Auf Lachs mitten in Dtld.?
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
- Achim Stahl
- Beiträge: 1883
- Registriert: 07.04.2007, 12:48
- Wohnort: Kiel, direkt an der Kyste
- Hat sich bedankt: 180 Mal
- Danksagung erhalten: 734 Mal
- Kontaktdaten:
Moin,
traurig nur, dass die meisten der abwandernden Elterntiere und Smolts in den Turbinen zu Lachstartar veredelt werden.
Besonders am Rhein, wo Millionen für den Aufstieg ausgegeben wurden...
(Was hätte man für das Geld an effizienten Wiederansiedlungsprogrammen in küstennahen Laichgewässern anstellen können!)
Viele Grüße!
Achim
traurig nur, dass die meisten der abwandernden Elterntiere und Smolts in den Turbinen zu Lachstartar veredelt werden.
Besonders am Rhein, wo Millionen für den Aufstieg ausgegeben wurden...
(Was hätte man für das Geld an effizienten Wiederansiedlungsprogrammen in küstennahen Laichgewässern anstellen können!)
Viele Grüße!
Achim
Früher war mehr Lametta!
- Gammarus roeseli
- Beiträge: 983
- Registriert: 06.07.2007, 19:52
- Wohnort: Oberpfalz
- Hat sich bedankt: 109 Mal
- Danksagung erhalten: 105 Mal
Hallo Detlef,henkiboy hat geschrieben:@Edgar:
Ist schon schade wenn man solch schöne Tiere tot unterhalb einer nicht passierbarem Querverbauung finden muß. Hier besteht natürlich zweifelsfrei Handlungsbedarf.
Hmmmm..........die unzweckmäßige Fischtreppe umzubauen dürfte nicht die Welt kosten. Eine Lobby dafür schaffen, den ein oder anderen Kandidaten für eine anstehende Bürgermeisterschaftswahl dafür zu sensibilisieren und die bestehende Problematik möglichst breit treten......mehr fällt mir zu den traurigen Bildern nicht ein. Natürlich ist es wichtig das sich Pächter und Bewirtschafter der Sülz als Gemeinschaft zeigen und der Gewichtung eines solchen Projekts Nachdruck verleihen bzw. selber finanziell fördernd tätig werden.
Gruß
Detlef
erstmal Respekt, dafür dass du dich fördernd für die Wiederansiedelung des Lachses einsetzt!!
Auch schön, dass du dich dafür einsetzen möchtest eine unzweckmäßige, in eine zweckmäßige und funktionsfähige Fischtreppe umzubauen!
Fischaufstiegshilfe, schön und gut!!!
Aber wie stellst du dir vor, sollen die großen und kleinen Fische auf ihrer Wanderung in Richtung Nordsee, ohne Schaden zu nehmen das Wehr wieder herunterkommen????
"An dem besagtem Wehr gibt es eine Wasserkraftanlage!!!"
Zitat: Rund 175 000 Euro!Hmmmm..........die unzweckmäßige Fischtreppe umzubauen dürfte nicht die Welt kosten.
Grüße Christian
P.S.: Neue Fischtreppe geplant am Brombacher Wehr. http://www.rhein-berg-online.ksta.de/ht ... 5008.shtml
Info: http://www.rundschau-online.de/html/art ... 1961.shtml
- FoolishFarmer
- Beiträge: 84
- Registriert: 06.10.2008, 17:07
- Wohnort: Weilerswist
- Kontaktdaten:
- Gammarus roeseli
- Beiträge: 983
- Registriert: 06.07.2007, 19:52
- Wohnort: Oberpfalz
- Hat sich bedankt: 109 Mal
- Danksagung erhalten: 105 Mal
Hallo,
mich würde mal interessieren, ob bekannt ist, wie viel Prozent der abwandernden Junglachse pro Wasserkraftanlage getötet oder geschädigt werden und auch ob bekannt ist, wie viel Prozent der Junglachse aus dem Rheingebiet lebendig in der Nordsee ankommen????
Grüße Christian
P.S.: Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die meisten Lachs- Wiederansiedlungsprogramme immer noch unheilbarkranke Patienten sind, die nur künstlich mit viel Geldaufwand am Leben erhalten werden können!!
mich würde mal interessieren, ob bekannt ist, wie viel Prozent der abwandernden Junglachse pro Wasserkraftanlage getötet oder geschädigt werden und auch ob bekannt ist, wie viel Prozent der Junglachse aus dem Rheingebiet lebendig in der Nordsee ankommen????
Grüße Christian
P.S.: Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die meisten Lachs- Wiederansiedlungsprogramme immer noch unheilbarkranke Patienten sind, die nur künstlich mit viel Geldaufwand am Leben erhalten werden können!!
- henkiboy
- Beiträge: 836
- Registriert: 09.04.2007, 22:41
- Wohnort: Viersen
- Hat sich bedankt: 29 Mal
- Danksagung erhalten: 74 Mal
- Kontaktdaten:
Unheilbare Patienten
Hallo Christian,
natürlich sind Lachs- und Meerforellenprogramme prestigeträchtig und werden von der nichtangelnden Klientel anders wahrgenommen, wie Programme zum Schutz der Äsche oder heimischer Forellenstämme. Ich bitte aber zu bedenken das einerseits nachweislich Erfolg verbucht werden kann (bisher im Jahr 2008 361 registrierte Aufsteiger in NRW) und zum anderen auch Arbeit geleistet wird (von den Vereinen und Gruppierungen, die das Lachsprogramm betreiben), die für andere Fischarten ebenfalls als positiv zu werten sind (Bachforelle, Äsche).
Ich weiß nicht wo wir ohne all diese Arbeit stehen würden! Lieber hier und da einen Tropfen auf den heißen Stein vergießen, wie völlig untätig sein. Auch Kleinvieh macht bekanntermaßen Mist!
In diesem Sinne
Detlef
natürlich sind Lachs- und Meerforellenprogramme prestigeträchtig und werden von der nichtangelnden Klientel anders wahrgenommen, wie Programme zum Schutz der Äsche oder heimischer Forellenstämme. Ich bitte aber zu bedenken das einerseits nachweislich Erfolg verbucht werden kann (bisher im Jahr 2008 361 registrierte Aufsteiger in NRW) und zum anderen auch Arbeit geleistet wird (von den Vereinen und Gruppierungen, die das Lachsprogramm betreiben), die für andere Fischarten ebenfalls als positiv zu werten sind (Bachforelle, Äsche).
Ich weiß nicht wo wir ohne all diese Arbeit stehen würden! Lieber hier und da einen Tropfen auf den heißen Stein vergießen, wie völlig untätig sein. Auch Kleinvieh macht bekanntermaßen Mist!
In diesem Sinne
Detlef
Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat sich selbst zu beherrschen !
Albert Schweitzer
Albert Schweitzer
- FoolishFarmer
- Beiträge: 84
- Registriert: 06.10.2008, 17:07
- Wohnort: Weilerswist
- Kontaktdaten:
Hallo zusammen,
Detlef - da gebe ich Dir vollkommen Recht!
Denn Eines ist mal sicher,
die Umsetzung der in der Wasserrahmenrichtlinie geforderten Duchgängigkeit der Fließgewässer und Wiederherstellung eines naturnahen Zustands, wäre ohne den Lachs als Prestigeträger nie soweit gekommen. Denn letztendlich sind diese ganzen Maßnahmen, die weitaus bedeutendere und umfangreichere Kreise ziehen als nur den Großsalmoniden zu helfen, nur aus dem Gedanken entstanden wieder Lachse im Rheingebiet heimisch machen zu können.
In meinen Augen ist dabei (fast) völlig egal, ob der Lachs nun tatsächlich wieder eigenständige Bestände bilden kann oder nicht. Wenn die Bedingungen passen, wird er das tun - wenn nicht profitieren unglaublich viele andere Organismengruppen trotzdem von Durchgängigkeit und naturnahen Zuständen!
So oder so also ein Gewinn für die Natur.
Dass nebenbei ein paar Millionen in die "Lachsversuche" fließen, ist durchaus zu verschmerzen, wenn man bedenkt was anderswo für Gelder ausgegeben werden...
(Beispiel: Deutschland hat Milliarden-Strafen zahlen müssen, weil man nicht termingerecht FFH-Schutzgebiete hat ausweisen können - an der Bürokratie gescheitert.)
... zumal der Lachs inzwischen tatsächlich Erfolge zu verzeichnen hat. Es gibt im Rheinsystem wieder Gewässer, die zukünftig auch ohne Besatz auskommen werden!
@ Christian:
Ich bezweifel zwar, dass es dazu verlässliche Zahlen gibt (weil wie will man diese erheben), aber ich hör mich mal um.
Detlef - da gebe ich Dir vollkommen Recht!
Denn Eines ist mal sicher,
die Umsetzung der in der Wasserrahmenrichtlinie geforderten Duchgängigkeit der Fließgewässer und Wiederherstellung eines naturnahen Zustands, wäre ohne den Lachs als Prestigeträger nie soweit gekommen. Denn letztendlich sind diese ganzen Maßnahmen, die weitaus bedeutendere und umfangreichere Kreise ziehen als nur den Großsalmoniden zu helfen, nur aus dem Gedanken entstanden wieder Lachse im Rheingebiet heimisch machen zu können.
In meinen Augen ist dabei (fast) völlig egal, ob der Lachs nun tatsächlich wieder eigenständige Bestände bilden kann oder nicht. Wenn die Bedingungen passen, wird er das tun - wenn nicht profitieren unglaublich viele andere Organismengruppen trotzdem von Durchgängigkeit und naturnahen Zuständen!
So oder so also ein Gewinn für die Natur.
Dass nebenbei ein paar Millionen in die "Lachsversuche" fließen, ist durchaus zu verschmerzen, wenn man bedenkt was anderswo für Gelder ausgegeben werden...
(Beispiel: Deutschland hat Milliarden-Strafen zahlen müssen, weil man nicht termingerecht FFH-Schutzgebiete hat ausweisen können - an der Bürokratie gescheitert.)
... zumal der Lachs inzwischen tatsächlich Erfolge zu verzeichnen hat. Es gibt im Rheinsystem wieder Gewässer, die zukünftig auch ohne Besatz auskommen werden!
@ Christian:
Ich bezweifel zwar, dass es dazu verlässliche Zahlen gibt (weil wie will man diese erheben), aber ich hör mich mal um.
Gruß Paddy
ich denke auch, dass da kein cent falsch investiert ist!!
ich habe respekt für die arbeit der vielen ehrenamtlichen.
bei uns wird zur zeit an der sieg (in siegen, wehr gegenüber sb-handelshof) abgerissen und das flußbett vergrößert.
hier im gebiet sind viele änderungen an der struktur geplant,
viele sohlen sind überbaut.
Einmündungen der Zuflüsse werden naturgetreu abgeändert und werden in zukunft dem lachs und anderen helfen die gewässer zu besteigen!
ich habe respekt für die arbeit der vielen ehrenamtlichen.
bei uns wird zur zeit an der sieg (in siegen, wehr gegenüber sb-handelshof) abgerissen und das flußbett vergrößert.
hier im gebiet sind viele änderungen an der struktur geplant,
viele sohlen sind überbaut.
Einmündungen der Zuflüsse werden naturgetreu abgeändert und werden in zukunft dem lachs und anderen helfen die gewässer zu besteigen!
- Achim Stahl
- Beiträge: 1883
- Registriert: 07.04.2007, 12:48
- Wohnort: Kiel, direkt an der Kyste
- Hat sich bedankt: 180 Mal
- Danksagung erhalten: 734 Mal
- Kontaktdaten:
Moin,
Wenn ich mir nur die Staustufe bei Iffezheim am Rhein anschaue. Da werden einfach Millionen verbaut, ohne dass sich irgendjemand die Frage stellt, wie die Fische zurück ins Meer kommen sollen. Und bei der Reise stromab werden das ganze schöne Geld und die Fische in den Turbinen der Strommafia geschreddert.
Ganz davon abgesehen, dass man die Wiederansiedelung des Lachses vieleicht eher da vorantreiben sollte, wo er nicht den denkbar längsten und extremsten Aufstieg vor sich hat.
Natürlich ist es sensationell, wenn ein Lachs in Basel auftaucht. Aber für das Geld und diesen Aufwand hätten wir tausende von Lachsen in küstennahen Gewässern wieder ansiedeln können. Nur da sind oft schon ein-zweitausend Euro für den Rückbau eines Wehres nicht mehr drin...
Viele Grüße!
Achim
ich sehe es genau umgekehrt. Ich denke, da wurden an sehr vielen Stellen nur aus Prestigegründen Milionen von Euros zum Fenster hinausgeworfen, mit denen man anderswo richtig effizient hätte arbeiten können.riskfire hat geschrieben:ich denke auch, dass da kein cent falsch investiert ist!!
Wenn ich mir nur die Staustufe bei Iffezheim am Rhein anschaue. Da werden einfach Millionen verbaut, ohne dass sich irgendjemand die Frage stellt, wie die Fische zurück ins Meer kommen sollen. Und bei der Reise stromab werden das ganze schöne Geld und die Fische in den Turbinen der Strommafia geschreddert.
Ganz davon abgesehen, dass man die Wiederansiedelung des Lachses vieleicht eher da vorantreiben sollte, wo er nicht den denkbar längsten und extremsten Aufstieg vor sich hat.
Natürlich ist es sensationell, wenn ein Lachs in Basel auftaucht. Aber für das Geld und diesen Aufwand hätten wir tausende von Lachsen in küstennahen Gewässern wieder ansiedeln können. Nur da sind oft schon ein-zweitausend Euro für den Rückbau eines Wehres nicht mehr drin...
Viele Grüße!
Achim
Früher war mehr Lametta!
- henkiboy
- Beiträge: 836
- Registriert: 09.04.2007, 22:41
- Wohnort: Viersen
- Hat sich bedankt: 29 Mal
- Danksagung erhalten: 74 Mal
- Kontaktdaten:
Hallo Achim,
tut mir leid, aber ich muß dir da heftig wiedersprechen. Wenn ich mir deinen Wohnort ansehe, so wirst Du doch bestimmt regelmäßig an der Küste auf Meerforelle fischen. Das Wanderfischprogramm kommt letztendlich auch diesen Tieren zugute. Welche Tiere willst Du denn fangen, wenn sie nicht an ihren Heimarflüssen ablaichen können. Denkst Du das die paar küstennahen Flüsse, die auch ein geeignetes Habitat vorweisen ausreichen um einen gesunden Meerforellenbestand sichern zu können? Du profitierst da oben im Norden von der Arbeit die wir hier im Süden erledigen und beklagst dich auch noch darüber. Ich glaub das ist nicht gerade fair. Du solltest dich lieber darüber freuen das es die Leute gibt, die gegen Windmühlen anrennen um Lachs, Meerforelle und Co eine Zukunft zu bieten.
Liebe Grüße
Detlef
tut mir leid, aber ich muß dir da heftig wiedersprechen. Wenn ich mir deinen Wohnort ansehe, so wirst Du doch bestimmt regelmäßig an der Küste auf Meerforelle fischen. Das Wanderfischprogramm kommt letztendlich auch diesen Tieren zugute. Welche Tiere willst Du denn fangen, wenn sie nicht an ihren Heimarflüssen ablaichen können. Denkst Du das die paar küstennahen Flüsse, die auch ein geeignetes Habitat vorweisen ausreichen um einen gesunden Meerforellenbestand sichern zu können? Du profitierst da oben im Norden von der Arbeit die wir hier im Süden erledigen und beklagst dich auch noch darüber. Ich glaub das ist nicht gerade fair. Du solltest dich lieber darüber freuen das es die Leute gibt, die gegen Windmühlen anrennen um Lachs, Meerforelle und Co eine Zukunft zu bieten.
Liebe Grüße
Detlef
Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat sich selbst zu beherrschen !
Albert Schweitzer
Albert Schweitzer
- Achim Stahl
- Beiträge: 1883
- Registriert: 07.04.2007, 12:48
- Wohnort: Kiel, direkt an der Kyste
- Hat sich bedankt: 180 Mal
- Danksagung erhalten: 734 Mal
- Kontaktdaten:
Hallo Detlef,
ich würde mich bestimmt nicht über sinnvolle effiziente Maßnahmen beklagen. Das steht weder in, noch zwischen meinen Zeilen.
Ich beklage mich darüber, wenn bei einigen Prestigeprojekten (nicht allen!!!) wie beschrieben, Geld einfach verpulvert wird und noch nicht einmal jemand darüber nachdenkt, ob die Fische überhaupt ins Meer zurückschwimmen können.
Die Fische, die in den Turbinen zerhäckselt werden und die Fische, die in küstennahen Gewässern nicht aufsteigen und sich vermehren können, weil das Geld anderswo ausgegeben wurde, tragen sicherlich nicht zur Bestandserhaltung bei.
Ich gehöre übrigens selbst seit Jahren zu denen, die gegen diese Windmühlen ankämpfen. Um so mehr frustriert es mich, wenn ich sehe, wie hier an der Küste unzählige effiziente Wiederansiedelungsprojekte wegen ein paar fehlenden Euros nicht realisiert werden können. Für das Geld, das die Fischtreppe in Iffezheim gekostet hat, hätten wir hier tausende von Laichfischen wieder in unseren Flüssen. Und nicht eine Meerforelle aus der Ostsee hat je den Rhein gesehen.
Viele Grüße!
Achim
ich würde mich bestimmt nicht über sinnvolle effiziente Maßnahmen beklagen. Das steht weder in, noch zwischen meinen Zeilen.
Ich beklage mich darüber, wenn bei einigen Prestigeprojekten (nicht allen!!!) wie beschrieben, Geld einfach verpulvert wird und noch nicht einmal jemand darüber nachdenkt, ob die Fische überhaupt ins Meer zurückschwimmen können.
Die Fische, die in den Turbinen zerhäckselt werden und die Fische, die in küstennahen Gewässern nicht aufsteigen und sich vermehren können, weil das Geld anderswo ausgegeben wurde, tragen sicherlich nicht zur Bestandserhaltung bei.
Ich gehöre übrigens selbst seit Jahren zu denen, die gegen diese Windmühlen ankämpfen. Um so mehr frustriert es mich, wenn ich sehe, wie hier an der Küste unzählige effiziente Wiederansiedelungsprojekte wegen ein paar fehlenden Euros nicht realisiert werden können. Für das Geld, das die Fischtreppe in Iffezheim gekostet hat, hätten wir hier tausende von Laichfischen wieder in unseren Flüssen. Und nicht eine Meerforelle aus der Ostsee hat je den Rhein gesehen.
Viele Grüße!
Achim
Früher war mehr Lametta!
meiner meinung nach ist die wasserahmenrichtlinie der eu ein schritt in die richtige richtung.
viele kleine pilotprojekte haben gezeigt was möglich ist.
es wäre fatal nur den fokus auf küstennahme gewässer zu legen.
der wanderfisch muss die möglichkeit haben - ALLE - Heimatgewässer zu besteigen. Dazu müssen wir ihm die Chance dazu geben.
es liegt an uns die aufmerksamkeit der breiten masse auf solche missstände wie zB. Wehre ect.. zu lenken. davon profitieren alle.
viele kleine pilotprojekte haben gezeigt was möglich ist.
es wäre fatal nur den fokus auf küstennahme gewässer zu legen.
der wanderfisch muss die möglichkeit haben - ALLE - Heimatgewässer zu besteigen. Dazu müssen wir ihm die Chance dazu geben.
es liegt an uns die aufmerksamkeit der breiten masse auf solche missstände wie zB. Wehre ect.. zu lenken. davon profitieren alle.
- ChrystalShrimp
- Beiträge: 160
- Registriert: 12.03.2007, 18:12
- Wohnort: Ludwigshafen/Rhein
- Hat sich bedankt: 44 Mal
- Danksagung erhalten: 13 Mal
Guten Abend...
Ich fände es, wie Achim auch, um einiges sinnvoller, meerwandernden Salmoniden Stück für Stück die Möglichkeit zu geben, in ihre Laichgewässer auf UND ab zu steigen.
Und dies kann nun mal nur von der Küste ausgehend, ökologisch und ökonomisch effizient geschehen...
Hierauf ist meiner Meinung nach der Augenmerk zu richten...
Schönen Abend noch und Gruß vom "Südlicht" Eric.
Ich fände es, wie Achim auch, um einiges sinnvoller, meerwandernden Salmoniden Stück für Stück die Möglichkeit zu geben, in ihre Laichgewässer auf UND ab zu steigen.
Und dies kann nun mal nur von der Küste ausgehend, ökologisch und ökonomisch effizient geschehen...
Hierauf ist meiner Meinung nach der Augenmerk zu richten...
Schönen Abend noch und Gruß vom "Südlicht" Eric.
Dieser Beitrag ist mit einem Kapierschutz höchster Verschusselungsstufe geschützt.
Quot capita tot sensus!
Quot capita tot sensus!
- Gammarus roeseli
- Beiträge: 983
- Registriert: 06.07.2007, 19:52
- Wohnort: Oberpfalz
- Hat sich bedankt: 109 Mal
- Danksagung erhalten: 105 Mal
Hallo,
nicht nur unsere Wandersalmoniden sondern alle Strömungsliebenden Flussfische sind um ihre Art zu erhalten davon abhängig, dass sie Wanderungen zu ihren Laichplätzen durchführen können! „Die auch bei unseren Flussfischen schon mal 100 km flussaufwärts entfernt liegen können.“
Nebenbei bemerkt, bringt es gar nichts eine gefährdete oder vorm aussterben bedrohte Tierart unter Schutz zu stellen, wenn ihr gleichzeitig die Lebensgrundlage entzogen wird!!!!!!!!!!!!!!!!
Dem Fischabstieg wird immer noch viel zu wenig Bedeutung geschenkt und das muss sich dringend ändern!!!
Eine Fischtreppe ist nur eine Fischaufstiegshilfe (eine Einbahnstraße) und reicht nicht aus um unsere Fischarten zu erhalten, solange der Fischabstieg nicht möglich oder mit hohen Verlusten verbunden ist!!!
Vor kurzem habe ich gelesen, dass die Hälfte aller Fischaufstiegshilfen nicht richtig oder gar nicht funktioniert. Das deckt sich so ziemlich mit meinen Beobachtungen!!
Sehr oft habe ich gesehen, dass nur so ein kleiner Wasserstrahl über die Fischtreppen pieselt, die Fischtreppen völlig verstopft mit Schwemmgut sind, der Eingang zur Fischaufstiegshilfe viel zu weit vom Wehr entfernt Flussabwärts liegt, oft in einen strömungsarmen Flussnebenarm mündet, so das es unwahrscheinlich ist, dass die Fische die sich bekanntlich an der Strömung orientieren diesen Eingang jemals finden.
Ich bin Steuerzahler, wenn ich überlege dass mit meinem Geld diese Wiederansiedlungsprogramme finanziert werden und gleichzeitig mit meinem Geld diese Wasserkraftanlagen gefördert werden, welche diese Wiederansiedlungsprogramme gleich wieder gefährden!
Das ist doch irgendwie Schildbürgerpolitik! Oder??
Grüße Christian
P.S.: Sobald es im Rheinsystem wieder möglich ist, dass die Wanderfische wie Lachs ihre Wanderung in Richtung Nordsee ohne erheblichen Schaden zu nehmend durchführen können, wird die Zahl der Rückkehrer sprunghaft ansteigen, da bin ich mir ganz sicher!
nicht nur unsere Wandersalmoniden sondern alle Strömungsliebenden Flussfische sind um ihre Art zu erhalten davon abhängig, dass sie Wanderungen zu ihren Laichplätzen durchführen können! „Die auch bei unseren Flussfischen schon mal 100 km flussaufwärts entfernt liegen können.“
Nebenbei bemerkt, bringt es gar nichts eine gefährdete oder vorm aussterben bedrohte Tierart unter Schutz zu stellen, wenn ihr gleichzeitig die Lebensgrundlage entzogen wird!!!!!!!!!!!!!!!!
Dem Fischabstieg wird immer noch viel zu wenig Bedeutung geschenkt und das muss sich dringend ändern!!!
Eine Fischtreppe ist nur eine Fischaufstiegshilfe (eine Einbahnstraße) und reicht nicht aus um unsere Fischarten zu erhalten, solange der Fischabstieg nicht möglich oder mit hohen Verlusten verbunden ist!!!
Vor kurzem habe ich gelesen, dass die Hälfte aller Fischaufstiegshilfen nicht richtig oder gar nicht funktioniert. Das deckt sich so ziemlich mit meinen Beobachtungen!!
Sehr oft habe ich gesehen, dass nur so ein kleiner Wasserstrahl über die Fischtreppen pieselt, die Fischtreppen völlig verstopft mit Schwemmgut sind, der Eingang zur Fischaufstiegshilfe viel zu weit vom Wehr entfernt Flussabwärts liegt, oft in einen strömungsarmen Flussnebenarm mündet, so das es unwahrscheinlich ist, dass die Fische die sich bekanntlich an der Strömung orientieren diesen Eingang jemals finden.
Ich bin Steuerzahler, wenn ich überlege dass mit meinem Geld diese Wiederansiedlungsprogramme finanziert werden und gleichzeitig mit meinem Geld diese Wasserkraftanlagen gefördert werden, welche diese Wiederansiedlungsprogramme gleich wieder gefährden!
Das ist doch irgendwie Schildbürgerpolitik! Oder??
Grüße Christian
P.S.: Sobald es im Rheinsystem wieder möglich ist, dass die Wanderfische wie Lachs ihre Wanderung in Richtung Nordsee ohne erheblichen Schaden zu nehmend durchführen können, wird die Zahl der Rückkehrer sprunghaft ansteigen, da bin ich mir ganz sicher!
- Dirk Janßen
- Beiträge: 1529
- Registriert: 28.09.2006, 16:21
- Wohnort: Dangast
- Hat sich bedankt: 42 Mal
- Danksagung erhalten: 4 Mal
- Kontaktdaten:
Dazu gehört in besonderem Maße auch die Stellnetzfischerei.Gammarus roeseli hat geschrieben: Dem Fischabstieg wird immer noch viel zu wenig Bedeutung geschenkt und das muss sich dringend ändern!!!
...
Sobald es im Rheinsystem wieder möglich ist, dass die Wanderfische wie Lachs ihre Wanderung in Richtung Nordsee ohne erheblichen Schaden zu nehmend durchführen können, wird die Zahl der Rückkehrer sprunghaft ansteigen, da bin ich mir ganz sicher!
Dirk
Fliegenfischen ist der Weg und das Ziel.






