Olaf Kurth hat geschrieben:Jeder Fliegenfischer, der sein Gerät kennt, macht das genau so locker, denn wir trainieren diese Würfe laufend am Wasser.
Je nach Gewässer und Situation nutze ich mit der Einhandrute alle drei Haltungen (Zeigefinger-, Daumen- und Greif-Haltung).
Hallo Olaf,
interessant, was Du schreibst.
"Mein" Verein hat auch eine lange Tradition im Castingsport und brachte Leute wie Heinz Maire-Hensge, Jan Neumann u.a. hervor.
Der reine Castingsportler legt die Fliege aber doch recht hart ab, was beim Fischen ein Nachteil ist.
Auch sehe ich bei Ihnen oft Defizite bei Trickwürfen...sie sind eben auf Ziel und Weite mit anderem Gerät eingeschossen.
Komischerweise findet man in den Casting- Kreisen auch begeisterte Mädels, welche unter den FF (noch) selten sind.
Jede Haltung der Fliegenrute bringt mal Vor- und Nachteile, da sollte man wirklich flexibel sein.
Hi Olaf/gespliesste,
Auf 20 m plus zu rollen, sollte man nicht unterschätzen !
Wir machen sowas auf den "Hamburger Wurftagen" regelmäißig, wie auch den Distanzwurf Überkopf und messen sehr genau mit dem Maßband.
Es gab in der Vergangenheit schon mal um die 100 Besucher, unter Ihnen doch gute Leute.
"Fyggi" ist auch immer mal wieder bei uns.
Das Umlegen der Schnur nach dem Wurf gelingt ja nur einige Meter vor dem Fischer.
Ansonsten kann es je nach Strömungsverlauf sinnvoller sein, die Bewegung bereits in den Wurf hineinzulegen, um Bögen weiter vorn, oder auch ins Vorfach zu bekommen.
Ich versuche stets, die Fliege voraustreiben zu lassen, eben auch bei Würfen schräg stromauf bis querüber.