Hobelfrage
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Hobelfrage
Wie geht man beim hobeln der Spleisse vor, wird solange Material abgetragen bis die Klinge des Hobels auf dem Metall der Hobelform angekommen ist oder hört man früher auf.

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bengbengboumm
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Hallo Breiflabb,
im Prinzip schon. Besser wäre aber kurz voher den Spanabtrag mit dem Hobel einzustellen und die letzten 10tel mm mit einer Ziehklinge zu bearbeiten. Dadurch kannst Du etwaige Unebenheiten noch ausgleichen und somit folglich saubere Klebenähte erhalten. Hierzu kannst Du die billigen Klingen eines Teppichmessers verwenden oder halt einen teuren 212 Hobel o.ä.. Die Klinge ziehe ich vom Tip zum Butt. Den Hobel schiebt man normal vom Butt zum Tip. Es sei denn, ich erkenne, durch schlechtes richten, eine Änderung im Phaserverlauf, dann ziehe ich auch schon mal vom Tip zum Butt an entsprechenden Stellen.
Gruß Rico
im Prinzip schon. Besser wäre aber kurz voher den Spanabtrag mit dem Hobel einzustellen und die letzten 10tel mm mit einer Ziehklinge zu bearbeiten. Dadurch kannst Du etwaige Unebenheiten noch ausgleichen und somit folglich saubere Klebenähte erhalten. Hierzu kannst Du die billigen Klingen eines Teppichmessers verwenden oder halt einen teuren 212 Hobel o.ä.. Die Klinge ziehe ich vom Tip zum Butt. Den Hobel schiebt man normal vom Butt zum Tip. Es sei denn, ich erkenne, durch schlechtes richten, eine Änderung im Phaserverlauf, dann ziehe ich auch schon mal vom Tip zum Butt an entsprechenden Stellen.
Gruß Rico
Danke für die Antworten.
Ich entschuldige mich für die Unterschlagung des Namens das war unabsichtlich.
Hier reiche ich ihn nach, Udo heißt der Übeltäter.
Peter, ich habe übrigens in Hessen das Licht der Welt erblickt, lebe aber in Berlin. Mein Heimatort Diemerode hat im Juni 700 Jahre auf dem Buckel, da muß ich zum Feiern antreten.
Mitte des Jahres werde ich Rentner sein. Um dann noch eine Beschäftigung zu haben, möchte ich eine Hobelform bauen und hin und wieder eine Rute anfertigen. Ich weiß, es gehört noch mehr Werkzeug dazu, ich will mir Stück für Stück die Utensilien selberbauen oder was nicht geht, kaufen.
Bei der Hobelform dachte ich an die Vorgaben von Kurt Zumbrunn.
Gibt es da unterschiedliche Ausführungen, oder sind die Formen immer auf dieser Grundlage gebaut.
Grüße von Udo
Ich entschuldige mich für die Unterschlagung des Namens das war unabsichtlich.
Hier reiche ich ihn nach, Udo heißt der Übeltäter.
Peter, ich habe übrigens in Hessen das Licht der Welt erblickt, lebe aber in Berlin. Mein Heimatort Diemerode hat im Juni 700 Jahre auf dem Buckel, da muß ich zum Feiern antreten.
Mitte des Jahres werde ich Rentner sein. Um dann noch eine Beschäftigung zu haben, möchte ich eine Hobelform bauen und hin und wieder eine Rute anfertigen. Ich weiß, es gehört noch mehr Werkzeug dazu, ich will mir Stück für Stück die Utensilien selberbauen oder was nicht geht, kaufen.
Bei der Hobelform dachte ich an die Vorgaben von Kurt Zumbrunn.
Gibt es da unterschiedliche Ausführungen, oder sind die Formen immer auf dieser Grundlage gebaut.
Grüße von Udo
- tea stick
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Hobelform
Tach, Udo!Breiflabb hat geschrieben:Mitte des Jahres werde ich Rentner sein. Um dann noch eine Beschäftigung zu haben, möchte ich eine Hobelform bauen und hin und wieder eine Rute anfertigen.
Bei der Hobelform dachte ich an die Vorgaben von Kurt Zumbrunn.
Gibt es da unterschiedliche Ausführungen, oder sind die Formen immer auf dieser Grundlage gebaut.
Willkommen im (Rentner-)Club. Jaja, die Angst vor dem Pensionsschock...
Ich habe die gleichen Beweggründe zum Rutenbau wie Du und stehe - wie Du - auch am Anfang und will mir so viel Werkzeuge wie möglich selbst erstellen.
Mit unterschiedlichen Hobelform-Ausführungen meinst Du sicher nicht Vor-und Endhobelform. Ich denke, soweit hast Du Dich schon informiert. Aber es gibt auch End-Hobelformen aus (nordamerikanischem) Hartholz. Ob die aber in gleicher Exaktheit leichter herzustellen sind als Metallformen, wage ich zu bezweifeln.
Und dann soll es auch Hobelformen geben, die über den herkömmlichen linearen Taper (=Verjüngung) um .001" per inch eine individuelle Ausbuchtung aufweisen. Damit spezialisiert man aber die Form von vornherein und ich möchte nicht wissen, wie die Spleiße beim Hobeln durch einen Anfänger aus der Form springen werden. Ich habe deshalb beim Bau meiner Hobelform von derartigem Luxus Abstand genommen. Solche Hobelformen sind im Forum hier übrigens schon mal angesprochen worden.
Na, dann woll'n wir mal!
Gruß von der Nahe
Freimut
TL!
- Kurt Zumbrunn
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Hallo Udo
Vorab möchte ich Dich beglückwünschen, dass Du dich im Rentenalter für den Rutenbau entscheiden möchtest. Ich bin mir sicher, dass Du manch schöne Stunde in Deiner Werkstatt wirst verbringen können und je tiefer Du in die Materie eindringst, kaum Langeweil kennen lernen wirst.
Bezüglich Hobelformen gibt es unterschiedliche Abstufungen. Es gibt Formen, welche sich linear verjüngen, und auch solche, welche sich einem Rutentaper etwas annähern. Der Unterschied fällt solange nicht ins Gewicht, wie man "normale" Ruten bauen möchte. Wenn man aber mit Minispleissen arbeiten möchte, ist man auf eine Spezialform angewiesen, sobald man gegen Schnurklasse 2 runter gehen möchte. Ich besitze zwei Formen, beide von Detlef Kronenberg, welcher nach meinen Informationen leider keine Formen mehr herstellt. Die "normale" Hobelform hat einen tiefsten Einstellungswert von 0,6 mm; die Spezialform geht runter auf 0,3 mm. Die Spezialform benutze ich um meine speziellen Bauformen auch in Klasse 2 bauen zu können. Bei dieser Bauform hoble ich 3 Spleisse auf 50 % der Einstelltiefe und 3 Spleisse auf 100 % der Einstelltiefe; die letzteren werden dann auf der Innenseite des Spleisses runter gehobelt auf das Mass derjenigen Spleisse mit 50 % Einstelltiefe. Das tönt alles komplizierter als es ist. Für ein amerikanisches Forum habe ich vor Jahren mal folgende Skizze gemacht, damit man sich das besser vorstellen kann:

Falls Du nicht über entsprechende Einrichtungen zum Bau einer Hobelform verfügen solltest, empfehle ich Dir wärmstens den Ottavio Bisaz aus der Schweiz, mit seinen Hobelformen. Diese sind mehrfach im Einsatz und bewähren sich bestens. Auch preislich finde ich die Formen von Ottavio sehr interessant.
profile.php?mode=viewprofile&u=764
Ich wünsche Dir viel Spass und Befriedigung beim Rutenbau - der zweitschönsten Tätigkeit - nach dem Fliegenfischen.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Kurt Zumbrunn
Vorab möchte ich Dich beglückwünschen, dass Du dich im Rentenalter für den Rutenbau entscheiden möchtest. Ich bin mir sicher, dass Du manch schöne Stunde in Deiner Werkstatt wirst verbringen können und je tiefer Du in die Materie eindringst, kaum Langeweil kennen lernen wirst.
Bezüglich Hobelformen gibt es unterschiedliche Abstufungen. Es gibt Formen, welche sich linear verjüngen, und auch solche, welche sich einem Rutentaper etwas annähern. Der Unterschied fällt solange nicht ins Gewicht, wie man "normale" Ruten bauen möchte. Wenn man aber mit Minispleissen arbeiten möchte, ist man auf eine Spezialform angewiesen, sobald man gegen Schnurklasse 2 runter gehen möchte. Ich besitze zwei Formen, beide von Detlef Kronenberg, welcher nach meinen Informationen leider keine Formen mehr herstellt. Die "normale" Hobelform hat einen tiefsten Einstellungswert von 0,6 mm; die Spezialform geht runter auf 0,3 mm. Die Spezialform benutze ich um meine speziellen Bauformen auch in Klasse 2 bauen zu können. Bei dieser Bauform hoble ich 3 Spleisse auf 50 % der Einstelltiefe und 3 Spleisse auf 100 % der Einstelltiefe; die letzteren werden dann auf der Innenseite des Spleisses runter gehobelt auf das Mass derjenigen Spleisse mit 50 % Einstelltiefe. Das tönt alles komplizierter als es ist. Für ein amerikanisches Forum habe ich vor Jahren mal folgende Skizze gemacht, damit man sich das besser vorstellen kann:
Falls Du nicht über entsprechende Einrichtungen zum Bau einer Hobelform verfügen solltest, empfehle ich Dir wärmstens den Ottavio Bisaz aus der Schweiz, mit seinen Hobelformen. Diese sind mehrfach im Einsatz und bewähren sich bestens. Auch preislich finde ich die Formen von Ottavio sehr interessant.
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Ich wünsche Dir viel Spass und Befriedigung beim Rutenbau - der zweitschönsten Tätigkeit - nach dem Fliegenfischen.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Kurt Zumbrunn
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Trockenfliegen- und Bambuspurist
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Hobelformen
@ Kurt
Detlef baut keine Formen mehr, das ist richtig, er hat im vorletzten Jahr seine Werkstatt "liquidiert".
Sehr gute Formen baut außer Ottavio auch noch Waldemar Nowak, nur der Vollständigkeit halber.
Grüße Wolfhard
PS. Wenn es um die letzten "Fitzelchen" geht, ist die gute alte Ziehklinge von Stanley oder ähnlich unschlagbar!
Detlef baut keine Formen mehr, das ist richtig, er hat im vorletzten Jahr seine Werkstatt "liquidiert".
Sehr gute Formen baut außer Ottavio auch noch Waldemar Nowak, nur der Vollständigkeit halber.
Grüße Wolfhard
PS. Wenn es um die letzten "Fitzelchen" geht, ist die gute alte Ziehklinge von Stanley oder ähnlich unschlagbar!
Hallo, tea stick und hallo Kurt in der schönen Schweiz.
Danke für eure Infos.
So wie ich das aus euren Postings herauslese ist eine lineare Steigung und eine Standartform für mich als Beginner erstmal der richtige Weg. Wenn der Virus mich so gefangen nimmt, kann immer noch mal eine Form für besonders filigrane Spleisse nachfolgen lassen. Wahrscheinlich ist die Form dafür dann nicht mehr so lang wie die Standartform denn eine so dünne Rute wird sicher kürzer sein, oder irre ich da.
Ich bin gelernter Stahlformenbauer für Kunststoff Spritzformen und denke, daß eine Hobelform für mich keine Hürde ist. Sicher kann ich die Werkzeugmaschinen in der Firma in der ich arbeite dazu benutzen. Nach
39 Jahren in einem Betrieb wird der Chef mal ein Auge zudrücken.
Kurt, ich bin erfreut, von Dir Antwort zu bekommen, ich bewundere Deine Hilfsbereitschaft und die Freizügigkeit mit der Du Dein Wissen weitergibst. Das mußte mal gesagt werden.
Darum möchte ich Dich gleich noch mal mit Fragen bombardieren.
Weißt Du aus welchem Stahl Deine Hobelformen gebaut wurden.
Ich meine die DIN Bezeichnung des Stahls z.B. 1.1730 oder 1.2083 usw. usw.
Außerdem stellt sich mir die Frage ob der Querschnitt des Stahls (die US Formenleisten sind wohl 1 Inch im Quadraht) ideal ist. Um das Taper einzustellen muß der Stahl ja "verbogen" werden um dann in der gewünschten Stellung fixiert zu werden.
Wäre da ein Maß von 15 x 30 mm oder 15 x 40 mm nicht sinnvoller, da der Stahl bei 15 mm Dicke sehr viel elastischer und nachgiebiger ist als beim US Inch. von 25,4 mm.
Man würde aber durch die geringere Breite ein anderes Verhältnis zwischen der Hobelform und der Breite des Hobels haben, kann das eventuell Probleme machen. Auch die Auflagebreite für eine Ziehklinge verringert sich.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.
Liebe Grüße aus Berlin von Udo
Danke für eure Infos.
So wie ich das aus euren Postings herauslese ist eine lineare Steigung und eine Standartform für mich als Beginner erstmal der richtige Weg. Wenn der Virus mich so gefangen nimmt, kann immer noch mal eine Form für besonders filigrane Spleisse nachfolgen lassen. Wahrscheinlich ist die Form dafür dann nicht mehr so lang wie die Standartform denn eine so dünne Rute wird sicher kürzer sein, oder irre ich da.
Ich bin gelernter Stahlformenbauer für Kunststoff Spritzformen und denke, daß eine Hobelform für mich keine Hürde ist. Sicher kann ich die Werkzeugmaschinen in der Firma in der ich arbeite dazu benutzen. Nach
39 Jahren in einem Betrieb wird der Chef mal ein Auge zudrücken.
Kurt, ich bin erfreut, von Dir Antwort zu bekommen, ich bewundere Deine Hilfsbereitschaft und die Freizügigkeit mit der Du Dein Wissen weitergibst. Das mußte mal gesagt werden.
Darum möchte ich Dich gleich noch mal mit Fragen bombardieren.
Weißt Du aus welchem Stahl Deine Hobelformen gebaut wurden.
Ich meine die DIN Bezeichnung des Stahls z.B. 1.1730 oder 1.2083 usw. usw.
Außerdem stellt sich mir die Frage ob der Querschnitt des Stahls (die US Formenleisten sind wohl 1 Inch im Quadraht) ideal ist. Um das Taper einzustellen muß der Stahl ja "verbogen" werden um dann in der gewünschten Stellung fixiert zu werden.
Wäre da ein Maß von 15 x 30 mm oder 15 x 40 mm nicht sinnvoller, da der Stahl bei 15 mm Dicke sehr viel elastischer und nachgiebiger ist als beim US Inch. von 25,4 mm.
Man würde aber durch die geringere Breite ein anderes Verhältnis zwischen der Hobelform und der Breite des Hobels haben, kann das eventuell Probleme machen. Auch die Auflagebreite für eine Ziehklinge verringert sich.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.
Liebe Grüße aus Berlin von Udo
- Kurt Zumbrunn
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Hallo Udo
Bei Deinem beruflichen Hintergund verstehe ich gut, dass Du dir die Form selber machen kannst.
Meinereiner verfügt leider nicht über die Kenntnisse und Möglichkeiten im Metallbau. Ich besitze wohl eine Drehbank und kann diese mehr schlecht als recht bedienen, aber effektiv fühle ich mich mit dem Material Metall weniger gut verbunden, als mit dem Werkstoff Bambus. So gesehen würde ich mich freuen, Dich mal kennenlernen zu dürfen und von Deinem Wissen profitieren zu können. Somit ist leider auch schon gesagt, dass ich Dir in Bezug auf die Stahlqualitäten und DIN-Normen leider nicht weiter helfen kann. Ich erinnere mich nur noch an die Worte von Detlef Kronenberg, welcher meinte, dass es v.a. die Stahlgüte sei, welche die Qualität einer Hobelform ausmache. Dies kann ich aus Erfahrung bestätigen. Ich hatte ursprünglich eine Form aus Dänemark und diese hat beim Hobeln doch ab und zu Schaden genommen. Meiner Meinung nach, war bei dieser Form der Stahl zu weich, denn bei den Formen von D.K. ist dies nicht mehr der Fall.
Falls es möglich ist, einen Stahl an der Oberfläche stärker zu härten als im Kern, dürfte dies wohl der richtige Weg sein, um eine sehr gute Hobelform herstellen zu können. Denn soviel habe auch ich, als nicht "Metallurge" verstanden, dass es ein Problem sein kann, wenn der Stahl zu stark gehärtet wurde und seine Biegefestigkeit verliert.
Ich bin jedoch überzeugt, dass Du Udo, als Fachmann sicher in der Lage bist, das Richtige zu tun und wünsche Dir viel Erfolg.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Kurt Zumbrunn
Bei Deinem beruflichen Hintergund verstehe ich gut, dass Du dir die Form selber machen kannst.
Meinereiner verfügt leider nicht über die Kenntnisse und Möglichkeiten im Metallbau. Ich besitze wohl eine Drehbank und kann diese mehr schlecht als recht bedienen, aber effektiv fühle ich mich mit dem Material Metall weniger gut verbunden, als mit dem Werkstoff Bambus. So gesehen würde ich mich freuen, Dich mal kennenlernen zu dürfen und von Deinem Wissen profitieren zu können. Somit ist leider auch schon gesagt, dass ich Dir in Bezug auf die Stahlqualitäten und DIN-Normen leider nicht weiter helfen kann. Ich erinnere mich nur noch an die Worte von Detlef Kronenberg, welcher meinte, dass es v.a. die Stahlgüte sei, welche die Qualität einer Hobelform ausmache. Dies kann ich aus Erfahrung bestätigen. Ich hatte ursprünglich eine Form aus Dänemark und diese hat beim Hobeln doch ab und zu Schaden genommen. Meiner Meinung nach, war bei dieser Form der Stahl zu weich, denn bei den Formen von D.K. ist dies nicht mehr der Fall.
Falls es möglich ist, einen Stahl an der Oberfläche stärker zu härten als im Kern, dürfte dies wohl der richtige Weg sein, um eine sehr gute Hobelform herstellen zu können. Denn soviel habe auch ich, als nicht "Metallurge" verstanden, dass es ein Problem sein kann, wenn der Stahl zu stark gehärtet wurde und seine Biegefestigkeit verliert.
Ich bin jedoch überzeugt, dass Du Udo, als Fachmann sicher in der Lage bist, das Richtige zu tun und wünsche Dir viel Erfolg.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
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Trockenfliegen- und Bambuspurist
Trockenfliegen- und Bambuspurist
Hallo Kurt,
mein Gott, die letzte Mail zum Thema hast Du ja schon sehr früh geschrieben. Ich war zwar zu der Zeit schon am Arbeiten aber den Rechner starte ich erst am Nachmittag nach der Arbeit.
Du glücklicher, der Du eine Drehbank besitzt, vieleicht bekomme ich so etwas auch mal durch eine günstige Gelegenheit.
Ich habe eine Deckel Kopier und Formfräsmaschine mit der ich kleinere Fräsarbeiten in Metalle (auch Stahl) und Holz einbringen kann.
Dazu gehören auch Schriftschablonen mit denen man an dieser Maschine
z. B. Schrift und Gravuren jeglicher Art in die oben genannten Werkstoffe einarbeiten kann.
Wenn ich dann mal soweit bin, eine eigene Rute aufgebaut zu haben möchte ich die Daten der Rute und und meinen Namen im Bereich des Rollenhalters eingravieren.
Aber bis dahin wird sicher noch eine Menge Wasser durch die Flüsse fließen, ich bin ja erst in den Startlöchern angelangt.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Stahl Deiner Hobelformen gehärtet
ist. Es gibt so viele Stahllegierungen mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften die auch ungehärtet ein Riesenspektrum verschiedener Anwendungen abdecken.
Es gibt Stähle die Oberflächengehärtet werden, das ist vollkommen richtig.
Das Härten von Stahl ist aber immer mit Wärmebehandlung verbunden, die Temperaturen können je nach Stahlsorte bis oder über 1000 Grad
liegen. Nach dem Härten kann der Stahl Spannungen bekommen haben, verbogene oder verdrehte Teile wären die Folge. Viel Nacharbeit mit Maschinen wäre nötig und würde alles sehr verteuern.
Darum meine Annahme daß Deine Formen ungehärtet sind.
Ein persönliches Kennenlernen wäre sicher interessant. Ich als Bambusgreenhorn könnte mich sicher wie ein Schwamm vollsaugen.
Vielleich ergibt es sich mal in der zweiten Hälfte dieses Jahres, dann bin ich aus dem Arbeitsprozess und muß nicht auf jeden Tag des kostbaren Urlaubs achten.
Wie haben sich die Probleme mit Deiner Dänischen Hobelform geäußert, bist Du mit der Hobelklinge eingehakt und hast Späne von der Form abgetragen oder hielt sie den eingestellten Taper nicht.
Fragen über Fragen!!!!!!!!
Grüße von Udo
mein Gott, die letzte Mail zum Thema hast Du ja schon sehr früh geschrieben. Ich war zwar zu der Zeit schon am Arbeiten aber den Rechner starte ich erst am Nachmittag nach der Arbeit.
Du glücklicher, der Du eine Drehbank besitzt, vieleicht bekomme ich so etwas auch mal durch eine günstige Gelegenheit.
Ich habe eine Deckel Kopier und Formfräsmaschine mit der ich kleinere Fräsarbeiten in Metalle (auch Stahl) und Holz einbringen kann.
Dazu gehören auch Schriftschablonen mit denen man an dieser Maschine
z. B. Schrift und Gravuren jeglicher Art in die oben genannten Werkstoffe einarbeiten kann.
Wenn ich dann mal soweit bin, eine eigene Rute aufgebaut zu haben möchte ich die Daten der Rute und und meinen Namen im Bereich des Rollenhalters eingravieren.
Aber bis dahin wird sicher noch eine Menge Wasser durch die Flüsse fließen, ich bin ja erst in den Startlöchern angelangt.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Stahl Deiner Hobelformen gehärtet
ist. Es gibt so viele Stahllegierungen mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften die auch ungehärtet ein Riesenspektrum verschiedener Anwendungen abdecken.
Es gibt Stähle die Oberflächengehärtet werden, das ist vollkommen richtig.
Das Härten von Stahl ist aber immer mit Wärmebehandlung verbunden, die Temperaturen können je nach Stahlsorte bis oder über 1000 Grad
liegen. Nach dem Härten kann der Stahl Spannungen bekommen haben, verbogene oder verdrehte Teile wären die Folge. Viel Nacharbeit mit Maschinen wäre nötig und würde alles sehr verteuern.
Darum meine Annahme daß Deine Formen ungehärtet sind.
Ein persönliches Kennenlernen wäre sicher interessant. Ich als Bambusgreenhorn könnte mich sicher wie ein Schwamm vollsaugen.
Vielleich ergibt es sich mal in der zweiten Hälfte dieses Jahres, dann bin ich aus dem Arbeitsprozess und muß nicht auf jeden Tag des kostbaren Urlaubs achten.
Wie haben sich die Probleme mit Deiner Dänischen Hobelform geäußert, bist Du mit der Hobelklinge eingehakt und hast Späne von der Form abgetragen oder hielt sie den eingestellten Taper nicht.
Fragen über Fragen!!!!!!!!
Grüße von Udo
-
jaroslav vecko
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- Registriert: 28.09.2006, 22:53
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hobelformen
hallo udo,
über die stahlqualität kannst du dich sicher mit ottavio bisaz unterhalten, ihn erreichst du über unsere webseite http://www.gespliesste.ch/wir_ueber_uns.html.
abgesehen davon möchte ich dich auch auf "unser" 2. europäisches gespliessten treffen vom 25.-27. september 2009 in sarnen, schweiz hinweisen.
dort erhälst du antworten auf alle (bzw. meisten) fragen und kannst viele interessante leute aus dem bambusumfeld treffen, so auch den kurt oder ottavio.
herzliche grüsse
über die stahlqualität kannst du dich sicher mit ottavio bisaz unterhalten, ihn erreichst du über unsere webseite http://www.gespliesste.ch/wir_ueber_uns.html.
abgesehen davon möchte ich dich auch auf "unser" 2. europäisches gespliessten treffen vom 25.-27. september 2009 in sarnen, schweiz hinweisen.
dort erhälst du antworten auf alle (bzw. meisten) fragen und kannst viele interessante leute aus dem bambusumfeld treffen, so auch den kurt oder ottavio.
herzliche grüsse
jaroslav vecko
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Hallo UdoBreiflabb hat geschrieben:Hallo Kurt,
Wie haben sich die Probleme mit Deiner Dänischen Hobelform geäußert, bist Du mit der Hobelklinge eingehakt und hast Späne von der Form abgetragen oder hielt sie den eingestellten Taper nicht.
Fragen über Fragen!!!!!!!!
Grüße von Udo
Es war effektiv so, dass ich die Hobelform mit dem Hobel beschädigen konnte, wenn ich nicht sehr gut aufgepasst habe.
Beste Grüsse
Kurt
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