abgebrochene Rute

Hier treffen sich die wahren Handwerker unserer Zunft. Gibt es eine schönere Fischerei, als mit einer Selbstgebauten - ob nun Gespließte, Kohlefaserrute oder Eigenbaurolle? Geizt nicht mit Euren Ratschlägen.

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stockinger
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abgebrochene Rute

Ungelesener Beitrag von stockinger »

Hallo zusammen
mir ist leider ein kleines Missgeschick passiert. Mir ist bei meiner 8`#3/4 er Greys GRX die Spitze beim Werfen abgebrochen, etwa 20cm von der spitze weg. Ist alles in allem ein Garantiefall. Nichtsdestotrotz, wenn ich das abgebrochene Teil behalten kann, lohnt sich eine Reparatur, d.h. neuen Spitzenring dran? Dann müsste doch die Rute doch um einiges Schneller und auch mindestens ne Klasse höher sein, oder? Experten, meldet euch bitte....
Grüße
Sebastian
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Kurt Zumbrunn
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Ungelesener Beitrag von Kurt Zumbrunn »

Alles richtig - Aktion wird eher Richtung parabolisch gehen.
Gruss Kurt
<< streamstalkin´ 24/7 >>

Trockenfliegen- und Bambuspurist
fishingedd

Ungelesener Beitrag von fishingedd »

hi
du sagst 20cm von der spitze weg? ich reparier solche missgeschicke eigentlich noch mit ganz guten ergebnissen. ganz einfach: beide enden mit sehr feinem sandpapier eben schleifen, ca. 4-5cm langen nagel, minibohrer, nähnadel.....was eben passt- eine seite einkleben. sekundenkleber reicht da völlig. wenn trocken andere seite einkleben. verbindungsstelle glattschleifen. 1-2cm davor binden und natürlich überbinden, lackieren, trocknen, nochmal lackieren und die sache is wieder gut.

kannste ja ma ausprobieren. mit garantie kenn ich mich nich aus.

in dem sinne
tight lines
stockinger
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Ungelesener Beitrag von stockinger »

Hallo zusammen
Danke für eure Tips. Exori scheint die Rute anstandslos zu ersetzen. Nochmal Glück gehabt.

@ Kurt
Wird die Rute nicht eher etwas steifer? Auf jeden Fall müsste sie doch dann eine Klasse höher sein, oder?
Grüße
Sebastian
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Rolf Renell
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Ungelesener Beitrag von Rolf Renell »

....parabolisch /stramm!!!wahrscheinlich das was Kurt meint,Spitzenaktion geht bei diesem Typ verloren,auslenkung kleiner aber strammer ,im Gesamten gesehen eher parabolisch dann,schnell definiert sich klassisch über Rückstellung der Spitze,
beste Grüsse ,Rolf
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Royal Coachman
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Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Freunde !

Ich habe diesen Ermüdungbruch schon bei einigen Kohlefaserruten erlebt,
woran kann das liegen ?

Bei einer Sage sind mir einmal die letzen 15 cm beim Herausnehmen aus dem Futteral einfach in der Hand geblieben.

Diese Rute wurde allerdings auch extrem beansprucht, beschwerte Nymphen mit Switch Cast, 6er Schnur und größere Entfernungen.

Habe allerdings auch andere Ruten von namhaften Herstellern, die jetzt eine zweite Spitze haben. ;)

Royal Coachman
Der immer auf Seiten der Fische steht!
stockinger
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Ungelesener Beitrag von stockinger »

Hi gebhard
Dummerweise ist die Rute gerade mal ein paar Monate alt. Da sollte das eigentlich nicht passieren. Wobei ich auch anmerken muss, normalerweise würd ich mit so einem Gerät nicht auf 7pfd. Karpfen oder mehrpfündige BF´s gehen ;o)) Hat se aber gehalten ;o)))
Naja, evtl. kommt das defekte Teil wieder zurück, dann hätte ich noch ne "kurze" Option.
danke euch allen
TL
Sebastian
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archi69
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Ungelesener Beitrag von archi69 »

Hallo!

Sorry, ich muss das hier einfach noch mal aus der Tiefe des Archives holen. Weil auch mir eine Frage unter den Nägeln brennt:
ich habe diesen Ermüdungbruch schon bei einigen Kohlefaserruten erlebt, woran kann das liegen ? Bei einer Sage sind mir einmal die letzen 15 cm beim Herausnehmen aus dem Futteral einfach in der Hand geblieben.
So ist mir das gestern passiert beim Hechtstreamern, einfach so, ohne großen Druck beim Aufnehmen des (unbeschwerten aus Kunsthaaren selbstgebastelten und leichten) Streamers. :cry: 9er Rute!

Und wenn ich so (als geschultes Forumsmitglied) die Suchfunktion nutze, scheint das echt ein Problem bei KF-Ruten zu sein ?! Und immer so 15 - 20 cm unter der Spitze. Ist das "systembedingt"???

Naja, jetzt versuche ich mal ne Reparatur wie hier beschrieben....

Gruß
archi
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Michael.
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Ungelesener Beitrag von Michael. »

Hallo archi,

ich würde mich an Theo wenden (http://www.solitip.de/) und mir dort fachgerecht eine Spitze aus Vollmaterial montieren lassen. Gilt generell für abgebrochene Spitzen.

Gruß
Michael
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Achim Stahl
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Ungelesener Beitrag von Achim Stahl »

Moin,
archi69 hat geschrieben:Und wenn ich so (als geschultes Forumsmitglied) die Suchfunktion nutze, scheint das echt ein Problem bei KF-Ruten zu sein ?! Und immer so 15 - 20 cm unter der Spitze. Ist das "systembedingt"???
Kommt darauf an, was man unter systembedingt versteht. 15 - 20 cm unter der Spitze ist mit Sicherheit der Bereich, in dem beim Werfen am häufigsten irgendwelche Goldköpfe und Streamer einschlagen. Und mit der Spitze schlägt man auch gerne mal in einem zugewachsenen Gewässer gegen einen Ast oder einen Brückenpfeiler... Und es ist auch immer die Spitze, die, wenn man die Rute zum Platzwechsel ungeteilt ins Auto einfädelt irgendwo hinterhakt.

Der Bruch kommt nicht immer unmittelbar nach einer solchen Aktion. Aber die Beschädigung ist da, und irgendwann knackt es dann urplötzlich.

Ermüdungserscheinungen bei Kohlefaserruten, bei denen sich die Aktion nicht verändert aber die Rute plötzlich bricht, habe ich wirklich noch nie erlebt.


Viele Grüße!

Achim
Früher war mehr Lametta!
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