Etwas zum Nachdenken und Rätseln!
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
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RolandT
Etwas zum Nachdenken und Rätseln!
Ein Hallo an alle Rätselfreunde!
Beim durchblättern eines älteren Angelbuches, bin ich auf folgenden Abschnitt gestoßen, der für uns Fliegenfischer nicht ganz uninteressant sein dürfte. Da es hierbei um Wiederhakenloses Fischen geht, würde mich interessieren, ob jemand darauf kommt, aus welcher Zeit das geschriebene sein könnte.
"Künstliche Köder werden am häufigsten in Form der sogenannten Mückenköpfe, künstlichen Fliegen angewandt, um Gebirgsforellen und Hai damit zu fangen. Die Gebirgsforelle (Plecoglossus altivelis Schl.) wird 30cm lang und ist sehr geschätzt; sie kommt nördlich vom 39° häufig vor, in fast allen Kens. Der Hai (Opsariichthys platypus Schl.) ist ein kleiner Frühlingsfisch. Die künstliche Fliege, die hierbei in natürlicher Größe abgebildet ist, hat einen bartlosen Haken, eine Goldperle als Kopf, der Leib ist verschiedenfarbig gestreift, blau, gelb, gold, roth, schwarz, Pfauenschwanzfeder-Faser; die Beine sind gelbe Halsfeder vom Hahn; Flügel fehlen, die Fliege ist summend gebunden."
Soweit der Text. Übrigens dürfte der Haken, auf dem die beschriebene Fliege gebunden wurde, so in der Hakengröße 10-12 sein.
Viel Spaß beim Rätseln!
Herzlichst RolandT
Beim durchblättern eines älteren Angelbuches, bin ich auf folgenden Abschnitt gestoßen, der für uns Fliegenfischer nicht ganz uninteressant sein dürfte. Da es hierbei um Wiederhakenloses Fischen geht, würde mich interessieren, ob jemand darauf kommt, aus welcher Zeit das geschriebene sein könnte.
"Künstliche Köder werden am häufigsten in Form der sogenannten Mückenköpfe, künstlichen Fliegen angewandt, um Gebirgsforellen und Hai damit zu fangen. Die Gebirgsforelle (Plecoglossus altivelis Schl.) wird 30cm lang und ist sehr geschätzt; sie kommt nördlich vom 39° häufig vor, in fast allen Kens. Der Hai (Opsariichthys platypus Schl.) ist ein kleiner Frühlingsfisch. Die künstliche Fliege, die hierbei in natürlicher Größe abgebildet ist, hat einen bartlosen Haken, eine Goldperle als Kopf, der Leib ist verschiedenfarbig gestreift, blau, gelb, gold, roth, schwarz, Pfauenschwanzfeder-Faser; die Beine sind gelbe Halsfeder vom Hahn; Flügel fehlen, die Fliege ist summend gebunden."
Soweit der Text. Übrigens dürfte der Haken, auf dem die beschriebene Fliege gebunden wurde, so in der Hakengröße 10-12 sein.
Viel Spaß beim Rätseln!
Herzlichst RolandT
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RolandT
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RolandT
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RolandT
Ein Hallo in die Runde,
da es ja nicht so einfach erscheint, darauf zu kommen, um welchen Zusammenhang es sich hier handelt, ein kleiner Tip von meiner Seite:
Das geschriebene steht im Zusammenhang mit einer großen Fischreiausstellung der damaligen Zeit.
Vielleicht kommt ja jetzt jemand von Euch weiter.
Herzlichst RolandT
da es ja nicht so einfach erscheint, darauf zu kommen, um welchen Zusammenhang es sich hier handelt, ein kleiner Tip von meiner Seite:
Das geschriebene steht im Zusammenhang mit einer großen Fischreiausstellung der damaligen Zeit.
Vielleicht kommt ja jetzt jemand von Euch weiter.
Herzlichst RolandT
- Frank.
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Special-Katalog für die Japanische Abtheilung der Internationalen Fischerei-Ausstellung zu Berlin 1880 / hrsg. von dem Kaiserlich Japanischen Commissar S. Matsubara ???
Aber wenn's das nicht ist, dann passe ich endgültig!
Herzlichst, Frank
Aber wenn's das nicht ist, dann passe ich endgültig!
Herzlichst, Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
Franz Kafka
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RolandT
Lieber Frank,
es ist es nicht, aber es ist es doch!
Das gesuchte stammt aus den: "Amtliche Berichte über die Internationale Fischerei-Ausstellung zu Berlin 1880"
Herausgegeben wurde dieses Buch von Max von dem Borne, H.Haack und K. Michaelis.
Erschienen beim Verlag Paul Parey, 1881
Darin enthalten u.a. der Bericht der Japanischen Aussteller. Man merke: Wiederhakenloses Fischen war zu der damaligen Zeit schon Aktuell. Und die Goldperle kann durchaus als der Vorläufer unserer heutigen Golkopfnymphen gelten.
Es freut mich, das Du trotzdem in die richtige Richtung gekommen bist.
Danke für deine Beteiligung. War ja doch nicht ganz so einfach
Herzlichst RolandT
es ist es nicht, aber es ist es doch!
Das gesuchte stammt aus den: "Amtliche Berichte über die Internationale Fischerei-Ausstellung zu Berlin 1880"
Herausgegeben wurde dieses Buch von Max von dem Borne, H.Haack und K. Michaelis.
Erschienen beim Verlag Paul Parey, 1881
Darin enthalten u.a. der Bericht der Japanischen Aussteller. Man merke: Wiederhakenloses Fischen war zu der damaligen Zeit schon Aktuell. Und die Goldperle kann durchaus als der Vorläufer unserer heutigen Golkopfnymphen gelten.
Es freut mich, das Du trotzdem in die richtige Richtung gekommen bist.
Danke für deine Beteiligung. War ja doch nicht ganz so einfach
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Nee, das war wirklich nicht einfach! Aber immerhin handelt es sich um die gleiche Sache. Sag mal, lieber Roland: Ist Deine Ausgabe des Textes auch von Matsubara?
Falls Dich das interessiert: Der von mir vermutete Text wurde gedruckt bei J.F. Starcke, Berlin 1880.
Herzlichst, Frank
Falls Dich das interessiert: Der von mir vermutete Text wurde gedruckt bei J.F. Starcke, Berlin 1880.
Herzlichst, Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
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RolandT
Lieber Frank,
nein, der Text von mir ist nicht von Matsubara. Die von Dir genannte Ausgabe kenne ich nicht. Wie schon geschrieben, handelt es sich bei meiner Ausgabe um jene von:
Max von dem Borne, H.Haack und K. Michaelis, Parey 1881
In dieser Ausgabe wurden sämtliche Aussteller und deren Ausstellungsthemen vorgestellt. Eine sehr interessante Sache, wie ich finde.
Allerdings wurde die japanische Colletivausstellung von Herrn Matsubara und Prof. Hilgendorf geleitet und durchgeführt.
Was mich immer wieder beim durchblättern älterer Literatur erstaunt, ist die Tatsache, das vieles was heute als "Neu" betrachtet wird, doch schon ziemlich "Alt" ist. Nicht selten wird das Fahrrad zweimal erfunden.
Herzlichst RolandT
nein, der Text von mir ist nicht von Matsubara. Die von Dir genannte Ausgabe kenne ich nicht. Wie schon geschrieben, handelt es sich bei meiner Ausgabe um jene von:
Max von dem Borne, H.Haack und K. Michaelis, Parey 1881
In dieser Ausgabe wurden sämtliche Aussteller und deren Ausstellungsthemen vorgestellt. Eine sehr interessante Sache, wie ich finde.
Allerdings wurde die japanische Colletivausstellung von Herrn Matsubara und Prof. Hilgendorf geleitet und durchgeführt.
Was mich immer wieder beim durchblättern älterer Literatur erstaunt, ist die Tatsache, das vieles was heute als "Neu" betrachtet wird, doch schon ziemlich "Alt" ist. Nicht selten wird das Fahrrad zweimal erfunden.
Herzlichst RolandT
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Stimmt in jeder Hinsicht! Diese Erfahrung macht man ja nicht nur beim Lesen, sondern auch beim Fischen ... Kaum hat man einen neuen Trick entwickelt, findet man ihn als alten Hut in Waltons Keller.Original geschrieben von RolandT
Was mich immer wieder beim durchblättern älterer Literatur erstaunt, ist die Tatsache, das vieles was heute als "Neu" betrachtet wird, doch schon ziemlich "Alt" ist. Nicht selten wird das Fahrrad zweimal erfunden.
Herzlichst RolandT
Danke!
Bis denne - Dein Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
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