hallo Kurt
gratuliere, ich darf hoffentlich auch noch verspätet meinen Senf dazugeben.
Sieht wirklich gut aus. Der Griff dürfte etwas schwerer sein als Kork aber ist sicher was besonderes. Zur Haltbarkeit kann ich dir folgendes mitteilen. Seit vielen Jahren fertige ich auch Messer (nordisches Design). Dabei verwende ich immer zwischen Geweihscheiben und dem Holzgriff eine Scheibe einer Birkenrinde. Habe ein wirklich sehr altes Filetiermesser das sehr oft im Gebrauch ist, aber die Birkenrinde ist auch nach jahrelangem Gebrauch immer noch schön. Zurückzuführen ist dies wohl auf den sehr hohen Harz- bzw Ölgehalt der Rinde, das dürfte diese so haltbar machen.
(Zünd mal nur ein Stück Birkenrinde an, die raucht wie ein alter Autoreifen, brennt daher immer ob naß oder trocken als bester Zunder)
Übrigens, ich schlage mit einem Locheisen 35 mm große Scheiben aus der grünen Birkenrinde und lass sie dann gespresst trocken. Funktioniert perfekt.
Kannst dir ja bei den workinstruktions bei meinem Freund Dennis Holmbaka unter http://www.brisa.fi mal anschauen wie die beim Messermachen die Rinde verwarbeiten.
also liebe Grüße
werner
Rutengriff neues Naturmaterial
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- Kurt Zumbrunn
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Hallo Werner
Es ist richtig, dass die Griffe etwas schwerer werden als bei Kork, was bei Gesplissten recht willkommen ist (Balance der Rute). Deine Fertigungsart imponiert mir, ich glaube, dass das Stanzen mit einem Locheisen die beste Methode sein dürfte - auch das Pressen der noch grünen Birkenrinde. Deine Erfahrungen ermutigen mich, dass die Griffe auch in der Praxis nicht versagen werden. Gegenwärtig probiere ich ein weiteres Naturmaterial aus, von welchem ich zwar noch nicht überzeugt bin. Es handelt sich um Baumpilze, welche ich in getrocknetem Zustand verarbeiten möchte - mal sehen.
Herzlichen Dank für Deine Hinweise, was ich mich bei Birkenrinde noch frage ist, ob die nordische Birke besser geeignet ist als unsere Mitteleurpäischen, oder anders gefragt, ob es unterschiedliche Birkentypen gibt.
Herzliche Grüsse
Kurt Zumbrunn
Es ist richtig, dass die Griffe etwas schwerer werden als bei Kork, was bei Gesplissten recht willkommen ist (Balance der Rute). Deine Fertigungsart imponiert mir, ich glaube, dass das Stanzen mit einem Locheisen die beste Methode sein dürfte - auch das Pressen der noch grünen Birkenrinde. Deine Erfahrungen ermutigen mich, dass die Griffe auch in der Praxis nicht versagen werden. Gegenwärtig probiere ich ein weiteres Naturmaterial aus, von welchem ich zwar noch nicht überzeugt bin. Es handelt sich um Baumpilze, welche ich in getrocknetem Zustand verarbeiten möchte - mal sehen.
Herzlichen Dank für Deine Hinweise, was ich mich bei Birkenrinde noch frage ist, ob die nordische Birke besser geeignet ist als unsere Mitteleurpäischen, oder anders gefragt, ob es unterschiedliche Birkentypen gibt.
Herzliche Grüsse
Kurt Zumbrunn
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Trockenfliegen- und Bambuspurist
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Hardy
Herzlichen Dank für Deine Hinweise, was ich mich bei Birkenrinde noch frage ist, ob die nordische Birke besser geeignet ist als unsere Mitteleurpäischen, oder anders gefragt, ob es unterschiedliche Birkentypen gibt.
Moin
Ich könnte mir denken, daß bedingt durch das rauhere Klima auch Birken etwas langsamer wachsen als hier bei uns. Das bedingt eine höhere Dichte des Holzes als auch der Rinde.
Vergleichbar mit den Fichten/Tannen aus dem nordischen Raum, die z.B. für Konsruktionsholz usw. eingesetzt werden.
MfG
Hardy






