Watstock

Forum für Fragen und Erfahrungen zu Gerät - Zubehör - Bekleidung - etc. Gibt es besonders empfehlenswertes Tackle? Was benötigt der Fliegenfischer wirklich? Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, oder gute oder schlechte Erfahrungen mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...

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orkdaling

Watstock

Ungelesener Beitrag von orkdaling »

Moin moin,
mich wuerde mal interessieren ob und was ihr benutzt.
Vor Jahren musste ich mal die Bornholmer Westseite verlassen, erst 3 Tage mit 7/8 Bft dann um 5 aber nur loser Tang vor den Fuessen.
Auf der Ostseite schienen sich alle FF zu versammeln die gerade die Osterferien nutzten.
Plætze fant ich nur dort wo das waten schwierig war auf grund der vielen Steine und der sehr tiefen Spalten um Svenskehavn und Salenebugt.
Die Spalten sind dort bis 1m breit und man sieht keinen Grund.
Da ich sonst meist um Rønne oder Arnager auf Sandgrund unterwegs bin hatte ich natuerlich keinen Watstock dabei, eine junge Birke musste aushelfen.
Mit welchem Watstock habt ihr gute bzw schlechte Ergfahrungen gemacht?
Gruss
Hendrik
CPE

Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von CPE »

Hallo Hendrik,

Ich nutze einen Stock zum Gebirgswandern (Teller entfernt) hauptsächlich für die Lenne. Das Ding ist zusammenschiebbar und leider nur mittelmäßig funktional, weil es nichts wiegt und eine Spitze hat, die sich zu stark einbohrt. Ich glaube auch, dass Metall auf Stein keinen guten Einfluss auf Fische in der Nähe hat. Keine Empfehlung. Ein "richtiger" Watstock ist also in der Tat auf meiner Liste für 2016.

Gruß, Norbert
fjorden
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Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von fjorden »

Hallo Hendrik,
der ist prima: http://www.folstaf.com/prodhome.php#wading
Gruß
Fjorden
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Dietmar0671
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Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von Dietmar0671 »

Hallo Hendrik,

ich benutzte den Watstock von Simms. Wichtig ist, das er sich verriegeln lässt, d.h. dass wenn es er sich unter Wasser verhakt beim Herausziehen nicht auseinander zieht. Ich hatte vorher einen dieser Art, lästig.

Ich bin mit dem Simms sehr zufrieden und benutzte ihn bei felsigem Untergrund und bei stärker Strömung um mehr Standfestigkeit zu haben.

Viele Grüße

Dietmar
Ich bin in 5 Minuten wieder zurück, gehe fischen, unbedingt alle 5 Minuten neu lesen
orkdaling

Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von orkdaling »

Danke euch schon mal.
@ Norbert, die Metallspitze ist das kleinste Uebel du læufst ja auf Stein, Kies und das macht genug Schall unter Wasser.
Da der Watstock im Meer auf felsigem Grund eingesetzt wird ist das zu vernachlæssigen. Ich suche was stabiles wo man sich auch mal aufstuetzen kann wenn ein Bein im Loch /Spalt verschwindet. Werde ihn sicher auch auf Lachs mitnehmen um auf meine Sandbank zu kommen, drei Beine sind einfach sicherer.
Eine volle Wathose und festen Grund nach 50m bei 8 Grad Wasser brauch ich nicht so oft.
Gruss
Hendrik
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Dietmar0671
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Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von Dietmar0671 »

Hendrik,

nicht unwichtig ist, dass der Simms Watstock mit einem "Zip" geliefert wird, der mit der mitgelieferten Tasche am Watgürtel verbunden ist. Das ist sehr angenehm wenn man den Stock mal loslassen und im Wasser liegen lassen will.

Dietmar
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drehteufel
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Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von drehteufel »

Hallo,
ich nutze seit letzter Saison einen teleskopierbaren Trekkingstock von Leki. Über die Metallspitze habe ich eine Gummikappe getan, das funktioniert wunderbar.
Der Stock hängt in einem Karabiner am Watgürtel, zusätzlich an einer elastischen Kordel zum Schutz vor Verlust im Wasser und zum Variieren der erforderlichen Reichweite. Wird der Stock benötigt, hänge ich ihn aus dem Karabiner aus.
Möchte den Sicherheitsgewinn nicht mehr missen und mir wurden letztes Jahr bestimmt 3 sichere Bäder erspart. Das Waten gestaltet sich sehr angenehm, da ich im dunklen Wasser Hindernisse vor mir oft nicht sehe, jetzt aber ertaste.
Aufstützen mit vollem Körpergewicht hat auch bestens funktioniert. Und beim Platzwechsel über Land habe ich gleich einen Wanderstock. :-"

Gruß,
Marco
Trockenfliege
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Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von Trockenfliege »

Meine Erfahrungen: - Noname-Wanderstock, bei dem die Segmente durch Schrauben/Plastigdübel fixiert wird - - die Fixierung war nicht sicher, wenn sie nass wurde.
- Stahlspitzen sind zwar lauter aber sicherer als Gummispitzen
-- Stöcke mit Gummizug sind günstiger aber wenn die Spitze sich festsetzt( Schlamm, Felsen) lösen sich die Verbindungen
-- daher ist mein 3. Watstock jetzt der Vorgänger vom jetztigen Simmsstock mit fester Arretierung der Elemente - Top!

mein Fazit: das Prinzip des Simms ist für mich am besten und empfehlenswert.

Gruß
Reinhard
Ulua
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Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von Ulua »

Hallo Hendrik,

ich verwende einen Stock von Sharpes of Aberdeen und bin damit zufrieden. Stock ist nichts fürs Fluggepäck...

Vorteile: Unkaputtbar und stabil
Nachteil: Nicht teilbar und schwer

Viele Grüße
Christian
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cdc
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Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von cdc »

Hallo Hendrik,
die meisten sind einfach zu kurz um sie sicher anzuwenden... Ich habe mir einen selbst gebaut in Schulterhöhe, unten ein Gummiknauf und 30 cm darüber großzügig mit Isolierband umwickelt um Geräusche zu minimieren...

Gruß Jürgen
"Ein 12m-Wurf auf den Punkt macht mehr Sinn als ein 22m-Wurf in die Botanik."
Olaf Kurth
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Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von Olaf Kurth »

cdc hat geschrieben:Hallo Hendrik,
die meisten sind einfach zu kurz um sie sicher anzuwenden... Ich habe mir einen selbst gebaut in Schulterhöhe, unten ein Gummiknauf und 30 cm darüber großzügig mit Isolierband umwickelt um Geräusche zu minimieren...

Gruß Jürgen

Ich möchte mich Jürgens Ausage anschließen, lieber Hendrik,

als Kind habe ich noch gelernt, gute Speere, Pfeile oder Hölzer für Langbögen im Wald zu finden. Im Laufe der Zeit ist das Auge geschult, Du erkennst den richtigen Wuchs und die benötigten Proportionen. Diesen Blick habe nicht verloren und finde immer den richtigen Stock. Ausgediente Gummistopfen von alten Unterarmgehstützen, gutes Panzerband und ein robuster Lederriemen, mehr brauche ich nicht, um einen passenden Watstock zu basteln.

Deine Schilderung des Untergrunds mit tiefen Spalten kenne ich von vielen schwedischen Fließgewässern. Ohne Watstock ist das Waten in torflastigen, dunkleren Fließgewässern sehr gefährlich, wenn nicht sogar fahrlässig.

Liebe Grüße,

Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
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cdc
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Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von cdc »

Oh ja Olaf, die schwedischen Flüsse haben es in sich und Hendrik, wenn es dann irgendwann
immer bescheidener wird, dann ist das hier noch eine Alternative...
Ich habe da so an ab 90 gedacht
Ich habe da so an ab 90 gedacht
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Gruß Jürgen
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Sigi
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Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von Sigi »

Hallo zusammen,

die Watkarre vom Jürgen finde ich opimal, wenn denn die 90 überschritten ist.
Als knapp 30 Jahre jüngerer habe ich mir Olaf's Vorschlag bereits vor ein paar Jahren
zu Nutze gemacht. Einen entsprechend langen Haselstab wie beschrieben vorbereitet.
Unten habe ich eine entsprechende Muffe aus Guss (Wasserleitung) aus dem Baumarkt mit zwei
Splinten gesichert, bevor das Gummiteil der Gehhilfe darüberkam.
Das Gewicht unten hat den Vorteil, dass Dir der Stock nicht so schnell auftreibt wenn Du
mal beide Hände brauchst.

Beste Grüße
Sigi
orkdaling

Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von orkdaling »

Danke Juergen,
der Korb ist zu klein fuer Lachse und die schmalen Reifen versinken im Schlamm!
Aber aus Not hatte ich ja auch zu einen Birkenstock geriffen und war nicht enttæuscht.
Ich werde mir mal Simms ansehen, dachte an was zweiteiliges was man sicher verschrauben, verzurren kann oder so æhnlich.
Gruss
Hendrik
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Harald aus LEV
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Re: Watstock

Ungelesener Beitrag von Harald aus LEV »

Hallo Hendrik,

momentan besitze ich 2 Watstöcke. Beide einteilig, also für den Flieger eher nicht so geeignet.
Den ersten habe ich mir in Schweden gekauft, nachdem ich in der Mörrum ein unfreiwilliges Bad in voller Montur genommen habe.
Das ist einfach nur ein schwarzes Stahlrohr, unten mit einer Bleifüllung versehen, darüber einen Gummistopfen gestülpt und oben sitzt ein Neoprengriff mit Abschlusskappe. Daran ist eine lange Seilschlaufe angeknotet. Fertig.
Diesen setze ich überall ein. Er ist zwar etwas schwer, aber dafür ist er absolut sicher. Auch wenn mein ganzes Gewicht darauf lastet.

Den zweiten habe ich in Irland gekauft. Nicht weil ich ihn unbedingt brauchte, sondern weil er mir gefiel.
Dieser ist aus Birkenholz. Unten eine Kupfertülle, wahrscheinlich aus dem Sanitärbereich, die eine Bleifüllung beinhaltet. Der Clou ist das obere Ende.
Auf dem Stock ist sicher und dauerhaft ein Griff aufgesetzt, der einen dickeren Durchmesser als der Stock hat. Am oberen Rand befindet sich eine Aushöhlung. Diese Aushöhlung ist weiß lackiert und mit Gießharz gefüllt und beinhaltet eine traditionelle Lachsfliege. Auch diesen Stock benutze ich gern und regelmäßig.
Trotzdem werde ich mir noch einen teilbaren zulegen, der bei Flugreisen günstiger ist.

Ein paar grundsätzliche Punkte:

Holzstöcke sind in meinen Augen schöner und angenehmer (ich bin halt ein Holzwurm), dafür meist dicker, als vergleichbar belastbare Metallstöcke.
Daraus folgt, dass Metallstöcke ob des geringeren Durchmessers in reißendem Wasser weniger Angriffsfläche für die Strömung bieten und dank ihres höheren Eigengewichtes sicherer auf der Stelle stehen.

Die meisten Stöcke sind so 1,40 - 1,50 m lang. Ich persönlich würde, wie Jürgen auch, einen längeren bevorzugen. Ich würde sogar bis Kopfhöhe gehen. Aber den wirst Du Dir wahrscheinlich selbt machen oder anfertigen lassen müssen.r

Bei den teilbaren 5-6-teiligen habe ich bislang meist Stöcke gehabt, die aus Gewichtsgründen eine sehr dünne Wandung hatten. Das führte in reißendem Wasser dazu, dass der Stock schnell vibrierte. Das war kein Pendeln einfach nur eine Eigendynamik in sich. Ich sehe darin keinen Sicherheitsnachteil. Muss man halt mögen.
Außerdem würde ich - wie ebenfalls bereis geschrieben - keinen Teilbaren nehmen, der mit einem Gummizzug o.ä. fixiert wird. Wenn der sich unter Wasser verkeilt, oder zwischen Felsen eingeklemmt ist, kann es passieren, dass Du stärker ziehst, das untere Teil im Wasser bleibt und Du nur noch die Teile darüber in der Hand hast.
Dann musst Du fummeln, um das untere Teil zu lösen. In der Strömung nicht sehr angenehm.

Wenn Dein Watstock keinen Release an der Schnur hat, dann bring Dir selbst einen an. Das kann ein Clip, einer dieser Hundeleinenkarabiner oder eine Schlüsselkupplung sein. Wenn Du nämlich wirklich mal baden gehst, kann es sein, dass Du Dich augenblicklich nur mit einer freien Hand vom Stock lösen musst.

Gruß
Harald
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