"In unserer Familie gab es keine klare Trennung zwischen Religion und Aalangeln"
- ein Scherzchen, wohl gedacht, um dem Aal seine Würde und dem Aalangeln seine metaphysisische Dimension zu nehmen.
Dann kommt ARTE - wer sonst - mit dieser Hammerdoku über Neuseeländische Langschwanzaale, die, man ahnt es, tief in Maori-Kultur verwurzelt sind und einen verschrobenen Aalfischer an einem der schönsten Ostküstenflüsse der USA, dem Upper Delaware.
Und schon steht manch ein Forellenporno als eher mittelmäßiges Marketingvehikel da!
Also Männer, mal wieder die Aalglocken aus dem Keller holen und eine milde Spätsommernacht auf Breit- und Spitzköpfe verfischen - um so vielleicht ganz beiläufig dem eigenen kulturellen Erbe oder zumindest der anglerischen Sozialisation in in frühen Kindestagen wieder nahezukommen.
Hilfsweise in der Mediothek von ARTE den Film anklicken!
Oder am Samstag die Wiederholung ansehen.
http://www.arte.tv/guide/de/051436-000/ ... s-der-aale
Lohnt sich..
Tobe






