Hallo werte FF-Kollegen,
ich habe im Juni das Glück an einen schönen Gebirgssee in der Steiermark(Österreich) zu fahren und dazu hätte ich noch die eine oder andere Frage.
Da der See sehr klar ist und ich eigentlich gar keine Erfahrung mit der Fliege im Stillgewässer habe würde ich euch bitten mir den ein oder anderen Tipp zu geben oder welche Fliegen ihr verwendet.
Es ist ein Ruderboot vorhanden falls dies von Interesse ist.
Danke im Vorraus für eure Mühen.
Auf Saibling am klarem Gebirgssee
Moderatoren: Maggov, Forstie, Michael., Olaf Kurth
- Clockwork17
- Beiträge: 63
- Registriert: 03.12.2010, 14:23
- Wohnort: Hörsching/Linz AUT
- Hat sich bedankt: 2 Mal
- Danksagung erhalten: 4 Mal
- Heinz
- Beiträge: 608
- Registriert: 11.12.2006, 00:21
- Wohnort: Linz /Oberösterreich
- Danksagung erhalten: 32 Mal
Hallo,
ich habe es an solchen Seen so gemacht:
Trockenfliegenvorfach mit 9ft oder noch länger an WF Schwimmschnur. Das Vorfach die ca. letzen 30 - 50 cm vor der Fliege unbedingt mit Sinkmittel behandeln. Ich verwende ein Vorfach mit einer Spitzenstärke von 0,14 mm aus konventionellem Material.Als Fliege setze ich sehr gern eine gut schwimmendes Muster in Schwarz ein - etwa eine Schwarze Ameise in Grösse 14 oder 16.Gerne teilweise aus Schaumstoff mit Sichthilfe.
Natürlich schaut man vorher oder erkundigt sich, was an Insekten real vorkommt, die nimmt man dann. Der Ratschlag mit der Schwarzen Ameise bezieht sich darauf, wenn nichts steigt oder man nichts darüber weiss. Die Fliege bringe ich - wenn ich vom Ufer aus fische, was bei mir normalerweise der Fall ist, anfangs schon aus grösserer Entfernung vom Ufer weg aus und werfe zunächst die Randbereiche an. Später erst dann weiter hinaus an einem Platz, der mir erfolgversprechend scheint (immer kein Steigen vorausgesetzt-sonst wirft man natürlich dort hin). Die Fliege überlasse ich dann ihrem Schicksal und dem Spiel des Windes. Da die Fische oft umherziehen, kommen sie hoffentlich mal vorbei. Achten muss man nur darauf, dass das Setzen des Hakens ordentlich klappt, d.h. dass die Schnur keine grösseren Bögen etc. macht. Bei dieser Art des Fischens kann man es sich ruhig etwas gemütlich machen und sich setzen, so man einen Anglerstuhl dabei hat. Aufpassen muss man allerdings trotzdem sehr und die Fliege im Auge behalten, da die Fische oft blitzartig beissen und sofort die Kunstfliege wieder ausspucken.
P.S. Ein Fernglas mitzuhaben, ist kein Fehler, weil man damit oft Fische stehen sieht, die man mit freiem Auge nicht sieht.
Grüsse
Heinz
ich habe es an solchen Seen so gemacht:
Trockenfliegenvorfach mit 9ft oder noch länger an WF Schwimmschnur. Das Vorfach die ca. letzen 30 - 50 cm vor der Fliege unbedingt mit Sinkmittel behandeln. Ich verwende ein Vorfach mit einer Spitzenstärke von 0,14 mm aus konventionellem Material.Als Fliege setze ich sehr gern eine gut schwimmendes Muster in Schwarz ein - etwa eine Schwarze Ameise in Grösse 14 oder 16.Gerne teilweise aus Schaumstoff mit Sichthilfe.
Natürlich schaut man vorher oder erkundigt sich, was an Insekten real vorkommt, die nimmt man dann. Der Ratschlag mit der Schwarzen Ameise bezieht sich darauf, wenn nichts steigt oder man nichts darüber weiss. Die Fliege bringe ich - wenn ich vom Ufer aus fische, was bei mir normalerweise der Fall ist, anfangs schon aus grösserer Entfernung vom Ufer weg aus und werfe zunächst die Randbereiche an. Später erst dann weiter hinaus an einem Platz, der mir erfolgversprechend scheint (immer kein Steigen vorausgesetzt-sonst wirft man natürlich dort hin). Die Fliege überlasse ich dann ihrem Schicksal und dem Spiel des Windes. Da die Fische oft umherziehen, kommen sie hoffentlich mal vorbei. Achten muss man nur darauf, dass das Setzen des Hakens ordentlich klappt, d.h. dass die Schnur keine grösseren Bögen etc. macht. Bei dieser Art des Fischens kann man es sich ruhig etwas gemütlich machen und sich setzen, so man einen Anglerstuhl dabei hat. Aufpassen muss man allerdings trotzdem sehr und die Fliege im Auge behalten, da die Fische oft blitzartig beissen und sofort die Kunstfliege wieder ausspucken.
P.S. Ein Fernglas mitzuhaben, ist kein Fehler, weil man damit oft Fische stehen sieht, die man mit freiem Auge nicht sieht.
Grüsse
Heinz
Dominus meus Deus est !
- Clockwork17
- Beiträge: 63
- Registriert: 03.12.2010, 14:23
- Wohnort: Hörsching/Linz AUT
- Hat sich bedankt: 2 Mal
- Danksagung erhalten: 4 Mal
-
Royal Coachman
- Beiträge: 2885
- Registriert: 28.09.2006, 20:06
- Wohnort: Oberhausen in Obb.
- Hat sich bedankt: 268 Mal
- Danksagung erhalten: 479 Mal
Hallo!
Hallo !
Gelassenheit in jeder Beziehung ist das Zauberwort für einen Saiblingssee, in der Mittagshitze im Schatten liegen und erst ans Wasser gehen, wenn die Schatten länger werden.
U.U. kann das eine wundervolle Nachtfischerei werden, deswegen Gelände genau erkunden um sich mit den Wurfmöglichkeiten vertraut zu machen.
mfg
RC
Gelassenheit in jeder Beziehung ist das Zauberwort für einen Saiblingssee, in der Mittagshitze im Schatten liegen und erst ans Wasser gehen, wenn die Schatten länger werden.
U.U. kann das eine wundervolle Nachtfischerei werden, deswegen Gelände genau erkunden um sich mit den Wurfmöglichkeiten vertraut zu machen.
mfg
RC
Der immer auf Seiten der Fische steht!
-
fischermichele
- Beiträge: 11
- Registriert: 26.12.2010, 10:54
- Wohnort: Graz
Hallo!
Als Steirer habe auch ich schon meine Erfahrungen an höher gelegenen Seen gemacht. Meine liebste Methode ist das Fischen mit enem kleinen Muddler - Modell (Nymphenhaken #10 od #12). Besonders fängig auf Saibling ist eine Schwinge aus orangem Bucktail oder Marabou. Der schwimmende Muddler wird dann an der Oberfläche popperartig eingestrippt. Die Bisse sind oft herrlich zum anschauen und spektakulär.
Generell ist für mich die Farbe orange oder andere Reizfarben wirklich top auf Saibling.
Wenn dir ein Boot zur Verfügung steht bringt auch oft ein geschleppter Streamer keine schlechten Erfolge, diese Fischerei ist allerdings nicht allzu reizvoll.
TL Michi
Als Steirer habe auch ich schon meine Erfahrungen an höher gelegenen Seen gemacht. Meine liebste Methode ist das Fischen mit enem kleinen Muddler - Modell (Nymphenhaken #10 od #12). Besonders fängig auf Saibling ist eine Schwinge aus orangem Bucktail oder Marabou. Der schwimmende Muddler wird dann an der Oberfläche popperartig eingestrippt. Die Bisse sind oft herrlich zum anschauen und spektakulär.
Generell ist für mich die Farbe orange oder andere Reizfarben wirklich top auf Saibling.
Wenn dir ein Boot zur Verfügung steht bringt auch oft ein geschleppter Streamer keine schlechten Erfolge, diese Fischerei ist allerdings nicht allzu reizvoll.
TL Michi






