Hi Torsten,Original geschrieben von TorstenHtr
Um ganz konkret zu werden: (Zitat von Scierra.com)
"The EDP is not confined by the AFTMA system, but has been developed with serious consideration to rod load [..]"
Was blanker Unsinn ist, normalerweise wählt man zuerst die Schnur für die Anwendung und dann die Rute. Auch weil es keine eindeutige Definition für einen Rutenstandard gibt.
als naiver Anfänger, der wegen Verschleiß der alten eine neue Schnur für seine Rute sucht, macht man das sicher andersrum.
Mir ging es jedenfalls so. Die Anwendung stand fest (Angeln auf Forellen und Äschen) und ebenso die Rute, ein feiner Selbstbau ohne Beschriftung. Durch Ausprobieren verschiedener Schnüre von Freunden kam ich zu dem Ergebnis, sie ist optimal geeignet für Schnüre der Klasse 5, weil mir mit solchen Schnüren die nach meinem Empfinden schönsten Vor- und Rückschwünge um die 10m und finale Würfe >15m gelangen.
Es sind also mehr "wurfgefühlsmäßige" Kriterien, nach denen ich die Rute eingeordnet habe. Aber ich merkte ziemlich schnell, mit welchen Schnurgewichten diese Rute bei meinem eher kraftsparenden Wurfstil harmoniert. Ich will nämlich keine castingähnlichen athletischen Übungen wegen einer zu schweren Schnur veranstalten, sondern lieber lange Zeit ermüdungsfrei fischen.
Daß man das Schnurgewicht auch anders definieren kann als nach der AFTMA-Norm, sehe ich ein. Aber dann sollte das bitteschön auch eindeutig deklariert sowie erläutert werden.
Unklare Aussagen wie "diese Schnur paßt zu einer Rute der Klasse x" empfinde ich gelinde gesagt als höchst verwirrend, da ich damit wenig bis nix anfangen kann.
Wenn AFTMA auf der Verpackung steht, hat auch eine der AFTMA-Klasse entsprechende Schnur drin zu sein, selbstverständlich im Rahmen der zulässigen Toleranzen.
Gruß, Werner






