Switch ODER Zweihand

Alles rund um Stärken & Schwächen, Marken, Klassen, Aktionen u.s.w. der für unser Hobby unverzichtbaren "Gerten" und "Schnuraufwickler". Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, gute oder schlechte Erfahrungen zu bestimmten Gerätschaften mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...

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Rolf Renell
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Ungelesener Beitrag von Rolf Renell »

Für den geübten Einhandwerfer ist die Switchvariante eine schöne Ergänzung,vorallem in den Übergang in eine 2-Hand,ebenso für Wassersituationen wo die Einhand schwerer zu werfen ist (tieferes Waten z.B.).durch den kürzeren Hebel wird man sie "rein" Unterhand nicht immer werfen können , durchaus obenherum etwas "mehr gedrückt" , im Endeffekt aber in besagten Situationen einer Einhand in Effektivität und ökonomischen Werfen und Fischen überlegen , einfacher zu handeln wie eine 2-Hand und natürlich auch leichter.Ansonsten wie geschrieben - mit 2 Händen zu werfen - einhändig zu fischen.
Hier ein schöner thread im Speypages Forum :
http://www.speypages.com/speyclave/show ... p?p=349125

Beste Grüsse,
Rolf
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Magallan

Ungelesener Beitrag von Magallan »

Philip

Um auf Deine ursprüngliche Frage zurückzukommen, ja eine Switch Rute am Rhein kann durchaus angebracht sein um entspannter schwere Sink oder sink tips zu casten. Eventuell fällt es Dir damit auch einfacher mit dem oftmals strammen Wind zurechtzukommen. Wie Rolf schon bemerkte eine Switch Rute ist eine tolle Ergänzung !

Der oftmals angesprochene Vorteil liegt darin das Du sie wie eine Zwei Händer werfen kannst , nicht musst !
und fischen wie eine " Ein Händer", lässig in einer Hand haltend und mit der anderen die Schnur eingestrippt ! Probiere es doch einfach mal aus !


Gruss Heiko
kevin
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Ungelesener Beitrag von kevin »

hi leute,
also nun hab ich die letzten WE verbracht auf meerforelle. habe ausschliesslich meine loop switch klasse 6 als einhand benutzt und bin begeistert. probleme das sie mir zu schwer erscheint hatte ich nicht. ich habe von 6 float/sink1 ueber ne 7 float bis zu einer 8 int. benutzt und fand es sehr cool. wir haben dann alle mal ein wenig probiert mit verschiedenen schnueren und ruten. unteranderem zpey switch in 7 und da muss ich bernd recht geben das ist absolut ne leichte 2hand mit dem griff hinten dran. bei meiner loop faellt mit der kurze untergriff sehr angenehm auf beim einhand werfen wobei dann beim 2hand wurf es ein wenig an laenge fehlt. ist aber sicher nur ne persoenliche sache.
ich hoffe das sich da noch was tut in den naechsten jahren mit switch oder extrem leichten 2hand.

kevin
Bernd Ziesche

Ungelesener Beitrag von Bernd Ziesche »

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Zuletzt geändert von Bernd Ziesche am 29.07.2013, 07:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Rolf Renell
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Ungelesener Beitrag von Rolf Renell »

Hallo Bernd ,
ich habe geschrieben das die S. in "besagten Situationen" (s. Textverlauf) Vorteile hat gegenüber der Einhand - und dann effizienter ist- nicht grundsätzlich.
Einhändig "fischen" meine und nutze es wie du.
Ich empfinde es als angenehm da Hebel kürzer ist als kurze 2-Händer , leichter etc. , Handling etc.Ich sehe den "Switch" eben auch in der Einhand- und Zweihandwerferei und nicht alleine im manuellen Switch (2-Hand werfen - 1-Hand fischen.)
Natürlich auch hier wieder in Abhängigkeit zu der Wasserstruktur(Strömung ,Wurfdistanz etc.) - passen diese Parameter nicht mehr da Gewässer z.B. zu breit oder schnell wird eine echte 2-Hand wieder effizienter sein.
Technik des Einzelnen , Physiognomie etc. mal ganz vorgelassen.
Ebenso die Themen wie Fulline oder SK.
Wenn Phillip für sich sagen kann das er die Fischerei die er betreiben kann oder hauptsächlich ausführen will mehr als 50 % in die grössere Gewässer- und Strömungsstruktur , evtl. grössere Zielfische mit volumigeren Fliegen geht , würde ich in der thematisierten Wahl zu einer kurzen echten Zweihand greifen ( 12-13 ft. - #7/8) ,
beste Grüsse,
Rolf
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piscator
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Ungelesener Beitrag von piscator »

Moin, wenn ich das hier so lese scheint mir das alles ein büschen weichgespült. Es gibt ein paar You tube Videos, die die Verwendung einer Switchrute (einhändig geworfen) zeigen (z.B. vom Skagitmaster selbst). Das ist der totale Krampf! Übrigends Fischen ist immer einhändig auch mit ner 2-hand Rute.

Also werfen die alle beidhändig mit sog. Switch-Ruten, also als leichte Zweihand. Ich finde daher Switch Ruten völlig unbrauchbar, für mich sind die nicht das Beste aus zwei Welten sondern das Schlechteste. Ich würde mir für Rhein, Elbe etc. lieber eine schöne leichte 2-Hand 12ft #7/8 besorgen. Die wirft schon halbe Hühner, bei Bedarf gehts auch beidhändig Überkopf auf große Distanzen etc.
Juergen
derflow
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Ungelesener Beitrag von derflow »

Moin !

Jetzt misch ich mich auch noch ein :D ..... Es gibt in meinen Augen garkeine klare Abgrenzung zwischen einer Switch und einer Zweihand. Eine Switch ist lediglich so leicht gebaut, daß sie sich auch noch einhändig werfen lässt (das kann ich sogar noch mit ner 9er Zweihand mit 13 Fuß und 31g-Kopf 8) - nur nicht lange und nen ganzen Fischtag schon garnicht :lol: ). Man kann sogar eine 6er Einhandrute mit der zweiten Hand unter dem Rollenhalter anfassen und zweihändig werfen. Ob das schön ist lass ich dahingestellt. Wie gut eine Einhandrute sich für Switchwürfe oder eine Zweihand für Überkopfwürfe eignet lass ich jetzt einfach mal dahingestellt - das ist definitiv auch noch Marken- und Modellabhängig.
Würde die Entscheidung ob Switch oder Zweihand in erster Linie vom verwendeten Leinen- bzw. SK-Gewicht abhängig machen - und das hängt immer noch vom Zielfisch und der gewählten Fliege(ngröße) ab.
Gruß

Florian

zwei Hände sind besser als eine :-)
laverda
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Ungelesener Beitrag von laverda »

Hi Leute,
Einhand, Switch, Zweihand.............
Im Endeffekt entscheidet doch, wie ich die werfe und vor allem zu welchem Zwecken ich die einsetze.
Für mich hört Einhandwerfen bei 20gr Schussgewicht auf, drüber wird dann zweihändig gewedelt, auch wenn ab und an ein Einhandwurf dabei sein kann.

Mein derzeitiger Favorit hat 345cm mit 22gr Schussgewicht.
Da geht von Döbel bis Hecht und Karpfen so ziemlich alles und die ist immer noch sensibel genug das Holpern der (schweren) Nymphe zu spüren.

Wichtig ist mir, dass der Griff lang genug ist, um auch beim Strippen die Rute entspannt und gut ausballanciert ohne Kopflastigkeit handeln zu können.
Je nach Einsatz werden verschiedene Schnurprofile eingesetzt. Mutiert der Streamer z.B. Richtung Hähnchen oder Karnickel, kommt der 27gr Skagit mit Sinktipp drauf und pfeffert den Fussel locker auf 25+xm.

Gruß vom platten Niederrhein
Ruten werfen Masse.........nicht Klasse
Magallan

Ungelesener Beitrag von Magallan »

Hallo

Jetzt mal Butter bei die Fische:

Ich bin der absolute Einhandruten - Fan, das ist eine sportliche Sache und immernoch komme ich recht gut klar mit meinen # 8 und # 10, alle 9 fuss, und relativ schweren Montagen und grosse, teils beschwerte Fliegen für meine Zielfische. Nun ist es so das sich auch mir nach Stunden der Casterei, generell mit ordentlichem Wind, die Frage nach etwas effezienterem stellt: eine Rute mit der ich etwas entspannter über langen Zeitraum casten kann, also eine Switch Rute, dh. verlängerter Rutengriff und entsprechender Rutenlänge.

Ich nutze diese Switch also zum effez. Gebrauch wenn angebracht, beihändiges casten, bzw. bei entspannteren Umständen werfe ich sie mit einer Hand ! Der Unterschied ? Für mich sind meine 12 fuss und 15 fuss Doubleh. bei entsprechendem Wind und Wellen
einfach pain in the ass ! Der Wind reisst ohne Ende an der langen Rute, das Ding ist kaum zu bändigen, Rutenspitze unter Wasser ist nicht, Wellen !, Fazit: Eine Switch für mich ! Ich hatte die Gelegenheit eine Switch zu fischen und bedenke ernsthaft mir eine solche zuzulegen, was nicht ohne Hindernisse machbar ist hier unten...
D.h eine Switch ist keine Zweihand Rute, zumindest nicht für mich der allen Nuancen von Wurfstilen Gerät und Philosopien gegenüber offen ist :wink: Aber bitte, lasst nun die Wurfperformance zur Seite das machen wir dann in einem aderen thread, nicht war ?

Gruss Heiko
Bernd Ziesche

Ungelesener Beitrag von Bernd Ziesche »

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Zuletzt geändert von Bernd Ziesche am 29.07.2013, 07:24, insgesamt 1-mal geändert.
Magallan

Ungelesener Beitrag von Magallan »

Hallo Bernd

Bernd schrieb:
@Heiko:
wenn man eine Zweihandrute (wozu ich die Switchruten zähle) mit beiden Händen wirft (was ich für sehr ratsam halte), fehlt einem der Zug per Schnurhand. Das vergrößert für die meisten Werfer umgehend die Schlaufenweite.
Ab einer Länge von ca. 12 Fuss steigt die Geschwindigkeit der Rutenspitze (Zweihand = laaanger Hebel) derart stark an (verglichen mit der 10 Fuss Einhand), dass der Wegfall des Zuges per Schnurhand kompensiert sogar übertroffen wird. Bei den kurzen Zweihandruten namens Switch ist dies noch nicht der Fall. Deswegen hat Jürgen es auf den Punkt gebracht: Nicht die guten, sondern die schlechten Punkte werden addiert...

:?: Deine Atwort auf mein Switch Ruten statement erschliesst sich mir nicht, sorry.

Mir scheint Du hast meinen post nicht aufmerksam gelesen: es geht hier um die Switch Rute, und den Vorteil gegenüber der Zweihänder in meinem Einsatzbereich im besonderen, nicht im allgemeinen 8)

Gruss Heiko
laverda
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Ungelesener Beitrag von laverda »

Hi Bernd,
deine Einschätzung bezieht sich wohl auf den klassischen Überkopf-Wurf mit Doppelzug.
Ich finde es merkwürdig, dass eine Rute aufgrund ihrer Länge für grundsätzlich ungeeignet (Summierung ausschließlich negativer Eigenschaften) bezeichnet wird, wo es doch eine ganze Reihe fischereilicher Einsatzgebiete gibt, wo die 330cm Rute sowohl der 270cm als auch der 4m-Rute deutlich überlegen ist.
Weiterhin gibt es Wurftechniken, die eine Rute dieser Länge nicht nur zulässt sondern die damit auch richtig Spass machen.

Ich bin überzeugt, dass JEDE Rutenlänge ihr Einsatzgebiet hat. Insbesondere weil es nicht nur den Einhand Überkopfwurf und Zweihand Speycast sondern auch noch alles dazwischen und sogar in Kombination und Variation gibt.

Ich habe von der Bachflitsche unter 2m und 7,5gr Schussgewicht bis zur Zweihand mit gut 4m und knapp 40gr Schussgewicht für jeden meiner Stecken eine passende Verwendung, die von den anderen nur unzureichend abgedeckt würde.
...............und das sogar am Niederrhein

Gruß von selbigem
Ruten werfen Masse.........nicht Klasse
Bernd Ziesche

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Zuletzt geändert von Bernd Ziesche am 29.07.2013, 07:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Rolf Renell
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Ungelesener Beitrag von Rolf Renell »

Hoffe wir "verrennen " uns jetzt hier wieder nicht , bevor es wieder dogmatisch , zu individuell oder technisch abstrakt wird- in der Hoffnung das die Antworten im Sinne von Philips Eingangspost geholfen und sinnvoll waren.
Im Übrigen sind die subjektiven Empfindungen steigender "Temperatur" unterschiedlicher Natur , ausserdem gibts bei steigendem Speycastingfieber
anerkannte Speycastingkliniken ,
beste Grüsse,
Rolf
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Magallan

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Hallo

Bernd Ziesche, bitte lass es doch gut sein, und zerrede diesen thread nicht schon wieder. Deine Ansichten sind gelinde Gesagt ein wenig merkwürdig und lassen nichts von einer “Offenheit” und Toleranz gegenüber anderer Fliegenfischer, dessen Wurfstilen und Materialverwendung erkennen. Schade eigentlich, für einen zertifizierten Wurflehrer.


Gruss Heiko
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