Verfasst: 15.11.2006, 19:02
Wie sich die Fischerei doch unterscheidet,
ich fette keine Trockenfliege ein und meine Coque de Leon-Sedge (beste Sedge der Welt) liegt gut im Film und fängt. Ich habe z.B. ein Muster, dass ich in Bad Berka zum erstenmal band und mit dem ich vier Arten (Rf, Bf, Äsche und Barsch) fing. Seitdem ist eine 14er Nassfliege mit Coque de Leon-Schwänzchen, CDC-Körper und langen CDC Grannen knapp unter der Oberfläche gefischt der Hammer. Diese "Ilm-Fliege" ist äußerst sparsam gebunden und ich fische sie am entfetteten 0,12 Stroft GTM-Tippet.
Mit Daniels Parachute Fliegen habe ich keine Erfahrungen gemacht, weil ich meine Trockenen meist mit einer Kombination aus CDC und Grizzly-Hechel vorne binde. Der Thoraxbereich wird je nach Muster unterschiedlich stark betont und der Körper variiert je nach Muster. Mal nur aus Floß, oder einzelnen Pfauenfibern, andere aus CDC's oder die kräftigeren aus Antron. Den Hechelkranz stutze ich manchmal auf Höhe des Hakenbogens und bilde mir ein, dass die derart getunte Fliege öfter flach und naturgetreuer auf der Oberfläche aufsetzt. Wie gesagt, ich glaube daran.......
Da ich viel selbstgerupftes CDC verwende, ist der original Körperwachs nach wie vor erhalten und die Fliege schwimmt. Sie säuft zwar im Laufe der Fischerei regelmäßig ab, aber nach ein paar kräftigen Leerwürfen oder der Amadou-Behandlung ist sie wieder topp.
Besonders fängige Muster werden im Laufe der gefangenen Fische lädiert, aber selbst nach der 6. gefangenen Forelle fängt das leicht zerzauste Muster immer noch. Unbedingt dran denken: Entfettet immer die letzten 50 cm bis zur Fliege, weil sonst das Monofil auf dem Oberflächenfilm schwimmt und Lichtreflexe weitergeben kann. Dafür gibt es diverse Mittelchen im Handel oder aus dem Haushalt (Filmdöschen mit einer Mischung aus Spüli und Zahnpasta). Noch eins: Karls Tipp mit der bewegten Fliege durch kleine Bewegungen mit der Rutenspitze kann ich bestätigen. Gerade bei großen Mustern (bis zur 8er Perla) ist das oft der beste Schlüsselreiz. Denke, das hilft erstmal weiter.
Gruß, Olaf
ich fette keine Trockenfliege ein und meine Coque de Leon-Sedge (beste Sedge der Welt) liegt gut im Film und fängt. Ich habe z.B. ein Muster, dass ich in Bad Berka zum erstenmal band und mit dem ich vier Arten (Rf, Bf, Äsche und Barsch) fing. Seitdem ist eine 14er Nassfliege mit Coque de Leon-Schwänzchen, CDC-Körper und langen CDC Grannen knapp unter der Oberfläche gefischt der Hammer. Diese "Ilm-Fliege" ist äußerst sparsam gebunden und ich fische sie am entfetteten 0,12 Stroft GTM-Tippet.
Mit Daniels Parachute Fliegen habe ich keine Erfahrungen gemacht, weil ich meine Trockenen meist mit einer Kombination aus CDC und Grizzly-Hechel vorne binde. Der Thoraxbereich wird je nach Muster unterschiedlich stark betont und der Körper variiert je nach Muster. Mal nur aus Floß, oder einzelnen Pfauenfibern, andere aus CDC's oder die kräftigeren aus Antron. Den Hechelkranz stutze ich manchmal auf Höhe des Hakenbogens und bilde mir ein, dass die derart getunte Fliege öfter flach und naturgetreuer auf der Oberfläche aufsetzt. Wie gesagt, ich glaube daran.......
Da ich viel selbstgerupftes CDC verwende, ist der original Körperwachs nach wie vor erhalten und die Fliege schwimmt. Sie säuft zwar im Laufe der Fischerei regelmäßig ab, aber nach ein paar kräftigen Leerwürfen oder der Amadou-Behandlung ist sie wieder topp.
Besonders fängige Muster werden im Laufe der gefangenen Fische lädiert, aber selbst nach der 6. gefangenen Forelle fängt das leicht zerzauste Muster immer noch. Unbedingt dran denken: Entfettet immer die letzten 50 cm bis zur Fliege, weil sonst das Monofil auf dem Oberflächenfilm schwimmt und Lichtreflexe weitergeben kann. Dafür gibt es diverse Mittelchen im Handel oder aus dem Haushalt (Filmdöschen mit einer Mischung aus Spüli und Zahnpasta). Noch eins: Karls Tipp mit der bewegten Fliege durch kleine Bewegungen mit der Rutenspitze kann ich bestätigen. Gerade bei großen Mustern (bis zur 8er Perla) ist das oft der beste Schlüsselreiz. Denke, das hilft erstmal weiter.
Gruß, Olaf