Forum für Fragen und Erfahrungen zu Gerät - Zubehör - Bekleidung - etc. Gibt es besonders empfehlenswertes Tackle? Was benötigt der Fliegenfischer wirklich? Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, oder gute oder schlechte Erfahrungen mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...
Servus Tobs,
sorry das ich mit deiner Meinung nicht ganz einverstanden bin Mit Antibiotikum kannst du Borreliose nicht bekämpfen.Deine Rötung ist weggegangen aber die Bakterien sind immer noch in dein Körper .Ich gibt Dir ein Tipp, ob du es ernst nimmst oder nicht ist deine sache. Such Dir einen Heilpraktiker, der Spezialisiert ist auf Borreliose.Ein Allgemeiner Ärzt kann dir, außer Antibiotikum zu verschreiben nicht weiter helfen.Du muß es weiter behandeln lassen,dein Körper muß gereinnigt werden und,und,und....Ich kennen einen Heilpraktiker in Hamburg der mit Erfolg behandelt.Borreliose ist kein Spaß mehr
schönen Gruß
Krzysztof
Zuletzt geändert von Krzysztof G. am 22.06.2010, 22:05, insgesamt 1-mal geändert.
Fliegenfischen auf Äsche,Bachforelle und Meerforelle
nur by the way: Die wichtigste Maßnahme ist gründliches Absuchen von Kleidung und Körper, wenn man aus einem "Gefahrengebiet" zurückkehrt. Zecken lieben die warmen "Feuchtgebiete" am Körper - Achselhöhlen, Schritt, Bauchnabel und ein paar Orte, über die ich nicht näher sprechen möchte. Meist sind die Viecher schon ein paar Stunden auf dem Körper unterwegs, bevor sie zu bohren beginnen.
Angesaugt worden bin ich sicher zwei Dutzend mal (zum Glück folgenlos), auf dem Körper gefunden habe ich Hunderte (ich bin Hundehalter - da bleibt so etwas nicht aus).
Wathosen sind ein prima Schutz; Hose in die Strümpfe stopfen ist ersatzweise auch ganz gut. Gründlich duschen ist sinnvoll.
Wenn ich ohne Wathose auf Wiesen unterwegs bin, ziehe ich zumeist eine helle Hose an - darauf sieht man die Viecher am ehesten krabbeln. Und immer daran denken: Die Gefahr kommt von unten! Die Waden sind in der Regel der Start zur Wanderung in besagte Feuchtgebiete ...
Übrigens hat sich Autan - da mache ich gerne Werbung für! - auch gegen Zecken gut bewährt.
Wenn ihr gebissen worden seid und Probleme habt, das Viech herauszuziehen, dann wendet euch an den Hundehalter eures Vertrauens (Mario, liest du mit?).
Euer Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
Krzysztof G. hat geschrieben:Servus Tobs,
sorry das ich mit deiner Meinung nicht ganz einverstanden bin Mit Antibiotikum kannst du Borreliose nicht bekämpfen.Deine Rötung ist weggegangen aber die Bakterien sind immer noch in dein Körper .Ich gibt Dir ein Tipp, ob du es ersntst nimmst oder nicht ist deine sache. Such Dir einen Heilpraktiker, der Spezialisiert ist auf Borreliose.Ein Allgemeiner Ärzt kann dir, außer Antibiotikum zu verschreiben nicht weiter helfen.Du muß es weiter behandeln lassen,dein Körper muß gereinnigt werden und,und,und....Ich kennen einen in Hamburg der mit Erfolg behandelt.Borreliose ist kein Spaß mehr
schönen Gruß
Krzysztof
Ich bin kein Arzt, aber ich kenne 2 Personen sehr gut (einer ist mein Schwager), die eine Borrelioseinfektion mittels einer mehrwöchigen Antibiotikakur erfolgreich bekämpft haben.
Man kann aber natürlich auch zum Heilpraktiker gehen - die beiden hatten aber offenbar mit der Antibiotikakur Glück...
Hallo Fliegenfischers
Ich würde mich noch nicht mal auf Zecken festlegen.
Es kann durchaus sein das ein anderes Insekt das auch übertägt.
In dem Jahr als es los ging, war ich länger nicht am Wasser mit der Angel unterwegs.
Allerdings oft an der Grube zum Schwimmen.
Aber im kurz abgemähten Gras sind die Viecher üblicherweise nicht.
Wer von den infizierten, wohnt und oder angelt der Nähe von Ein- und Abflugschneisen von Flughäfen?
Könnte es da nen Zusammenhang geben?
Nicht das einer meint ,das ich was gegen die Fliegerei als solches hab.
Würde mich aber mal so interessieren.
Gruß Thilo
Krzysztof G. hat geschrieben:Servus Tobs,
sorry das ich mit deiner Meinung nicht ganz einverstanden bin Mit Antibiotikum kannst du Borreliose nicht bekämpfen.Deine Rötung ist weggegangen aber die Bakterien sind immer noch in dein Körper .Ich gibt Dir ein Tipp, ob du es ernst nimmst oder nicht ist deine sache. Such Dir einen Heilpraktiker, der Spezialisiert ist auf Borreliose.Ein Allgemeiner Ärzt kann dir, außer Antibiotikum zu verschreiben nicht weiter helfen.Du muß es weiter behandeln lassen,dein Körper muß gereinnigt werden und,und,und....Ich kennen einen Heilpraktiker in Hamburg der mit Erfolg behandelt.Borreliose ist kein Spaß mehr
schönen Gruß
Krzysztof
Moin Krzysztof,
der behandelnde Arzt war mein Stiefvater, der sich da ziemlich reinhängt hat. Borreliose lässt sich auf jeden Fall mit Antibiotika behandeln. In meinem Blut findet sich zudem noch die Narbe von einer überstandenen Infektion. Ein weiterer Arzt hat diese Diagnose zudem bestätigt. Trotzdem vielen Dank für Deinen Ratschlag. Du kannst mir aber gerne mal die Adresse des Arztes geben, sicher ist sicher, zumal ich Zeckenopfer Nummer Eins bin. Irgendwie kriegen mich die Biester immer zu fassen
Zecken kommen auch im gemähten Gras vor - ich habe beim Fußball spielen auch schon welche gesammelt.
Ich finde Frank präventive Tips sehr gut denn zwei davon haben sich bei mir auch top bewährt, die helle Hose und das Duschen. Die helle Hosen hilft wirklich super die Tiere noch auf der Kleidung zu sehen, das Duschen führt dazu dass die Zecken manchmal abgewaschen werden oder aber sofort zubeissen, was man durchaus spüren kann. Spätestens beim (gründlichen) Einseifen merkt man die Unebenheit einer bereits festsitzenden Zecke und erspart sich das Absuchen vor dem Spiegel.
Hat auch noch andere Vorteile die jetzt nix mit Zecken zu Tun haben.
@Krystof: meines Wissens nach ist eine Antibiotiokabehandlung dann erfolgreich wenn sie sehr zeitnah angewendet wird. Das Problem ist wohl dass viele Leute erst zu spät richtig diagnotiziert werden und dann die Antibiotika nicht mehr gegen die Bakterien ankommen.
Maggov hat geschrieben:...meines Wissens nach ist eine Antibiotiokabehandlung dann erfolgreich wenn sie sehr zeitnah angewendet wird. Das Problem ist wohl dass viele Leute erst zu spät richtig diagnotiziert werden und dann die Antibiotika nicht mehr gegen die Bakterien ankommen...
Markus
Genau das ist derPunkt.
Ganz vereinfacht ausgedrückt: Bei einer frischen Infektion befinden sich die Borrelien noch in der Blutbahn und können mit einem Breitbandantibiotikum relativ sicher eliminiert werden.
Sind sie jedoch länger unbeachtet im Körper unterwegs, nisten sie sich in diversen Körperzellen ein. Hier können manche Antibiotika nicht mehr angreifen. Das hat wohl etwas mit Säuren-/Basenverhältnis der Zellen zu tun.
In solchen Fällen wird eine Kombinationstherapie mit verschiedenen Antibiotika durchgeführt.
Die Chance einer kompletten Heilung sinkt allerdings proportional zur Dauer der Infektion.
Maggov hat geschrieben:...meines Wissens nach ist eine Antibiotiokabehandlung dann erfolgreich wenn sie sehr zeitnah angewendet wird. Das Problem ist wohl dass viele Leute erst zu spät richtig diagnotiziert werden und dann die Antibiotika nicht mehr gegen die Bakterien ankommen...
Markus
Genau das ist derPunkt.
Ganz vereinfacht ausgedrückt: Bei einer frischen Infektion befinden sich die Borrelien noch in der Blutbahn und können mit einem Breitbandantibiotikum relativ sicher eliminiert werden.
Sind sie jedoch länger unbeachtet im Körper unterwegs, nisten sie sich in diversen Körperzellen ein. Hier können manche Antibiotika nicht mehr angreifen. Das hat wohl etwas mit Säuren-/Basenverhältnis der Zellen zu tun.
In solchen Fällen wird eine Kombinationstherapie mit verschiedenen Antibiotika durchgeführt.
Die Chance einer kompletten Heilung sinkt allerdings proportional zur Dauer der Infektion.
Groetjes
Hardy
Moin Hardy,
genau deshalb ist es wichtig, sich gerade bei entzündeten Zeckenbissen zum Arzt zu begeben. Diejenigen Bisse um die kein roter Kreis entsteht, sind in der Regel harmlos.
Aktuell kann ich mitteilen, dass ich vor zwei Wochen nach mehr als 10 Jahren wieder von einer Zecke attakiert wurde. Einen Tag nach dem Angeln konnte ich das Tier mit der Zeckenzange rausdrehen. Bis heute zeigte sich an der Wunde keine Auffälligkeit und die Ausheilung ist augenscheinlich beendet. Was soll ich jetzt machen? Zum Arzt laufen und davon berichten oder abwarten auf irgendwelche gesundheitliche Auffälligkeiten?
Wenn's mein Biss wäre, würde ich das jetzt ignorieren, wenn sich kein "Hof" darum gebildet hätte. Aber ich bin natürlich kein Mediziner. Unser einheimischer "Fiefi"-Arzt - praktischer Arzt und Fliegenfischer - rät allerdings eben dasselbe. Ich fürchte, das musst du selbst entscheiden, mein Lieber.
Ich selbst bin vor ca. 14 Tagen auch mal wieder erwischt worden. Kein "Hof", keine Behandlung.
Herzlich grüßt
Dein Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
Frank. hat geschrieben:Wenn's mein Biss wäre, würde ich das jetzt ignorieren, wenn sich kein "Hof" darum gebildet hätte. Aber ich bin natürlich kein Mediziner. Unser einheimischer "Fiefi"-Arzt - praktischer Arzt und Fliegenfischer - rät allerdings eben dasselbe. Ich fürchte, das musst du selbst entscheiden, mein Lieber.
Ich selbst bin vor ca. 14 Tagen auch mal wieder erwischt worden. Kein "Hof", keine Behandlung.
Herzlich grüßt
Dein Frank
Ganz so einfach und harmlos ist die Geschichte leider nicht, lieber Frank. Eine ausbleibende Hautreaktion bedeutet nicht, dass die Zecke nicht mit Borrelien (oder FSME) infiziert war! Borreliose kann sich auch entwickeln, ohne das Stadium der Wanderröte (Erythema) zu durchlaufen!
Bestes Vorgehen ist deshalb, die Zecke zu entfernen (oder entfernen lassen) und beim Arzt auf Borrelien testen lassen. Im positiven Fall kann eine vorbeugende Behandlung mit Antibiotika erfolgen und die Sache ist ausgestanden.
Borreliose ist kein Spass! Deshalb beim geringsten Verdacht zum Arzt gehen und den einfach durchzuführenden Bluttest machen lassen. Je früher desto besser! In den frühen Stadien sind Borrelien gut zu bekämpfen mit den entsprechenden Mitteln.
Gegen FSME hilft nur die vorbeugende Impfung.
Gruß
Klaus
"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen"
Platon (panta rhei)