Golf
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- Rattensack
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Golf
Hallo Leute!
Immer wieder muss ich feststellen, dass es personelle Überschneidungen zwischen den Fliegenfischern und den Golfern gibt.
Nun bin ich der Meinung, dass Fliegenfischen immer primär mit Naturerlebnis verbunden sein sollte. Golfer denken das teilweise auch von ihrem Sport. Dabei sind Golfplätze Naturzerstörung ersten Ranges, und golfen hat (meiner persönlichen Meinung nach) soviel mit Naturerlebnis zu tun wie Spazierengehen im Maisfeld, Schifahren in Hallen oder Fliegenfischen mit Designerklamotten, um auf den vorigen thread Bezug zu nehmen.
Darum würd mich obige Umfrage recht interessieren, und natürlich eure Meinung zum provokanten Statement meinerseits:-)
Euer,
Clemens
Immer wieder muss ich feststellen, dass es personelle Überschneidungen zwischen den Fliegenfischern und den Golfern gibt.
Nun bin ich der Meinung, dass Fliegenfischen immer primär mit Naturerlebnis verbunden sein sollte. Golfer denken das teilweise auch von ihrem Sport. Dabei sind Golfplätze Naturzerstörung ersten Ranges, und golfen hat (meiner persönlichen Meinung nach) soviel mit Naturerlebnis zu tun wie Spazierengehen im Maisfeld, Schifahren in Hallen oder Fliegenfischen mit Designerklamotten, um auf den vorigen thread Bezug zu nehmen.
Darum würd mich obige Umfrage recht interessieren, und natürlich eure Meinung zum provokanten Statement meinerseits:-)
Euer,
Clemens
A curious thing happens when fish stocks decline: People who aren't aware of the old levels accept the new ones as normal. Over generations, societies adjust expectations downward .. (Kennedy Warne)
- Flyfisherman Markus
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Hallo Clemens
Sorry, aber ich muss Dir widersprechen. Ich bin leidenschaftlicher Fliegenfischer und spiele aber auch sehr gerne Golf. Golfplätze sind teilweise eine echte Aufwertung von ehemals langweiligen Gegenden. Ich habe auf Golfplätzen schon oft Hasen, Rehe und auch seltene Pflanzen gesehen, so wie ich es auch am Wasser erlebe.
Es ist leider die irrige Meinung, dass Golfplätze künstliche, nicht belebte Landschaften sind.
Ich kenne übrigens einige Golfer, die auch Fliegenfischen als Hobby betreiben.
Gruss
Loop_fisherman
Sorry, aber ich muss Dir widersprechen. Ich bin leidenschaftlicher Fliegenfischer und spiele aber auch sehr gerne Golf. Golfplätze sind teilweise eine echte Aufwertung von ehemals langweiligen Gegenden. Ich habe auf Golfplätzen schon oft Hasen, Rehe und auch seltene Pflanzen gesehen, so wie ich es auch am Wasser erlebe.
Es ist leider die irrige Meinung, dass Golfplätze künstliche, nicht belebte Landschaften sind.
Ich kenne übrigens einige Golfer, die auch Fliegenfischen als Hobby betreiben.
Gruss
Loop_fisherman
Tight lines und Gruss
Flyfisherman Markus
Flyfisherman Markus
- Matthias M.
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Golfplätze sind teilweise eine echte Aufwertung von ehemals langweiligen Gegenden. Ich habe auf Golfplätzen schon oft Hasen, Rehe und auch seltene Pflanzen gesehen, so wie ich es auch am Wasser erlebe.
Hallo Loop_fisherman,
da bin ich ganz anderer Meinung. Drastisch ausgedrückt stellen Golfplätze in meinen Augen eine Vergewaltigung an der Natur dar. Des Weiteren sind Rehe für mich auch keine Indikatoren, da sie sich an die Kulturlandschaft des Menschen bestens angepasst haben, eher hat sogar die Populationsdichte stark zugenommen. An Golfplätzen wirst du niemals eine so hohe Biodiversität (Artenvielfalt) wie z.B. an brachliegenden Flächen feststellen können. Für mich stellt das ein sehr monotones Landschaftsbild dar.
Gruß Matthias
Zuletzt geändert von Matthias M. am 13.01.2006, 23:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Hardy
You made my day, man!Original geschrieben von loop_fisherman
Hallo Clemens
Sorry, aber ich muss Dir widersprechen. Ich bin leidenschaftlicher Fliegenfischer und spiele aber auch sehr gerne Golf. Golfplätze sind teilweise eine echte Aufwertung von ehemals langweiligen Gegenden. Ich habe auf Golfplätzen schon oft Hasen, Rehe und auch seltene Pflanzen gesehen, so wie ich es auch am Wasser erlebe.
Es ist leider die irrige Meinung, dass Golfplätze künstliche, nicht belebte Landschaften sind.
Ich kenne übrigens einige Golfer, die auch Fliegenfischen als Hobby betreiben.
Gruss
Loop_fisherman
Das ist ja wohl das lustigste, was ich seit langem in diesem Forum gelesen habe. Hoffentlich wird es nicht wegen erwiesenem Schwachfug von den Mods gelöscht...
Danke!
Hardy
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Hells-Angler
Ich habe auf Golfplätzen schon oft Hasen, Rehe und auch seltene Pflanzen gesehen, so wie ich es auch am Wasser erlebe.
Es ist leider die irrige Meinung, dass Golfplätze künstliche, nicht belebte Landschaften sind.
ich hatte gestern einen fasanen bei mir im balkonkasten,und ne maus im keller.............
jan
Es ist leider die irrige Meinung, dass Golfplätze künstliche, nicht belebte Landschaften sind.
ich hatte gestern einen fasanen bei mir im balkonkasten,und ne maus im keller.............
jan
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Makenshi
Original geschrieben von loop_fisherman
Hallo Clemens
Sorry, aber ich muss Dir widersprechen. Ich bin leidenschaftlicher Fliegenfischer und spiele aber auch sehr gerne Golf. Golfplätze sind teilweise eine echte Aufwertung von ehemals langweiligen Gegenden. Ich habe auf Golfplätzen schon oft Hasen, Rehe und auch seltene Pflanzen gesehen, so wie ich es auch am Wasser erlebe.
Es ist leider die irrige Meinung, dass Golfplätze künstliche, nicht belebte Landschaften sind.
Ich kenne übrigens einige Golfer, die auch Fliegenfischen als Hobby betreiben.
Gruss
Loop_fisherman
Hallo,
wenn du Golfplätze in der Wüste zwischen Sanddünen (so gesehen in den USA) als Aufwertung der Landschaft bezeichnest, hast du vielleicht sogar recht. Meiner Meinung aber ist das ein Raubbau an der Natur, der uns vorgaukelt, ein Biotop mit "Sinn" erschaffen zu haben. Und was die Artenvielfalt angeht, muss ich folgendes sagen: Die Tiere passen sich der Umgebung an, der Mensch pass aber die Umgebung sich selbst an. Das sieht man allein schon daran, wiviel pflege so ein Golfplatz regelmäßig braucht (Rasen mähen u.s.w.). Allerdings muss ich auch sagen, dass mich Golf nicht so besonders reizt.
Nur um nicht falsch verstanden zu werden: Ich habe nichts gegen Leute, die Golf spielen. Ich finde es nur übertrieben, wenn diese Leute sagen, wieviel sie doch für die Umwelt tun.
Gruß,
Tristan
- Thomas aus Hamm
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Golfplätze sind Sondermülldeponien!!:mad:
Eine gute Bekannte ist Dipl-Agrar-Ing. bei einem bekannten Dünger- und Samenproduzenten für Golfanlagen, in der Nähe von Betzdorf.
Ihr könnt euch nicht vorstellen was in einem Jahr auf einem Golfplatz an Chemie verstreut wird, es ist wahnsinn:mad:
Anfallender Boden, bedingt durch Umbauten etc. muß als Sondermüll einer thermischen Verwertung zugeführt werden. Belastung größer Z 2!!!!
Ich dachte immer, dass "MANN" mit dem Golfspielen erst anfängt wenn die Morgenwurzel morsch wird:D
meint der Hammer.....
und fordert: Alle Golfplätze für Enduro- und SUV-Fahrer umzugestalten
Eine gute Bekannte ist Dipl-Agrar-Ing. bei einem bekannten Dünger- und Samenproduzenten für Golfanlagen, in der Nähe von Betzdorf.
Ihr könnt euch nicht vorstellen was in einem Jahr auf einem Golfplatz an Chemie verstreut wird, es ist wahnsinn:mad:
Anfallender Boden, bedingt durch Umbauten etc. muß als Sondermüll einer thermischen Verwertung zugeführt werden. Belastung größer Z 2!!!!
Ich dachte immer, dass "MANN" mit dem Golfspielen erst anfängt wenn die Morgenwurzel morsch wird:D
meint der Hammer.....
und fordert: Alle Golfplätze für Enduro- und SUV-Fahrer umzugestalten
I love Babs
- Flyfisherman Markus
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Hallo liebe Leute
Nun mal ganz ruhig, nur weil ihr selbst vermutlich nicht Golf spielt und an Golf nicht interessiert seid, kann doch nicht einfach gesagt werden, dass Golfplätze eine Vergewaltigung an der Natur sind. Ich bin mit Euch einverstanden, dass an Orten, wo Golfplätze total Ueberhand genommen haben, wie zB an der Costa del Sol, die Natur missbraucht wird. Wenn ich jedoch bei uns in der Schweiz oder auch im Elsass und im süddeutschen Raum die Golfplätze anschaue, stören die nicht, nein im Gegenteil: bei uns in der Schweiz sind einige Bauern, die zu kleine Höfe bewirtschafteten dazu übergegangen, sich zusammen zu schliessen und ihr Land für einen Golfplatz zur Verfügung zu stellen und sind heute Angestellte des Golfplatzes und haben so eine neue Einnahmequelle.
Was den Einsatz der Chemie betrifft, kann ich Euch sagen, dass weniger Gift zum Einsatz kommt, als auf einem Bauernhof. Und deshalb ist es auch so, dass nach kurzer Zeit auf einem Golfplatz sehr viele Tiere und auch verschiedene Pflanzen leben. Im übrigen sind wir Fliegenfischer leider manchmal auch nicht gerade Landschaftsschützer, wenn ich so die Abfälle von Fliegenfischern an den Gewässern sehe.
Ich finde es schade, dass unter den Hobby-Treibenden gegenseitig so wenig Toleranz vorherrscht.
Liebe Grüsse
Loop_fisherman
Nun mal ganz ruhig, nur weil ihr selbst vermutlich nicht Golf spielt und an Golf nicht interessiert seid, kann doch nicht einfach gesagt werden, dass Golfplätze eine Vergewaltigung an der Natur sind. Ich bin mit Euch einverstanden, dass an Orten, wo Golfplätze total Ueberhand genommen haben, wie zB an der Costa del Sol, die Natur missbraucht wird. Wenn ich jedoch bei uns in der Schweiz oder auch im Elsass und im süddeutschen Raum die Golfplätze anschaue, stören die nicht, nein im Gegenteil: bei uns in der Schweiz sind einige Bauern, die zu kleine Höfe bewirtschafteten dazu übergegangen, sich zusammen zu schliessen und ihr Land für einen Golfplatz zur Verfügung zu stellen und sind heute Angestellte des Golfplatzes und haben so eine neue Einnahmequelle.
Was den Einsatz der Chemie betrifft, kann ich Euch sagen, dass weniger Gift zum Einsatz kommt, als auf einem Bauernhof. Und deshalb ist es auch so, dass nach kurzer Zeit auf einem Golfplatz sehr viele Tiere und auch verschiedene Pflanzen leben. Im übrigen sind wir Fliegenfischer leider manchmal auch nicht gerade Landschaftsschützer, wenn ich so die Abfälle von Fliegenfischern an den Gewässern sehe.
Ich finde es schade, dass unter den Hobby-Treibenden gegenseitig so wenig Toleranz vorherrscht.
Liebe Grüsse
Loop_fisherman
Tight lines und Gruss
Flyfisherman Markus
Flyfisherman Markus
-
Christian Früh
- Beiträge: 304
- Registriert: 29.09.2006, 11:46
- Wohnort: Regensburg
Hallo Zusammen,
es ist schon interessant eine Diskussion über etwas zu führen, von dem man keine oder offensichtlich nur sehr geringe Ahnung hat.
Ich habe mich beispielsweise am thread über Nasen nicht beteiligt, weil mein Wissen hier gegen null geht - ich denke darüber sollte der Eine oder Andere hier im Forum auch mal nachdenken.
Ich weiss zwar nicht warum man dieses Thema im Forum Fliegenfischen diskutieren muss, aber als Golfbetriebswirt (gibt es tatsächlich etwa 80 in Deutschland) und Manager einer sehr schönen Golfanlage im Raum Regensburg weiss ich zumindest wovon ich rede. Ich fische übrigens auf unserer Anlage auch mit der Fliege - aber das ist nun auch der Einzige Zusammenhang der mir hier einfällt. Diesem Hobby werde ich auf unserer Anlage aber nicht mehr lange nachgehen können, da wir eine Ausufernde Bieberpopulation in den Bächen haben und daher die Bachforelle zu Gunsten des Aitels/Döbels nahezu verschwunden ist. Warum sich der Bieber bei uns wohlfühlt, kann ich nach Euren Aussagen wirklich nicht verstehen, aber da könnt Ihr Euch bestimmt auch etwas zusammenreimen.
Vielleicht noch etwas zum Thema Spritzmittel. Je nach Standorte gibt es kaum noch zugelassene Spritzmittel für Golfanlagen und kenne sogar Kollegen, die überhaupt nicht mehr spritzen dürfen. Die Kontrollen sind hier sehr streng.
Auch die Argumentation, ein Neubau von Golfplätzen ist Raubbau an der Natur. Jeder der ein wenig Ahnung hat weiss, dass im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens ein Ausgleichsfaktor festgelegt wird, der meist wesentlich höher ist, als die zu bebauende Fläche. Die geschaffenen Ausgleichsflächen werden nach Vorgabe der unteren Naturschutzbehörde gestaltet, waren vorher meist Agrar oder Brachflächen und sind anschließend ein wirklicher Lebensraum für Tiere.
Mein provokatives Fazit: Beschäftigt Euch mit Dingen von denen Ihr Ahnung habt - oder was würdet Ihr jemandem Schreiben, der hier im Forum auf Fliegenfischern einprügelt, ohne je eine Fliegenrute in der Hand zu haben bzw. zu fischen?
Gruss
Christian
es ist schon interessant eine Diskussion über etwas zu führen, von dem man keine oder offensichtlich nur sehr geringe Ahnung hat.
Ich habe mich beispielsweise am thread über Nasen nicht beteiligt, weil mein Wissen hier gegen null geht - ich denke darüber sollte der Eine oder Andere hier im Forum auch mal nachdenken.
Ich weiss zwar nicht warum man dieses Thema im Forum Fliegenfischen diskutieren muss, aber als Golfbetriebswirt (gibt es tatsächlich etwa 80 in Deutschland) und Manager einer sehr schönen Golfanlage im Raum Regensburg weiss ich zumindest wovon ich rede. Ich fische übrigens auf unserer Anlage auch mit der Fliege - aber das ist nun auch der Einzige Zusammenhang der mir hier einfällt. Diesem Hobby werde ich auf unserer Anlage aber nicht mehr lange nachgehen können, da wir eine Ausufernde Bieberpopulation in den Bächen haben und daher die Bachforelle zu Gunsten des Aitels/Döbels nahezu verschwunden ist. Warum sich der Bieber bei uns wohlfühlt, kann ich nach Euren Aussagen wirklich nicht verstehen, aber da könnt Ihr Euch bestimmt auch etwas zusammenreimen.
Vielleicht noch etwas zum Thema Spritzmittel. Je nach Standorte gibt es kaum noch zugelassene Spritzmittel für Golfanlagen und kenne sogar Kollegen, die überhaupt nicht mehr spritzen dürfen. Die Kontrollen sind hier sehr streng.
Auch die Argumentation, ein Neubau von Golfplätzen ist Raubbau an der Natur. Jeder der ein wenig Ahnung hat weiss, dass im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens ein Ausgleichsfaktor festgelegt wird, der meist wesentlich höher ist, als die zu bebauende Fläche. Die geschaffenen Ausgleichsflächen werden nach Vorgabe der unteren Naturschutzbehörde gestaltet, waren vorher meist Agrar oder Brachflächen und sind anschließend ein wirklicher Lebensraum für Tiere.
Mein provokatives Fazit: Beschäftigt Euch mit Dingen von denen Ihr Ahnung habt - oder was würdet Ihr jemandem Schreiben, der hier im Forum auf Fliegenfischern einprügelt, ohne je eine Fliegenrute in der Hand zu haben bzw. zu fischen?
Gruss
Christian
- Flyfisherman Markus
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- Wilfried Kaser
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- Harald aus LEV
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- Registriert: 28.09.2006, 11:08
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Mal ganz davon abgesehen, daß ich den Sinn der Umfrage nicht verstehe, kann ich zu Golfplätzen und Golfsport absolut nichts sagen, deshalb hat Christian Recht wenn er schreibt:
Und wenn ich mir - gerade in strukturschwachen Gebieten - so manche saure Wiese ansehe, dann ist die Einrichtung eines Golfplatzes für die Bevölkerung schon überlegenswert.
Gruß Harald
Ich habe jedoch gelegentlich Golfer in meinen Kursen, die das Flifi erlernen möchten. So viel sie mir erzählt haben, gibt es sehr wohl eine Parallele zwischen beidem. Nämlich das Timing und das Feeling sind sowohl beim Abschlag als auch beim Wurf entscheidend.Original geschrieben von Christian Früh
Mein provokatives Fazit: Beschäftigt Euch mit Dingen von denen Ihr Ahnung habt - oder was würdet Ihr jemandem Schreiben, der hier im Forum auf Fliegenfischern einprügelt, ohne je eine Fliegenrute in der Hand zu haben bzw. zu fischen?
Und wenn ich mir - gerade in strukturschwachen Gebieten - so manche saure Wiese ansehe, dann ist die Einrichtung eines Golfplatzes für die Bevölkerung schon überlegenswert.
Gruß Harald
Fliegenfischen - Der natürliche Weg
-
Raguel
Ich habe jedoch gelegentlich Golfer in meinen Kursen, die das Flifi erlernen möchten. So viel sie mir erzählt haben, gibt es sehr wohl eine Parallele zwischen beidem. Nämlich das Timing und das Feeling sind sowohl beim Abschlag als auch beim Wurf entscheidend
Na und? Alles ist in allem irgendwie drin. Hab mal, als ich noch was beweglicher war, lange Jahre Fechten gemacht. Meine Frage: Kennt ihr FF die auch Fechter sind?
Oder kennt ihr Golfer, die auch Fechter sind?
SBS: Golf soll sportmedizinisch ne gute Sache sein. Kenn da z.B. Leute aus Schlaganfallgruppen. Das Golf nicht der, von den FF erwartete Naturbringer ist, so ist das eben. Es gibt tatsächlich ein Öko-Ranking für Sport. Dabei schneidet Golf schlechter als Fussball ab. Die Bewertung berücksichtigt alles, auch Verrotbarkeit der eingesetzten Mittel.
Dennoch nach Golf und Fussball kommt noch verdammt vieles mit schlechterer Öko-Bilanz.
In diesem Zusammenhang viele Grüsse an den Opel-Club Oberberg /Rhld.
Grüazi Ragi
- Rattensack
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Hallo Christian,
nun ich denke du meintest mich mit "keine Ahnung haben".
I denke, dass ich über die Wirkung von Golfplätzen doch eine fundierte Meinung haben kann, wenn ich auch noch nie einen Golfschläger in der Hand hatte.
Der Biber ist in Wirlichkeit ein sehr anspruchsloses Tier. Alles was er braucht ist Futter an Gewässern (er geht auch in Maisfelder zum Fressen!), bei uns ist er nur durch Bejagung verschwunden, mittlerweile gibt's Biber wieder an wirklich hart regulierten Gewässern! Biber sind halt (zu Unrecht) ein Symbol für intakte Natur, weil sie mit Kanada, Trappern etc. assoziiert werden.
Ich denke ich habe davon sehr viel Ahnung, habe ich doch beruflich andauernd mit derartigen Verfahren zu tun. Ausgleichsflächen werden z.B. für den Neubau von Strassen auch geschaffen. Niemand würde behaupten, dass Straßen toll für die Natur seien! Sekundärstandorte können nie die ökologische Qualität von originalen Lebensräumen (wie etwa einer von loop fisherman angesprochenen sauren Wiese) bieten!
Ich sehe das Problem darin, dass Golfplätze primär in schönen Gegenden geschaffen werden, wo viel kaputt gemacht werden kann und auch wurde.
Ausgleichsflächen, Kontrolle von Spritzmitteln und dergleichen gibt's vielleicht in Deutschland und Österreich, aber in vielen Regionen, wo für Touristen neue Plätze gebaut werden, schert sich keiner drum! Des weiteren werden Golfplätze regelmäßig entgegen negativer Naturschutzgutachten durchgedrückt, ganz einfach weil Tourismus und Kohle mehr gilt und Politiker oft selbst Golf spielen.
Ich will hier keinen diskreditieren der Golf spielt, aber doch darauf hinweisen dass der Sport nichts mit Natur zu tun hat, im Gegenteil. Im übrigen habe ich die Umfrage primär deswegen gestartet, weil mich einfach interessiert, inwieweit es zwischen Fliegenfischern und Golfern Überschneidungen gibt, aus soziologischen Überlegungen sozusagen.
Nichts für ungut,
Clemens
nun ich denke du meintest mich mit "keine Ahnung haben".
I denke, dass ich über die Wirkung von Golfplätzen doch eine fundierte Meinung haben kann, wenn ich auch noch nie einen Golfschläger in der Hand hatte.
Original geschrieben von Christian Früh
Hallo Zusammen,
Warum sich der Bieber bei uns wohlfühlt, kann ich nach Euren Aussagen wirklich nicht verstehen, aber da könnt Ihr Euch bestimmt auch etwas zusammenreimen.
Der Biber ist in Wirlichkeit ein sehr anspruchsloses Tier. Alles was er braucht ist Futter an Gewässern (er geht auch in Maisfelder zum Fressen!), bei uns ist er nur durch Bejagung verschwunden, mittlerweile gibt's Biber wieder an wirklich hart regulierten Gewässern! Biber sind halt (zu Unrecht) ein Symbol für intakte Natur, weil sie mit Kanada, Trappern etc. assoziiert werden.
Auch die Argumentation, ein Neubau von Golfplätzen ist Raubbau an der Natur. Jeder der ein wenig Ahnung hat weiss, dass im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens ein Ausgleichsfaktor festgelegt wird, der meist wesentlich höher ist, als die zu bebauende Fläche. Die geschaffenen Ausgleichsflächen werden nach Vorgabe der unteren Naturschutzbehörde gestaltet, waren vorher meist Agrar oder Brachflächen und sind anschließend ein wirklicher Lebensraum für Tiere.
Ich denke ich habe davon sehr viel Ahnung, habe ich doch beruflich andauernd mit derartigen Verfahren zu tun. Ausgleichsflächen werden z.B. für den Neubau von Strassen auch geschaffen. Niemand würde behaupten, dass Straßen toll für die Natur seien! Sekundärstandorte können nie die ökologische Qualität von originalen Lebensräumen (wie etwa einer von loop fisherman angesprochenen sauren Wiese) bieten!
Ich sehe das Problem darin, dass Golfplätze primär in schönen Gegenden geschaffen werden, wo viel kaputt gemacht werden kann und auch wurde.
Ausgleichsflächen, Kontrolle von Spritzmitteln und dergleichen gibt's vielleicht in Deutschland und Österreich, aber in vielen Regionen, wo für Touristen neue Plätze gebaut werden, schert sich keiner drum! Des weiteren werden Golfplätze regelmäßig entgegen negativer Naturschutzgutachten durchgedrückt, ganz einfach weil Tourismus und Kohle mehr gilt und Politiker oft selbst Golf spielen.
Ich will hier keinen diskreditieren der Golf spielt, aber doch darauf hinweisen dass der Sport nichts mit Natur zu tun hat, im Gegenteil. Im übrigen habe ich die Umfrage primär deswegen gestartet, weil mich einfach interessiert, inwieweit es zwischen Fliegenfischern und Golfern Überschneidungen gibt, aus soziologischen Überlegungen sozusagen.
Nichts für ungut,
Clemens
A curious thing happens when fish stocks decline: People who aren't aware of the old levels accept the new ones as normal. Over generations, societies adjust expectations downward .. (Kennedy Warne)






