Was macht FLIEGENFISCHEN aus? Hier darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden! Auch Termin- und andere Ankündigungen passen hier herein. Erlebtes Fliegenfischen - hier kannst Du Deine Erlebnisse für alle schildern, wir lesen gerne Storys von früher und heute!
(Bitte prüfe zuerst, ob nicht eine der nachfolgenden Rubriken geeigneter für Deinen Beitrag ist).
Ich stelle diese Behauptung einfach mal auf, weil ich nur Leute kenne, die von einer anderen Angelmethode zum Fliegenfischen gekommen sind und nicht einen, der vom Fliegenfischen zu einer anderen Angelmethode gefunden hat.
Hallo Dirk,
ich bin gerade dabei, mich neu zu orientieren, und zwar möchte ich Carp
Catcher- so heißen die, glaube ich- werden. Mich fasziniert die spannende Fischwaid auf potwalähnliche Kaliber. Immer diese zwerghaften 65er Regenbogen an der 2er Rute befriedigen mich auf die Dauer nicht. Da ist doch ein Schuppenkarpfen von 25 Kg etwas anderes. Außerdem gibt es da nicht so eine Hektik wie beim Fliegenfischen, die ewige Auf- und ab-Lauferei macht mich fertig. Ein einwöchiger Ansitz auf Großkarpfen ist doch da etwas ganz anderes. Man kann sich auf einer beheizten Daunenliege niederlassen, die Alarmanlage und den Autodriller einschalten und zwischendurch ins Bordell fahren.
Also ich lasse das mit dem Fliegenfischen, weil sowieso abzusehen ist, dass der zweite Teil des vorgenannten Kompositums aus ethischen Erwägungen auf dem Wege der "Selbstkastration" gestrichen wird.
Und ich bin ja auch nur Fliegenfischer geworden, weil der örtliche Golfklub Aufnahmesperre hatte.
Da ist doch ein Schuppenkarpfen von 25 Kg etwas anderes. Außerdem gibt es da nicht so eine Hektik wie beim Fliegenfischen, die ewige Auf- und ab-Lauferei macht mich fertig. Ein einwöchiger Ansitz auf Großkarpfen ist doch da etwas ganz anderes. Man kann sich auf einer beheizten Daunenliege niederlassen, die Alarmanlage und den Autodriller einschalten und zwischendurch ins Bordell fahren.
So einen Blödsinn kann wirklich nur jemand verzapfen der keinerlei Erfahrung mit ernsthaftem Angeln auf Großkarpfen hat.
so kann es gehen! Die Erlebte Leichtigkeit des Seins beim Fliegenfischen hat Dich ein für allemal für die wirkliche, - ernsthafte Ansitzfischerei versaut. Du hast wirklich keine Wahl mehr. Ergib Dich einfach in Dein Los und erkenne: Für Dich gibt es kein Zurück!
Diskussionen dazu wird es mit mir nicht geben.
Ich kann mich manchmal nur einfach nicht zusammenreissen und so einen ****** einfach unkommentiert lassen.
Fliegenfischen sehe ich nicht als Sackgasse sondern als Königsdisziplin (nicht im Sinne von königlichen Gehabe, sondern im Sinne der größten Herausforderung!).
Ich fische 95% mit der Fliegenrute, den Rest mit der Spinnrute und ab und an bin ich auch nochmal eine Nacht auf Karpfen los.
Ich mache exakt das wo für mich Herausforderung und Spaß am größten sind.
das auch, aber gemeint hatte ich eigentlich, dass meine Bemerkungen als "Satire" und dementsprechend nicht ernstgemeint zu erkennen seien.
Also komm bitte aus dem Kohlenkeller. Ich verspreche dir auch, dass ich beim Karpfenfischen nicht ins Bordell fahre.
Hallo Thomas
Ergib Dich einfach in Dein Los und erkenne: Für Dich gibt es kein Zurück!
Ich fürchte, du hast Recht. Aber wahlweise versuche ich es mit pöddern oder stippen, da Jens Reaktion darauf schließen lässt, dass die Carp Catcher, zu denen ich eigentlich wollte, sich noch ernster nehmen als wir. Und wer begibt sich schon gern vom Regen in die Traufe.
( Hoffentlich bleibt mit der kollektive Aufschrei der Pödderer jetzt erspart.)
Gruß Werner
Zuletzt geändert von Werner am 04.03.2005, 22:55, insgesamt 1-mal geändert.
Halolo Werner
Ausserdem kannst du ja als ernsthafter Carp-Catcher nicht mehr ins Bordell fahren - du hast schlicht und ergreifend keine Kohle mehr ;o) Tonnen von Boilies kosten einfach nen Haufen Asche ;o))
TL
Sebastian
bin ja noch nicht so alt, deswegen sehe ich Fliegenfischen nicht als Einbahnstraße. Ich hab so mit neun zum fischen angefangen und ungefähr sieben Jahre lang mit Schwimmer und mit der Teig/Mais-Palette auf Karpfen gefischt.
Hab schon immer von dem "Fliegenfischen" gehört und wie "edel und anspruchsvoll" es wäre. Also habe ich mich mit ein paar Büchern und im i-net damit beschäftigt und ich fand es so toll, weil es so wahnsinnig umfangreich und komplex ist!! Ich steh immer noch am Anfang von der Straße eines erfahrenen und sehr gutem Fliegenfischers und das ist gut so. Find manchmal ist ja der Weg das Ziel. Aber jetzt der Punkt von wegen Einbahnstraße. Diesen Winter habe ich mich viel mit dem Fischen an Alpenseen beschäftigt und habe gemerkt, dass mir dieses Thema auch sehr gut gefällt. Also es gibt ja viele "Straßen" zu entdecken und vielleicht werde ich irgendwann auch nur noch Fliegenfischen, wer weiß das schon?? Also, hoff es schreiben noch ein paar was zu dem eigentlichem Thema.
schön, dass Du den Kurs des Threads wieder in richtige (Ein-)Bahnen gebracht hast
Der Weg ist das Ziel. Das Ziel ist vor Dir (so ist das mit Zielen), also Einbahnstraße Richtung Ziel. Ich werde das Ziel nie erreichen und will es auch gar nicht, weil ich mir dann was anderes als das perfekte Fliegenfischen als Ziel aussuchen müsste.
Worauf ich mit dem Thread ursprünglich hinauswollte, ist die Fragestellung, ob irgendjemand diese Einbahnstraße schon mal verlassen hat oder jemanden kennt, der diese Einbahnstraße verlassen hat. Viele gehen langsam oder halten an, aber ich kenne keinen, der die Einbahnstraße verlassen hat.
Oder müssen wir daraus schließen, dass bis dato keiner (oder kaum einer) am Ziel angekommen ist?