ich gebe zu bislang kein sehr versierter Äschenfischer zu sein. Die Äschen die ich bislang beiläufig fangen konnte fing ich (a) bei Hochwasser auf einen Wooly Bugger auf Hakengrösse 6 oder 8 oder (b) auf eine Wolframnymphe auf Hakengrösse ca. 10-12! Ich denke dass kann man nicht als gezieltes Fischen auf Äsche bezeichnen...
Ich frage mich jetzt was die "universelle" Hakengrösse für das Trockenfliegenfischen auf Äsche und das Nymphenfischen auf Äsche ist... Ich könnte mir vorstellen, dass beim Nymphenfischen ein etwas grösserer Haken eher toleriert wird...
Ich dachte bislang dass für das Trockenfliegenfischen auf Äsche die Hakengrösse 18 immer passt.... Gestern hat mir ein Freund erzählt dass er in den guten alten Tagen an der Isar immer mit Hakengrösse 20 oder 22 trocken auf Äsche gefischt hat!
Hm, ich suche nun die "ultimative" Hakengrösse für Äschen in der Grössenordnung 25 - 45 cm....
Servus Markus,
wäre schön wenns so einfach wäre. ist es aber nicht.Hab schon Äschen mit 14er Trockenfliege gefangen, mußte aber auch schon bis 24 runter. Einmal ne Äsche auf Sicht mit ner 18er angeworfen, hat die Fliege ignoriert, dann auf 22 gewechselt (gleiches Muster) und sie hat bedenkenlos genommen. Generell kann man sagen, je später das Jahr, desto kleiner die Muster, desto dünner das Vorfach. Als Nymphen fische ich grundsätzlich 16 o. 18er, tungstenbeschwert in schwarz oder rosa mit Fluorcarbon. Gruß Karl
meine Standarthakengröße an der Isar war meistens #16.
Ich habe auch sehr gut mit 12er und 14er Haken gefangen, je nach dem, welche Insekten unterwegs waren. Bei den großen Märzbraunen im Mai oder bei einem Schlupf mit fetten Köcherfliegen kann man sogar 10er Haken verwenden.
18er Haken habe ich ganz selten gebraucht, meist nur im November/Dezember, kleinere Haken nie.
Meine Beobachtung ist, dass viele Fischer mehr Selektivität und Vorliebe für kleine Fliegen in das Verhalten der Äschen hineininterpretieren als da wirklich ist.
Hm, also Achim es würde mich gar nicht sooooooo wenig interessieren an welchen Stellen mit welcher Methode Du Erfolg auf Äsche an der Isar hattest! ))))))
Ok ich kenne die eine oder andere aber aus meinem Bericht oben geht mein gesamter Äschenfang des letzten 2 Jahre hervor! Forellis und Döbel -> super.... Äsche leider mager!
ich habe an der Mittleren Isar bei den Isarfischern gefischt.
Da sind, dank unserer gefiederten Kollegen, leider auch nicht mehr viele Äschen drin, aber im Bereich Leintaler Brücke und Garchinger Brücke sieht man dennoch immer wieder ein paar Fische steigen.
Ich habe immer nur gezielt auf Äschen gefischt, wenn ich sie zuvor auch sicher ausmachen konnte. "Vielversprechende Stellen" blind abfischen bringt in diesem Bereich der Isar gar nichts, da sich auf der ganzen Strecke nur noch einige wenige Äschenschulen befinden. Wenn du die nicht entdeckst, wird es schwer.
Steigende Fische habe ich natürlich mit der Trockenfliege angesprochen. Dabei ist eine ordentliche Präsentation das A&O. Dreggende Fliegen, unsaubere Drift oder die Fliegenschnur im Sichtbereich der Fische führen todsicher zur Verweigerung. Aber eine sauber präsentierte 16er CDC Dun findet sehr oft Zustimmung.
Wenn nichts steigt kannst du natürlich auch mit der Nymphe fischen. 14er Pheasant Tails mit einer kleinen kupferfarbenen Tungstenperle als Thorax waren immer meine Lieblingsmuster.
Ich glaube auch dass der Äschenbestand ordendlich unter Druck gekommen ist... Meine Fänge sind eher beim blind werfen an hot spots entstanden.... Leider sehe ich nur vereinzelt Äschen und ich habe leider noch keinen Trupp von 5-15 Fischen entdecken können (wie in der guten alten Zeit)...
CDC Fliegen versuche ich gerade auch zu binden und Pheasant tail Nymphen sind sowieso meine Lieblingsnymphen, gefolgt von gaaaaanz simplen Goldkopf oder Tungstennymphen in schwarz ohne viel schnick schnack!
Derzeit fische ich nur dann trocken wenn an der Oberfläche Aktivität zu sehen ist.... ansonsten eher mit Nymphe...
Ich habe festgestellt dass Äschen oft ganz nah am Ufer (z.B. nahe einer Kiesbank) stehen oder am Auslauf von Gumpen oder Stromungen wo das Wasser gerade wieder ruhiger wird... Hoffentlich klappt es bald mal wieder auf Äsche!
Im Frühjahr (etwa Anfang März) habe ich an einer Stelle der mittleren Isar dutzende von Laichgruben gesehen! Hoffentlich waren das Äschen und hoffentlich überleben einige...!
Ich denke das die Hakengrössen überbewertet werden oftmals ,keine Frage das in der Regel #14-16 im Trocken und Emergerbereich ausreicht,grosse Äschen auf Sicht mit Fressinteresse ,da kanns wirklich in Bereiche über #20 gehen.
Ab oktober fischen wir im Nymphbereich "riesig",gerade beim tiefen Nymphen mit anschl. Lift fischen wir erfolgreich mit #4-6 !!!
Geht wunderbar ,
beste Grüsse,
Rolf
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...a fisherman`s dream , is a trout in the stream ...
das dachte ich mir doch schon dass das Thema Hakengrösse bei Äschen etwas zu "bestimmt" diskutiert wird wie so vieles andere auch...
Ich dachte schon mit meinem Fang einer Äsche auf einen 6er oder 8er Wooly Bugger könnte ich mich ins Guinnes Buch der Rekorde eintragen weil man immer liest "bloss nicht grösser als Hakengrösse 18" etc...
so langsam glaube ich dass die Hakengrösse auf Äschen doch nicht so problemstisch ist!
Heute früh habe ich auf eine 10er Tungstennymphe eine Äsche gefangen und eine etwas grössere leider nach 5 sec verloren....
Wenn ich jetzt noch schreibe wie werde ich bestimmt keine Bewunderung ernten.... aber es legt den Verdacht nahe dass Äschen manchmal nicht besonders wählerisch sind....
Ich habe eine 200er grain Sinktip Schnur verwendet um auf Barbe oder grössere Regenbogen zu fischen... Das 18er Vorfach war nur knapp einen Meter lang und ich habe eine 10er Tungstennymphe verwendet....
Wie kann denn das sein? Ich lese immer dass man auf Äschen nur dann einChance hat wenn man ein langes Vorfach verwendet, ein dünnes Vorfach verwendet und kleine Haken verwendet.... mal ganz abgesehen von der Präsentation... Ich habe so ziemlich das genaue Gegenteil getan... Nach den Äschen kam dann die erhoffte grosse Regenbogenforelle....
ich kann Karl zustimmen. Nach meiner Erfahrung ist von grösse 10 bis 24 alles möglich. Ich fische meistens 12er, habe aber auch die Erfahrung gemacht wenn nichts geht und ich dann auf z.B. eine 24er Fliege wechsle, beissen sie plotzlich.
Ich habe z.B. auch öfters in Nordfinnland gefischt und dort ist am wirksamsten oft ein 22-24er Haken nur mit einnem Stück schwarzem Wollfaden um den Schenkel geknotet und die Enden relativ kurz abgeschnitten.
Ist eigentlich lecht lustig weil man das teil eigentlich nicht als Fliege bezeichnen kann...... aber es funktioniert
Gruss,
Tom
bei so kleinen Fliegen hat man doch die ganze Zeit irgendwelche Mini-Fischschen dran? Das passiert mir regelmössig bereits auf 14er. Da sind dann kleinste Aiteln u.ä. dran. Wenn ich mir vorstelle ich würde dort ne 18er oder 20er trocken ausprobieren übrschlägt sich der "Kinderfasching" wahrscheinlich. Ich spreche in diesem Fall von der Moosach an ruhig fliessenden Stellen (Breite ca. 6-8m). Isar habe ich trocken noch nicht so oft ausprobiert.
ich sage ja nicht, dass dem generell so ist. Aber mir geht´s erstaunlich oft so, dass sich hauptsächlich Kleinstfische mit der Trockenen rumspielen. Da gibt´s dann nur zwei Möglichkeiten:
a) wo anders hingehen
b) größere Fliege draufmachen
Ich entscheide mich dann meistens für a), da es an einer Stelle wo soviele kleine Fischchen gibt wohl nicht die große Monsterforelle lauert. Die hätte da schon längst aufgeräumt.
16 - gibt es in meinen Dosen nicht und ich fange auch meine Äschen.
Meiner Meinung nach ist es besser, auf einen Fisch zu verzichten, als ihn mit "Minis" beim Drill zu übersäuern.
Den Fisch haken- ranbringen und releasen! Das sollte schnell gehen. Vorfach minimal 0,14mm, weiter gehe ich nicht runter.
Die besten Äschen bisher habe ich an Nymphen #6-8 gefangen. (an verschiedenen Gewässern)
Sicher gibt es Gewässer, wo man "selektive Fische" vorfindet, aber ich bin der Meinung,die Anbieteweise ist das "A" und "O"!