ich habe mal eine vielleicht blöde Frage, über die manche schmunzeln werden:
Ich fische noch nicht allzu lange mit der Fliege, hatte aber das Glück, am WE eine Bachforelle von 43 cm zu fangen. Ich frage mich im nachhinein, wo ich denn beim Abhaken die Rute hintun soll, wenn ich im Wasser stehe. Zum Abhaken und Keschern grösserer Fische brauche ich beide Hände. Ist es sinnvoll die Rute ins Wasser zu legen, oder zwischen die Zähne, oder gibt es noch was besseres? Mir fällt einfach nix ein. Vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben.
Vielen Dank im voraus.
Gruß Norbert
Ich würde die Rute niemals ins Wasser legen.
Ich mache es entweder einhändig oder ich klemme die Rute unter den Arm. Aber im "Extremfall" nimm ich sie zwischen die Zähne.
Moin Norbert,
entweder landet die Rute im Wasser oder ich stecke sie mir in die Wathose.
Sollten Rute oder Rolle das Wasser nicht abkönnen sind sie für mich nur vitrinentauglich.
Hallo Norbert,
also bevor ich mir die Rute zwischen die Zähne klemmen würde, laufe ich eher
ans Ufer und lege sie ab. Zum einen weil ich Schiss um meine Kronen hätte,
zum anderen mag ich diesen speziellen Anblick nicht !
Ich klemme mir die Rute entweder unter den Arm, oder zwischen die Oberschenkel. Wasserkontakt (in meinem Fall nur Süßwasser) muß mein Gerät
halt abkönnen.
Wenn sicher ist das der Fisch releast wird, hake ich ihn idR mit einer Hand
unter Wasser ab! Da ich ausschließlich wiederhakelos fische
geht das für gewöhnlich problemlos und schnell.
Zuletzt geändert von Levalex am 27.05.2008, 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Alex
Tue was Du willst - aber nicht weil Du musst. (Buddha)
Ich bin auch der Meinung dass Rute und Rolle Wassertauglich sein müssen. Der Grund warum ich meine Rute nicht ins Wasser legen würde, während ich einen Fisch lande ist weil ich Angst hätte dass sie mir abtreibt, wegschwimmt oder sowas.
Wie einige meiner Vorredner klemme ich mir die Rute immer unter den Arm - egal ob ich nun einen Fisch abhake, eine neue Fliege anknote, ein anderes Vorfach aus der Weste krame oder ein Foto mache - das klappt meines Erachtens hervorragend (wenn das Wasser nicht zu schnell ist darf die Rutenspitze auch mal ins Wasser hängen...)
Gruss
TRistan
Zuletzt geändert von Tristan am 26.05.2008, 23:21, insgesamt 1-mal geändert.
wenn du Widerhakenlos fischt, ist eine Option, einen kleinen Fisch gar nicht zu landen, sondern mit dem Spitzenring zu lösen. Einfach bis zum Ring ranziehen, kurzer Ruck, und die Sache ist schnell und schonend erledigt.
Größere Fische strande ich gerne im flachen Ufer. Dort kannst du ohne Probleme auch die Rute ablegen.
Es gibt Watwesten, die Schlaufen zum Befestigen der Rute aufweisen.
Lg,
Clemens
A curious thing happens when fish stocks decline: People who aren't aware of the old levels accept the new ones as normal. Over generations, societies adjust expectations downward .. (Kennedy Warne)
Grundsätzlich: ungehemmt ins Wasser damit. Eine moderne Rute oder Rolle welche das Wasser nicht verträgt gehört auf den Müll. (Allerdings kann ich hier jetzt nur für das Süsswasser sprechen) Mag zwar hart klingen, aber was willst du denn machen wenn es regnet?
Sollte dir die Rute oder Rolle wegen dem Wasser kaputt gehen, kannst du getrost auf Ersatz pochen!
Gruss Börni
"Fish, I'll stay with you until I am dead." [The Old Man and the Sea, Ernest Hemingway]
Stimme dir zu und mach's auch so. Aber eins sollte man nicht verschweigen: Es kann zu Sand im Getriebe führen, und das mögen auch Hightech Rollen nicht.
Clemens
A curious thing happens when fish stocks decline: People who aren't aware of the old levels accept the new ones as normal. Over generations, societies adjust expectations downward .. (Kennedy Warne)
Nymph-Tom hat geschrieben:Börni hat mit der Stömung anscheinend keine Probleme
Ich sehe was du meinst... Aber eigentlich fast überall wo du noch stehen kannst, ist es meist möglich die Rute im Wasser unten an einen Stein zu stellen(/legen) und oben hast du sie dann mit dem innern des Ellenbogens (wenn du weisst was ich meine...); zumindest in 80% der Fälle (so grob über den Daumen gepeilt).
Aber ich denke jeder hat da so seine eigene Technik und ich denke auch bei dir Norbert wird sich da recht schnell herausstellen was für dich das praktischste ist.
Rattensack hat geschrieben:Aber eins sollte man nicht verschweigen: Es kann zu Sand im Getriebe führen, und das mögen auch Hightech Rollen nicht.
Clemens
Hallo Clemens
Da gebe ich dir allerdings recht. Aber ganz ehrlich ist es beinahe unvermeintlich, dass sich irgenwann und irgendwie einmal Sand ins Getriebe verirrt und mir persönlich geschieht dies viel mehr wenn ich aus Unachtsamkeit einmal die Rute in den Schmutz stelle (wegen einem gorssen Fisch, Fliegenproblemen oder sonst was...), als es mir im Wasser geschieht.
Und mir persönlich macht die Rollenpflege sogar irgendwie Spass...
Noch 'nen schönen Abend!
Gruss Börni
"Fish, I'll stay with you until I am dead." [The Old Man and the Sea, Ernest Hemingway]
Ich habe meine Rute beim abhaken immer unter den Arm eingeklemmt. Ich finde aber den Vorschlag von Clemens gar nicht so schlecht, die Schlaufen an der Watweste dazu zu verwenden. Damit hätten diese Schlaufen auch einen Sinn. Ich werde das beim Landen des nächsten Fisches testen.
Gruß Hans