Baggerungen und Fischbestand
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- pehers
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Baggerungen und Fischbestand
Servus werte Freunde und Spezialisten der Gewässerökologie!
Ich befische seit mehreren Jahren ein kleines feines Bächlein, das in den Attersee (OÖ) mündet (habe darüber einen Bericht im Forum veröffentlicht).
Meine Frage zielt nun auf Folgendes ab:
Ich habe dort zwar immer gut gefangen, aber der Fischbestand ist außergewöhnlich dünn und die Fische wachsen eher schlecht ab. Besatzmaßnahmen werden kaum durchgeführt.
Woran das liegt, kann ich nicht genau sagen, habe aber eine Theorie:
Im Laufe des Flusses, der naturnah und gut strukturiert ist, hervorragende Wasserqualität aufweist, befindet sich ein Kieswerk, das in unregelmäßigen Abständen auf einer relativ langen Gewässerstrecke Baggerungen durchführt.
Bis auf ein Wehr unterhalb dieses Abschnittes ist der Fluß zudem durchgehend passierbar, bis auf Hitzeperioden im Sommer, in denen manche Gewässerabschnitt trocken fallen.
Dabei wird im Falle diese Kalkgesteinsflusses sehr feines Sediment aufgewühlt. Ich mache dieses für mangelndes Insektenaufkommen verantwortlich, das nur eine unzureichende Nahrungsgrundlage bildet.
Ist das Grund genug, um einen Fischbestand und das Insektenaufkommen nachhaltig zu schädigen oder muß es da noch andere Gründe geben. Schädigt das aufgewühlte Sediment auch die Fische direkt (Kiemen?).
In Erwartung aufschlussreicher Antworten,
Hans
Ich befische seit mehreren Jahren ein kleines feines Bächlein, das in den Attersee (OÖ) mündet (habe darüber einen Bericht im Forum veröffentlicht).
Meine Frage zielt nun auf Folgendes ab:
Ich habe dort zwar immer gut gefangen, aber der Fischbestand ist außergewöhnlich dünn und die Fische wachsen eher schlecht ab. Besatzmaßnahmen werden kaum durchgeführt.
Woran das liegt, kann ich nicht genau sagen, habe aber eine Theorie:
Im Laufe des Flusses, der naturnah und gut strukturiert ist, hervorragende Wasserqualität aufweist, befindet sich ein Kieswerk, das in unregelmäßigen Abständen auf einer relativ langen Gewässerstrecke Baggerungen durchführt.
Bis auf ein Wehr unterhalb dieses Abschnittes ist der Fluß zudem durchgehend passierbar, bis auf Hitzeperioden im Sommer, in denen manche Gewässerabschnitt trocken fallen.
Dabei wird im Falle diese Kalkgesteinsflusses sehr feines Sediment aufgewühlt. Ich mache dieses für mangelndes Insektenaufkommen verantwortlich, das nur eine unzureichende Nahrungsgrundlage bildet.
Ist das Grund genug, um einen Fischbestand und das Insektenaufkommen nachhaltig zu schädigen oder muß es da noch andere Gründe geben. Schädigt das aufgewühlte Sediment auch die Fische direkt (Kiemen?).
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I still don't know why I fish or why other men fish, except that we like it and it makes us think and feel. (Roderick L. Haig-Brown, A River Never Sleeps)
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Christian Früh
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Hallo Hans,
ob das die Erklärung ist, wird sich wohl nie mit Sicherheit feststellen lassen.
Ich befische selbst eine kleine Bachstrecke ca. 7km komplett unverbaut mit Streckenbereichen durch den Wald und mit Wiesencharakter. Der Bach ist komplett unverbaut und wurde meines Wissens auch noch nie besetzt. Es gibt nur einen wunderschönen Bachforellenstamm und Koppen, sonst kommen nur noch (sehr viele) Edelkrebse vor. Die Bachforellendichte ist eher gering obwohl man an den Jungfischen sehen kann, das aureichend Nachwuchs produziert wird. Ich nehme an, das aufgrund des geringen Nahrungsaufkommens die meisten Jungfische den ersten Winter nicht überstehen und dann sterben.
Sowohl im Waldstück als auch in den offenen Bereichen kommen kaum Fischnährtiere vor. Du findest vereinzelt Gamarus und Köcherfliegenlarven, mehr nicht. Ich habe noch nie eine Bafo über 35cm gefangen und auch das Experiment sie in einen Teich mit besserem Nahrunsgaufkommen zu besetzten hat in zwischenzeitlich 3 Jahren nicht zu größerem Wachtsum geführt.
Ich will damit sagen, dass auch der Stamm einfach im Laufe der Jahrzente sich mit geringem Wachstum auf geringes Nahrungsaufkommen einstellen kann, was in meinem Fall nicht auf äußere Einflüsse zurückzuführen ist. Der Bach an sich führt bei mir einfach ein sehr geringes Nahrungsaufkommen.
Gruss
Christian
ob das die Erklärung ist, wird sich wohl nie mit Sicherheit feststellen lassen.
Ich befische selbst eine kleine Bachstrecke ca. 7km komplett unverbaut mit Streckenbereichen durch den Wald und mit Wiesencharakter. Der Bach ist komplett unverbaut und wurde meines Wissens auch noch nie besetzt. Es gibt nur einen wunderschönen Bachforellenstamm und Koppen, sonst kommen nur noch (sehr viele) Edelkrebse vor. Die Bachforellendichte ist eher gering obwohl man an den Jungfischen sehen kann, das aureichend Nachwuchs produziert wird. Ich nehme an, das aufgrund des geringen Nahrungsaufkommens die meisten Jungfische den ersten Winter nicht überstehen und dann sterben.
Sowohl im Waldstück als auch in den offenen Bereichen kommen kaum Fischnährtiere vor. Du findest vereinzelt Gamarus und Köcherfliegenlarven, mehr nicht. Ich habe noch nie eine Bafo über 35cm gefangen und auch das Experiment sie in einen Teich mit besserem Nahrunsgaufkommen zu besetzten hat in zwischenzeitlich 3 Jahren nicht zu größerem Wachtsum geführt.
Ich will damit sagen, dass auch der Stamm einfach im Laufe der Jahrzente sich mit geringem Wachstum auf geringes Nahrungsaufkommen einstellen kann, was in meinem Fall nicht auf äußere Einflüsse zurückzuführen ist. Der Bach an sich führt bei mir einfach ein sehr geringes Nahrungsaufkommen.
Gruss
Christian
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Maggov
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Hallo Hans,
ich könnte mir ebenfalls gut vorstellent, dass das Sediment die Kies(=Laich-)betten belegt und so die Laichplätze nicht mehr brauchbar sind.
Falls die im Winter und Frühjahr baggern, wäre das noch wahrscheinlicher.
Wird allerdings nicht leicht das zu belegen...
Viele Grüsse
Markus
ich könnte mir ebenfalls gut vorstellent, dass das Sediment die Kies(=Laich-)betten belegt und so die Laichplätze nicht mehr brauchbar sind.
Falls die im Winter und Frühjahr baggern, wäre das noch wahrscheinlicher.
Wird allerdings nicht leicht das zu belegen...
Viele Grüsse
Markus
Reflection is a broad deep and quiet pool into which the stream of an angler's thought opens out from time to time.
A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
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- pehers
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Servus!
Zur Präzisierung:
Baggerungen finden über das ganze Jahr verteilt statt, da der Kiesbedarf des Kieswerks zumindest teilweise daraus gedeckt wird.
Ein weiterer negativer Faktor könnten die massiven Umwälzungen des Flussbettes im Frühjahr sein, aber da kenne ich Gewässer auf die das genauso oder noch ärger zutrifft, bei denen Probleme mit dem Fischbestand nicht auftreten.
Einige Fische wachsen auch nicht schlecht ab, einige 40+ habe ich gesehen, eine sogar gefangen.
Das was an der Situation besonders stutzig macht, ist, daß besonders in Bereichen, wo man größere Fische vermuten würde, gar keine bzw nur extrem wenige zu finden sind: Z. B. im Rückstaubereich einer Wehr, bis 4m tiefes Wasser, glasklar, türkisgrün - kein Fisch - nie!
Der Befischungsdruck ist mit Sicherheit auch nicht hoch, ich treffe nur sehr, sehr selten andere Fischer. Oberhalb des Kieswerks sind eigentlich genug ausgedehnte Kiesbetten, die nicht beeinflusst sind. Dort sind auch mehr Fische. Allerdings auch hier muß ich sagen, habe ich bei vergleichbaren Gewässern höhere Dichten erlebt, aber der Unterschied ist nicht so massiv!
Vorerst Danke für die bisherigen Antworten,
Hans
Zur Präzisierung:
Baggerungen finden über das ganze Jahr verteilt statt, da der Kiesbedarf des Kieswerks zumindest teilweise daraus gedeckt wird.
Ein weiterer negativer Faktor könnten die massiven Umwälzungen des Flussbettes im Frühjahr sein, aber da kenne ich Gewässer auf die das genauso oder noch ärger zutrifft, bei denen Probleme mit dem Fischbestand nicht auftreten.
Einige Fische wachsen auch nicht schlecht ab, einige 40+ habe ich gesehen, eine sogar gefangen.
Das was an der Situation besonders stutzig macht, ist, daß besonders in Bereichen, wo man größere Fische vermuten würde, gar keine bzw nur extrem wenige zu finden sind: Z. B. im Rückstaubereich einer Wehr, bis 4m tiefes Wasser, glasklar, türkisgrün - kein Fisch - nie!
Der Befischungsdruck ist mit Sicherheit auch nicht hoch, ich treffe nur sehr, sehr selten andere Fischer. Oberhalb des Kieswerks sind eigentlich genug ausgedehnte Kiesbetten, die nicht beeinflusst sind. Dort sind auch mehr Fische. Allerdings auch hier muß ich sagen, habe ich bei vergleichbaren Gewässern höhere Dichten erlebt, aber der Unterschied ist nicht so massiv!
Vorerst Danke für die bisherigen Antworten,
Hans
Zuletzt geändert von pehers am 19.12.2005, 15:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Hallo Hans,
ich kenne den Weissenbach (nur vom Vorbeifahren) als stark geschiebeführenden Bach. Derartige Gewässer zeichnen sich von Natur aus durch recht geringe Fischbestände aus (wiederkehrende mechanische Schädigung von Aufwuchs, Nährtieren und Fischen). Das Baggern verstärkt wohl diesen natürlichen Einfluss.
Hoffentlich wird in der Zeit, wenn die Forelleneier im Sediment liegen, nicht gebaggert, das wäre wie Markus sagt natürlich besonders schädlich. Grundsätzlich ist denkbar, dass durch starke baggerungsbedingte Trübung auch adulte Fische akut geschädigt werden. Bekannt von div. Stauraumspülungen. Der Effekt ist von der Menge, aber auch der Form der Partikel abhängig, wie du sagst, es kann die Kiemenepithelien schädigen.
Gibt's einen Unterschied zwischen der Strecke stromauf der Baggerungen und stromab (Fische, Nährtiere - Steine umdrehen!).
@Christian: Schätze dein Bach ist ein Urgesteinsgewässer, richtig? Also wenig mit dem Weissenbach vergleichbar.
Mahlzeit,
Clemens
ich kenne den Weissenbach (nur vom Vorbeifahren) als stark geschiebeführenden Bach. Derartige Gewässer zeichnen sich von Natur aus durch recht geringe Fischbestände aus (wiederkehrende mechanische Schädigung von Aufwuchs, Nährtieren und Fischen). Das Baggern verstärkt wohl diesen natürlichen Einfluss.
Hoffentlich wird in der Zeit, wenn die Forelleneier im Sediment liegen, nicht gebaggert, das wäre wie Markus sagt natürlich besonders schädlich. Grundsätzlich ist denkbar, dass durch starke baggerungsbedingte Trübung auch adulte Fische akut geschädigt werden. Bekannt von div. Stauraumspülungen. Der Effekt ist von der Menge, aber auch der Form der Partikel abhängig, wie du sagst, es kann die Kiemenepithelien schädigen.
Gibt's einen Unterschied zwischen der Strecke stromauf der Baggerungen und stromab (Fische, Nährtiere - Steine umdrehen!).
@Christian: Schätze dein Bach ist ein Urgesteinsgewässer, richtig? Also wenig mit dem Weissenbach vergleichbar.
Mahlzeit,
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Servus Clemens!
Dann sollten wir auf jeden Fall mal dort auch einen Tag Fischen gehen - ist nämlich traumhaft schön.
Glaube mein Zweitstatement hat, Deine Fragen beantwortet.
Ich habe z.B. im Hintergebirge gefischt, an einem vom CHarakter her ähnlichen Bach, bei dem diese Probleme in der Form nicht auftreten.
Die Partikel sind extrem feiner Staub, in Wasser gelöst, fast wie Zement, wenn es sich absetzt.
Beste Grüße,
Hans
Dann sollten wir auf jeden Fall mal dort auch einen Tag Fischen gehen - ist nämlich traumhaft schön.
Glaube mein Zweitstatement hat, Deine Fragen beantwortet.
Ich habe z.B. im Hintergebirge gefischt, an einem vom CHarakter her ähnlichen Bach, bei dem diese Probleme in der Form nicht auftreten.
Die Partikel sind extrem feiner Staub, in Wasser gelöst, fast wie Zement, wenn es sich absetzt.
Beste Grüße,
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D'ere,
würd sagen damit sind wir der Sache eh schon auf den Grund gegangen.
Zum Nahrungsaufkommen noch: Ein derartiger Bach mit lückigem, grobem Substrat wird normalerweise bis in mehrere Meter Tiefe durch Insektenlarven besiedelt. Im Lunzer Seebach haben's z.B. dutzende Meter vom Bach weg im Wald Proben (Cores) genommen und in 2 m Tiefe Eintagsfliegenlarven gefunden!
Diese ständige, wenn auch geringe, Fracht an Feinsedimenten durch Baggerungen kann dieses "hyporheische Interstitial"
wie's so schön heisst gehörig verstopfen und unbesiedelbar machen! Damit fällt eine ganz gewaltige, produktive Fläche (riesige innere Oberfläche des ganzen Schotterkörpers) weg! Müsste man mit Cores untersuchen.
Hast Recht, schaun' ma sichs am besten mal life an!
C.
würd sagen damit sind wir der Sache eh schon auf den Grund gegangen.
Zum Nahrungsaufkommen noch: Ein derartiger Bach mit lückigem, grobem Substrat wird normalerweise bis in mehrere Meter Tiefe durch Insektenlarven besiedelt. Im Lunzer Seebach haben's z.B. dutzende Meter vom Bach weg im Wald Proben (Cores) genommen und in 2 m Tiefe Eintagsfliegenlarven gefunden!
Diese ständige, wenn auch geringe, Fracht an Feinsedimenten durch Baggerungen kann dieses "hyporheische Interstitial"
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Danke, war mir nur nicht sicher, ob das wirklich der Grund sein kann, da ja das Sediment auch bei natürlichen Bedingungen, wenn auch nicht in dem Ausmaß, aufgewirbelt wird.
Herzlichen Dank,
Hans
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Servus noch einmal!
Ein kleines Detail am Rande: Der Teil des Weissenbachs, der Richtung Ischler Traun fließt, scheint einen besseren Fischbestand aufzuweisen (ich muß da jedes Mal stehen bleiben, wenn ich vorbei fahre), obwohl zumindest ähnliche Verhältnisse herrschen.
Beste Grüße,
Hans
Ein kleines Detail am Rande: Der Teil des Weissenbachs, der Richtung Ischler Traun fließt, scheint einen besseren Fischbestand aufzuweisen (ich muß da jedes Mal stehen bleiben, wenn ich vorbei fahre), obwohl zumindest ähnliche Verhältnisse herrschen.
Beste Grüße,
Hans
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Meine Verehrung!
Da hast Du wieder mal völlig recht, vor allem im sehr engen Tal im unteren Bereich ist das der Fall und Kieswerk gibt es auch keines. Wer allerdings die Fischereirecht hat, das kann ich auch nicht sagen, ich versuche das schon seit Jahren rauszufinden - irgenwann schau ich mir das Fischereibuch des Bezirks Gmunden an!
Beste Grüße,
Hans
Da hast Du wieder mal völlig recht, vor allem im sehr engen Tal im unteren Bereich ist das der Fall und Kieswerk gibt es auch keines. Wer allerdings die Fischereirecht hat, das kann ich auch nicht sagen, ich versuche das schon seit Jahren rauszufinden - irgenwann schau ich mir das Fischereibuch des Bezirks Gmunden an!
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Aprospos!
Was sagt denn ein Flussrückbauer wie Du, lieber Clemens, dazu, wenn ein Bewirtschafter eines solchen Gewässers nach Möglichkeiten suchen würde, das Geschiebe zu reduzieren, um den Bestand zu verbessern?
Gibt es vor allem ökologisch vertretbare und mit dem Hochwasserschutz vereinbare Wege das Geschiebeaufkommen zu reduzieren?
Oder kann der Bewirtschafter eines solchen Gewässers nur resignierend zur Kenntnis nehmen, daß mehr einfach nicht drin ist?
Gruß,
Hans
Was sagt denn ein Flussrückbauer wie Du, lieber Clemens, dazu, wenn ein Bewirtschafter eines solchen Gewässers nach Möglichkeiten suchen würde, das Geschiebe zu reduzieren, um den Bestand zu verbessern?
Gibt es vor allem ökologisch vertretbare und mit dem Hochwasserschutz vereinbare Wege das Geschiebeaufkommen zu reduzieren?
Oder kann der Bewirtschafter eines solchen Gewässers nur resignierend zur Kenntnis nehmen, daß mehr einfach nicht drin ist?
Gruß,
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stefan grau
z. Teil weiterführdende infos zum thema:
http://www.fischnetz.ch/content_d/publ/ Publications/TPs/Feinsedimente_2002.pdf
http://www.umwelt-schweiz.ch/imperia/ md/content/buwalcontent/umwelt42002/8.pdf
Gruss
Stefan
http://www.fischnetz.ch/content_d/publ/ Publications/TPs/Feinsedimente_2002.pdf
http://www.umwelt-schweiz.ch/imperia/ md/content/buwalcontent/umwelt42002/8.pdf
Gruss
Stefan






