Hi
Ich kenne einen der in der Textilmaschinenbranche mal Konstrukteur war.
Seinen Aussagen zufolge sol man net glauben mit was für unvorhersehbaren Überraschungen man konfrontiert wird.
Gruß Thilo
Der springende Punkt
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Bernd Ziesche
Re: Der springende Punkt
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Zuletzt geändert von Bernd Ziesche am 29.07.2013, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der springende Punkt
Guten Morgen, Rutenbauer!(Na ja, hier ist es erst 11:34)
Ich mag die Diskussion nicht endlos verlaengern wie einen Besinnungsaufsatz ueber ein Zitat aus Goethes "Faust". Aber ich bin Bernd noch eine Antwort schuldig, zu der ich jetzt im Urlaub erst komme, wo ich in "alten" Threads blaettere. Es gibt aber keine Antwort, nur ein Zitat:
Zum Thema: "Wo winde ich meine Ringe an?" lassen sich Garrison/Carmichael in "A Master's Guide To Building A Bamboo Fly Rod" aus: (in der Hoffnung, dass Dein Englisch besser ist als meins, woertlich:)
""Garry"s (gemeint ist Garrison) analysis of which side the guides should be mounted on is contrary to the opinion of many other rodbuilders. He felt that at the moment the line is picked off the water, the side opposite the line and guides requires maximum fibre strength, and as the rod is being propelled backwards the line-lifting flat releases its full power under the forces of tension. Conversely, on the forecast this is the flat that, as the rod is thrust forward, needs the fibre strength the release the line while under the forces of compression. He reasoned that this was the worst place for a weak flat. Placing the guides on the weaker flat helps to buttress and therefore strengthen that side of the hexagon, which tends to minimize the ill effects of the weak side..."
Und, @ Gebhardt und Harald, dort steht auch, ... dass es ein Phaenomen der meisten sechseckigen Bambussektionen sei, dass einer der dreieckigen Spleisse etwas schwaecher ist als die anderen, sei es wegen der Fasercharakteristik in diesem Spleiss oder der Art des Hobelns (weniger Bambus in einem Spleiss) oder schlicht der relativen Anordnung eines Spleisses zu den fuenf anderen Stuecken. Die Ringe sollten auf den Spleiss montiert werden, der als der schwaechste bestimmt worden ist....
... Garrison, so wurde gesagt, waehlte seinen Bambus sorgfaeltig aus und hobelte seine Spleisse mit solcher Genauigkeit, dass es fast unmoeglich war, eine schwache Seite an seinen Ruten zu finden. Auch wenn etwas Wahres daran sein sollte, verbrachte Garry ein Gutteil seiner Zeit damit, seine verleimten Rutenabschnitte zu rollen, nach dem schwaecheren Spleiss zu suchen und fuer gewoehnlich fand er einen...
Ja, ja, so neu ist das Thema nicht
LG
vom Freimut
Ich mag die Diskussion nicht endlos verlaengern wie einen Besinnungsaufsatz ueber ein Zitat aus Goethes "Faust". Aber ich bin Bernd noch eine Antwort schuldig, zu der ich jetzt im Urlaub erst komme, wo ich in "alten" Threads blaettere. Es gibt aber keine Antwort, nur ein Zitat:
Zum Thema: "Wo winde ich meine Ringe an?" lassen sich Garrison/Carmichael in "A Master's Guide To Building A Bamboo Fly Rod" aus: (in der Hoffnung, dass Dein Englisch besser ist als meins, woertlich:)
""Garry"s (gemeint ist Garrison) analysis of which side the guides should be mounted on is contrary to the opinion of many other rodbuilders. He felt that at the moment the line is picked off the water, the side opposite the line and guides requires maximum fibre strength, and as the rod is being propelled backwards the line-lifting flat releases its full power under the forces of tension. Conversely, on the forecast this is the flat that, as the rod is thrust forward, needs the fibre strength the release the line while under the forces of compression. He reasoned that this was the worst place for a weak flat. Placing the guides on the weaker flat helps to buttress and therefore strengthen that side of the hexagon, which tends to minimize the ill effects of the weak side..."
Und, @ Gebhardt und Harald, dort steht auch, ... dass es ein Phaenomen der meisten sechseckigen Bambussektionen sei, dass einer der dreieckigen Spleisse etwas schwaecher ist als die anderen, sei es wegen der Fasercharakteristik in diesem Spleiss oder der Art des Hobelns (weniger Bambus in einem Spleiss) oder schlicht der relativen Anordnung eines Spleisses zu den fuenf anderen Stuecken. Die Ringe sollten auf den Spleiss montiert werden, der als der schwaechste bestimmt worden ist....
... Garrison, so wurde gesagt, waehlte seinen Bambus sorgfaeltig aus und hobelte seine Spleisse mit solcher Genauigkeit, dass es fast unmoeglich war, eine schwache Seite an seinen Ruten zu finden. Auch wenn etwas Wahres daran sein sollte, verbrachte Garry ein Gutteil seiner Zeit damit, seine verleimten Rutenabschnitte zu rollen, nach dem schwaecheren Spleiss zu suchen und fuer gewoehnlich fand er einen...
Ja, ja, so neu ist das Thema nicht
LG
vom Freimut
TL!






