Umfrage zur Lizenznahme
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ratschan
Umfrage zur Lizenznahme
Liebe Kollegen,
In Anlehnung an Werners Umfrage noch eine Umfrage, die vielleicht etwas praxisnäher für Fischer wie dich und mich formuliert ist:
Folgendes Szenario:
Du ziehst um und willst dir ein neues Stammgewässer suchen. Um 2 naheliegende Reviere kennen zu lernen, nimmst du dir an 2 Gewässern drei mal Tageskarten.
Du erziehst folgendes Fangergebnis:
(BF .. Bachforelle, RF .. Regenbogenforelle, Ä .. Äsche, D .. Döbel, * .. entnehmbare Fische)
"Restriktives"Gewässer A:
1. Tag: BF 29,34 cm; D 35*,37*,42 cm
2. Tag: D 29 cm ("Schneidertag")
3. Tag: BF 28,35,47* cm; D 32,38,42 cm; Ä 34 cm
(Total 5 BF, 7 D, 1 Ä), alle Fische sind einwandfrei
"Gepflegtes" Gewässer B:
1. Tag: RF 33*,34*,35*,37* cm; D 34* cm
2. Tag: RF 32*,32*,33*,34*,35 cm
3. Tag: RF 31*,33*,36*,34*,35,36 cm; BF 29 cm; D 32* cm
(Total 15 RF, 1BF, 2 D), sämtliche RF sind als Besatzfische zu erkennen
Die Lizenz für beide Gewässer kostet 300 Euro pro Jahr (Verein A hat weniger Ausgaben für Besatz, aber geringere Einnahmen durch geringere Zahl von Lizenznehmern)
Folgende Entnahmeregelungen:
Restrikitives Gewässer A: Pro Tag 1 BF >35 cm, 2 D >30cm, Ä ganzjährig geschont, RF frei
Gepflegtes Gewässer B: Pro Tag 4 BF/RF >30 cm, Ä ganzjährig geschont, D frei
Ansonsten sind die Gewässer ident und in jeder Hinsicht durchschnittlich (Gewässerstruktur etc.).
In manchen Jahren gibt es mäßig starke Kormoraneinfälle.
FÜR WELCHES GEWÄSSER LÖST DU EINE JAHRESKARTE?
Bitte geh in dich und antworte ehrlich!
CR
P.S: Ich könnte mir vorstellen, die oben angeführten Fangergebnisse entsprechen in etwa der Spannweite, die man durch die Bewirtschaftungspraxis A (Stützung des BF - Bestandes durch restriktive Entnahme & evtl. Besatz mit Eiern/Brut/1sömmrigen BF) oder B (Massiver Besatz mit fangfähigen RF und 1/2-sömmrigen BF) erreichen könnte. Die Möglichkeit von strukturverbessernden Maßnahmen wird mal bewusst außer acht gelassen.
@Werner: Als Gewässer ist nicht das gemeint, an dem du Jahreskartennehmer bist - ich kenns ja nicht einmal. Ähnlichkeiten sind aber nicht auszuschließen.
In Anlehnung an Werners Umfrage noch eine Umfrage, die vielleicht etwas praxisnäher für Fischer wie dich und mich formuliert ist:
Folgendes Szenario:
Du ziehst um und willst dir ein neues Stammgewässer suchen. Um 2 naheliegende Reviere kennen zu lernen, nimmst du dir an 2 Gewässern drei mal Tageskarten.
Du erziehst folgendes Fangergebnis:
(BF .. Bachforelle, RF .. Regenbogenforelle, Ä .. Äsche, D .. Döbel, * .. entnehmbare Fische)
"Restriktives"Gewässer A:
1. Tag: BF 29,34 cm; D 35*,37*,42 cm
2. Tag: D 29 cm ("Schneidertag")
3. Tag: BF 28,35,47* cm; D 32,38,42 cm; Ä 34 cm
(Total 5 BF, 7 D, 1 Ä), alle Fische sind einwandfrei
"Gepflegtes" Gewässer B:
1. Tag: RF 33*,34*,35*,37* cm; D 34* cm
2. Tag: RF 32*,32*,33*,34*,35 cm
3. Tag: RF 31*,33*,36*,34*,35,36 cm; BF 29 cm; D 32* cm
(Total 15 RF, 1BF, 2 D), sämtliche RF sind als Besatzfische zu erkennen
Die Lizenz für beide Gewässer kostet 300 Euro pro Jahr (Verein A hat weniger Ausgaben für Besatz, aber geringere Einnahmen durch geringere Zahl von Lizenznehmern)
Folgende Entnahmeregelungen:
Restrikitives Gewässer A: Pro Tag 1 BF >35 cm, 2 D >30cm, Ä ganzjährig geschont, RF frei
Gepflegtes Gewässer B: Pro Tag 4 BF/RF >30 cm, Ä ganzjährig geschont, D frei
Ansonsten sind die Gewässer ident und in jeder Hinsicht durchschnittlich (Gewässerstruktur etc.).
In manchen Jahren gibt es mäßig starke Kormoraneinfälle.
FÜR WELCHES GEWÄSSER LÖST DU EINE JAHRESKARTE?
Bitte geh in dich und antworte ehrlich!
CR
P.S: Ich könnte mir vorstellen, die oben angeführten Fangergebnisse entsprechen in etwa der Spannweite, die man durch die Bewirtschaftungspraxis A (Stützung des BF - Bestandes durch restriktive Entnahme & evtl. Besatz mit Eiern/Brut/1sömmrigen BF) oder B (Massiver Besatz mit fangfähigen RF und 1/2-sömmrigen BF) erreichen könnte. Die Möglichkeit von strukturverbessernden Maßnahmen wird mal bewusst außer acht gelassen.
@Werner: Als Gewässer ist nicht das gemeint, an dem du Jahreskartennehmer bist - ich kenns ja nicht einmal. Ähnlichkeiten sind aber nicht auszuschließen.
Zuletzt geändert von ratschan am 09.02.2005, 21:31, insgesamt 1-mal geändert.
- Matthias M.
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Hallo Ratschan,
ich würde mich ganz klar für Gewässer "A" entscheiden, wobei für meine Verhältnisse auch eine recht große Bachforelle mit 47 cm dabei ist. Mir macht die Fischerei auf natürlich vorkommende Bachforellen und Äschen einfach mehr Spaß. Desweiteren bin ich ein Befürworter für eine naturnahe Gewässerbewirtschaftung wie z.B. von dem Einbringen von angeäugten Forelleneiern sowie von Einsömmerigen Bachforellen.
TL Matthias
ich würde mich ganz klar für Gewässer "A" entscheiden, wobei für meine Verhältnisse auch eine recht große Bachforelle mit 47 cm dabei ist. Mir macht die Fischerei auf natürlich vorkommende Bachforellen und Äschen einfach mehr Spaß. Desweiteren bin ich ein Befürworter für eine naturnahe Gewässerbewirtschaftung wie z.B. von dem Einbringen von angeäugten Forelleneiern sowie von Einsömmerigen Bachforellen.
TL Matthias
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stekus
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stekus
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@Stekus
Sorry Stekus,
ich hatte mich verlesen - ich glaubte du wolltest für den 2. Punkt abstimmen,
in Wirklichkeit hast du geschrieben, du wolltest für 2 Punkte abstimmen.
Ich finde nämlich verblüffend, wie viel Geld manche Kollegen auszugeben bereit sind für die neueste Ausrüstung, und wie sie geizen bei Lizenzen.
So wär das gemeint gewesen, aber du bist der falsche Adressat;-)
Nichmal tschuldige für das fiese Posting,
Clem
Sorry Stekus,
ich hatte mich verlesen - ich glaubte du wolltest für den 2. Punkt abstimmen,
in Wirklichkeit hast du geschrieben, du wolltest für 2 Punkte abstimmen.
Ich finde nämlich verblüffend, wie viel Geld manche Kollegen auszugeben bereit sind für die neueste Ausrüstung, und wie sie geizen bei Lizenzen.
So wär das gemeint gewesen, aber du bist der falsche Adressat;-)
Nichmal tschuldige für das fiese Posting,
Clem
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thomas t.
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Marco Reisen
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@Thomas
Nein, ich wollte niemanden denunzieren, aber es hätte mich schon interessiert wie jemand, der Gewässer B bevorzugt, dieses rechtfertigt und mit dem Selbstverständnis des Fliegenfischers (naturverbunden, ritualisierte, freiwillig selbstbeschränkende Fangmethode, ....) in Übereinstimmung bringt.
Clemens
Nein, ich wollte niemanden denunzieren, aber es hätte mich schon interessiert wie jemand, der Gewässer B bevorzugt, dieses rechtfertigt und mit dem Selbstverständnis des Fliegenfischers (naturverbunden, ritualisierte, freiwillig selbstbeschränkende Fangmethode, ....) in Übereinstimmung bringt.
Clemens
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thomas t.
Na dann will ich Dein Interesse einmal füttern.:
Fliegenfischen ist eine Form des Fischens. Wohlgemerkt eine Form. Auch Brandungsangeln hat seinen Reiz.
Das Selbstverständnis des Fliegenfischers ist keine allgemeingültige Formel sondern eine sehr subjektive Empfindung des bevorzugten Handelns. Meine Naturverbundenheit erlebe ich ich beim Fischen in Gewässer A ebenso wie in Gewässer B. Nach einem Umzug würde ich für mich persönlich, nach drei Angeltagen, zunächst das "erfolgreichere" Gewässer als das bessere einstufen.
Die Folge der ritualisierten Fangmethode wäre eine freiwillige Selbstbeschränkung (das auch für mich!)
Ein Umdenken nach einiger Zeit will ich nicht ausschliessen, dann aber nicht aus den Gründen der anderen Besatzpolitik sondern zunächst, weil Gewässer A mehr Ruhe verspricht.
Auch fische ich nicht um meinen Gefrierschrank zu füllen oder irgendeinem Image zu entsprechen sondern weil es mir Spaß macht.
- Wenn es restiktive Bestimmungen an einem Gewässer gibt halte ich mich daran ohne zu mäkeln, wenn nicht habe ich meine eigenen restriktiven Regeln die meistens etwas höher liegen.
Gruß Thomas
Fliegenfischen ist eine Form des Fischens. Wohlgemerkt eine Form. Auch Brandungsangeln hat seinen Reiz.
Das Selbstverständnis des Fliegenfischers ist keine allgemeingültige Formel sondern eine sehr subjektive Empfindung des bevorzugten Handelns. Meine Naturverbundenheit erlebe ich ich beim Fischen in Gewässer A ebenso wie in Gewässer B. Nach einem Umzug würde ich für mich persönlich, nach drei Angeltagen, zunächst das "erfolgreichere" Gewässer als das bessere einstufen.
Die Folge der ritualisierten Fangmethode wäre eine freiwillige Selbstbeschränkung (das auch für mich!)
Ein Umdenken nach einiger Zeit will ich nicht ausschliessen, dann aber nicht aus den Gründen der anderen Besatzpolitik sondern zunächst, weil Gewässer A mehr Ruhe verspricht.
Auch fische ich nicht um meinen Gefrierschrank zu füllen oder irgendeinem Image zu entsprechen sondern weil es mir Spaß macht.
- Wenn es restiktive Bestimmungen an einem Gewässer gibt halte ich mich daran ohne zu mäkeln, wenn nicht habe ich meine eigenen restriktiven Regeln die meistens etwas höher liegen.
Gruß Thomas
Zuletzt geändert von thomas t. am 12.02.2005, 08:49, insgesamt 1-mal geändert.






