Wieder Hochwasser durch Extremwetterlage

Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.

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henkiboy
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Wieder Hochwasser durch Extremwetterlage

Ungelesener Beitrag von henkiboy »

Hallo FF-Freunde!
Habe heute morgen im Frühstücksfernsehen bzw. durch entsprechende Berichte im Radio während der Arbeit erfahren das es wieder schwere Hochwasser in NRW verursacht durch stark anhaltenden Starkregen gegeben hat. Für uns Fliegenfischer vor Ort bedeutet das eventuell, das uns die Möglichkeit verwehrt wird einen versöhnlichen Saisonausklang verbringen zu können. Die Gesamtsituation sollte uns aufmerksam machen. Erst die extremen Verhältnisse im August (z.b. Möhne-und Sieghochwasser) und nun wieder vielerorts Hochwasser (Ahr, Rur, Möhne, Sieg)!
Dazu kommt die erhöhte Durchschnittstemperaturen unserer Fließgewässer. Diese gefährdet auf Dauer Fauna und Flora unserer heimischen Fischwasser.
Ist doch irgendwie deprimierend......aber ich habe die Hoffnung auf eine Herbstäsche (nicht nur wegen dem Kormoran) letztendlich aufgegeben.
Wahrscheinlich bleibt nur die Hoffnung auf ein (wettermäßig) besseres Jahr 2008!
Wie denkt ihr darüber?

D.Henkes
www.Fliegenfischen-Deutschland.de
Johannes Krämer
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Ungelesener Beitrag von Johannes Krämer »

..
Zuletzt geändert von Johannes Krämer am 08.09.2021, 17:37, insgesamt 1-mal geändert.
Olaf Kurth
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Ungelesener Beitrag von Olaf Kurth »

Hallo zusammen,

ich muss Detlef heftig widersprechen. Nein, wir hatten dieses Jahr keine erhöhten Temperaturen mit extremen Niedrigwassern und nein, durch lokale heftige Regenschauer blieben die Gewässer in NRW in diesem Sommer von manchem Unheil verschont.

Regelmäßig rufe ich die Pegelstände des Landesamtes für Umwelt, Agrar und Forsten ab und sehe dort die stündlich aktualisierten Wasserstände meiner Heimatgewässer. Starke Niedrigwasser blieben in diesem Jahr ebenso aus, wie die hohen Temperaturen mit all ihren Folgeschäden. Der Sommer war im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren eine Erhohlung für Flora und Fauna und darüber haben wir uns gefreut.

Über die Äschenfischerei kann ich noch nichts sagen, da sie erst in drei Wochen beginnt und uns sicher gut über den Winter bringen wird.
Beishewai: Bis Ende Dezember sind die Rainis in vielen hessischen Fließgewässern noch offen! 8) \:D/

Gruß und fischreiches Wochenende!

Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
Kanne
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Ungelesener Beitrag von Kanne »

Genau,
man stelle sich vor das Wetter wäre ähnlich wie im April geblieben. Die relativ hohe Wasserführung war auch für unsere Erzgebirgsflüsse ein Segen. Lieber einige Tage aufs Fischen verzichten, wenns zum Wohle unserer Natur ist. (Die Zschopau führte Anfang Mai ca noch 2,5 Kubikmeter Wasser in Hopfgarten, abs. Niedrigwasser, momentan sind's etwa 20).

Trotzdem sinkende Pegelstände wünscht

Lutz
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Peter Pan
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Ungelesener Beitrag von Peter Pan »

Ich kann Olaf nur beipflichten, an der Sinn war die Wassersituation in diesem Jahr optimal. Natürlich ist so eine Hochwasserwelle unangenehm, wenn man fischen möchte, aber übers Jahr gesehen hatten wir einen optimalen Wasserstand. Im trockenen und heissen April war das Wasser noch hoch vom Winter und im Sommer hat es immer wieder geregnet, ohne das es zu schweren Hochwasserereignissen gekommen wäre.
Die Herbstäschen sollten von so einem Hochwasser auch unbeeindruckt bleiben. Ich war gerade ein paar Tage in Niederösterreich an der Ybbs und dort kann man eine wunderschöne Herbstfischerei geniessen, obwohl vor vier Wochen das zweite "hundertjährige" Hochwasser in dreizehn Monaten durchgerauscht ist.

Petri und tight lines,

Peter
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