Ein Hallo aus Österreich (Grein/Wien)
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
Ein Hallo aus Österreich (Grein/Wien)
Hallo alle zusammen !
Mein Name ist Hannes, bin ein später 1973er und komme ursprünglich aus Grein an der Donau/Österreich. Jetzt bin ich Teilzeit-Wiener.
Ich fische seit meiner frühesten Kindheit, hauptsächlich an der heimischen Donau bei Grein. Hab aber auch so manch andere Gewässer ausprobiert. z.B. Irland Shannon, Kampstauseen, Teiche und Bäche in der österreichischen Umgebung.
In meiner Kindheit und Jugend hab ich zum Teil mehr Zeit an der Donau verbracht als zu Hause
Ich _war_ wirklich ein leidenschaftlicher und manchmal auch sehr erfolgreicher Fischer. Auf mein Konto gingen einige sehr schöne Zander (bis 5kg), Hechte (leider wurden die bei uns nie so wirklich kapital), Aale bis 1m und 2kg (früher in Massen und zu meiner späteren Angelzeit immer weniger und heute wie man hört in der Donau leider verschwunden), Karpfen, riesige Barben (nur mit feinstem Gerät, hurrraaaa ist das ein Fangerlebnin) und alles andere was die heimische Donau so hergibt.
In den letzten, sagen wir mal, 10 Jahren haben dann andere Hobbies, Beruf und die liebe Frau einen höheren Stellenwert gewonnen und ich kam nur mehr sehr sporadisch zum Fischen.
Jetzt hat mich irgendwie die Angelei wieder gepackt und ich war öfters als die letzten 5-10 Jahre zusammen.
Nur gehe ich heute mehr zur Entspannung und wegen der Ruhe die man dann mal 1-2 Stunden hat. Ob ich jetzt die grossen Erfolge feiere oder nicht ist mir nicht mehr so wichtig. Früher war das anders, da musst auf biegen und brechen der grosse Fisch her....... jugenlicher Wahn halt
Meine Lieblings-Angelart zur Zeit natürlich das Fliegenfischen – sonst wäre ich nicht hier. Eigentlich könnte ich meine restliche Angelausrüstung in die Ecke stellen. Was anderes als Fliegenfischen kann ich mir gar nicht mehr vorstellen. Sprich, mich hat das Virus voll gepackt.
Angefangen hat es letzten Spätherbst, als mir meine Frau zur Überraschung einen Wunsch erfüllte der schon lange in mir war: Einen Fliegenfischerkurs
Bei diesem 2-Tages-Kurs an der österreichischen Enns bei Grossreifling bin ich voll auf den Geschmack gekommen.
Seit heuer habe ich die Möglichkeit in einem kleinen Bach in der Nähe meines Heimatortes mit der Fliege zu fischen.
Es handelt sich zwar nur um ein Bächlein mit einer Breite von 3-8 m und Tiefen bis zu 2 Meter, jedoch mit ausgesprochen gutem Bestand an Bachforellen und als Reste früherer Besatzmaßnahmen auch noch Regenbogeforellen in beachlichen Größen.
Der Bach bietet alles was man sich als Fliegenfischer wünsch, lange Züge, tiefe Gumpen mit Teils starkem Gefälle. Manche Stellen sind nur durch fast bergsteigerische Aktionen zu erreichen.
Als Schmankerl gibt es am unteren Ende des Privatrevieres den Stausee eines Kleinkraftwerkes. Hier lässt sich auf einer Sandbank stehen oder ein wenig in den Stau watend sehr schön werfen.
Da ich ja noch Anfänger bin lässt es sich dort sehr gut üben und der Stau bringt auch sehr schöne Exemplare der Gattung Regenbogen.
So das war in aller kürze von mir. Ich bin wie gesagt nicht mehr der "unbedingte Fischer", der jede freie Minute am Wasser verbringt. Aber ein Teil davon aus meiner Jugend schlummert immer noch in mir.
Ruhe und Entspannung am Wasser sind mir wichtiger als der Fangerfolg. Aber was "schönes" fangen will natürlich jeder der ans Wasser geht.
Vielleicht trifft man ja mal eines der österreichischen Forums-Mitglieder irgendwo........
Grüsse aus Grein/Wien, straight lines
Hannes
PS: Als Ausrüstung verwende ich zur Zeit eine Orvis 8.6 Klasse 5 mit einer Vosseler/Pijawetz Salza Rolle
Mein Name ist Hannes, bin ein später 1973er und komme ursprünglich aus Grein an der Donau/Österreich. Jetzt bin ich Teilzeit-Wiener.
Ich fische seit meiner frühesten Kindheit, hauptsächlich an der heimischen Donau bei Grein. Hab aber auch so manch andere Gewässer ausprobiert. z.B. Irland Shannon, Kampstauseen, Teiche und Bäche in der österreichischen Umgebung.
In meiner Kindheit und Jugend hab ich zum Teil mehr Zeit an der Donau verbracht als zu Hause
Ich _war_ wirklich ein leidenschaftlicher und manchmal auch sehr erfolgreicher Fischer. Auf mein Konto gingen einige sehr schöne Zander (bis 5kg), Hechte (leider wurden die bei uns nie so wirklich kapital), Aale bis 1m und 2kg (früher in Massen und zu meiner späteren Angelzeit immer weniger und heute wie man hört in der Donau leider verschwunden), Karpfen, riesige Barben (nur mit feinstem Gerät, hurrraaaa ist das ein Fangerlebnin) und alles andere was die heimische Donau so hergibt.
In den letzten, sagen wir mal, 10 Jahren haben dann andere Hobbies, Beruf und die liebe Frau einen höheren Stellenwert gewonnen und ich kam nur mehr sehr sporadisch zum Fischen.
Jetzt hat mich irgendwie die Angelei wieder gepackt und ich war öfters als die letzten 5-10 Jahre zusammen.
Nur gehe ich heute mehr zur Entspannung und wegen der Ruhe die man dann mal 1-2 Stunden hat. Ob ich jetzt die grossen Erfolge feiere oder nicht ist mir nicht mehr so wichtig. Früher war das anders, da musst auf biegen und brechen der grosse Fisch her....... jugenlicher Wahn halt
Meine Lieblings-Angelart zur Zeit natürlich das Fliegenfischen – sonst wäre ich nicht hier. Eigentlich könnte ich meine restliche Angelausrüstung in die Ecke stellen. Was anderes als Fliegenfischen kann ich mir gar nicht mehr vorstellen. Sprich, mich hat das Virus voll gepackt.
Angefangen hat es letzten Spätherbst, als mir meine Frau zur Überraschung einen Wunsch erfüllte der schon lange in mir war: Einen Fliegenfischerkurs
Bei diesem 2-Tages-Kurs an der österreichischen Enns bei Grossreifling bin ich voll auf den Geschmack gekommen.
Seit heuer habe ich die Möglichkeit in einem kleinen Bach in der Nähe meines Heimatortes mit der Fliege zu fischen.
Es handelt sich zwar nur um ein Bächlein mit einer Breite von 3-8 m und Tiefen bis zu 2 Meter, jedoch mit ausgesprochen gutem Bestand an Bachforellen und als Reste früherer Besatzmaßnahmen auch noch Regenbogeforellen in beachlichen Größen.
Der Bach bietet alles was man sich als Fliegenfischer wünsch, lange Züge, tiefe Gumpen mit Teils starkem Gefälle. Manche Stellen sind nur durch fast bergsteigerische Aktionen zu erreichen.
Als Schmankerl gibt es am unteren Ende des Privatrevieres den Stausee eines Kleinkraftwerkes. Hier lässt sich auf einer Sandbank stehen oder ein wenig in den Stau watend sehr schön werfen.
Da ich ja noch Anfänger bin lässt es sich dort sehr gut üben und der Stau bringt auch sehr schöne Exemplare der Gattung Regenbogen.
So das war in aller kürze von mir. Ich bin wie gesagt nicht mehr der "unbedingte Fischer", der jede freie Minute am Wasser verbringt. Aber ein Teil davon aus meiner Jugend schlummert immer noch in mir.
Ruhe und Entspannung am Wasser sind mir wichtiger als der Fangerfolg. Aber was "schönes" fangen will natürlich jeder der ans Wasser geht.
Vielleicht trifft man ja mal eines der österreichischen Forums-Mitglieder irgendwo........
Grüsse aus Grein/Wien, straight lines
Hannes
PS: Als Ausrüstung verwende ich zur Zeit eine Orvis 8.6 Klasse 5 mit einer Vosseler/Pijawetz Salza Rolle
- SalmoTrutta
- Beiträge: 70
- Registriert: 14.05.2009, 19:20
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 34 Mal
Rund um Grein
Guten Morgen *Landsmann*
Willkommen hier im Flifi Forum!
Deine Heimat kenn ich nur zu GUT!
Ich war in den vergangenen 30 Jahren öfter im Hößgang in Wörth...
vis a vis von deiner Heimatstadt angeln.....Ausstände, Donaustrom
und alles was so dazu gehört....
Dein beschriebener Bach ist natürlich das Richtige fürs *Indianerfischen*.
Im Umkreis deiner Heimat gibt es tolle Flifi-Reviere.
Überhaupt sind wir Ösis ja begnadet was die Fischwassersituation anbelangt. Wir haben damals beim Schöpfer *dreimal* HIER geschrien!
Ich wünsch dir noch ein kräftiges *Petri* auf all deinen Pfaden.
l.G. Peter
Willkommen hier im Flifi Forum!
Deine Heimat kenn ich nur zu GUT!
Ich war in den vergangenen 30 Jahren öfter im Hößgang in Wörth...
vis a vis von deiner Heimatstadt angeln.....Ausstände, Donaustrom
und alles was so dazu gehört....
Dein beschriebener Bach ist natürlich das Richtige fürs *Indianerfischen*.
Im Umkreis deiner Heimat gibt es tolle Flifi-Reviere.
Überhaupt sind wir Ösis ja begnadet was die Fischwassersituation anbelangt. Wir haben damals beim Schöpfer *dreimal* HIER geschrien!
Ich wünsch dir noch ein kräftiges *Petri* auf all deinen Pfaden.
l.G. Peter
- Trickyfisher
- Beiträge: 65
- Registriert: 10.04.2009, 12:06
- Wohnort: Wien
Hallo Hannes, herzliches Willkomen im Forum von einen Namenskollegen aus Wien.
Das Enns Revier in Großreifling kenn ich (wenn´s das von Active Fishing aus Wien 10 ist), dort wurde ich nämlich ebenfalls infiziert, verdammt gefährliches Bächlein dort, wer mal da war, muß immer wieder hin...
Kleine Frage noch, was ist den das für ein Bach, den du da beschreibst? klingt ja echt verlockend, gibt´s da auch Tageskarten?
Viel Spaß noch
Johannes
Das Enns Revier in Großreifling kenn ich (wenn´s das von Active Fishing aus Wien 10 ist), dort wurde ich nämlich ebenfalls infiziert, verdammt gefährliches Bächlein dort, wer mal da war, muß immer wieder hin...
Kleine Frage noch, was ist den das für ein Bach, den du da beschreibst? klingt ja echt verlockend, gibt´s da auch Tageskarten?
Viel Spaß noch
Johannes
Hallo Namenskollege Johannes !
Ja, es ist das Revier vom Active-Fishing Wolfgang.
Stimmt auch das man immer wieder hin muss wenn man mal dort war.
In meinem Fall 12.-13. Sept. zum "Friends of Enns" Fliegenfischertreffen. *freu*
Zum Bächlein, leider gibts dort keine Tageskarten. Es ist ein privat gepachtets Revier und wird nur von den Pächtern befischt.
Obwohl ich den Sohn des Pächters zu meinen allerbesten Freunden zähle war es mir erst nach jahrelangem raunzen
(für die Deutschen Forums-Mitglieder raunzen=jammern oder betteln) gelungen für heuer eine "Jahreskarte" zu bekommen.
Normal gibt es gar keine Karten.
Vielleicht trifft man sich ja mal irgendwo. Da ich Anfänger bin, bin ich stets für Gewässervorschläge und Tips von Experten aufgeschlossen.
lg
Hannes
Ja, es ist das Revier vom Active-Fishing Wolfgang.
Stimmt auch das man immer wieder hin muss wenn man mal dort war.
In meinem Fall 12.-13. Sept. zum "Friends of Enns" Fliegenfischertreffen. *freu*
Zum Bächlein, leider gibts dort keine Tageskarten. Es ist ein privat gepachtets Revier und wird nur von den Pächtern befischt.
Obwohl ich den Sohn des Pächters zu meinen allerbesten Freunden zähle war es mir erst nach jahrelangem raunzen
(für die Deutschen Forums-Mitglieder raunzen=jammern oder betteln) gelungen für heuer eine "Jahreskarte" zu bekommen.
Normal gibt es gar keine Karten.
Vielleicht trifft man sich ja mal irgendwo. Da ich Anfänger bin, bin ich stets für Gewässervorschläge und Tips von Experten aufgeschlossen.
lg
Hannes
Hallo Peter.
Ja, wir leben schon auf einer Insel der Seeligen
Und das nicht nur beim Fischen......
*Indianerfischen* find ich den richtigen Ausdruck.
Ich fühl mich wirklich oft wie ein Indianer wenn ich durchs Unterholz schleiche oder hinter einem großen Stein im Bach in Deckung gehe.
Nur hab ich halt nicht Pfeil und Bogen sondern Angeln und Fliegen als "Waffe"
Was halt in dem Bacherl ein wenig zu kurz kommt ist das Werfen nach der guten alten Schule.
Leider ist es dort wie gesagt kaum möglich und daher ist es immer nur so ein "schlenzen" oder sonsiges möglich. Aber man hilft sich halt irgendwie.
Letzten Montag war ich 3 Stunden auf der Sandbank im Stausee und
hab geworfen und geübt wie ein Irrer.
Noch heute tut mir der Unterarm und die Schultern weh.
Ob das gut ist - von wegen falscher Wurfhaltung und Technik - oder
einfach nur weil es zu viel und zu lange war ??
Vielleicht bist ja wieder mal am Hössgang im schönen Strudengau, dann kann man sich ja
vielleicht mal treffen.......
lg
Hannes
Ja, wir leben schon auf einer Insel der Seeligen
Und das nicht nur beim Fischen......
*Indianerfischen* find ich den richtigen Ausdruck.
Ich fühl mich wirklich oft wie ein Indianer wenn ich durchs Unterholz schleiche oder hinter einem großen Stein im Bach in Deckung gehe.
Nur hab ich halt nicht Pfeil und Bogen sondern Angeln und Fliegen als "Waffe"
Was halt in dem Bacherl ein wenig zu kurz kommt ist das Werfen nach der guten alten Schule.
Leider ist es dort wie gesagt kaum möglich und daher ist es immer nur so ein "schlenzen" oder sonsiges möglich. Aber man hilft sich halt irgendwie.
Letzten Montag war ich 3 Stunden auf der Sandbank im Stausee und
hab geworfen und geübt wie ein Irrer.
Noch heute tut mir der Unterarm und die Schultern weh.
Ob das gut ist - von wegen falscher Wurfhaltung und Technik - oder
einfach nur weil es zu viel und zu lange war ??
Vielleicht bist ja wieder mal am Hössgang im schönen Strudengau, dann kann man sich ja
vielleicht mal treffen.......
lg
Hannes
- Trickyfisher
- Beiträge: 65
- Registriert: 10.04.2009, 12:06
- Wohnort: Wien






