Bis zu welcher Temperatur Schnüre einsetzen?
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hubi
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Bis zu welcher Temperatur Schnüre einsetzen?
Heute nacht wars hier bitter kalt, -15°C, ich bin kurz vor Sonnenaufgang los, da wars auf jeden Fall noch deutlich unter -10°C, die Kälte hat in der Nase gekitzelt. Am Wasser dann hab ich festgestellt, dass meine Schnur Welten von der gewohnten Geschmeidigkeit entfernt war (Guideline Coastal). Das Werfen war dann auch nicht so prickelnd, ging gerade noch so. Dabei kam mir der Gedanke, die Schnur könnte evtl. Schaden nehmen durch die Kälte. Wie seht Ihr das, gibts Erfahrungen?
- Achim Stahl
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Re: Bis zu welcher Temperatur Schnüre einsetzen?
Moin Hubi,
so lange das Wasser flüssig ist und die Ringe nicht zufrieren, kannst du auch fischen. Natürlich sind die Schnüre bei Temperaturen um den Gefriepunkt deutlich steifer.
Viele Grüße!
Achim
so lange das Wasser flüssig ist und die Ringe nicht zufrieren, kannst du auch fischen. Natürlich sind die Schnüre bei Temperaturen um den Gefriepunkt deutlich steifer.
Viele Grüße!
Achim
Früher war mehr Lametta!
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hubi
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Re: Bis zu welcher Temperatur Schnüre einsetzen?
Naja, Wasser war zwar partiell flüssig (Salzwasser), ab und zu hab ich ne kleine Eisplatte erwischt. Die Ringe sind ordentlich zugefroren, jeden dritten Wurf war popeln angesagt.Achim Stahl hat geschrieben:Moin Hubi,
so lange das Wasser flüssig ist und die Ringe nicht zufrieren, kannst du auch fischen. Natürlich sind die Schnüre bei Temperaturen um den Gefriepunkt deutlich steifer.
Viele Grüße!
Achim
- cdc
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Re: Bis zu welcher Temperatur Schnüre einsetzen?
Du bist ein harter Hund!!! Bei solchen Temperaturen würde ich nicht mehr fischen wollen... Wenn ich doch mal in die Verlegenheit kommen sollte und um den Gefrierpunkt zu fischen, benutze ich "Ice Off" von Vision... Damit kannst du deine Leine und die Ringe behandeln...
Gruß Jürgen
Gruß Jürgen
Zuletzt geändert von cdc am 17.01.2016, 20:33, insgesamt 1-mal geändert.
"Ein 12m-Wurf auf den Punkt macht mehr Sinn als ein 22m-Wurf in die Botanik."
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CPE
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hubi
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Re: Bis zu welcher Temperatur Schnüre einsetzen?
Nee, zumindest ging nix an die Fliege, gesehen hab ich auch nichts. War ein schmaler Gezeitenstrom, der gerne mal eine oder mehrere Mefos bereithält. Obs an den Futtertieren liegt? Hab den Tang ein paar mal mit dem Kescher durchgekämmt und hab lediglich eine Reke und einen Kutling im Netz gehabt, also eher wenig Futter oder zu kalt.CPE hat geschrieben:Hallo Hubi,
War denn Fisch da?
TL, Norbert
@cdc: Für Wind un d Temperatur gilt: Solange ich ne Fluppe flambieren kann ist Angelwetter
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orkdaling
Re: Bis zu welcher Temperatur Schnüre einsetzen?
Hallo Hubi,
ich kenne deinen Fjord nicht, aber morgens læuft im Winter nichts, eher in der Mittagszeit aber bei 15 nassen wohl auch nicht.
Die Mefo sucht im Winter Gebiete auf wo das Wasser am wærmsten ist , also ruhige Gebiete nicht die mit Gezeitenstrom/Rueckstrømung usw. um Energie zu sparen.
Natuerlich kannst du auch Mefo unter Eis fangen wenn dein Fjord zufriert aber eben dort wo das Wasser 4 Grad hat.
Beispiel. Durch den Einfuss des Golfstrom`s wird das Meer um Hitra und bis in der Trondheimfjord nicht so kalt und durch die Gezeiten gelangt "warmes" Wasser ins Fjordsysthem. Das siehst du daran das der Trondheimfjord sowie die Nebenfjorde nur im inneren Bereich zufrieren bzw nur kleinere Teile mit Sueswassereinlauf.
Wo finde ich nun im Winter Fische, auf keinem Fall in einer "ausgekuehlten" sauerstoffarmen Bucht/ Fjordende. Das Suess/Brackwasser wird 0 Grad, tiefere Schichten dagegen "wærmer" und diese wirst du nicht mit deiner verwendeten Schnur erreichen.
Du hattest frueher mal geschrieben das dein Abschnitt ausgesuesst ist, darum wuerde ich an deiner Stelle Richtung Meer fahren.
Anders verhælt es sich im zeitigem Fruehjahr, da sind Buchten im Inneren angesagt die flach sind und sich von der Sonne schnell erwærmen.
Da erwacht das Leben und du fængst neben Mefo auch Dorsch die auf der Suche nach Strandgarnelen und Krabben sind, Kleinfisch ist noch nicht da.
Ich fische ab Anfang Mærz und da gibt's auch noch Nachtfrøste mit -10, von 10 -14 Uhr ist es am wærmsten. Meine Schnur ist dann eine 4cast F/S1.
Gruss
Hendrik
ich kenne deinen Fjord nicht, aber morgens læuft im Winter nichts, eher in der Mittagszeit aber bei 15 nassen wohl auch nicht.
Die Mefo sucht im Winter Gebiete auf wo das Wasser am wærmsten ist , also ruhige Gebiete nicht die mit Gezeitenstrom/Rueckstrømung usw. um Energie zu sparen.
Natuerlich kannst du auch Mefo unter Eis fangen wenn dein Fjord zufriert aber eben dort wo das Wasser 4 Grad hat.
Beispiel. Durch den Einfuss des Golfstrom`s wird das Meer um Hitra und bis in der Trondheimfjord nicht so kalt und durch die Gezeiten gelangt "warmes" Wasser ins Fjordsysthem. Das siehst du daran das der Trondheimfjord sowie die Nebenfjorde nur im inneren Bereich zufrieren bzw nur kleinere Teile mit Sueswassereinlauf.
Wo finde ich nun im Winter Fische, auf keinem Fall in einer "ausgekuehlten" sauerstoffarmen Bucht/ Fjordende. Das Suess/Brackwasser wird 0 Grad, tiefere Schichten dagegen "wærmer" und diese wirst du nicht mit deiner verwendeten Schnur erreichen.
Du hattest frueher mal geschrieben das dein Abschnitt ausgesuesst ist, darum wuerde ich an deiner Stelle Richtung Meer fahren.
Anders verhælt es sich im zeitigem Fruehjahr, da sind Buchten im Inneren angesagt die flach sind und sich von der Sonne schnell erwærmen.
Da erwacht das Leben und du fængst neben Mefo auch Dorsch die auf der Suche nach Strandgarnelen und Krabben sind, Kleinfisch ist noch nicht da.
Ich fische ab Anfang Mærz und da gibt's auch noch Nachtfrøste mit -10, von 10 -14 Uhr ist es am wærmsten. Meine Schnur ist dann eine 4cast F/S1.
Gruss
Hendrik
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hubi
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Re: Bis zu welcher Temperatur Schnüre einsetzen?
Hei Hendrik, als "Leidensgenosse"
lege ich immer grossen Wert auf Deine norwegenspezifische Expertise
Hab mir schon was in der Richtung gedacht, dass es einfach in den Bereichen, die ich gerade befische, zu kalt ist. Allerdings ist die Gegend, wo ich heute war, nicht ausgesüsst, dafür relativ flach (Tysværvåg). Das ausgesüsste Fjordende, wo ich sonst immer gerne bin und Erfolge hatte, ist gerade eher was für 500 kg-Pilker, also zugefroren. Anfang März kann ichs am Tysværvåg vergessen, weil mWn Fredningssone vom 1.3.-30.4. wegen der Laichwanderung der Lachse (bin aber nicht 100% sicher, muss das auf lovdata nochmal nachlesen).
Hab mir schon was in der Richtung gedacht, dass es einfach in den Bereichen, die ich gerade befische, zu kalt ist. Allerdings ist die Gegend, wo ich heute war, nicht ausgesüsst, dafür relativ flach (Tysværvåg). Das ausgesüsste Fjordende, wo ich sonst immer gerne bin und Erfolge hatte, ist gerade eher was für 500 kg-Pilker, also zugefroren. Anfang März kann ichs am Tysværvåg vergessen, weil mWn Fredningssone vom 1.3.-30.4. wegen der Laichwanderung der Lachse (bin aber nicht 100% sicher, muss das auf lovdata nochmal nachlesen).
- Thomas E.
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Re: Bis zu welcher Temperatur Schnüre einsetzen?
Hi hubi,hubi hat geschrieben:Dabei kam mir der Gedanke, die Schnur könnte evtl. Schaden nehmen durch die Kälte. Wie seht Ihr das, gibts Erfahrungen?
ich habe früher viel bei solchen Bedingungen auf Mefo gefischt.
Werfen tue ich den ganzen Winter durch, bzw. unterrichte.
Daher kann ich mit bestimmter Sicherheit sagen, Fliegenschnüre halten unter diesen Bedingungen nicht so lange, sie sind steifer und bekommen schnell kleine Risse.
Gruß
Thomas Ellerbrock
Thomas Ellerbrock
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Trockenfliege
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Re: Bis zu welcher Temperatur Schnüre einsetzen?
Das erinnert mich an einen lang vergangenen Wintertag. Es war sonnig, strahlend blauer Himmel - und ziemlich kalt!
Ich traf mich mit einem Bekannten am Altneckar, um ein wenig zu Fischen.
Schon das Durchfädeln der Schnur durch die Ringe ergab sehr kalte Fingerspitzen und endlich war auch eine Nymphe angeknüpft.
Der 1. Wurf ging raus, durch Schnur von der Rolle ziehen wurde der Wurf verlängert und abgelegt. Dann etwas zurückgestrippt, es bildeten sich sofort erste Eisränder an den Ringen, die eingeholteSchnur lag im Wasser. Dann Rückschwung und - ich schwöre- die Schnurschlaufe gefror in der Luft und wurde steif!
Es ging garnichts mehr!! Die Schnur war festgefroren an den Ringen und rollte nicht mehr aus. Ein Werfen war unmöglich! Ich weiss nicht mehr, wie kalt es war, aber sehr deutlich unter 0°!
Wir haben nur noch gelacht, alles schnell wieder abgebaut und sind heim an den warmen Ofen.
Gruß
Reinhard
Ich traf mich mit einem Bekannten am Altneckar, um ein wenig zu Fischen.
Schon das Durchfädeln der Schnur durch die Ringe ergab sehr kalte Fingerspitzen und endlich war auch eine Nymphe angeknüpft.
Der 1. Wurf ging raus, durch Schnur von der Rolle ziehen wurde der Wurf verlängert und abgelegt. Dann etwas zurückgestrippt, es bildeten sich sofort erste Eisränder an den Ringen, die eingeholteSchnur lag im Wasser. Dann Rückschwung und - ich schwöre- die Schnurschlaufe gefror in der Luft und wurde steif!
Es ging garnichts mehr!! Die Schnur war festgefroren an den Ringen und rollte nicht mehr aus. Ein Werfen war unmöglich! Ich weiss nicht mehr, wie kalt es war, aber sehr deutlich unter 0°!
Wir haben nur noch gelacht, alles schnell wieder abgebaut und sind heim an den warmen Ofen.
Gruß
Reinhard
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Fliegenfan
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Re: Bis zu welcher Temperatur Schnüre einsetzen?
Guten Tag,
bei mir in Sachsen sind zur Zeit Temperaturen um den Gefrierpunkt bzw. leicht darüber.
In dieser Zeit fische ich immer in einem recht schnell fließenden Bach auf Döbel. Um einem Einfrieren von Schnur und Ringen entgegen zu wirken verwende ich Ice-Off Paste von Loon. Wenn man es reichlich aufträgt funktioniert das gut, sollte man das aber vergessen kann man mit einem Taschenwärmer die Ringe frei tauen.
Zur Schnur kann ich nur sagen, dass man diese bis Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt immer gut mit Ice-Off behandeln sollte. Ab -10° gehe ich gar nicht mehr fischen. Ich weiß nicht wie es mit einer Küstenschnur ist, aber meine ist sehr empfindlich gegen Kälte, deswegen gehe ich da lieber kein Risiko ein.
Liebe Grüße und viel Erfolg beim Winterfischen,
Fritz
bei mir in Sachsen sind zur Zeit Temperaturen um den Gefrierpunkt bzw. leicht darüber.
In dieser Zeit fische ich immer in einem recht schnell fließenden Bach auf Döbel. Um einem Einfrieren von Schnur und Ringen entgegen zu wirken verwende ich Ice-Off Paste von Loon. Wenn man es reichlich aufträgt funktioniert das gut, sollte man das aber vergessen kann man mit einem Taschenwärmer die Ringe frei tauen.
Zur Schnur kann ich nur sagen, dass man diese bis Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt immer gut mit Ice-Off behandeln sollte. Ab -10° gehe ich gar nicht mehr fischen. Ich weiß nicht wie es mit einer Küstenschnur ist, aber meine ist sehr empfindlich gegen Kälte, deswegen gehe ich da lieber kein Risiko ein.
Liebe Grüße und viel Erfolg beim Winterfischen,
Fritz






