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- Hinchely
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Hej Bernd
Oha!! gefärliche Diskution. Haben wir hier in Dänemark auch.
Will nur kurz eines klären. Wenn es heute Morgen nicht so gewesen währe, das ich noch zur Arbeit musste, hätte ich die Forelle zum essen mitgenommen. Unsere schonzeit ist ja erst ab. 15. November. Kulinarisch währe sie ein genuss gewesen (Männchen, nur leicht gefärbt und super kondition). Forellen in schlechte kondition, nehme ich jedoch nie mit.
WOLFGANG: Ich komme auf deine Frage zurück.
Fyn er fin
Steffen
Oha!! gefärliche Diskution. Haben wir hier in Dänemark auch.
Will nur kurz eines klären. Wenn es heute Morgen nicht so gewesen währe, das ich noch zur Arbeit musste, hätte ich die Forelle zum essen mitgenommen. Unsere schonzeit ist ja erst ab. 15. November. Kulinarisch währe sie ein genuss gewesen (Männchen, nur leicht gefärbt und super kondition). Forellen in schlechte kondition, nehme ich jedoch nie mit.
WOLFGANG: Ich komme auf deine Frage zurück.
Fyn er fin
Steffen
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Bernd Ziesche
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Wolfi 090361
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Hallo Leute! Das mit der Verwertung des gefangenen Fisches sehe ich so wie Ihr! Irgendwie geht man ja nicht nur des "Fangen wegens" zum Fischen ,sondern auch um ein so gutschmeckenden Fisch kulinarisch zu genießen! Aber wenn man mal ein tollen,großen Fisch zurücksetzt,das ist schon ein echt starkes Gefühl! Wie seht Ihr das? Viele Grüße , Wolfi.
- todde
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Moin!
@ hinchely (nun zur gefährlichen Diskussion
)
Den Fischen nur mal an der Lippe zupfen zu wollen, wie es in einigen C&R Revieren wohl üblich ist (jaja, angeblich Hege und eigentlich der Wunsch zum teuren Trophywater, ich weiß, aber wir reden hier vom echten Fischen) ist sicherlich nicht mein Interesse. Gebraten, gesotten, geräuchert oder gebeizt sehe ich einen entnommenen Fisch immer als Hochgenuss und I-Tüpfelchen meines fischereilichen Tuns.
Allerdings entnehme ich keine Meerforelle, die wohl maßig ist aber als Absteiger ein Besenstiel. Schmeckt nicht, sie wartet ja noch später auf mich. So die Situation im frühen Frühjahr.
Nun zum Herbst: Einen gut gewachsenen, gefärbten Aufsteiger im Meer - im Fluss sowieso - betrachte ich als einen potenteren Erzeuger - so denn sie/er ihren/seinen Fluss und ihren/seinen Traumpartner/ -in trotz Netzen erreicht, als einen blanken Fisch, den ich zur gleichen Zeit erwische.
Nun argumentieren ja einige Kollegen, dass blanke und gefärbte Fische gleichermaßen und egal zu welcher Jahreszeit gefangen, prinzipiell in der Lage wären, irgendwann einmal Nachkommen zu erzeugen.
Deren Schlussfolgerung ist, dass es eigentlich gleich sei, ob ein Fisch im Laichkleid oder ein blanker Fisch an die Fliege ginge und beide entnommen werden könnten.
Dem widerspreche ich einfach aus meiner Überzeugung heraus, dass ein offensichtlich laichbereiter Fisch eher zum Fluss gelangt, als ein blanker, der sein "genetisches Ziel" noch nicht gefunden hat.
Irgendwo müssen die Grenzen zwischen schonenswert und verwertensmöglich verbindlich gezogen werden.
Auch wenn mich jetzt mancher als Kleinkrämer oder Spießer bezeichnen mag, finde ich, dass individuell bestimmte Schonumstände nur Tür und Tor öffnen für eine allgemeine Beliebigkeit bei der Behandlung von Fischen und nicht zu einem verantwortungsbewussteren Umgang führen.
Zudem empfinde ich es als ethisch verpflichtende Maßnahme, eine gefärbte Meerforelle zurückzusetzen. Ein Jäger schießt auch kein führendes/tragendes/trächtiges (oder so) Reh.
Die Meerforellenfischerei hat in letzter Zeit einen erheblichen Zulauf an bisherigen und neuen Anglern erfahren; besonders gefördert durch zahlreiche Zeitschriften, in deren monatlichen Ausgaben kaum ein Artikel zum Thema fehlt. Nicht zu schweigen diverser Internetpublikationen, die einen Hype auf "MeFo" erzeugt haben mögen. Häufig lese ich auf diesen Seiten, dass einige Newbies gar kein Hintergrundwissen zum Lebenslauf der Meerforelle besitzen. Damit kein Missverständnis aufkommt oder Missgunst bezichtigt wird: Ist auch eine tolle Fischerei und das Naturerlebnis ohne Gleichen.
Aber: Manchen dieser Einsteiger und Neulingen, die bisher - unter anderem vielleicht und nicht zu verdenken - am "Forelliteich" oder auf dem "Kutter Vieldorsch" - Masse statt Klasse "gemacht" haben, würde es helfen, wenn sie eine klare Linie beim Entnehmen von Meerforellen hätten und diese Ressource im Sinne der vielen (überwiegend dänischen) aktiven Vereine und Initiativen, die zu der jetzigen guten Situation geführt haben, verantwortungsbewusst und nach verbindlichen Vereinbarungen behandelten.
Wenn ich jetzt noch auf diese halbgewerblichen Schleppfischer unbekannter Provenienz im Frühjahr zu sprechen käme, platzte mir wohl der Kragen.
So soll es nun genug sein...
Sorry Florian, dein Fred sollte eigentlich kein Shred werden ... Skit Fiske
gruß
todde
@ hinchely (nun zur gefährlichen Diskussion
Den Fischen nur mal an der Lippe zupfen zu wollen, wie es in einigen C&R Revieren wohl üblich ist (jaja, angeblich Hege und eigentlich der Wunsch zum teuren Trophywater, ich weiß, aber wir reden hier vom echten Fischen) ist sicherlich nicht mein Interesse. Gebraten, gesotten, geräuchert oder gebeizt sehe ich einen entnommenen Fisch immer als Hochgenuss und I-Tüpfelchen meines fischereilichen Tuns.
Allerdings entnehme ich keine Meerforelle, die wohl maßig ist aber als Absteiger ein Besenstiel. Schmeckt nicht, sie wartet ja noch später auf mich. So die Situation im frühen Frühjahr.
Nun zum Herbst: Einen gut gewachsenen, gefärbten Aufsteiger im Meer - im Fluss sowieso - betrachte ich als einen potenteren Erzeuger - so denn sie/er ihren/seinen Fluss und ihren/seinen Traumpartner/ -in trotz Netzen erreicht, als einen blanken Fisch, den ich zur gleichen Zeit erwische.
Nun argumentieren ja einige Kollegen, dass blanke und gefärbte Fische gleichermaßen und egal zu welcher Jahreszeit gefangen, prinzipiell in der Lage wären, irgendwann einmal Nachkommen zu erzeugen.
Deren Schlussfolgerung ist, dass es eigentlich gleich sei, ob ein Fisch im Laichkleid oder ein blanker Fisch an die Fliege ginge und beide entnommen werden könnten.
Dem widerspreche ich einfach aus meiner Überzeugung heraus, dass ein offensichtlich laichbereiter Fisch eher zum Fluss gelangt, als ein blanker, der sein "genetisches Ziel" noch nicht gefunden hat.
Irgendwo müssen die Grenzen zwischen schonenswert und verwertensmöglich verbindlich gezogen werden.
Auch wenn mich jetzt mancher als Kleinkrämer oder Spießer bezeichnen mag, finde ich, dass individuell bestimmte Schonumstände nur Tür und Tor öffnen für eine allgemeine Beliebigkeit bei der Behandlung von Fischen und nicht zu einem verantwortungsbewussteren Umgang führen.
Zudem empfinde ich es als ethisch verpflichtende Maßnahme, eine gefärbte Meerforelle zurückzusetzen. Ein Jäger schießt auch kein führendes/tragendes/trächtiges (oder so) Reh.
Die Meerforellenfischerei hat in letzter Zeit einen erheblichen Zulauf an bisherigen und neuen Anglern erfahren; besonders gefördert durch zahlreiche Zeitschriften, in deren monatlichen Ausgaben kaum ein Artikel zum Thema fehlt. Nicht zu schweigen diverser Internetpublikationen, die einen Hype auf "MeFo" erzeugt haben mögen. Häufig lese ich auf diesen Seiten, dass einige Newbies gar kein Hintergrundwissen zum Lebenslauf der Meerforelle besitzen. Damit kein Missverständnis aufkommt oder Missgunst bezichtigt wird: Ist auch eine tolle Fischerei und das Naturerlebnis ohne Gleichen.
Aber: Manchen dieser Einsteiger und Neulingen, die bisher - unter anderem vielleicht und nicht zu verdenken - am "Forelliteich" oder auf dem "Kutter Vieldorsch" - Masse statt Klasse "gemacht" haben, würde es helfen, wenn sie eine klare Linie beim Entnehmen von Meerforellen hätten und diese Ressource im Sinne der vielen (überwiegend dänischen) aktiven Vereine und Initiativen, die zu der jetzigen guten Situation geführt haben, verantwortungsbewusst und nach verbindlichen Vereinbarungen behandelten.
Wenn ich jetzt noch auf diese halbgewerblichen Schleppfischer unbekannter Provenienz im Frühjahr zu sprechen käme, platzte mir wohl der Kragen.
So soll es nun genug sein...
Sorry Florian, dein Fred sollte eigentlich kein Shred werden ... Skit Fiske
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todde
Kole Feut un Nordenwind, givt een krusen Büddel un een lütten Pint.
- hares ear
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Hi Todde,
das ist schon ok, das Thema driftet ja auch in eine interessante Richtung. Mein Motivationsspiegel ist nach einigem Feedback positiv.
Färbung gibt ja in vielen Übergängen.
Schwarze Fische, die gerade abgestiegen sind, wie ich sie auf Bornholm dieses Frühjahr bei einer (geguideten) Gruppe Norweger im Schnee bewundern durfte, gehören definitiv nicht in die Küche.
Verletzungen von rechtlichen Bestimmungen egal ob Schonzeiten, -zonen oder Mindestmasse finde ich ebenfalls klar unakzeptabel.
Den Rest muss sicher jeder mit seinem Gewissen abmachen. Ich finde Meinungsäusserungen zu dem Thema in vernünftigen Grenzen ok, immer wenn jemand sich zum Missionar berufen fühlt oder, Abteilung Papst, ex cathedra für andere entscheidet was selig macht bekomme ich ein Problem,
TL
Florian
das ist schon ok, das Thema driftet ja auch in eine interessante Richtung. Mein Motivationsspiegel ist nach einigem Feedback positiv.
Färbung gibt ja in vielen Übergängen.
Schwarze Fische, die gerade abgestiegen sind, wie ich sie auf Bornholm dieses Frühjahr bei einer (geguideten) Gruppe Norweger im Schnee bewundern durfte, gehören definitiv nicht in die Küche.
Verletzungen von rechtlichen Bestimmungen egal ob Schonzeiten, -zonen oder Mindestmasse finde ich ebenfalls klar unakzeptabel.
Den Rest muss sicher jeder mit seinem Gewissen abmachen. Ich finde Meinungsäusserungen zu dem Thema in vernünftigen Grenzen ok, immer wenn jemand sich zum Missionar berufen fühlt oder, Abteilung Papst, ex cathedra für andere entscheidet was selig macht bekomme ich ein Problem,
TL
Florian
Fisch ist mein Leben
-
WST
Dem möchte ich mich erst einmal zu 100% anschließen.Punkt.todde hat geschrieben:Zudem empfinde ich es als ethisch verpflichtende Maßnahme, eine gefärbte Meerforelle zurückzusetzen. Ein Jäger schießt auch kein führendes/tragendes/trächtiges (oder so) Reh.
Ich verstehe jedoch auch die Angler an der Stör, die in ihrem Leben noch nie bzw. sehr selten eine Meerforelle oder Lachs an den Haken und dann an Land bekommen konnten: im letzten Jahr ist mir ein "Senior" dort begegnet, dem ich auch einen "gefärbten Rogner" gewünscht hätte... er hat in den letzten Jahrzehnten noch keine Fettflosse fangen dürfen!
Es war für mich auch nicht "anstößig", vor längerer Zeit an der Heikendorfer Bucht ein "Pärchen" aus Berlin zu treffen, die auch eine gefärbte Meerforelle(nicht mehr ganz klein) mitgenommen hatten als erste in ihrem Urlaub hier bei uns... auch sie haben diesen Fisch noch nicht als Laichfisch, der bald aufsteigen möchte, erkannt.
Wir haben uns dann noch etwas länger über Standorte pp. unterhalten... und dann nett verabschiedet.
Was aber auch mír in den letzten Jahren ein wenig mißfallen hat, ist das "Abschlachten" von Meerforellen, die gerade das Mindestmaß erreicht haben bis auch zu sehr großen Fischen bei den "Supertagen"... und der Mitnahme von mehr als zehn Fischen pro Angler und Angeltag.
Leute, die sich hier an der Küste sehr gut auskennen und in ihrem Leben wohl schon mehr als xx Fische mit nach Hause genommen haben dürften.
Ich verstehe es bis heute nicht!
Ferner schimpfen wir recht häufig auf die Nebenerwerbsfischer: sehe ich auch so, da sie - im Gegensatz zu den Berufsfischern - nicht davon leben müssen.
Aber was ist denn mit den "Trollingers", die - so meine persönliche Kenntnislage - doch oft Fische von Meerforelle und Dorsch mitnehmen, um damit allein hiervon diese sehr finanziell aufwendige Art der Angelei betreiben zu können?
Dies als sehr persönliche Einstellung... wer anders denkt/handelt... möge es tun! *ohne jedwelche Ironie*
-
Bernd Ziesche
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Moin Leute,
mal wieder ein sehr heikles Thema.
Es gab bzw. gibt eine ganz wichtige Regel die ein ungeschriebenes Gesetz darstellt: Gefärbte Fische, ganz egal ob Lachs oder Meerforelle gehören zurück in das Wasser.
Egal ob in der Schonzeit gefangen, oder nicht!
Es kann doch keiner erzählen, er müsse den Fisch entnehmen aus Gründen des Nahrungserwerbs.
Eine Gaumenfreude, blanke Fische zu verzehren-keine Frage!
Vielmehr jedoch ist es der sportliche Anreiz, diese Fische zu fangen.
Wer einmal Lachse gedrillt hat, der steht sprichwörtlich "bis zum Knie im Sperma"! Diese Erlebnisse vergißt man nicht.
Jede(r) "Nordmann-frau" kennt die Zeit der Grönländer im Frühjahr,wo man wirklich mehrere Fische anleinen kann.
Es ist jedem Fischer selbst überlassen, wieviel er entnimmt!
Genau hier, wie auch bei der Entnahme von gefärbten Fischen trennt sich die Anglergemeinschaft, man könnte diese "Heikle Sache" ewig weiterführen.
Meiner Meinung nach werden jedoch viele Fische aus Unwissenheit entnommen, hier würde ich mir mehr Aufklärung für die Einsteiger wünschen.
Man kann auch an der Mörrum alte Hasen sehen, die jahrzehntelang fischen und dann Lachse "braun wie Aktentaschen" entnehmen.
Für solche Sachen sollte man sich trotz Freude über den Fang den Ehrenkodex ins Gewissen rufen und den Fisch releasen- es ist ein herrliches Gefühl!
Schönen Tag @all und straffe Leinen!
mal wieder ein sehr heikles Thema.
Es gab bzw. gibt eine ganz wichtige Regel die ein ungeschriebenes Gesetz darstellt: Gefärbte Fische, ganz egal ob Lachs oder Meerforelle gehören zurück in das Wasser.
Egal ob in der Schonzeit gefangen, oder nicht!
Es kann doch keiner erzählen, er müsse den Fisch entnehmen aus Gründen des Nahrungserwerbs.
Eine Gaumenfreude, blanke Fische zu verzehren-keine Frage!
Vielmehr jedoch ist es der sportliche Anreiz, diese Fische zu fangen.
Wer einmal Lachse gedrillt hat, der steht sprichwörtlich "bis zum Knie im Sperma"! Diese Erlebnisse vergißt man nicht.
Jede(r) "Nordmann-frau" kennt die Zeit der Grönländer im Frühjahr,wo man wirklich mehrere Fische anleinen kann.
Es ist jedem Fischer selbst überlassen, wieviel er entnimmt!
Genau hier, wie auch bei der Entnahme von gefärbten Fischen trennt sich die Anglergemeinschaft, man könnte diese "Heikle Sache" ewig weiterführen.
Meiner Meinung nach werden jedoch viele Fische aus Unwissenheit entnommen, hier würde ich mir mehr Aufklärung für die Einsteiger wünschen.
Man kann auch an der Mörrum alte Hasen sehen, die jahrzehntelang fischen und dann Lachse "braun wie Aktentaschen" entnehmen.
Für solche Sachen sollte man sich trotz Freude über den Fang den Ehrenkodex ins Gewissen rufen und den Fisch releasen- es ist ein herrliches Gefühl!
Schönen Tag @all und straffe Leinen!
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!
Mario
Mario
- Hinchely
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- Registriert: 23.10.2006, 09:32
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Hej Leute. Nette diskussion die wohl jedes Jahr um diese Zeit kommt
Wie gesagt haben wir die diskussion auch in Dänemark.
Sehr oft sind die Leute, die massiv dafür argumentiren NIE gefärbte Fische von der Küste zu entnehmen, die Gleichen die jedes mehrmahls nach Skjern, Karup, Mörrum usw. fahren um Meerforellen / Lachse zu fangen !!!!?????
Wieso denn überhaubt Meerforellen und Lachse in Strohmgewässer fischen, wo ja alle 100% potentielle Laichfische sind ?
Ich selber fische nie in Strohmgewässer aus reiner Romantik. "Wenn die Fische endlich Ihr Laichwasser gefunden haben, sollen sie auch den spass haben finde ich".
Witzig: Gestern wurde noch eine schöne superkonditionierte Mefo von 60 cm. und um die 2,5-3 kilo gefangen. Silbeblank mit lose Schuppen. Beim ausnehmen war eine grosse Handvoll Rogen drin !!??
Mageninhalt: 5 20-30 cm. lanhe Hornhechte !!!
Spähter noch einen Grönländer um die 45.
Fyn er fin
Steffen
Wie gesagt haben wir die diskussion auch in Dänemark.
Sehr oft sind die Leute, die massiv dafür argumentiren NIE gefärbte Fische von der Küste zu entnehmen, die Gleichen die jedes mehrmahls nach Skjern, Karup, Mörrum usw. fahren um Meerforellen / Lachse zu fangen !!!!?????
Wieso denn überhaubt Meerforellen und Lachse in Strohmgewässer fischen, wo ja alle 100% potentielle Laichfische sind ?
Ich selber fische nie in Strohmgewässer aus reiner Romantik. "Wenn die Fische endlich Ihr Laichwasser gefunden haben, sollen sie auch den spass haben finde ich".
Witzig: Gestern wurde noch eine schöne superkonditionierte Mefo von 60 cm. und um die 2,5-3 kilo gefangen. Silbeblank mit lose Schuppen. Beim ausnehmen war eine grosse Handvoll Rogen drin !!??
Mageninhalt: 5 20-30 cm. lanhe Hornhechte !!!
Spähter noch einen Grönländer um die 45.
Fyn er fin
Steffen
-
WST
Hej Steffen,Hinchely hat geschrieben:Nette diskussion die wohl jedes Jahr um diese Zeit kommt![]()
das hängt vermutlich zum Teil auch damit zusammen, dass auch hier bei uns die Tage kürzer werden und die Leute am Abend mehr am PC sitzen als am Strand die Fliegenpeitsche zu schwingen!
Ansonsten fische auch ich in "Stromgewässern", doch habe ich mir ebenfalls hier ein persönliches Limit gesetzt und kann auch Fische mit guter Kondition - egal, ob braun oder silbern - wieder releasen.
Einen aufsteigenden gefärbten Milchner(Lachs) von guter Kondition nehme ich schon gelegentlich mit, da er zur Reproduktion dieser Population wohl nicht ganz so wichtig ist wie das Weibchen: beim Elektro-Fischen legt Ihr in DK vermutlich auch mehr Wert darauf, möglichst viele Fischeier zu bekommen.
Kiel hilser Fyn... Schleswig-Holstein er fin!(Schleswig-Holstein ist schön)
Wolfgang
-
Bernd Ziesche
Ich! Hab dieses Jahr auf ner dänischen Insel eine silberne 65er mit losen Schuppen umgetupft. Leider kam der Fisch gerade aus dem Bach und war daher recht schlank, dass ist mir aber im ersten Augenblick nicht so sehr aufgefallen. Als kurze Zeit später ein Kollege einen gleich großen Fisch, diesmal aber in Top-Kondition daneben legte, sah man den Unterschied schon sehr... Der Fisch war einfach nicht in Ordnung, obwohl da bestimmt so mancher noch versucht hätte das als typischen bornholmer Flachfisch zu verkaufen. Whatever, es tat mir leid und kommt bestimmt nicht wieder vor. Aber zurück zum Thema, die Trutte ist natürlich in der Küche gelandet, ist aber geschmacklich ein ziemlicher Unterschied zu einem wohl proportionierten Fisch. Schmeckte IMHO sehr viel fischiger und war auch recht labberig. Ergo, nicht empfehlenswert...Wer hat denn schon mal wirklich eine abgelaichte Meerforelle und eine Meerforelle in guter Kondition auf dem Tisch gehabt?
T
-
Bernd Ziesche
@ Bernd
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber wenn du etwas in Würfel schneidest, gut würzt, in Bierteig einlegst und dann frittierst, dann schmeckt IMHO sogar ein alter Schuh...
Aber um zu Deiner Frage zu kommen, ich hab die Gräte filetiert, dann auf der Hautseite gebraten und im Ofen etwas nachziehen lassen. Das Ergebnis ist bekannt. Vielleicht hatte der Fisch aber auch einfach andere Probleme oder war starker Raucher oder was weiss ich... Ich hab zumindest von einigen Leuten gehört, das "Absteiger Müllerin" oder "Stock-Holger*" nicht gerade zum perfekten Dinner gehören.
Cheers
T
*Holger - siehe http://www.moerrum.de/holgerfisk/holgerfisk.html
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber wenn du etwas in Würfel schneidest, gut würzt, in Bierteig einlegst und dann frittierst, dann schmeckt IMHO sogar ein alter Schuh...
Aber um zu Deiner Frage zu kommen, ich hab die Gräte filetiert, dann auf der Hautseite gebraten und im Ofen etwas nachziehen lassen. Das Ergebnis ist bekannt. Vielleicht hatte der Fisch aber auch einfach andere Probleme oder war starker Raucher oder was weiss ich... Ich hab zumindest von einigen Leuten gehört, das "Absteiger Müllerin" oder "Stock-Holger*" nicht gerade zum perfekten Dinner gehören.
Cheers
T
*Holger - siehe http://www.moerrum.de/holgerfisk/holgerfisk.html






