Forum für Fragen und Erfahrungen zu Gerät - Zubehör - Bekleidung - etc. Gibt es besonders empfehlenswertes Tackle? Was benötigt der Fliegenfischer wirklich? Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, oder gute oder schlechte Erfahrungen mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...
Hallo,
ich bräuchte mal guten Rat
Beim fischen mit Nympfen sinkt mir immer die Schnurspitze mit ab.
Gibt es einen Trick, um die Schwimmfähigkeit zu erhöhen?
guter Tipp von Bernhard. Ich mache das ebenfalls, allerdings verwende ich dazu Mucilin.
Hier im Spessart ist das Wasser sehr weich und daher die Oberflächenspannung niedrig. Da hilft wirklich nur "einfetten".
Cheers
Klemens
It is ironical that the "holier than thou" attitude adopted by some fly-fishermen, which has its origins in the trout fishing dry-fly cult of Edwardian days, is based on a curios fallacy.
hdidi hat geschrieben:Hallo,
ich bräuchte mal guten Rat
Beim fischen mit Nympfen sinkt mir immer die Schnurspitze mit ab.
Gibt es einen Trick, um die Schwimmfähigkeit zu erhöhen?
Klar, das liegt an den Riesenteilen, die du den Fischen auf den Kopf klopfst
Da hilft wohl nur ein Tischtennisball als Bissanzeiger
Nein im Ernst:
Der Tipp mit dem Einfetten der Schnurspitze funktioniert super. Ich nehm dazu einfach das Fliegenfett, das ich ohnehin bei mir habe.
WICHTIG: unbedingt VOR dem ersten Fischen einfetten, denn die Schnurspitze muss STAUBTROCKEN sein! Hast du einen Loop aus Netzgewebe, dann nicht auf diesen vergessen (gut einmassieren).
einfetten hilft vorübergehend. Am besten keine Geflechtschlaufen verwenden, sondern Nagelknoten oder anderen leichte Schlaufenverbindungen. Achte darauf, dass die Schnur im Schlaufenbereich nicht beschädigt ist und dann Wasser zieht.
Verwendest Du Bissanzeiger? Sie verbessern die Schwimmfähigkeit zusätzlich und erleichtern das Erkennen von Bissen selbst wenn die Schnurspitze leicht eingesunken ist.
Ich finde es sehr hilfreich, wenn die Bissanzeiger ca 20cm von der Schnurspitze entfernt auf das Vorfach geschoben werden. Dann schwimmen sie auch dann noch, wenn die Schnurspitze leicht eingesunken ist.
ich befürchte, ich bin nicht in der Region. Im Moment habe kaum Zeit um Fischen zu gehen, geschweige denn, anderen "Lustbarkeiten" nachzugehen.
Kommt Zeit, kommt gut Ding. Der Tag wird kommen da tauche ich beim Stammtisch auf.
Cheers
Klemens
It is ironical that the "holier than thou" attitude adopted by some fly-fishermen, which has its origins in the trout fishing dry-fly cult of Edwardian days, is based on a curios fallacy.
Bißanzeiger funktionieren gut, stören lediglich etwas beim Werfen. Ich bevorzuge die Methode des Schnurfettens. Ich fische mit eher "leichten" Nymphen, da funktioniert das bestens. Beim Einsatz von "Tungstengranaten" ist der Bißanzeiger klar im Vorteil.
Cheers
Klemens
It is ironical that the "holier than thou" attitude adopted by some fly-fishermen, which has its origins in the trout fishing dry-fly cult of Edwardian days, is based on a curios fallacy.
Mal was aus dem Lehrbuch:
Jedenfalls ist eine dem Vorfach vorraus treibende Flugschnur zumal wenn sie über den Gewässergrund läuft ein tödlicher Fehler. Um dies zu vermeiden soll man eben ständig Kontakt zur Nymphe halten, also mit knapp gespannter Flugschnur und angehobener Rutenspitze so fischen,dass nie soviel flugschnur auf dem Wasser liegt, dass es zum Absinken derselben kommt. Man muss sich dann aber auch daran gewöhnen, dass nur jeweils kleinere Abschitte abgefischt werden können.
Befindet sich soviel Flugschnur auf dem Wasser, dass es zum Absinken kommt ist auch der Anhieb dadurch derart verzögert, dass man bei heiklen Gewässern regelmäßig als Schneider heimkommt.....
Kläuschen hat geschrieben:Mal was aus dem Lehrbuch:
Jedenfalls ist eine dem Vorfach vorraus treibende Flugschnur zumal wenn sie über den Gewässergrund läuft ein tödlicher Fehler. Um dies zu vermeiden soll man eben ständig Kontakt zur Nymphe halten, also mit knapp gespannter Flugschnur und angehobener Rutenspitze so fischen,dass nie soviel flugschnur auf dem Wasser liegt, dass es zum Absinken derselben kommt. Man muss sich dann aber auch daran gewöhnen, dass nur jeweils kleinere Abschitte abgefischt werden können.
Per Definition ist eine voraus treibende Flugschnur beim Nymphen weder tödlich, noch ein Fehler sondern nennt sich in kombination mit der richtigen Präsentation "dead drift" Nympphen. Man kann auch mit sehr sehr viel Flugschnur auf dem Wasser Kontakt zur Nymphe halten. Wobei sie dabei bis zur Spitze der Flugschnur nicht absinken sollte.
Ich denke du beschreibst eher das Czech Nymphing, das ist aber nur eine "relativ" neue Spezialform des Nymphens und wie du richtig schreibst kann man damit nur relativ kleine Abschnitte befischen.
LG,
Olaf
<< streamstalkin´ 24/7 >>
"When fishing becomes a competition it gets worse than work ... " - Charles Ritz
Hallo Olaf,
gebe ich dir völlig recht. Die vorraustreibende Schnur ist kein Problem, sondern die Abgesunkene.
Das Nymphenfischen mit der erhobenen Rute am gestreckten Arm mit möglichst wenig Schnur auf dem Wasser ist eigentlich schon die klassische Methode.
Fürs Czech Nymphing gibts wahrscheinlich (?) keine allgemein gültige Definition, aber ein paar Elemente sind typisch, so zB steht der Angler tief im Wasser, vorzugsweise direkt am (stark durchströmten) vermuteten Standplatz, die Nymphe ist schwer bis extrem schwer und stellt typischerweise eine Köcherfliegenlarve dar und die Flugschnur befindet sich nicht oder kaum auf dem Wasser......
??????????
LG Kläuschen