Ein Gedanke zum Jahresanfang
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
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Maggov
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Ein Gedanke zum Jahresanfang
Hallo zusammen,
ich möchte ein Thema aufgreifen, da es mir ein Anliegen ist. Ich habe schon oft darüber nachgedacht zum Jahresanfang etwas zu schreiben. Rückblicke, Danksagungen oder andere Gedankengänge die man so um den jahreswechsel mit sich trägt. Heute habe ich etwas geschrieben, dass ich hier gerne einstellen will. Gerne auch zur Diskussion.
Als Moderator sitzt man bisweilen zwischen den Stühlen. Das wird einem klar gesagt und ich bin auch nicht aus Zucker von daher kann ich gut damit leben. Man bekommt auch etwas mehr hinter den Kulissen mit und das kann auch richtig Spaß machen. Die folgenden Gedanken ergeben sich sicherlich aus den Ereignissen des letzten Jahres, niedergeschrieben habe ich sie aufgrund einer Diskussion in einem anderen Forum aber ich finde sie passen hier ebenfalls:
Ich habe mich oft gefragt was Fliegenfischen ist. Eine Sport? Ein Hobby? Eine Passion? Oder eine Religion?
Fakt ist, dass jeder und kein Begriff vieles von dem beschreibt, was ich damit verbinde. Und Fakt ist, dass keiner genau das beschreibt wie ich es sehe.
Was mich auch direkt zum Thema bringt:
Wir alle schreiben etwas, formulieren... doch spiegelt das das Denken 1:1 wieder? Falls ja beglückwünsche ich diese Menschen zu Ihrer unglaublichen Präzision Ihrer Sprache. Für mich ist Sprache und Schrift nicht perfekt. Es ist wie mit Idealen. Ich schreibe "Tisch" und die Chance, dass sich 2 Menschen auf diesem Planeten exakt den gleichen Tisch vorstellen ist genauso groß wie wenn eine 76-er Bachforelle im nächsten Kölner Gullideckel zu fangen. Trotzdem meinen alle, den anderen zu verstehen...
Weiters: Ich gebe Leo recht. Früher war die Einstellung, die kommuniziert wurde (!) bei Fliegenfischern anders. Ich kann nicht glauben, dass man damals weniger Futterneid auf die Fänge und das Gerät der anderen hatte als heute, dass geheime Stellen verraten wurden und die Siegerfliege des Tages am Abend am Stammtisch nicht etwas anders aussah als am Wasser... der Mensch war auch früher schlecht/gleich in der Anlage!
Was sich aber geändert hat ist die Wahrnehmung der Begriffe. Hobby klingt heute uncool und spießig, Passion ist mehr ein Leiden denn eine Hin- oder Aufgabe für eine Sache, Religion ist extremer in der Wahrnehmung geworden und Sport wird zunehmend mit geistigen und körperlichen Höchstleistungen gleich gesetzt. Nimmt man den alten Begriff des "Sportsmanns" so war da nämlich ein weiterer Aspekt nicht unwesentlich: Die Leistung von anderen Menschen anerkennen. Mal verlieren können und dem anderen dazu gratulieren, dass er gut gespielt hat. Einfach auf einer Augenhöhe mit den Gleichgesinnten zu sein.
Wie die Ethik heutiger Fliegenfischer aussieht ist schwer zu sagen. Ich habe keine Meinungsforschung hierzu finden können. Aber an einigen Stellen tragen wir in Foren wohl dazu bei diese Meinung deutlich zu verzerren.
Deshalb wünsche ich mir von Herzen für das Jahr 2008 Sportsgeist unter den Fliegenfischern. Dass wir eine gute, konstruktive und v.a. faire Diskussion miteinander führen - egal in welchem Forum. Dass wir Niederlagen nicht als persönliche Ohrfeigen empfinden sondern im Sinne des Sportsgeists hinterfragen ob der andere schlichtweg besser war oder unfair gespielt hat. Und dass wir das auch bei uns hinterfragen.
Dies ist ein allgemeiner Post gewesen ohne auf vorherige Posts allzusehr einzugehen. Vielleicht jedoch für den Einen oder Anderen ein Anstoss wieder darüber nachzudenken worum es in der Überschrift geht. Was ist die Ethik von uns? Was sind unsere Werte? Und wo sollten wir aufhören und uns über all die Leidenschaft, die mit dieser Tätigkeit verbindet, hinwegzusetzen um nicht andere zu verletzen.
Es grüsst ein sehr nachdenklicher Markus und wünscht allen ein sportliches, passioniertes 2008 mit viel Zeit für sein Hobby!
Nochmal Markus
ich möchte ein Thema aufgreifen, da es mir ein Anliegen ist. Ich habe schon oft darüber nachgedacht zum Jahresanfang etwas zu schreiben. Rückblicke, Danksagungen oder andere Gedankengänge die man so um den jahreswechsel mit sich trägt. Heute habe ich etwas geschrieben, dass ich hier gerne einstellen will. Gerne auch zur Diskussion.
Als Moderator sitzt man bisweilen zwischen den Stühlen. Das wird einem klar gesagt und ich bin auch nicht aus Zucker von daher kann ich gut damit leben. Man bekommt auch etwas mehr hinter den Kulissen mit und das kann auch richtig Spaß machen. Die folgenden Gedanken ergeben sich sicherlich aus den Ereignissen des letzten Jahres, niedergeschrieben habe ich sie aufgrund einer Diskussion in einem anderen Forum aber ich finde sie passen hier ebenfalls:
Ich habe mich oft gefragt was Fliegenfischen ist. Eine Sport? Ein Hobby? Eine Passion? Oder eine Religion?
Fakt ist, dass jeder und kein Begriff vieles von dem beschreibt, was ich damit verbinde. Und Fakt ist, dass keiner genau das beschreibt wie ich es sehe.
Was mich auch direkt zum Thema bringt:
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Weiters: Ich gebe Leo recht. Früher war die Einstellung, die kommuniziert wurde (!) bei Fliegenfischern anders. Ich kann nicht glauben, dass man damals weniger Futterneid auf die Fänge und das Gerät der anderen hatte als heute, dass geheime Stellen verraten wurden und die Siegerfliege des Tages am Abend am Stammtisch nicht etwas anders aussah als am Wasser... der Mensch war auch früher schlecht/gleich in der Anlage!
Was sich aber geändert hat ist die Wahrnehmung der Begriffe. Hobby klingt heute uncool und spießig, Passion ist mehr ein Leiden denn eine Hin- oder Aufgabe für eine Sache, Religion ist extremer in der Wahrnehmung geworden und Sport wird zunehmend mit geistigen und körperlichen Höchstleistungen gleich gesetzt. Nimmt man den alten Begriff des "Sportsmanns" so war da nämlich ein weiterer Aspekt nicht unwesentlich: Die Leistung von anderen Menschen anerkennen. Mal verlieren können und dem anderen dazu gratulieren, dass er gut gespielt hat. Einfach auf einer Augenhöhe mit den Gleichgesinnten zu sein.
Wie die Ethik heutiger Fliegenfischer aussieht ist schwer zu sagen. Ich habe keine Meinungsforschung hierzu finden können. Aber an einigen Stellen tragen wir in Foren wohl dazu bei diese Meinung deutlich zu verzerren.
Deshalb wünsche ich mir von Herzen für das Jahr 2008 Sportsgeist unter den Fliegenfischern. Dass wir eine gute, konstruktive und v.a. faire Diskussion miteinander führen - egal in welchem Forum. Dass wir Niederlagen nicht als persönliche Ohrfeigen empfinden sondern im Sinne des Sportsgeists hinterfragen ob der andere schlichtweg besser war oder unfair gespielt hat. Und dass wir das auch bei uns hinterfragen.
Dies ist ein allgemeiner Post gewesen ohne auf vorherige Posts allzusehr einzugehen. Vielleicht jedoch für den Einen oder Anderen ein Anstoss wieder darüber nachzudenken worum es in der Überschrift geht. Was ist die Ethik von uns? Was sind unsere Werte? Und wo sollten wir aufhören und uns über all die Leidenschaft, die mit dieser Tätigkeit verbindet, hinwegzusetzen um nicht andere zu verletzen.
Es grüsst ein sehr nachdenklicher Markus und wünscht allen ein sportliches, passioniertes 2008 mit viel Zeit für sein Hobby!
Nochmal Markus
- Mario Mende / Sachsen
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Ich kann nicht glauben, dass man damals weniger Futterneid auf die Fänge und das Gerät der anderen hatte als heute, dass geheime Stellen verraten wurden und die Siegerfliege des Tages am Abend am Stammtisch nicht etwas anders aussah als am Wasser... der Mensch war auch früher schlecht/gleich in der Anlage!
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Hallo Markus,
ich denke wenn Futterneid aufkommt, hat man das Hobby verfehlt.
ABER leider ist es auch oft so, dass sich Leute beklagen, nichts zu fangen. Mir persönlich wurde auch oft gesagt, ich verrate die guten Stellen. Häufig von Leuten, die früher einmal gefischt haben, aber längst nicht mehr dort fischen, alles schlechtreden und teilweise zu dämlich sind- einen der vielen Fische zu fangen. Die Angelei LOHNT SICH NICHT MEHR! Durchgefallen!
Ich teile diese Leidenschaft mit jedem Gastangler/Vereinsangler gern und warum sollte man Geheimnisse bei der gemeinsamen Passion haben?
Ich habe meine guten Fische gefangen-und gönne jeden neidlos den Fisch am Pool! Ich freue mich einfach mit, das ist das gleiche Gefühl, wenn nicht noch besser!
Petri Heil @ all und eine gute Fischwaid 2008!
Was sich aber geändert hat ist die Wahrnehmung der Begriffe.
Hallo Markus,
ich denke wenn Futterneid aufkommt, hat man das Hobby verfehlt.
ABER leider ist es auch oft so, dass sich Leute beklagen, nichts zu fangen. Mir persönlich wurde auch oft gesagt, ich verrate die guten Stellen. Häufig von Leuten, die früher einmal gefischt haben, aber längst nicht mehr dort fischen, alles schlechtreden und teilweise zu dämlich sind- einen der vielen Fische zu fangen. Die Angelei LOHNT SICH NICHT MEHR! Durchgefallen!
Ich teile diese Leidenschaft mit jedem Gastangler/Vereinsangler gern und warum sollte man Geheimnisse bei der gemeinsamen Passion haben?
Ich habe meine guten Fische gefangen-und gönne jeden neidlos den Fisch am Pool! Ich freue mich einfach mit, das ist das gleiche Gefühl, wenn nicht noch besser!
Petri Heil @ all und eine gute Fischwaid 2008!
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!
Mario
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Hallo Markus,
Ich denke auch nicht das sich die Menschen verändert haben, es gibt nach wie vor solche und solche.
Wenn man sieht was an vielen öffentlich zugänglichen Tageskartenstrecken abgeht, dann wird man vielleicht zurecht vorsichtig jedem alles zu erzählen.
Und so halten es auch die Vereine, die schauen sich die Leute erst mal ganz genau an und das würde ich auch machen, da geht es weder um Geld oder irgendwelche Snob-Attribute, sondern um die Einstellung und das Verantwortungsbewusstsein. Mein Bruder und ich hatten nie Probleme einem Verein beizutreten, aber wir haben auch von anfang an versucht den Vereinen klar zu machen das wir dankbar sind für das Vertrauen und auch verantwortungsvoll damit umgehen werden. Auch wenn wir am Wasser alleine sind und dann nicht die Gumpen mit den unerfahrenen Forellen an den Regulierten Strecken mit Tungstenbombern konsequent leerfischen.
Für mich ist Fliegenfischen ein Sport, die aufwendigste und feinste Art Fische zu fangen nicht im Sinne von Wettbewerb der Fischer untereinender, da kann ich nur auf meine Signatur verweisen.
Und die Betonung liegt auf "Fische fangen" im Gegensatz zu "Beute machen", das ist auch die eigentliche Übersetzung des Wortes "fishing" im New English Dictionary (Oxford) "to catch, or try to cath a fish".
Wenn es darum geht die Kühltruhe zu füllen und das Geld für die Jahreskarte zusammenzufischen dann ist das für mich kein Fliegenfischen im eigentlichen Sinne. Es gibt einfachere Arten die Kühltruhe zu füllen, da kann man sich auch ein Netz kaufen, oder Elektrofischen. Das heisst nicht das man gar keine Beute machen darf, aber wenn das das alleinige quantitative Ziel ist, dann finde ich das nicht gut.
Ich bin der Überzeugung, das man mit der richtigen Einstellung auch die richtigen Informationen bekommt. Es gibt doch nichts schöneres als mit einem guten Freund oder zumindest Sinnesgenossen fischen zu gehen, zusammen eine Stelle zu beobachten, eine Strategie zu besprechen wie man den Fisch am besten anwirft und dann zu sehen wie der andere einen tollen Fisch fängt womöglich noch mit meiner Fliege die ich ihm vorher überlassen habe
Ansonsten gibt es tolle Bücher zu dem Thema, die sich stellenweise sehr hintergründig mit dem Thema beschäftigen, wie z.B. "The Well-Tempered Angler" von Arnold Gingrich oder natürlich "Erlebtes Fliegenfischen" von Charles Ritz ...
Vielleicht sollte man neuen Fliegenfischern einen Paten zur Seite stellen der nicht nur Technik und waidgerechtes Fischen, sondern auch ein wenig vom Geist des Fliegenfischens vermittelt (ist kein ernsthafter Vorschlag, bitte nicht steinigen
Gruss,
Olaf
Ich denke auch nicht das sich die Menschen verändert haben, es gibt nach wie vor solche und solche.
Wenn man sieht was an vielen öffentlich zugänglichen Tageskartenstrecken abgeht, dann wird man vielleicht zurecht vorsichtig jedem alles zu erzählen.
Und so halten es auch die Vereine, die schauen sich die Leute erst mal ganz genau an und das würde ich auch machen, da geht es weder um Geld oder irgendwelche Snob-Attribute, sondern um die Einstellung und das Verantwortungsbewusstsein. Mein Bruder und ich hatten nie Probleme einem Verein beizutreten, aber wir haben auch von anfang an versucht den Vereinen klar zu machen das wir dankbar sind für das Vertrauen und auch verantwortungsvoll damit umgehen werden. Auch wenn wir am Wasser alleine sind und dann nicht die Gumpen mit den unerfahrenen Forellen an den Regulierten Strecken mit Tungstenbombern konsequent leerfischen.
Für mich ist Fliegenfischen ein Sport, die aufwendigste und feinste Art Fische zu fangen nicht im Sinne von Wettbewerb der Fischer untereinender, da kann ich nur auf meine Signatur verweisen.
Und die Betonung liegt auf "Fische fangen" im Gegensatz zu "Beute machen", das ist auch die eigentliche Übersetzung des Wortes "fishing" im New English Dictionary (Oxford) "to catch, or try to cath a fish".
Wenn es darum geht die Kühltruhe zu füllen und das Geld für die Jahreskarte zusammenzufischen dann ist das für mich kein Fliegenfischen im eigentlichen Sinne. Es gibt einfachere Arten die Kühltruhe zu füllen, da kann man sich auch ein Netz kaufen, oder Elektrofischen. Das heisst nicht das man gar keine Beute machen darf, aber wenn das das alleinige quantitative Ziel ist, dann finde ich das nicht gut.
Ich bin der Überzeugung, das man mit der richtigen Einstellung auch die richtigen Informationen bekommt. Es gibt doch nichts schöneres als mit einem guten Freund oder zumindest Sinnesgenossen fischen zu gehen, zusammen eine Stelle zu beobachten, eine Strategie zu besprechen wie man den Fisch am besten anwirft und dann zu sehen wie der andere einen tollen Fisch fängt womöglich noch mit meiner Fliege die ich ihm vorher überlassen habe
Ansonsten gibt es tolle Bücher zu dem Thema, die sich stellenweise sehr hintergründig mit dem Thema beschäftigen, wie z.B. "The Well-Tempered Angler" von Arnold Gingrich oder natürlich "Erlebtes Fliegenfischen" von Charles Ritz ...
Vielleicht sollte man neuen Fliegenfischern einen Paten zur Seite stellen der nicht nur Technik und waidgerechtes Fischen, sondern auch ein wenig vom Geist des Fliegenfischens vermittelt (ist kein ernsthafter Vorschlag, bitte nicht steinigen
Gruss,
Olaf
<< streamstalkin´ 24/7 >>
"When fishing becomes a competition it gets worse than work ... " - Charles Ritz
"When fishing becomes a competition it gets worse than work ... " - Charles Ritz
Re: Ein Gedanke zu Jahresanfang
Hi Markus,Maggov hat geschrieben:Hallo zusammen,
ich möchte ein Thema aufgreifen, da es mir ein Anliegen ist. Ich habe schon oft darüber nachgedacht zum Jahresanfang etwas zu schreiben. Rückblicke, Danksagungen oder andere Gedankengänge die man so um den jahreswechsel mit sich trägt. Heute habe ich etwas geschrieben, dass ich hier gerne einstellen will. Gerne auch zur Diskussion.
Als Moderator sitzt man bisweilen zwischen den Stühlen. Das wird einem klar gesagt und ich bin auch nicht aus Zucker von daher kann ich gut damit leben. Man bekommt auch etwas mehr hinter den Kulissen mit und das kann auch richtig Spaß machen. Die folgenden Gedanken ergeben sich sicherlich aus den Ereignissen des letzten Jahres, niedergeschrieben habe ich sie aufgrund einer Diskussion in einem anderen Forum aber ich finde sie passen hier ebenfalls:
Ich habe mich oft gefragt was Fliegenfischen ist. Eine Sport? Ein Hobby? Eine Passion? Oder eine Religion?
Fakt ist, dass jeder und kein Begriff vieles von dem beschreibt, was ich damit verbinde. Und Fakt ist, dass keiner genau das beschreibt wie ich es sehe.
Was mich auch direkt zum Thema bringt:
Wir alle schreiben etwas, formulieren... doch spiegelt das das Denken 1:1 wieder? Falls ja beglückwünsche ich diese Menschen zu Ihrer unglaublichen Präzision Ihrer Sprache. Für mich ist Sprache und Schrift nicht perfekt. Es ist wie mit Idealen. Ich schreibe "Tisch" und die Chance, dass sich 2 Menschen auf diesem Planeten exakt den gleichen Tisch vorstellen ist genauso groß wie wenn eine 76-er Bachforelle im nächsten Kölner Gullideckel zu fangen. Trotzdem meinen alle, den anderen zu verstehen...
Weiters: Ich gebe Leo recht. Früher war die Einstellung, die kommuniziert wurde (!) bei Fliegenfischern anders. Ich kann nicht glauben, dass man damals weniger Futterneid auf die Fänge und das Gerät der anderen hatte als heute, dass geheime Stellen verraten wurden und die Siegerfliege des Tages am Abend am Stammtisch nicht etwas anders aussah als am Wasser... der Mensch war auch früher schlecht/gleich in der Anlage!
Was sich aber geändert hat ist die Wahrnehmung der Begriffe. Hobby klingt heute uncool und spießig, Passion ist mehr ein Leiden denn eine Hin- oder Aufgabe für eine Sache, Religion ist extremer in der Wahrnehmung geworden und Sport wird zunehmend mit geistigen und körperlichen Höchstleistungen gleich gesetzt. Nimmt man den alten Begriff des "Sportsmanns" so war da nämlich ein weiterer Aspekt nicht unwesentlich: Die Leistung von anderen Menschen anerkennen. Mal verlieren können und dem anderen dazu gratulieren, dass er gut gespielt hat. Einfach auf einer Augenhöhe mit den Gleichgesinnten zu sein.
Wie die Ethik heutiger Fliegenfischer aussieht ist schwer zu sagen. Ich habe keine Meinungsforschung hierzu finden können. Aber an einigen Stellen tragen wir in Foren wohl dazu bei diese Meinung deutlich zu verzerren.
Deshalb wünsche ich mir von Herzen für das Jahr 2008 Sportsgeist unter den Fliegenfischern. Dass wir eine gute, konstruktive und v.a. faire Diskussion miteinander führen - egal in welchem Forum. Dass wir Niederlagen nicht als persönliche Ohrfeigen empfinden sondern im Sinne des Sportsgeists hinterfragen ob der andere schlichtweg besser war oder unfair gespielt hat. Und dass wir das auch bei uns hinterfragen.
Dies ist ein allgemeiner Post gewesen ohne auf vorherige Posts allzusehr einzugehen. Vielleicht jedoch für den Einen oder Anderen ein Anstoss wieder darüber nachzudenken worum es in der Überschrift geht. Was ist die Ethik von uns? Was sind unsere Werte? Und wo sollten wir aufhören und uns über all die Leidenschaft, die mit dieser Tätigkeit verbindet, hinwegzusetzen um nicht andere zu verletzen.
Es grüsst ein sehr nachdenklicher Markus und wünscht allen ein sportliches, passioniertes 2008 mit viel Zeit für sein Hobby!
Nochmal Markus
Hobby oder Passion finde ich gut, Sport wegen der Begrifssmissverständlichkeit (Fisch als Sportobjekt) nicht so gut und Fliegenfischen in Verbindung mit Religion als falschen Ansatz.
TL, Werner
-
Maggov
- Moderator
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- Registriert: 28.09.2006, 14:21
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Hallo Leute,
vielen Dank, dass Ihr Euch damit auseinandersetzt.Interessant finde ich, dass sich gleich 2 Posts mit dem Fangen auseinandersetzen. Wahrscheinlich meine Schuld - falsch geschrieben. Das Gleiche kann man beim Binden, Werfen, Klamotten oder einfach dem Miteinander beobachten. Der eine bindet wie ein Gott der nächste wirft traumhaft oder baut super Ruten - aber die meisten machen das schlecht. Warum, wenn nicht aus Neid? Neid ist auch eine Art der Anerkennung, ich weiß, aber aus meiner Sicht die Falsche.
Mario hat es schon besser als ich auf den Punkt gebracht. Für ist es sportlich sich für den Anderen über dessen Erfolg zu freuen. Erfolge zu teilen... Das hast Du, Mario, nicht nur am Wasser sondern auch hier im Forum oft bewiesen.
Ein Zusatz sei mir zu obigen Post erlaubt:
Fairness hat nichts damit zu Tun jemanden mit Samthandschuhen anzufassen. Nur dass man eben nicht falsch spielt oder sich link verhält. Das war eigentlich mein Anliegen. Es kann hier hart diskutiert werden, sehr gerne sogar, aber wenn es persönlich wird oder sich an Leute adressiert die nicht hier im Forum sind, das ist das ein Foul...
Wenn jemand gefoult wird, so gibt einem das nicht das Recht ebenfalls zu unlauteren Mitteln zu greifen. Jeder weiß was im Fussball auf Nachtreten steht, oder?
... das bezog sich jetzt wieder mehr auf's Forum als auf das Verhalten am Wasser...
Ich hoffe auf feedback und freue mich drauf!
LG
Markus
vielen Dank, dass Ihr Euch damit auseinandersetzt.Interessant finde ich, dass sich gleich 2 Posts mit dem Fangen auseinandersetzen. Wahrscheinlich meine Schuld - falsch geschrieben. Das Gleiche kann man beim Binden, Werfen, Klamotten oder einfach dem Miteinander beobachten. Der eine bindet wie ein Gott der nächste wirft traumhaft oder baut super Ruten - aber die meisten machen das schlecht. Warum, wenn nicht aus Neid? Neid ist auch eine Art der Anerkennung, ich weiß, aber aus meiner Sicht die Falsche.
Mario hat es schon besser als ich auf den Punkt gebracht. Für ist es sportlich sich für den Anderen über dessen Erfolg zu freuen. Erfolge zu teilen... Das hast Du, Mario, nicht nur am Wasser sondern auch hier im Forum oft bewiesen.
Ein Zusatz sei mir zu obigen Post erlaubt:
Fairness hat nichts damit zu Tun jemanden mit Samthandschuhen anzufassen. Nur dass man eben nicht falsch spielt oder sich link verhält. Das war eigentlich mein Anliegen. Es kann hier hart diskutiert werden, sehr gerne sogar, aber wenn es persönlich wird oder sich an Leute adressiert die nicht hier im Forum sind, das ist das ein Foul...
Wenn jemand gefoult wird, so gibt einem das nicht das Recht ebenfalls zu unlauteren Mitteln zu greifen. Jeder weiß was im Fussball auf Nachtreten steht, oder?
... das bezog sich jetzt wieder mehr auf's Forum als auf das Verhalten am Wasser...
Ich hoffe auf feedback und freue mich drauf!
LG
Markus
Moin Markus,Maggov hat geschrieben:Hallo Leute,
vielen Dank, dass Ihr Euch damit auseinandersetzt.Interessant finde ich, dass sich gleich 2 Posts mit dem Fangen auseinandersetzen. Wahrscheinlich meine Schuld - falsch geschrieben. Das Gleiche kann man beim Binden, Werfen, Klamotten oder einfach dem Miteinander beobachten. Der eine bindet wie ein Gott der nächste wirft traumhaft oder baut super Ruten - aber die meisten machen das schlecht. Warum, wenn nicht aus Neid? Neid ist auch eine Art der Anerkennung, ich weiß, aber aus meiner Sicht die Falsche.
Mario hat es schon besser als ich auf den Punkt gebracht. Für ist es sportlich sich für den Anderen über dessen Erfolg zu freuen. Erfolge zu teilen... Das hast Du, Mario, nicht nur am Wasser sondern auch hier im Forum oft bewiesen.
Ein Zusatz sei mir zu obigen Post erlaubt:
Fairness hat nichts damit zu Tun jemanden mit Samthandschuhen anzufassen. Nur dass man eben nicht falsch spielt oder sich link verhält. Das war eigentlich mein Anliegen. Es kann hier hart diskutiert werden, sehr gerne sogar, aber wenn es persönlich wird oder sich an Leute adressiert die nicht hier im Forum sind, das ist das ein Foul...
Wenn jemand gefoult wird, so gibt einem das nicht das Recht ebenfalls zu unlauteren Mitteln zu greifen. Jeder weiß was im Fussball auf Nachtreten steht, oder?
... das bezog sich jetzt wieder mehr auf's Forum als auf das Verhalten am Wasser...
Ich hoffe auf feedback und freue mich drauf!
LG
Markus
der Begriff "Sport" in Verbindung mit Angeln und der speziellen Angelmethode Fliegenfischen ist in der Öffentlichkeit oft negativ besetzt, und nur darauf bezog sich mein Kommentar. Fairness oder so, insbesondere wie wir selber miteinander umgehen, in diesem Forum oder anderswo, würde ich unter dem Begriff "Sportlichkeit" einordnen.
Gruß, Werner
PS: Nachtreten finde ich auch nicht gut
- Daniel/Bonn
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gelöscht
Zuletzt geändert von Daniel/Bonn am 06.01.2008, 13:24, insgesamt 2-mal geändert.
RheinischerFliegenfischerStammtisch
Fuldaer Fliegenfischerstammtisch
Fuldaer Fliegenfischerstammtisch
- Mario Mende / Sachsen
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Moin Männers,
ich stimme Werner in gewisser Weise zu. Es ist in der heutigen Zeit zu überlegen, ob man Begriffe wie: Sport, Freude etc. in Verbindung mit Jagd & Angelei in der Öffentlichkeit gebraucht.
Wir befischen immerhin eine lebende Kreatur, obwohl vielleicht mit der für den Fisch "besonders schonenden" Methode.
Aber die breite Masse der Bevölkerung versteht es einfach falsch.
Dann bekommt: Freude an der Fischerei, häufig eine ganz andere Sichtweise.
Nämlich Freude am quälen von Fischen, weil der Nichtangler einfach denkt: Die fangen Fische, und lassen die danach sogar noch frei!
Promte Frage: Wieso gehen die Angeln?
Ich denke aber unter Anglern können wir vom Sport, von der Freude und den herrlichen Drills sprechen, da versteht es keiner falsch...
Auf der anderen Seite ist das Werfen meiner Meinung nach auch in gewissen Sinne "SPORT". Man übt und macht somit ein Training.
Ich bin der festen Meinung: Keiner geht nur aus Gründen der Nahrungsbeschaffung an das Wasser. Vielmehr steht Entspannung, Relaxen/Erholung als Hauptgrund.
ich stimme Werner in gewisser Weise zu. Es ist in der heutigen Zeit zu überlegen, ob man Begriffe wie: Sport, Freude etc. in Verbindung mit Jagd & Angelei in der Öffentlichkeit gebraucht.
Wir befischen immerhin eine lebende Kreatur, obwohl vielleicht mit der für den Fisch "besonders schonenden" Methode.
Aber die breite Masse der Bevölkerung versteht es einfach falsch.
Dann bekommt: Freude an der Fischerei, häufig eine ganz andere Sichtweise.
Nämlich Freude am quälen von Fischen, weil der Nichtangler einfach denkt: Die fangen Fische, und lassen die danach sogar noch frei!
Promte Frage: Wieso gehen die Angeln?
Ich denke aber unter Anglern können wir vom Sport, von der Freude und den herrlichen Drills sprechen, da versteht es keiner falsch...
Auf der anderen Seite ist das Werfen meiner Meinung nach auch in gewissen Sinne "SPORT". Man übt und macht somit ein Training.
Ich bin der festen Meinung: Keiner geht nur aus Gründen der Nahrungsbeschaffung an das Wasser. Vielmehr steht Entspannung, Relaxen/Erholung als Hauptgrund.
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!
Mario
Mario
Hallo Mario,Mario Mende / Sachsen hat geschrieben:Es ist in der heutigen Zeit zu überlegen, ob man Begriffe wie: Sport, Freude etc. in Verbindung mit Jagd & Angelei in der Öffentlichkeit gebraucht.
für mich hat die Fliegenfischerei durchaus sportliche Aspekte, nämlich dann, wenn ich auf der Wiese caste. Trete ich ans Wasser, beginnt für mich die Jagd und das sportliche Interesse tritt völlig in den Hintergrund. Einige Aspekte unseres Hobbys eigenen sich also dafür, sportlich genannt zu werden, viele andere nicht.
TL Markus
"Mit der Fluggerte ist man imstande, die seit grauer Vorzeit in uns schlummernden Jagdinstinkte auf unblutigste Weise zu stillen." (Steinfort, Voljc)
- gespliesste
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Hallo,
ja, das stimmt natürlich das Sport in diesem Zusammenhang oft negativ besetzt ist, aber ich finde aus Gründen die Markus und Mario schon erwähnt haben den Begriff trotzdem ganz passend. Aussenstehende verkürzen das gerne (wie ich finde zu unrecht) auf Sport mit lebenden Kreaturen.
Passion finde ich aber auch gut, wobei es mehr den Aspekt der Leidenschaft in den Vordergrund rückt.
Vielleicht muss man das zusammennehmen, es wird ja auch oft von passionierten Fliegenfischern gesprochen.
Hobby kann für manche treffend sein, aber ich denke das für viele Fliegenfischen mehr als ein Hobby geworden ist, es kommt für mich ein wenig zu kurz.
Wenn jemand Fliegenfischen als seine Religion bezeichnet, dann denke ich das ist für ihn das ein und alles in seinem Leben, eine höhere Kraft usw. Das geht mir persönlich ein bisschen weit und der Begriff ist in meiner Stadt ein wenig abgenutzt, wo mir jeder zweite erklärt das der hiesige Fussballclub unsere Religion ist
Aber das ist ja das was Markus am Anfang meinte, man versucht etwas durch Begriffe zu beschreiben und es wird unterschiedlich wahrgenommen.
Gruss,
Olaf
ja, das stimmt natürlich das Sport in diesem Zusammenhang oft negativ besetzt ist, aber ich finde aus Gründen die Markus und Mario schon erwähnt haben den Begriff trotzdem ganz passend. Aussenstehende verkürzen das gerne (wie ich finde zu unrecht) auf Sport mit lebenden Kreaturen.
Passion finde ich aber auch gut, wobei es mehr den Aspekt der Leidenschaft in den Vordergrund rückt.
Vielleicht muss man das zusammennehmen, es wird ja auch oft von passionierten Fliegenfischern gesprochen.
Hobby kann für manche treffend sein, aber ich denke das für viele Fliegenfischen mehr als ein Hobby geworden ist, es kommt für mich ein wenig zu kurz.
Wenn jemand Fliegenfischen als seine Religion bezeichnet, dann denke ich das ist für ihn das ein und alles in seinem Leben, eine höhere Kraft usw. Das geht mir persönlich ein bisschen weit und der Begriff ist in meiner Stadt ein wenig abgenutzt, wo mir jeder zweite erklärt das der hiesige Fussballclub unsere Religion ist
Aber das ist ja das was Markus am Anfang meinte, man versucht etwas durch Begriffe zu beschreiben und es wird unterschiedlich wahrgenommen.
Gruss,
Olaf
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"When fishing becomes a competition it gets worse than work ... " - Charles Ritz
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Royal Coachman
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Netter Thread
Hallo Freunde !
Da wären wir wieder mal beim alten Thema.
Alles was hier gesagt wird ist richtig, wenn auch z.T von den verschiedenen vPositionen der Poster aus gesehen.
Daß der Begriff "Sport" heutzutage mißbräuchlich verwendet wird und durch den Kommerz auch verkommen ist, versteht auch jeder.
Was aber auch heutzutage im Sprachgebrauch sich nicht geändert hat, ist der Ausdruck "sportliches Verhalten", da versteht jeder was damit gemeint ist --eigenartigerweise !--
Wenn ich von sportlichem Verhalten ausgehe, habe ich alles drin, besonders die Fairness !
freundlichst
Royal Coachman
Da wären wir wieder mal beim alten Thema.
Alles was hier gesagt wird ist richtig, wenn auch z.T von den verschiedenen vPositionen der Poster aus gesehen.
Daß der Begriff "Sport" heutzutage mißbräuchlich verwendet wird und durch den Kommerz auch verkommen ist, versteht auch jeder.
Was aber auch heutzutage im Sprachgebrauch sich nicht geändert hat, ist der Ausdruck "sportliches Verhalten", da versteht jeder was damit gemeint ist --eigenartigerweise !--
Wenn ich von sportlichem Verhalten ausgehe, habe ich alles drin, besonders die Fairness !
freundlichst
Royal Coachman
Der immer auf Seiten der Fische steht!
- Michael.
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Hallo Markus,Deshalb wünsche ich mir von Herzen für das Jahr 2008 Sportsgeist unter den Fliegenfischern. Dass wir eine gute, konstruktive und v.a. faire Diskussion miteinander führen - egal in welchem Forum. Dass wir Niederlagen nicht als persönliche Ohrfeigen empfinden sondern im Sinne des Sportsgeists hinterfragen ob der andere schlichtweg besser war oder unfair gespielt hat. Und dass wir das auch bei uns hinterfragen.
genau das wird unser Motto 2008 - die ersten Schritte wurden bereits eingeleitet.
Viele Grüße
Michael
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Olaf Kurth
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Re: Ein Gedanke zu Jahresanfang
Maggov hat geschrieben: Wie die Ethik heutiger Fliegenfischer aussieht ist schwer zu sagen. Ich habe keine Meinungsforschung hierzu finden können. Aber an einigen Stellen tragen wir in Foren wohl dazu bei diese Meinung deutlich zu verzerren.
Deshalb wünsche ich mir von Herzen für das Jahr 2008 Sportsgeist unter den Fliegenfischern. Dass wir eine gute, konstruktive und v.a. faire Diskussion miteinander führen - egal in welchem Forum. Dass wir Niederlagen nicht als persönliche Ohrfeigen empfinden sondern im Sinne des Sportsgeists hinterfragen ob der andere schlichtweg besser war oder unfair gespielt hat. Und dass wir das auch bei uns hinterfragen.
Lieber Markus,
Fliegenfischer-Foren kommen und gehen, das haben wir in den letzten Jahren häufiger gesehen, deshalb sollte uns nicht interessieren, was in anderen Foren* passiert.
Hier in unserem Fliegenfischerforum können wir uns amüsiert zurücklehnen und dem weiteren Verlauf der Dinge in aller Ruhe zuschauen. Und genau das werden wir tun!
Michael hat es ja beschrieben: Die ersten Schritte wurden bereits eingeleitet! (und der Sportsgeist unter den Fliegenfischern wird auch 2008 weiterleben)
"Über Plagiate sollte man sich nicht ärgern. Sie sind wahrscheinlich die aufrichtigsten aller Komplimente."
Theodor Fontane, dt.Dichter (1819-1898)
Gruß, Olaf
PS: Wenn du bspw. mit Kollegen wie Gebhard, Mario, Daniel oder Michael mal am Wasser unterwegs warst, dann kannst du die gelebte Bedeutung des Begriffes "Ethik des Fliegenfischens" viel besser erkennen.
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
- webwood
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Hallo Sportsfreunde,
ich glaube, das Fliegenfischen als solches zu definieren ist nicht möglich.
Jeder hat doch so seine eigenen Prioritäten oder Mischformen
z.B:
Casten auf der Wiese ist Sport.
Binden ist Kunst und Handwerk, Rutenbauen erst recht
Fische fangen, töten, und essen ist Jagd und Nahrungserwerb
Nicht für den Kochtopf angeln ist auch Fliegenfischen
Mit der Rute in der Hand eigentlich nur einer Wasseramsel zuzuschauen ist Fliegenfischen
Mutterseelen alleine am Wasser zu sein ist genauso Fliegenfischen,
wie durch halb Deutschland zu fahren, "nur" um Fliegenfischer-Freunde zu treffen.
Maggov schrieb:
Ich habe mich oft gefragt was Fliegenfischen ist. Eine Sport? Ein Hobby? Eine Passion? Oder eine Religion?
Um diese Aspekte alle unter einen Hut zu bringen müsste man ein neues Wort kreieren. Wie währ es denn mit „Fliegenfischen“
Liebe Grüße
Thomas
ich glaube, das Fliegenfischen als solches zu definieren ist nicht möglich.
Jeder hat doch so seine eigenen Prioritäten oder Mischformen
z.B:
Casten auf der Wiese ist Sport.
Binden ist Kunst und Handwerk, Rutenbauen erst recht
Fische fangen, töten, und essen ist Jagd und Nahrungserwerb
Nicht für den Kochtopf angeln ist auch Fliegenfischen
Mit der Rute in der Hand eigentlich nur einer Wasseramsel zuzuschauen ist Fliegenfischen
Mutterseelen alleine am Wasser zu sein ist genauso Fliegenfischen,
wie durch halb Deutschland zu fahren, "nur" um Fliegenfischer-Freunde zu treffen.
Maggov schrieb:
Ich habe mich oft gefragt was Fliegenfischen ist. Eine Sport? Ein Hobby? Eine Passion? Oder eine Religion?
Um diese Aspekte alle unter einen Hut zu bringen müsste man ein neues Wort kreieren. Wie währ es denn mit „Fliegenfischen“
Liebe Grüße
Thomas
Angler sterben nie, die riechen nur so.






