Unsichtbare Fliegenschnur

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Kevin NRW
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Ungelesener Beitrag von Kevin NRW »

Hallo an alle,
ich denke das eine klare Schnur zum Trockenfischen genauso gut/schlecht geeignet ist wie jede andere Schnur X-beliebiger Farbe.
Wie bereits gesagt haben Goddard/Clark es in Ihrem Buch sehr schön beschrieben.
Wesentlich wichtiger ist es die Vorfachspitze zu "verstecken".Ich fische trocken sehr gerne mit Fluorcarbon,da es wesentlich schwerer als Nylon ist und schön im Oberflächenfilm versinkt.Teilweise sogar so gut das ein zu langes Tippet schon mal die Trockenfliege zur Nasfliege werden lässt...
Als intermediate Spitze oder generell bei sinkenden Schnüren finde ich eine klare Spitz sehr sinnvoll.Oftmals sind Sinktipschnüre etc. mit brauner Spitze.In einem Fluss mit hellem Grund und sichtigem Wasser sieht es nicht besonders unauffällig aus...Was müssen da die Fische "denken" :shock: ...

Bye the way..
Gruß
Kevin
<< streamstalkin´24/7 >>
...a dead fish will never strike a Fly
kaalsche
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Schnur mit Tarnfarbe

Ungelesener Beitrag von kaalsche »

Hallo,

ich wollte gerade einen neuen Thread eröffnen, aber das passt hier ganz gut zum Thema:

Nach einem Artikel über Neuselland in irgendeiner FliFi-Zeitschrift fische ich seit einigen Jahren zumeist mit olivefarbenen Schnüren - zum Beispiel der Cortland Clear Creek. Ich fische sehr gerne in Stillwassern und befische auch einen glasklaren Bach. Ob ich durch die Tarnfarbe der Schnur mehr gefangen habe kann ich natürlich nur schlecht beurteilen, aber das gute Gefühl ist da.

Nun hat das Ganze ja auch erhebliche Nachteile! Beim Fischen mit der Nymphe braucht man fast immer einen Bissanzeiger und die Auswahl an Schnüren ist auch nicht üppig!

Bei Diskussionen um die Schnurfarbe fallen oft Argumente die mich an meiner Überzeugung für "Tarnschnüre" zweifeln lassen:

"die Schnur wird gegen den Himmel sowieso nur als Silhouette wahrgenommen" oder "der Schnurschatten hat die meiste Scheuchwirkung"

Das mit der Silhouette stimmt! Aber wohl nur , wenn der Hintergrund der Himmel ist. Wie ist das, wenn sich der Fisch seitlich der Schnur befindet und im Hintergrund Bäume sind? Hier wird doch die Farbe sehr wohl wahrgenommen!

Ist es dann nicht besser eine Schnur zu fischen die wie ein Pflanzenstengel aussieht?

Das mit dem Schatten leuchtet ein - aber das ist wohl eher bei grellem Sonneschein maßgebend. Da würde ich behaupten, dass wiederum die Schnurdicke den meisten Einfluss auf die Scheuchwirkung hat, da eine dünne Schnur eher "überstrahlt" wird und somit kaum ein Schatten wahrzunehmen ist!

Beim fischen im See stören mich am meisten die Wellen die beim einstrippen von der Schnur verursacht werden! Diese Wellen dürften von den Fischen auch mit der Seitenlinie wahrgenommen werden!

Die Eigenschaft zur Wellenbildung hängt stark von der Kringelneigung der Schnur ab. Hier hinterlässt wiederum eine weiche Schnur einen wesentlich besseren Eindruck. Dies spricht gegen die klaren Schnüre die ich kenne!

Wie seht Ihr meine Argumente?
Gibt es Eurer Meinung nach DIE SCHNUR für scheue Fische?

Bin mal gespannt!

Gruß Martin
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rikus
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Ungelesener Beitrag von rikus »

Hallo Martin,

DIE Schnur für scheue Fische könnte eine Seidenschnur sein.

Sie ist wesentlich dünner als eine aus Plastik, liegt gefettet anders im Wasser, läßt sich gut abheben, kringelt überhaupt nicht, die Farbe sind dezent beige oder olive, ...

BL, Rikus

ps ich fische nach Seide jetzt wieder Plastik
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