Servus Markus!
Je länger ich den Thread verfolge, umso mehr muß ich den Mitdiskutanden recht geben und sagen, dass es wohl tatsächlich keinen gravierenden Unterschied macht, ob man diese Phänomene beachtet.
Denn eines scheint mir doch klar, dass die Schonzeiten auf langen Erfahrungen basieren, die auf einem natürlichen autochthonen Fischbestand beruhen.
Da sollte das Abweichen - außer unter wirklich extremen Bedingungen, auf die ja sowieso immer seitens des Bewirtschafters reagiert werden kann (Stop der Linzenzausgabe...Bsp. Wassertemperaturen bei Heger) - keine allzu große Rolle mehr spielen. Diffiziele Überlegungen hin oder her!
Beste Grüße,
Hans
Abweichende Laich- und Schonzeiten
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
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Graylinglover
Hallo liebe Diskutanten,
ich denke wirklich, dass man doch überlegen sollte welchen Sinn Schonzeiten haben:
1. Ungestörtes Ablaichen (Liebesspiel
2. Ungestörte Entwicklung der Eier und Brut (typisches Problem für Forellenlaichplätze in Äschengewässern und umgekehrt)
Für den Bestand ist es völlig egal wann ein Fisch gefangen wird, nur seine Qualität als Laichtier zählt. Also entscheidet das Mindestmaß und die insgesamt entnommene Menge an Fischen über das Wohl und Wehe der Population und nicht der Fangzeitpunkt.
Da die Reifeentwicklung sowohl art-, populations- als auch individualspezifisch ist, sind die Schonzeiten Zeiträume in denen sichergestellt werden soll, dass der größte Teil der Population ungestört und erfolgreich dem Laichgeschäft nachgehen kann.
Rheinland-Pfalz hat aus diesem Grunde eine sogenannte Frühjahrs(Nichtsalmoniden)- und Winterschonzeit (Salmoniden)eingerichtet. Ausnahme sind Äschengewässer.
Trotz gewisser Unzulänglichkeiten ist dies eigentlich die beste Lösung, da dadurch die Laichgebiete und das Laichgeschäft geschützt werden. Übertrieben ist sie sicherlich an großen Gewässern (z.B. Rhein).
Viele Pächter sperren ja aus diesem Grunde ihre Salmonidengewässer ab dem 1. Oktober, um zertrampelte Laichgruben zu vermeiden. Wenn man dann noch den Saisonbeginn an den Forellen-Äschenübergangsgewässern auf den 1. Mai legt hat man zwar eine frustrierend kurze Saison aber eigentlich alles richtig gemacht.
Beste Grüße und viel Geduld
wünscht
Robert
ich denke wirklich, dass man doch überlegen sollte welchen Sinn Schonzeiten haben:
1. Ungestörtes Ablaichen (Liebesspiel
2. Ungestörte Entwicklung der Eier und Brut (typisches Problem für Forellenlaichplätze in Äschengewässern und umgekehrt)
Für den Bestand ist es völlig egal wann ein Fisch gefangen wird, nur seine Qualität als Laichtier zählt. Also entscheidet das Mindestmaß und die insgesamt entnommene Menge an Fischen über das Wohl und Wehe der Population und nicht der Fangzeitpunkt.
Da die Reifeentwicklung sowohl art-, populations- als auch individualspezifisch ist, sind die Schonzeiten Zeiträume in denen sichergestellt werden soll, dass der größte Teil der Population ungestört und erfolgreich dem Laichgeschäft nachgehen kann.
Rheinland-Pfalz hat aus diesem Grunde eine sogenannte Frühjahrs(Nichtsalmoniden)- und Winterschonzeit (Salmoniden)eingerichtet. Ausnahme sind Äschengewässer.
Trotz gewisser Unzulänglichkeiten ist dies eigentlich die beste Lösung, da dadurch die Laichgebiete und das Laichgeschäft geschützt werden. Übertrieben ist sie sicherlich an großen Gewässern (z.B. Rhein).
Viele Pächter sperren ja aus diesem Grunde ihre Salmonidengewässer ab dem 1. Oktober, um zertrampelte Laichgruben zu vermeiden. Wenn man dann noch den Saisonbeginn an den Forellen-Äschenübergangsgewässern auf den 1. Mai legt hat man zwar eine frustrierend kurze Saison aber eigentlich alles richtig gemacht.
Beste Grüße und viel Geduld
Robert






