Vorfach aus normalem Monofil
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Vorfach aus normalem Monofil
Hallo,
schon seit laengerem laesst mich der Gedanke nicht mehr los, ob man zum Knuepfen des Vorfachs nicht auch "normales Monofil" verwenden kann. Hierbei spreche ich von dem Monofil aus der "normalen" Angelei. Da ich noch spulenweise Schnur zu Hause habe, interessiert mich sehr ob sich ein Ausprobieren lohnt.
Ist normales Monofil ein gutes Vorfachmaterial und wenn Nein: warum nicht?
Vielen Dank!
Torsten
P.S.: Ich habe gedacht, dass diese Frage bereits schon zigmal gestellt wurde, habe aber nichts gefunden. Falls es doch bereits diskutiert wurde, entschuldigt bitte, dass ich es uebersehen habe.
schon seit laengerem laesst mich der Gedanke nicht mehr los, ob man zum Knuepfen des Vorfachs nicht auch "normales Monofil" verwenden kann. Hierbei spreche ich von dem Monofil aus der "normalen" Angelei. Da ich noch spulenweise Schnur zu Hause habe, interessiert mich sehr ob sich ein Ausprobieren lohnt.
Ist normales Monofil ein gutes Vorfachmaterial und wenn Nein: warum nicht?
Vielen Dank!
Torsten
P.S.: Ich habe gedacht, dass diese Frage bereits schon zigmal gestellt wurde, habe aber nichts gefunden. Falls es doch bereits diskutiert wurde, entschuldigt bitte, dass ich es uebersehen habe.
- greypanther
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Hallo Torsten,
na klar kannst Du jedes Monofilmaterial für das Knüpfen von Fliegenvorfächern verwenden!
Oder glaubst Du, die Fische können lesen und die Marketingkampagnen der Schnurhersteller verfolgen, die und weismachen wollen, dass man die, und genau und nur die (möglichst kostspielige) Schnur für Forelle, Meerforelle, Lachs, Hecht usw. usw. benutzen muss.
Den Fischen ist so ziemlich Schnuppe, was auf der Schnurspule aufgedruckt ist. So habe ich eine große Zahl an Lachsen auf Vorfächer gefangen, die ich aus Monofil von Spulen auf denen "Für den Karpfenfang" drauf stand, angefertigt habe. Hat die Lachse nicht im geringsten gestört!
Beste Grüße
Klaus
na klar kannst Du jedes Monofilmaterial für das Knüpfen von Fliegenvorfächern verwenden!
Oder glaubst Du, die Fische können lesen und die Marketingkampagnen der Schnurhersteller verfolgen, die und weismachen wollen, dass man die, und genau und nur die (möglichst kostspielige) Schnur für Forelle, Meerforelle, Lachs, Hecht usw. usw. benutzen muss.
Den Fischen ist so ziemlich Schnuppe, was auf der Schnurspule aufgedruckt ist. So habe ich eine große Zahl an Lachsen auf Vorfächer gefangen, die ich aus Monofil von Spulen auf denen "Für den Karpfenfang" drauf stand, angefertigt habe. Hat die Lachse nicht im geringsten gestört!
Beste Grüße
Klaus
Gruß
Klaus
"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen"
Platon (panta rhei)
Klaus
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- momo
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Ciao Torsten
Das schwächste Glied des Vorfaches ist die Spitze, die hält gewichtsmässig am wenigsten aus. Deswegen nehme ich für die Spitze, meistens auch für das zweitfeinste Stück Vorfach, gutes (und teures) Monofil. Die andern Teile des Vorfaches dürfen ruhig aus günstigerem Monofil sein, da sie dicker sind halten sie sowieso mehr aus.
Liebi Grüess us de Schwiiz.
Moreno
Das schwächste Glied des Vorfaches ist die Spitze, die hält gewichtsmässig am wenigsten aus. Deswegen nehme ich für die Spitze, meistens auch für das zweitfeinste Stück Vorfach, gutes (und teures) Monofil. Die andern Teile des Vorfaches dürfen ruhig aus günstigerem Monofil sein, da sie dicker sind halten sie sowieso mehr aus.
Liebi Grüess us de Schwiiz.
Moreno
may the fish be with you
- Heinz
- Beiträge: 608
- Registriert: 11.12.2006, 00:21
- Wohnort: Linz /Oberösterreich
- Danksagung erhalten: 32 Mal
Hallo,
normales Monofil geht ohne weiteres. Wichtig ist nur die richtige Abstufung der Schnurstärken und Längen (gleichbleibend starkes Material
geht für Trockenfliegenvorfächer n i c h t-für Streamer und Nymphen sehr wohl) und ordentliche Verbindungsknoten-am besten wohl Blood Knoten.
Grüsse
Heinz
normales Monofil geht ohne weiteres. Wichtig ist nur die richtige Abstufung der Schnurstärken und Längen (gleichbleibend starkes Material
geht für Trockenfliegenvorfächer n i c h t-für Streamer und Nymphen sehr wohl) und ordentliche Verbindungsknoten-am besten wohl Blood Knoten.
Grüsse
Heinz
Dominus meus Deus est !
Hallo,
vielen Dank fuer die Antworten. Dann werde ich mich mal an das Knuepfen begeben. Auch wenn fertige Vorfaecher am Ende nicht soo teuer sind, ist es irgendwie doch praktisch zu wissen womit man sie selber machen kann. Da ich die Sachen noch zu Hauf zu Hause habe, ist es einfacher was auszuprobieren.
Also: vielen Dank!
Torsten
vielen Dank fuer die Antworten. Dann werde ich mich mal an das Knuepfen begeben. Auch wenn fertige Vorfaecher am Ende nicht soo teuer sind, ist es irgendwie doch praktisch zu wissen womit man sie selber machen kann. Da ich die Sachen noch zu Hauf zu Hause habe, ist es einfacher was auszuprobieren.
Also: vielen Dank!
Torsten
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Pulce D'Aqua
- Beiträge: 78
- Registriert: 15.06.2008, 15:53
- Wohnort: An der Nagold
Hallo,
es passt zwar nicht ganz hier rein, aber die Richtung stimmt auf jeden Fall:
ich möchte aus Kostengründen meine Vorfächer endlich auch selber knüpfen (hab sonst immer welche für 5 Euro gekauft). Wäre jemand so freundlich und könnte mir kurz erklären wie genau das funktioniert, sprich welchen Knoten man zum verbinden der Stücke verwendet, denn dieser sollte ja nicht so sichtbar sein und vor allem in wieviele Abschnitte ihr unterteilt wenn z.B. mit 0,28mm angefangen wird und auf 0,14mm verdünnt wird. Vorfachlänge sollten so 2,50 Meter in etwa sein.
als Entschuldigung für die dumme Frage: ich bin ein waschechter Anfänger auf dem Gebiet.
Liebe Grüße,
Fredi
es passt zwar nicht ganz hier rein, aber die Richtung stimmt auf jeden Fall:
ich möchte aus Kostengründen meine Vorfächer endlich auch selber knüpfen (hab sonst immer welche für 5 Euro gekauft). Wäre jemand so freundlich und könnte mir kurz erklären wie genau das funktioniert, sprich welchen Knoten man zum verbinden der Stücke verwendet, denn dieser sollte ja nicht so sichtbar sein und vor allem in wieviele Abschnitte ihr unterteilt wenn z.B. mit 0,28mm angefangen wird und auf 0,14mm verdünnt wird. Vorfachlänge sollten so 2,50 Meter in etwa sein.
Liebe Grüße,
Fredi
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Rast
Hallo Fredi
Ich verwende dazu nen "einfachen" Blutknoten.
Eine verständliche Anleitung findest Du wenn Du hier drückst:
hier
Beim zuziehen aber langsam vorgehen und vorher mit etwas Spucke anfeuchten sonst leiert der Knoten an den Verbindungsstellen aus...
Von 28 auf 14 würde ich folgende Abstufungen nehmen: 28,25,20,18,14er
Die einzelnen Längen musste mal selber austüfteln...
Gruss
Ralf
Ich verwende dazu nen "einfachen" Blutknoten.
Eine verständliche Anleitung findest Du wenn Du hier drückst:
hier
Beim zuziehen aber langsam vorgehen und vorher mit etwas Spucke anfeuchten sonst leiert der Knoten an den Verbindungsstellen aus...
Von 28 auf 14 würde ich folgende Abstufungen nehmen: 28,25,20,18,14er
Die einzelnen Längen musste mal selber austüfteln...
Gruss
Ralf
- gespliesste
- Beiträge: 1405
- Registriert: 02.01.2008, 22:49
- Wohnort: Berlin
- Hat sich bedankt: 56 Mal
- Danksagung erhalten: 266 Mal
Hallo Fredi,
ich knüpfe auch schon immer selber aus Monofil. Für die Verbindung nehme ich der Einfachheit halber den doppelten und ab 0,16mm und kleiner den dreifachen Chirugenknoten. Den krieg ich auch noch beim Abendsprung mit zitternden Händen hin. Alle Fischer die ich bisher getroffen habe machen entweder den Blood-Knot (fälchlicherweise aus "Blutknoten" genannt, der Erfinder hiess Blood hat also nix mit Blut zu tun
), oder den Chirugenknoten. Der Knoten zwischen den Teilstücken ist bei mir auch so gut wie nie die Schwachstelle, sofern man den Tip von Rast befolgt und vor dem zuziehen den Knoten mit Spucke oder Wasser anfeuchtet.
Vorteile gegenüber knotenlos gezogenen Vorfächern sind: Preis, immer am Wasser verfügbar und flexibel zusammenstellbar. Dazu habe ich mal gehört das die Knoten einen gewisse Pufferwirkung beim Anschlag und Drill haben sollen.
Als Nachteil sehe ich eigentlich nur das sich beim Wurf von "tailing loops" oder bei plötzlichen Windböen die Knoten "fangen" können und man das Vorfach enttüddeln muss. Passiert mir aber nur noch extrem selten und ganz frei sind auch die knotenlos gezogenen davon nicht.
Für die Zusammenstellung also die Stärken und Längen der einzelnen Teilstücke kann ich dir als Grundlage nur wärmstens das Buch von Charles Ritz "Erlebtes Fliegenfischen" empfehlen (ist auch sonst eines der besten Bücher die ich zum Thema Fliegenfischen kenne). Für die Feinabstimmung schau dir mal die folgende Webseite von dem Tool LeaderCalc an.
Dazu lohnt es sich vielleicht später auch mal mit geflochtenen Vorfächern zu beschäftigen, manche (wie ich auch) nehmen gerne geflochtene Vorfächer und Konten dann nur die letzen Teilstücke aus Monofil an.
Noch ein Tip: Monofil unterliegt einer gewissen Alterung und ist Anfällig gegen Sonnenlicht, da sich wohl die Weichmacher über die Zeit verflüchtigen und es dann spröde und brüchig wird. Also wenn geht möglichst frisches Monofil und nach einiger Zeit auch mal die Teilstücke auswechseln.
LG, Olaf
ich knüpfe auch schon immer selber aus Monofil. Für die Verbindung nehme ich der Einfachheit halber den doppelten und ab 0,16mm und kleiner den dreifachen Chirugenknoten. Den krieg ich auch noch beim Abendsprung mit zitternden Händen hin. Alle Fischer die ich bisher getroffen habe machen entweder den Blood-Knot (fälchlicherweise aus "Blutknoten" genannt, der Erfinder hiess Blood hat also nix mit Blut zu tun
Vorteile gegenüber knotenlos gezogenen Vorfächern sind: Preis, immer am Wasser verfügbar und flexibel zusammenstellbar. Dazu habe ich mal gehört das die Knoten einen gewisse Pufferwirkung beim Anschlag und Drill haben sollen.
Als Nachteil sehe ich eigentlich nur das sich beim Wurf von "tailing loops" oder bei plötzlichen Windböen die Knoten "fangen" können und man das Vorfach enttüddeln muss. Passiert mir aber nur noch extrem selten und ganz frei sind auch die knotenlos gezogenen davon nicht.
Für die Zusammenstellung also die Stärken und Längen der einzelnen Teilstücke kann ich dir als Grundlage nur wärmstens das Buch von Charles Ritz "Erlebtes Fliegenfischen" empfehlen (ist auch sonst eines der besten Bücher die ich zum Thema Fliegenfischen kenne). Für die Feinabstimmung schau dir mal die folgende Webseite von dem Tool LeaderCalc an.
Dazu lohnt es sich vielleicht später auch mal mit geflochtenen Vorfächern zu beschäftigen, manche (wie ich auch) nehmen gerne geflochtene Vorfächer und Konten dann nur die letzen Teilstücke aus Monofil an.
Noch ein Tip: Monofil unterliegt einer gewissen Alterung und ist Anfällig gegen Sonnenlicht, da sich wohl die Weichmacher über die Zeit verflüchtigen und es dann spröde und brüchig wird. Also wenn geht möglichst frisches Monofil und nach einiger Zeit auch mal die Teilstücke auswechseln.
LG, Olaf
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"When fishing becomes a competition it gets worse than work ... " - Charles Ritz
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Pulce D'Aqua
- Beiträge: 78
- Registriert: 15.06.2008, 15:53
- Wohnort: An der Nagold
Lieber Olaf und lieber Ralf
großen Dank an die ausgesprochen ausführlichen Antworten, die mir wirklich eine große Hilfe war und sein wird.
Ich werd mich heute gleich mal dransetzen, auch wenn ich nur 4 Schnurabstufungen habe im Moment, dürfte aber vorerst mal reichen.
Liebe Grüße,
Fredi
großen Dank an die ausgesprochen ausführlichen Antworten, die mir wirklich eine große Hilfe war und sein wird.
Ich werd mich heute gleich mal dransetzen, auch wenn ich nur 4 Schnurabstufungen habe im Moment, dürfte aber vorerst mal reichen.
Liebe Grüße,
Fredi
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stockinger
- Beiträge: 499
- Registriert: 28.09.2006, 11:53






