Wie ich ein guter Mensch wurde

Was macht FLIEGENFISCHEN aus? Hier darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden! Auch Termin- und andere Ankündigungen passen hier herein. Erlebtes Fliegenfischen - hier kannst Du Deine Erlebnisse für alle schildern, wir lesen gerne Storys von früher und heute!
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Werner

Wie ich ein guter Mensch wurde

Ungelesener Beitrag von Werner »

Wie ich ein guter Mensch wurde
Also----das muss schon immer in mir gesteckt haben : der tief in meinem Unterbewusstsein schlummernde Wunsch, der Banalität meines Daseins wenigstens punktuell zu entfliehen. Doch Albert Schweizer und Mutter Theresa waren nun leider schon vor mir da, was bleibt einem dann noch.
Solch dunkel-diffuse Gedankenfragmente müssen damals in meinem Unterbewusstsein mitverantwortlich dafür gewesen sein, dass ich mich entschloss vom Allroundangler zum Fliegenfischer zu mutieren, eilt doch jenen der Ruf voraus, ihre Fische auf die fairste und umständlichste Weise zu fangen, die Menschen mit zu viel Zeit zu erfinden fähig sind.

Nun denn, es folgte eine herrliche Zeit des Lernens und des Fischens mit einer selbstgebauten 5er- Rute und der Delta-Wing Caddis, einer ebenso selbstgebauten Fliege, in unserem „Äschenflusse“, bis diese Zeit unkomplizierten Fischens von unseren schwarzen Mitgeschöpfen abrupt beendet wurde.
Zu jener Zeit schaute ich manchmal ins Fliegenfischerforum, hoffend dort Gleichgesinnte zu finden, um mich mit ihnen auszutauschen und mit ihnen gemeinsam zu leiden und mich mit ihnen zu freuen.
Ich Tor, hatte ich mich doch bis zu diesem Tage für einen Fliegenfischer gehalten, der von seinem Metier das ein oder andere verstehe. Aber---„Es irrt der Mensch so lang er strebt“ ,bemerkt schon Gott im Gespräch mit Mephisto, und ER muss es ja schließlich wissen.

Das ganze Ausmaß meiner Frevel- ja der Singular ist hier fehl am Platze - wurde mir bewusst, als ich mir in einer der quartalsmäßig verpflichtenden Diskussionen um Catch and Release beschämt eingestehen musste, dass auch ich den ein oder anderen Fisch vom Leben zum Tode befördert und dem Räucherofen überantwortet hatte. Wie konnte ich nur. Doch auch das Gegenteil schien nicht statthaft zu sein, wie man mir mit Hinweis auf das Tierschutzgesetz versicherte. Was war der Königsweg ? Persönlichkeitsspaltung ? Werner der Releaser versus Werner der Kochtopffischer ? Bevor jedoch eine solch pathologische Geisteskrankheit von mir Besitz ergreifen konnte, informierten mich die haften gebliebenen Reste einer strikt moralischen Erziehung darüber, dass die Guten doch wohl die Releaser seien, denn sie entließen ihre Beute voller Mitgefühl , ritualisierte Entschuldigungssprüche murmelnd, wieder in die vertraute Umgebung. Auch ich tat seitdem desgleichen, die vorwurfsvollen Blicke der gehakten Fische sind meiner so sensibilisierten Psyche nicht mehr zuträglich und erst recht nicht das brechende Auge der für den Räucherofen vorgesehenen Forelle.
Einmal auf den richtigen Weg gebracht, belegte ich ein vierwöchiges Seminar mit dem Titel, „Die richtige Zange zum Widerhakenandrücken“. Es ist natürlich selbstverständlich, dass man als Releaser den Spielgefährten kein unnötiges Leid antut.

„EDEL SEI DER MENSCH; HILFREICH UND GUT“

Dies war fortan mein Programm, wobei „edel“ noch recht einfach war. Wieso ? Ja ist es denn schwierig, nur noch upstream mit Trockenfliegen an unseren Döbelgewässern zu fischen ? Man fängt zwar nicht immer, auch nicht das ganze Jahr, aber was sind schon 362 Schneidertage gegen zwei Tage im Döbelfangrausch und einer mit zwei 25cm Bachforellen.
Das Naturerlebnis an diesen drei Tagen möchte ich um nichts in der Welt missen. Ja es wird ja erst so wertvoll dadurch, dass es sich in nur drei „dichterlebten“ Tagen in die Erinnerung einbrennt. Das nächste Jahr war in dieser Hinsicht noch erfolgreicher, weil jetzt nur an zwei Tagen Fische stiegen, die ich mit der –selbstverständlich Splitcane only- Trockenfliege überlisten konnte- ich werfe nur steigende Fische an.

„Hilfreich“ zu sein, gestaltete sich etwas schwieriger, denn nicht alle wurden Nurfliegenfischer, denen ich Wurfunterricht (kostenlos) erteilte und die zahlreichen Artikel-vorwiegend in einer Fachzeitschrift- waren eben nicht kostenlos. Sie helfen zwar- gerade dort- das hoffe ich wenigstens- aber der moralischen Hochwertigkeit steht die Bezahlung entgegen. Albert Schweizer und Mutter Theresa sind mir da voraus, das erkenne ich an.

„Gut“ war überhaupt nicht schwierig : Anlässlich einer lebhaften Diskussion zwischen mir und den schon vor mir Guten lernte ich, dass die Erwägung, in eng begrenzten Ausnahmefällen Regenbogenforellen in Wasser zu setzen, um sie aus diesem später wieder zu fangen, dem gleichzeitigen Inzest mit Bruder, Schwester, Mutter und Vater in der moralischen Verwerflichkeit übergeordnet ist. Menschen mit fantasievollen Beinamen- „Bei euch ihr Herrn, kann man das Wesen gewöhnlich aus dem Namen lesen„ behauptet Faust -klärten mich darüber auf, dass ordentliche Fliegenfischer den Begriff Regenbogenforelle längst durch Buntesdurchluftbrechunghervorgerufenesfarbspielforellen ersetzt haben. So wie man heute eben nicht mehr Neger, sondern Menschenmitdunklerhautpigmentierungafrikanischerherkunft sagt.
Ohne das Forum wäre meine Läuterung nicht möglich gewesen. Jedesmal, wenn ich etwas im Sinne der Gewässerökologie Richtiges schrieb- etwa : „Lieber fange ich keine Fische als Buntesdurchluftbrechunghervorgerufenesfarbspielforellen mit einer verkümmerten Flosse“,
erhalte ich einen hochgereckten Daumen per Mail und das Lob : Prima !
( In der Psychologie nennt man das klassische Konditionierung. )
Letztens lag übrigens ein Heiligenbildchen mit dem heiligen Franz von Asissi in meinem Briefkasten. ( Für zehn hochgereckte Daumen bekommt man das.)
Nun, um es kürzer zu machen, ich wurde vom Fischer zum Naturschützer. Ich bezahlte insgesamt 400 Euro Jahresbeitrag. Dafür durfte ich mit einer Fliegenrute in der Hand an den Traumgewässern entlang spazieren. Ich sah dem flutenden Hahnenfuß beim Fluten zu. Winkte den hier und dort stehenden einheimischen Bachforellen freundlich zu, erfreute mich am lustigen Spiel der Barsche, die mit der Forellenbrut fangen spielten, sah den behäbigen Döbeln zu, wie sie in der Sonne standen und wusste, dass ich in fünf Jahren wieder Fischen dürfte. Dann würden ich und mein Freund berechtigt sein, im Jahresverlauf je zwei der Bachforellen des Stammes zu fangen, dessen Vorfahren schon Charles Ritz an die Angel gegangen waren und die wir mit einem immensen Aufwand rückgezüchtet hatten, um dem Umweltgedanken gemäß eine einheimische Population in dem Fluss zu etablieren, der schon längst in Struktur und Wasserqualität ein anderer war als der zu den Zeiten des seligen Charles.
Fliegenbinden ? Bitte ja, aber bitte ohne das Köpfchen mit schädlichen Lacken zu tränken. Ich lackierte gar nicht mehr oder nur mit wasserlöslichen Gebinden. ( Weil die so lange trocknen, binde ich gerade die Kollektion für 2006.) Gutmenschen binden ausschließlich mit Bindefäden, denen eine eidesstattliche Erklärung beiliegt, dass sie nicht von halbverhungerten und missbrauchten indischen 3-jährigen handgeklöppelt wurden.
Meine Frau hat es zuerst gesehen . Das diffuse Leuchten um mein Haupt. Obwohl keine Lichtquelle zu erkennen war, „umflorte“ eines Tages beim Aufstehen ein bläulicher, etwa ringförmiger Schein mein schütteres Haar.
Das macht mir nun doch Angst. Und immer öfter ertappe ich mich dabei, wie ich die im Keller verstaubenden Match- Stipp und Spinnruten gedankenverloren betrachte, und in meiner Erinnerung tauchen Sommertage unkomplizierten Angelns im Kreise futterballenformender, herrlich normal gebliebener Zeitgenossen auf. Der lästige Schein um mein Haupt stört auch sehr und ich sollte mich vielleicht doch nach einem Forum mit Gleichgesinnten umsehen.


Gruß Werner
Zuletzt geändert von Werner am 18.02.2005, 17:57, insgesamt 1-mal geändert.
thomas t.

Ungelesener Beitrag von thomas t. »

:anbeten: Lass mich bitte dein Schüler sein! :anbeten:

Gruß Thomas
(Ohne Häme!)
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roland k
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Ungelesener Beitrag von roland k »

toll das Wesen in Worte gefasst Werner! Ist es schon so spät und müssen wir uns wirlich "back to the Roots" besinnen? Was kann man ausser Aufklärung noch tun?

ein nachdenklicher

Roland
man muss einfach reden, und kompliziert denken - nicht umgekehrt
Markus H.

Ungelesener Beitrag von Markus H. »

Hallo Werner,

tolle Gedanken und sehr schön geschrieben !:)

Viele Grüße...
rani

Ungelesener Beitrag von rani »

Hallo Werner

Wunderbar geschrieben, Du hast mein Herz berührt. Ich wünsche Dir sehr viel Erfolg auf dem richtigen Weg, weg vom „nur“ Fischer, hin zum Gutmenschen.
Seit fast 30 Jahren gehe ich immer noch zum Fischen um Fische zu fangen. Ich weis es ist falsch, aber ich komme ohne Hilfe dagegen einfach nicht an.
Ganz schlimm ist es im Urlaub, hoch oben im Norden. Denn wohin ich hier blicke, nur Berge, Wälder und Wasser. Die Flüsse und Seen sind voll von natürlichen und wild abgewachsenen Fischen. Also genau die richtige Umgebung um mit der Angel ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen. Aber nein, ich muss auch noch Fischen und zu allem Überfluss entnehme ich ab und zu ein paar Fische für den Grill oder den Räucherofen.
Ich kämpfe dagegen an, aber ich weis nicht mehr weiter, hilf Werner hilf.

Gruß
rani
Werner

Ungelesener Beitrag von Werner »

@rani,
Ich kämpfe dagegen an, aber ich weis nicht mehr weiter, hilf Werner hilf.


Gehe in dich Rani und schau nach, was du dort siehst. Vermutlich einen von der Gier des Jagdtriebes umgetriebenen Menschen, der rücksichtslos das Leben seiner Mitgeschöpfe aufs Spiel setzt oder es gar niederer kulinarischer Bedürfnisse zuliebe vernichtet.

Gefällt dir das, was du dort siehst ?

Es ist ein langer dorniger Weg vom Fischer zum Naturschützer.
Gutmensch wird man nicht von gleich auf jetzt, aber ich kann dir vielleicht mit einem erprobten Selbstumerziehungsprogramm weiter helfen.

In aller Kürze :

Beginne mit einer Woche fasten und suche in dieser Zeit mehrfach eine
Fischhandlung auf, blicke dort den toten Objekten deiner bisherigen Gier ins starre Antlitz und werde dadurch ganz eins mit ihnen. Stelle dir vor, du wärest sie.

Überliste die dunklen Seiten deiner Person, indem du dir das Fischen erschwerst.
- fische nur noch Splitcane, Trockenfliege, unter Klasse 3, auf steigende
Fische, ausschließlich mit Imitationen der marokanischen
Wanderheuschrecke, an ungeraden Februartagen. Solltest du denoch
Fische fangen, sei stolz darauf. Du hast einen fairen Wettkampf gewonnen-
und beim nächstenmal fischt du gefälligst mit flusswassergefüllter Wathose
vom Ufer aus, das verschiebt die Chancen noch einmal zugunsten des
Fisches.

Schließe dich mit Gleichgesinnten zusammen und pachtet gemeinsam ein Stücke des Mittellandkanals bei Dortmund. Verkauft eure Häuser und baut mit dem Erlös einen mittellandkanalstämmigen Bachforellenbestand auf.
Das erforderliche Genmaterial könnt ihr Fossilienfunden entnehmen. Vergesst nicht, die Strecke so zu renaturieren, dass sie aussieht wie
das zur Zeit des Tertiär bei Dortmund mäandrierende Bachforellenhabitat.

Binde deine Fliegen nur aus natürlichen Materialien von eines natürlichen Todes gestorbenen Hahnes, Huhnes, Hirsches usw.
verwende keine umweltschädlichen Lacke, sondern Leinölfirnis.

Gib allen Fischen eurer Strecke einen Namen und begrüße sie mit Handschlag, wenn du ans Wasser gehst- nicht um zu fischen- sondern um die Natur zu genießen -ausschließlich.

Verkünde im Forum, dass du dich der niederen Triebe nun vollständug entledigt hast und entlasse ritualisierte Aufschreie ins Forum, falls jemand die Unvorsichtigkeit besitzen sollte, sich nicht zu entblöden, Begriffe wie Bewirtschaftung, Besatz, fangfähig, Regenbogenforellen, Widerhaken zu benutzen.

Das ist das Kurzprogramm Rani. Habe Geduld mit dir, schau jeden Tag in den Spiegel und achte auf hochgereckte Daumen zu deinen Mails.

PS. Vor dem Schlafengehen musst du jeden Tag 25-mal zu dir selbst sagen : "Ich bin Naturschützer, ich bin kein Fischer".

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Weitere Anregungen findest du in anderen Threads unter diesem.

Gruß Werner
Zuletzt geändert von Werner am 19.02.2005, 23:16, insgesamt 1-mal geändert.
rani

Ungelesener Beitrag von rani »

Lieber Werner

Danke für deine Zeilen, Du hast mein Problem erkannt und gnadenlos analysiert. Ich schöpfte wieder Hoffnung mit deiner Hilfe doch noch ein Gutmensch zu werden. Als ich im Bad vor dem Zubett gehen noch in den Spiegel schaute sah stutzte ich, war da nicht ein entschlossenes Blitzen in meinen Augen zusehen? Nein, es war kein entschlossenes Blitzen, meine Augen waren nur von Tränen feucht. Jetzt wusste ich all deine gut gemeinten Vorschläge, liebevoll ins Internet gestellt würden nicht fruchten.
Mir ist jetzt klar, es kann nur eine Radikalkur helfen, denn ich bin ein schwacher, viel zu schwacher Mensch. Ich muss das Fliegenfischen ganz aufgeben, sonst kann ich nie wieder in einen Spiegel schauen.
Um jedoch in meiner knappen Freizeit nicht rückfällig zu werden, muss ein neues Hobby her. Kein Problem, Golf ist genau ein auf mein Alter abgestimmtes Hobby an dem ich noch lange Freude haben werde. Mit edlen Golfschuhen über feinen englischen Rasen zu wandeln, ein Schläger in der Hand als Ersatz für die Fliegenrute lässt mich das Fischen mit Sicherheit vergessen. Mit einen zufriedenem Gefühl die richtige Entscheidung getroffen zu haben begab ich mich nun ins Bett.
Leider wachte ich mitten in der Nacht schweißgebadet auf, wie war das damals vor der Fertigstellung des Golfplatzes? Gab es da nicht Proteste wegen der gemeinen Erdhummel die damals just auf dem jetzigen Golfplatz ihr Dasein fristete und die blaue Mauritus die dort von Distel zu Distel flog. Auch das Silbergras, heute nur noch als Restbestand an den Sandbunkern als unliebsames Unkraut verteufelt wuchs dort überall. Wie ist es mit meinen Schlägern, wird das Erz für sie nicht von ausgebeuteten schwedischen Bergarbeitern aus dem Stein gebrochen, und für die Handgriffe mussten bestimmt ganze Regenwälder ihr Leben lassen. Da Schlimmste jedoch ist der englische Rasen auf dem Platz, womöglich keine einheimische Rasenart und auf Grund seiner Robustheit mit Sicherheit genmanipuliert. Also Golf, dass ist mir jetzt klar, kommt für mich als Hobby nicht mehr in Frage.
Heute morgen hatte ich ein langes Gespräch mit meiner Frau. Sie wollte wissen warum ich mich die ganze Nacht so unruhig im Bett hin und her gewälzt habe.
Als ich ihr die ganze Tragödie erzählte musste sie furchtbar Lachen.
Sie sagte, bleibe wie du bist, von den Geld das du für das Fliegenfischen ausgibst können ganze Bäche renaturiert werden, ganze Urlaubsregionen leben von dir und die 3 Fische die du mit deiner Angelkunst mit nach Hause bringst waren mit Sicherheit reine Selbstmörder die das gestreichel und das zurücksetzen der vielen Gutmenschen nicht mehr ertragen wollten. Und wegen den Forum nach dir keine Sorgen, wenn wieder einer was von Meinungsbildung und Multiplikator schreibt mach es wie bisher, rege dich auf, aber lass es dann gut sein.

So lieber Werner, ich werde auf meine Frau hören und es genau so machen wie sie es vorgeschlagen hat.
Leben und Leben lassen das ist schon immer meine Devise gewesen.


Liebe Grüße

rani
Sven Neumann

Ungelesener Beitrag von Sven Neumann »

Bin begeistert.
Toll geschrieben und noch besser analysiert.
Ich bin persönlich noch nicht auf Deiner Erleuchtungsstufe angekommen und noch im Verwandlungsstadium zum "nur" Fliegenfischer.
Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, ob man diesen Weg bis ins letzte verfolgen muß, um sich am Ende der Verwandlung zum Schonhaken Catch&Release Fliegenfischer seiner Wurzeln zu besinnen, oder einen anderen schwierigeren Weg, mit verachtenden Blicken von den Fliegenfischern beim Wurmbaden oder begleitenden getuschelten Sätzen wie "die halten sich immer für was besseres" der Wurmbader beim Versuch etwas mit der Fliegenrute zu erwischen, zu gehen.
Sei es wie es will. Ich bin froh, daß ich kein großer Philosoph bin, der sein Handeln immer in Frage stellt und nach der absoluten Erleuchtung strebt.
Wahrscheinlich werde ich weiterhin tuen, was ich mit meinem Verständnis für die Natur, meiner nicht allzugroßen Moral den großen, maßigen Fischen gegenüber und meiner Liebe zum Angeln für richtig halte.
Na mal sehen wie ich in ein paar Jahren denke, wahrscheinlich ist jedem Fiegenfischer das Schicksal, dieses Hobby zu perfektionieren, vorherbestimmt und man kann sich der Verwandlung zum "nur" Fliegenfischer nicht entziehen.
MfG Sven N.
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Lutz/H
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Ungelesener Beitrag von Lutz/H »

Es wird Zeit, das Frühling wird

Lutz
(muß mir diese Ausführungen heute abend mal in Ruhe durchlesen)
Gib jedem Tag die Chance, die schönste deines Lebens zu sen ; Mark Twain
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Michael Hempel
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Ungelesener Beitrag von Michael Hempel »

Gut, Mensch..... richtig gut, Mensch.....
sinnig

michael
....der den Mefos eine Liebeserklärung gemacht hat!
Waldforelle

Danke Werner!

Ungelesener Beitrag von Waldforelle »

Danke! Jetzt weiß ich, daß ich nicht alleine bin! Danke!

oder

- Die unsäglichen Leiden des gemeinen Fliegenfischers -

und

vor allem Danke, daß Du unsere Wunden

- zugefügt durch die Dogmen der Angelgeräteindustrie -

nicht auch noch offengelgt hast.

Mit leidendem Gruß

Thomas
horstie honk

Ungelesener Beitrag von horstie honk »

äh werner,, du!
wenn's dir ernst ist was zu sagen, ist's nötig wörten nachzujagen...

wie so wird der faust immer als ana mißbraucht?

trotzdem, lustig geschrieben.
Martin16

Ungelesener Beitrag von Martin16 »

Hi Werner!

Bin total deiner Meinung!!!!!

Nur versuche bitte mal 6 Mrd. Menschen auf dieser Erde von unserer Meinung zu überzeugen!
Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, ich weiß dass es darum zwar nicht geht, den Umweltschutz beginnt schließlich im kleinen,aber unsere Mutter Natur kann sich nicht länger gegen den Virus Mensch weren!
Ob wir wollen oder nicht wird irgendwann von unserer einst so schönen Heimat nur noch eine Kugel Schutt und Asche übrig sein, und das Spiel beginnt wider von vorn.....

Bin in dieser Sache sehr pesimistisch, du brauchst nur in zeitung schauen, jeden Tag passiert irgendwo eine Katastrophy und die meisten davon haben wir verursacht!

Unser Hirn ist unser größter Laster!

Aber.........die Hoffnung stirbt zuletzt.

Tut mir Leid bin etwas vom Thema abgeschweift

MfG Stefan
Rolf Schwartz

Ungelesener Beitrag von Rolf Schwartz »

Original geschrieben von Martin16

Nur versuche bitte mal 6 Mrd. Menschen auf dieser Erde von unserer Meinung zu überzeugen!
Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, ich weiß dass es darum zwar nicht geht, den Umweltschutz beginnt schließlich im kleinen,aber unsere Mutter Natur kann sich nicht länger gegen den Virus Mensch weren!
Ob wir wollen oder nicht wird irgendwann von unserer einst so schönen Heimat nur noch eine Kugel Schutt und Asche übrig sein, und das Spiel beginnt wider von vorn.....
tam tamm tammm taaammmmmmm

Apokalypse now and Martin16 the Golden Reiter.
Original geschrieben von Martin16

Unser Hirn ist unser größter Laster!

Aber.........die Hoffnung stirbt zuletzt.

Tut mir Leid bin etwas vom Thema abgeschweift
Alle 3 Punkte könnten stimmen.
Original geschrieben von Martin16

MfG Stefan
MfG Ralf :D
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