situation
dieser Rheinfischer so etwas wie menschliches Verständnis ?
Das würde mich denn doch interessieren, ob alle so denken, wie in diesem Thread, nämlich, dass Fliegenfischen und Anfüttern gar nicht unter einen Hut zu bringen sind.
Gruß
Werner
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Peter S., Köln
Hallo Werner,
ich gebe dir recht, dass man bei der Menge Wasser im Rhein Weißfische nur mit anfüttern an den Haken kriegt. Das weiß aus meinen Jahren mit der Stippe nur zu gut. Wenn man also mit der Fliege im Rhein Bresen fangen will, muss man anfüttern und jeder der das möchte, kann das auch so halten.
Meine Vorstellung vom Flifi ist -ohne jegliches Elitedenken- die: Ich ziehe mit kleinem Gepäck, Rute und Weste, am Wasser lang und befische die aussichtsreichen Stellen. Wo das nicht angesagt ist, lasse ich es bleiben.
Wenn du oder wer auch immer, das anders haltet, so ist das eure Sache und ich wünsche euch von Herzen: "Petri Heil"
Übrigens fische ich mit der Fliege auch nicht im Stillwasser oder an der Küste und das hat nichts Engstirnigkeit oder gar Traditionen zu tun, ich mag es einfach nicht.
Bei dem Posting von gäddsax hatte ich nicht den Eindruck, dass es sich auf Bresenfischen im Rhein oder anderen großen Flüssen bezog, deswegen auch meine etwas "scharfe" Antwort. Sollte das aber ein Irrtum gewesen sein, so gilt natürlich auch da das hier gesagte.
ich gebe dir recht, dass man bei der Menge Wasser im Rhein Weißfische nur mit anfüttern an den Haken kriegt. Das weiß aus meinen Jahren mit der Stippe nur zu gut. Wenn man also mit der Fliege im Rhein Bresen fangen will, muss man anfüttern und jeder der das möchte, kann das auch so halten.
Meine Vorstellung vom Flifi ist -ohne jegliches Elitedenken- die: Ich ziehe mit kleinem Gepäck, Rute und Weste, am Wasser lang und befische die aussichtsreichen Stellen. Wo das nicht angesagt ist, lasse ich es bleiben.
Wenn du oder wer auch immer, das anders haltet, so ist das eure Sache und ich wünsche euch von Herzen: "Petri Heil"
Übrigens fische ich mit der Fliege auch nicht im Stillwasser oder an der Küste und das hat nichts Engstirnigkeit oder gar Traditionen zu tun, ich mag es einfach nicht.
Bei dem Posting von gäddsax hatte ich nicht den Eindruck, dass es sich auf Bresenfischen im Rhein oder anderen großen Flüssen bezog, deswegen auch meine etwas "scharfe" Antwort. Sollte das aber ein Irrtum gewesen sein, so gilt natürlich auch da das hier gesagte.
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NeckarFliFi
Moin zusammen,
Werner hat vollkommen recht. Es soll jeder mit seiner Art zu fischen glücklichwerden und niemand sollte das madig machen. Es geht doch letzlich nur ums Fliegenfischen. Also Fliegenrute und Fliegen. Ob die Fische vorher anglockt werden um sie dann mit der Fliege zu fangen spielt doch dabei
keine Rolle. Das anlocken mit Futtermittel gibt ja noch lang keine Fanggarantie. Es gehört immer noch die Wahl der Fliege, Wurftechnik, Präsentation....ect. dazu, um dann auch einen Fisch zu landen.
(ich habe schon Döbel mit Brot, dass ich zufällig dabei hatte angelockt)
Cu Uli
Werner hat vollkommen recht. Es soll jeder mit seiner Art zu fischen glücklichwerden und niemand sollte das madig machen. Es geht doch letzlich nur ums Fliegenfischen. Also Fliegenrute und Fliegen. Ob die Fische vorher anglockt werden um sie dann mit der Fliege zu fangen spielt doch dabei
keine Rolle. Das anlocken mit Futtermittel gibt ja noch lang keine Fanggarantie. Es gehört immer noch die Wahl der Fliege, Wurftechnik, Präsentation....ect. dazu, um dann auch einen Fisch zu landen.
(ich habe schon Döbel mit Brot, dass ich zufällig dabei hatte angelockt)
Cu Uli
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JensR
Hallo Uli,
das kommt immer darauf an wo man fischt.
Fütter mal im Forellenwasser mit Brot an, z.b. beim Rudi an der Weissen Traun, und dann warte ab was passiert.
An solchen Stellen mit Semmelforellen ist anfüttern mit Brot und fischen mit Brotfliege absolut todsicher mit Fangerfolg verknüpft.
Mit Fliegenfischen hat das nichts mehr zu tun ...
Anders (siehe RFF) Barbenfischen mit Brot in einem Mischwasser - warum denn nicht?
Füttern auf Plötzen am Rhein auch ok. Es kommt eben immer darauf an WO man das macht.
Gruß, Jens
das kommt immer darauf an wo man fischt.
Fütter mal im Forellenwasser mit Brot an, z.b. beim Rudi an der Weissen Traun, und dann warte ab was passiert.
An solchen Stellen mit Semmelforellen ist anfüttern mit Brot und fischen mit Brotfliege absolut todsicher mit Fangerfolg verknüpft.
Mit Fliegenfischen hat das nichts mehr zu tun ...
Anders (siehe RFF) Barbenfischen mit Brot in einem Mischwasser - warum denn nicht?
Füttern auf Plötzen am Rhein auch ok. Es kommt eben immer darauf an WO man das macht.
Gruß, Jens






