Standard-WF-Taper

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Fly-Only
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Moin, Rolf,

den Ansatz hatte ich noch gar nicht in Erwägung gezogen, klingt aber durchaus plausibel und nachvollziehbar.

Gruß, Frank
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Thomas E.
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Ungelesener Beitrag von Thomas E. »

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Gruß
Thomas Ellerbrock
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Moin, Thomas,

ich bin sicher, Rolf hat nur seine Meinung gesagt ;-)

Es scheint eben doch mehr eine Definitionssache zu sein. Denn so wie ich das sehe lässt sich der Dachbegriff "Standard-Taper" mit Fakten und Argumenten nicht einfach im Sinne von "gibt es nicht" vom Tisch wischen. Daran ändern auch herstellerspezifische Unterschiede in den Abmessungen nichts. Man kann sich mit der Bezeichnung arrangieren, muss es selbstverständlich nicht.

Sehr wohl ist die Bezeichnung nicht Lupenrein, das ist mir auch klar geworden.
Werd mal versuchen, ob ich mir den Begriff Allround-Taper statt dessen in meinen Dickschädel einprägen kann. Wäre ja gelacht, wenn das nicht klappt.

Gruß, Frank
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Thomas E.
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Ungelesener Beitrag von Thomas E. »

Noch ein kleiner Nachtrag zu Schnurprofilen :

Göran Anderson empfiehlt als "Univeral- Taper" ein Profil mit 1,5m (bis max. 2m) Frontverjüngung, ein parallel verlaufendes Mittelteil und fehlender Rückverjüngung, die hält er für überflüssig !
Anfangs bastelte er sich diese "Keulen" aus DT- Schnüren, später flossen dann seine Ideen in die Produkte der Marke "Loop".

Im Einhandbereich liegt bei ihm die Gesamtlänge der Keule meist bei 10- 13m, für die Zweihandhand bei 11- 13,70m.

Kombiniert werden diese "Köpfe" bei ihm ausschließlich mit einer normalbeschichteten nicht zu dünnen Running Line, der Schnurklasse entsprechend.

Wiederfinden kann man diese Überlegungen auch bei den von Henrik Mortensen entwickelten Leinen, als ehemaliger Schüler von "Göran".

Hingegen sind die triangletaper artigen Profile, bei denen der Durchmesser/Masse nach vorn kontinuierlich oder stufenförmig (z.B. Rio) abnimmmt, für alle Roll- Switchcasts und Varianten prädestiniert, zudem ist mit ihnen ein Richtungswechsel bei diesen Würfen leichter.
Weiter fliegen sie nach meinen Erfahrungen unter Normalbedingungen aber auch nicht.
Früher wurden Leinen mit diesem Profil im Castingsport speziell bei Rückenwind verwendet.

Die ungünstigste Variante ist die umgedrehte "Triangle", also eine Keule im wahrsten Sinne, bei der der Durchmesser/Masse nach vorne zunimmt, um dann wiederum in eine kurze Verjüngung zu münden.
Diese oft als "Pike- Wind- OutBound" usw. angeboten, besitzen das unsauberste Abrollverhalten und schlagen teilweise im Wurf.

Das es heutzutage auch unsinnige Schnurprofile gibt, ist leider Tatsache.

@Frank
Vielleicht ist die Bezeichnung "Universal- Taper" passender, obwohl es bei diesen frei gewählten Begriffen immer leicht zu Missverständnissen kommen wird.
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Ungelesener Beitrag von Fly-Only »

Hallo, Thomas,
Die ungünstigste Variante ist die umgedrehte "Triangle", also eine Keule im wahrsten Sinne, bei der der Durchmesser/Masse nach vorne zunimmt, um dann wiederum in eine kurze Verjüngung zu münden.
Nun muss ich fragen, ungünstigste Variante .... wofür?
Diese oft als "Pike- Wind- OutBound" usw. angeboten, besitzen das unsauberste Abrollverhalten und schlagen teilweise im Wurf.
Das dürfte doch ebenfalls maßgeblich von der Länge und Abstufung der Rückverjüngung abhängen. Nimmt man z.B. die Cortland Precision Trout hier (http://www.fliegenfischer-forum.de/cortl04.html) und hier (http://cortlandline.com/products/default.asp?id=39) neigt die oft nicht zum Schlagen. Konnte ich jedenfalls nicht feststellen. Auch nicht bei der SA Mastery Saltwater (http://www.cabelas.com/cabelas/en/conte ... taper.html) und ebenfalls nicht bei der nicht mehr produzierten Guideline RS (sorry, Profilbild leider nirgends so schnell aufzutreiben).

Angenehm empfinde ich, dass diese Leinen wenig durch Seitenwind zu beeindrucken sind und sich größere Schnurmengen stabil in der Luft halten lassen. Wobei das bei der Fischerei an unserer Küste mitunter aufgrund des eingeschränkten Rückraums eben nachteilig sein kann. Bei der Cortland mag ich das allerdings nur bedingt beurteilen, da ich die bisher nur am Bach unter Flauschebedingungen eingesetzt habe. Die Big Mama von Vision zählt zweifelsfrei ebenfalls in die Kathegorie der genannten Schnüre, allerdings konnte ich die Leine nie ausprobieren.

Das Abrollverhalten der genannten Schnüre würde ich sehr wohl als gleichmäßig bezeichnen, allerdings mit einem deutlich kräftigeren Turnover, als bei einer Schnur mit fein auslaufender, längeren Spitze. Ich bin jetzt allerdings nicht ganz sicher, ob du das mit "schlagen" meintest. Ich verstehe nämlich unter dem Begriff einer schlagenden Schnur, dass sich die Keule nebst gesamter Rückverjüngung plus Overhang in der Luft befindet und durch die fehlende Stabilität des Reartapers am Ende des Vor- bzw. Rückschwungs - schlägt und eben nicht mehr abrollt. Weiss nicht, ob ich das verständlich und normkonform ausgedrückt hab. Bitte ansonsten gern um Korrektur.

Wenn du den kräftigen Turnover meintest, kann man dem z.B. durch ein auf die bevorzugte Fliegengröße in Länge und Durchmesser kräftig abgestuftes Vorfach Rechnung tragen.
Das es heutzutage auch unsinnige Schnurprofile gibt, ist leider Tatsache.
Beispielsweise?
@Frank
Vielleicht ist die Bezeichnung "Universal- Taper" passender, obwohl es bei diesen frei gewählten Begriffen immer leicht zu Missverständnissen kommen wird.
Universal ist also besser oder gleich missverständlich wie Allround? Ich seh den Unterschied ehrlich gesagt nicht. Was ich verstehen würde, wenn man sich an der Verbindung Universal/Allround im Zusammenhang mit Taper stört und lieber Schnur statt dessen einsetzen wollte. Das finde ich von meinem Verständnis aus aber als missverständlich, weil ja jeder individuell irgendeine Schnur für sich als allround definieren kann. Bei dem Universal bzw. Allround-Taper geht es mir schon um das klassische WF-Schnurtaper, auf dass du anfangs ebenfalls hin gewiesen hast, die z.B. (http://www.guideline.no/9SVTFlI56n_d2Z- ... agesize=12)

Gruß, Frank
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Bernd Ziesche

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Zuletzt geändert von Bernd Ziesche am 28.07.2013, 22:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Rolf Renell
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Ungelesener Beitrag von Rolf Renell »

<Heute sehe ich keine Stadardverjüngung mehr>.

Genau so ist es im Allgemeinen bis zu Ausnahmen die ich bereits beschrieben habe.Der "Jargon" geistert natürlich weiter durchs Netz ,wird vorallem in den Staaten auch weiter benutzt.Man muss unterscheiden bzw. sich fragen was mit dem Begriff "Standard" gemeint ist ,der lässt nämlich allerlei zu,nur sollte klar sein was gemeint ist.
Z.B. gab es zu de la Portes Zeiten bereits eine Air Cell Standard WF - wobei sich der Begriff hier auf die Charakter der Serie bezog ,
beste Grüsse,
Rolf
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Verstehe. Was wære den mit der Bezeichnung "klassisches WF-Taper"?

Gruss, Frank
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Bernd Ziesche

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Zuletzt geändert von Bernd Ziesche am 28.07.2013, 22:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Prima, dann haben wir´s ja. Wer hätte das gedacht?!

Gruß, Frank
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