Stausee Bayerischer Wald

Wie der Name schon sagt: Vor der Haustür fischt es sich fast immer am besten. In Deutschland gibt es eine Vielzahl großartiger "Fliegenwasser". Habt Ihr Fragen oder wollt Ihr eine Empfehlung aussprechen?

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Christian Früh
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Stausee Bayerischer Wald

Ungelesener Beitrag von Christian Früh »

Hallo,

wir waren gestern am Höllsteinsee, mussten aber feststellen, dass dieser für Fliegenfischer eher uninteressant ist.

Der Stausee selbst ist landschaftlich wunderschön gelegen und auch von der Größe sehr attraktiv.

Es war jedoch auch beim Abendsprung keine nennenswerten Aktivität am Wasser erkennbar. Der Bestand an Forellen incl. Seeforellen scheint gering zu sein. Der See eignet sich eher zum Streamern auf Hecht, Zander und Barsch.

Die Zulaufbäche dürfen nicht befischt werden und der Regenzulauf ist aufgrund des Rückstaus kein Salmonidengewässer mehr.

Die Boote des Bootsverleihs sind übrigens hervorragend und für zwei Fischer gut geeignet.

Wir fingen kleine Barsche hatten einen kurzen Forellendrill (ca 40cm) und noch einen schönen Hecht an der Rute, den wir nicht landen konnten.

Daher meine Frage - kennt noch jemand einen alternativen Stausee im Bayerischen Wald, der einen nennenswerten Forellenbestand aufweist?

Bitte aber nur Tipps mit ordentlichem Salmonidenbestand - kein Eixendorfer Stausee etc.

Danke

Gruss

Christian
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MichaelN
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Ungelesener Beitrag von MichaelN »

Servus Christian.

Ich könnte dir nur noch den Trausnitzer Stausee empfehlen.
Dort werden regelmäßig Forellen gefangen.
Klar, von dem hört man eigentlich nur von seinem Wallerbestand, aber es gibt sie, die Forellen.

Auch die Preimd selbst ist ein hervorragendes Salmonidengewässer.

Ich war selbst mal am Höllsteinsee, allerdings zum Karpfenangeln.



Grüße, Michael
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hdidi
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Ungelesener Beitrag von hdidi »

Hallo Christian,
warum muß es ein See sein?
Hier in der Gegend gibt es soviele schöne Fliegengewässer.
Vom kleinen Bächlein bis zum Regen selber.

Wir könnten uns ja auch mal treffen und zusammen gehen.

Grüsse
Dieter
Christian Früh
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Ungelesener Beitrag von Christian Früh »

Hallo Dieter,

ich fische schon viele Jahre im Bayerischen Wald in Fliesgewässern und nun soll es mal ein Stausee sein. Das ist der Grund.

@Michael - Danke für Deine Antwort - warst Du am Stausee schon mit der Fliegenrute unterwegs? Ich habe gesehen, das Fischen vom Boot aus ist nicht erlaubt, das macht es bei einer solchen Gewässergröße zu Fuß mit der Fliegenrute schon schwierig.

Hast Du schon einmal die Fliegenstrecke oberhalb des Stausees befischt?

Gruss

Christian
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MichaelN
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Ungelesener Beitrag von MichaelN »

Hallo Christian.

Ich selbst war im See nur auf Karpfen und Waller unterwegs.
Hab zwar einen Fliegenfischer beobachtet und hab mich mit dem dann unterhalten.
Der hat mir dann eben von seinen Forellen berichtet.

Ich war nur unterhalb der Staustufe mal mit der Fliege unterwegs.
War allerdings noch in privater Hand.

Oben siehts verdammt gut aus, da will ich evtl nächste Woche mal hin, wenns Karten gibt.
Letzte Woche war ich mit dem Rad dort unterwegs, da war allerdings noch viel Wasser.

Gruß, Michael
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Gammarus roeseli
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Servus Christian,

fliegenfischen von Seeforellen im Pfreimd-Stausee ist vom Boot aus noch verboten.Seeforellen Maß 60 cm. Es gibt eine Fliegenfischerstrecke von Ödmühl bis Tanzmühle ca. 7 km die in den Stausee mündet wo man angeblich schon Seeforellen gefangen hat.(große Regenbogner, Lachsforelle gibt es auch im Stausee)Ich war bisher 3 mal dort und habe Bach-und Regenbogenforellen gefangen.
Im Bereich des Seeeinlaufs habe ich schöne Saiblinge um 35 cm gesehen.Der Seeeinlauf ist eine flache überspülte kleine Vorsperre
(untere Fischgrenze),die bis dorthin befischbar ist.Die Pfreimd ist dort ähnlich wie der große Regen allerdings kann der Wasserstand stark schwanken,möglicherweise durch das Pumpspeicherwerk bei Tanzmühle.
Fliegenfiescherkarten: Angelgeräte LLB,Bachgasse 11, 92533 Wernberg-Köblitz Tel.: 09604/914200
Angelstube Jäckel,Ringstr.4;92555 Trausnitz Tel.:09655/221
(Wathose im Staubereich;im Bach reichen Watstiefel)
Anfahrt:Trausnitz,dann Ödmühl; Parken,ca. 500 m Wanderweg re Seite Bach aufwärts,landschaftlich einfach traumhaft)
Hinfahren lohnt sich .......

Petri Heil,Fischen ist Geil.
Gruß Christian S.
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Frank.
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Ungelesener Beitrag von Frank. »

Gammarus roeseli hat geschrieben:Lachsforelle gibt es auch im Stausee
Lieber Christian,

sorry, "Besserwisser 1.0" schaltet sich ein, aber ohne böse Absicht, sondern nur sicherheitshalber zur Klärung eines Mißverständnisses:

Eine Gattung namens "Lachsforelle" existiert nicht. Der Begriff ist eine Erfindung der Fischvermarkter für Regenbogenforellen aus Zuchtanstalten, deren Fleisch durch gezielte "Nahrungsergänzungsmittel" rot verfärbt ist.

Herzlich, Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
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webwood
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Ungelesener Beitrag von webwood »

Lieber Frank,

Besserwisser Nummer 2.0 meldete sich: Die Lachsforelle gibt es sehr wohl. Sie ist aber nicht endemisch.
In Östereich firmiert sie z.B in angeltouristisch frequentierten Gebieten
nicht ungerne unter dem Namen Alpenlachs. Ob die Stammform dieses Fisches nun ReBo, Bafo, oder Saibling war,
das muss man ja nicht so eng sehen - oder? :wink:
Neulich wurde mir übrigends bei einem Griechen als Tages-Spezialität griechischer Wildlachs angeboten.

Liebe Grüße

Thomas
Angler sterben nie, die riechen nur so.
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Gammarus roeseli
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Lieber Frank,

Servus und Besserwisser Nummer 3.0 am Start !!!?!!! Frank hat natürlich recht in der Hinsicht dass Regenbogenforelle und Lachsforelle ein und diesselbe Fischart ist
Aber Lachsforelle ist gar nicht mal so falsch,denn Zitat aus "Die Süßwasserfische Europas" von Kosmos,
"....bis in die 80er Jahre war die Regenbogenforelle unter dem wissenschaftlichen Namen Salmo gairdneri bekannt;mittlerweile ist geklärt,dass sie verwandtschaftlich dem Pazifiklachsen(Oncorhynchus)näher steht als den europäischen Salmo-Arten,so dass sie in diese Gattung überführt wurde. ....
Zitat Ende.
Also ein Pazifiklachs!!!?!!!
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Gruß Christian S.
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Frank.
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Ungelesener Beitrag von Frank. »

Gammarus roeseli hat geschrieben: "....bis in die 80er Jahre war die Regenbogenforelle unter dem wissenschaftlichen Namen Salmo gairdneri bekannt;mittlerweile ist geklärt,dass sie verwandtschaftlich dem Pazifiklachsen(Oncorhynchus)näher steht als den europäischen Salmo-Arten,so dass sie in diese Gattung überführt wurde. ....
Zitat Ende.
Also ein Pazifiklachs!!!?!!!
Lieber Christian,

auf dieser evolutionsgeschichtlichen Basis können wir uns einigen!
Übrigens ist Gammarus roeseli ja auch kaum etwas anderes als Homarus gammarus.

Wieder was gelernt hat

Dein Frank
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