Schnüre für Zweihand-Anfänger
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
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MichiMcFly
Schnüre für Zweihand-Anfänger
Hi Leute,
denke mir demnächst mal eine Zweihandrute zuzulegen.
Die Exori Crown Fly in 13'' scheint ganz ok zu sein. Preis / Leistung sind für den Anfang bestimmt ok. Habt ihr evtl. noch ebenfalls günstige Alternativen?
Kann mir jemand sagen, mit welchen Schnüren man am besten mit der Zweihandfischerei anfängt?
Bin anfangs ein bisschen durch die Beschreibung wie man passgenaue Schussköpfe macht, abgeschreckt worden.
Für euren Rat wäre ich dankbar.
Gruss
Michi
denke mir demnächst mal eine Zweihandrute zuzulegen.
Die Exori Crown Fly in 13'' scheint ganz ok zu sein. Preis / Leistung sind für den Anfang bestimmt ok. Habt ihr evtl. noch ebenfalls günstige Alternativen?
Kann mir jemand sagen, mit welchen Schnüren man am besten mit der Zweihandfischerei anfängt?
Bin anfangs ein bisschen durch die Beschreibung wie man passgenaue Schussköpfe macht, abgeschreckt worden.
Für euren Rat wäre ich dankbar.
Gruss
Michi
Schussköpfe
Hallo Michi,
am einfachsten ist die Zweihandfischerei (Speycast, Underhand Cast) mit nicht zu langen Schussköpfen zu lernen.
An erster Stelle würde ich eindeutig den Vision ACE nennen. Der rollt mit seinem langen Fronttaper supersauber ab und ist relativ einfach zu werfen. Vision gibt neben AFTMA auch die Gewichte in Gramm an. Mit einer Werkslänge von etwa 11m sind die Visions eher nicht so doll zum einkürzen ohne dann zu kurz zu werden. Sie sollten gewichtsmäßig halbwegs passen. Für die Exori (13’, #9/10?) denke ich, müsste der 9/10er (31g) oder vielleicht noch eher der 10/11er (34g) passen. Im Endeffekt bleibt nur ausprobieren - am besten mit Hilfe eines erfahrenen Zweihandwerfers.
An zweiter Stelle nenne ich den Guideline Power Taper (fische ich selber). Der wirft sich im Vergleich zum Vision aggressiver und etwas „ruppiger“. Die Guidelines kommen in Überlänge und müssen gekürzt werden. Meine Schnüre sind mindestens ein Jahr alt. Die neuesten Power Tapers (Modell 2004) sollen ein verbessertes Taper haben. Dazu kann ich aber aus Erfahrung nichts beitragen. Guideline gibt für seine Schnüre Gewichte in Gramm an. Der Power Taper ist unter Skandinavienfischern sicher schon ein Klassiker, mit dem man nichts falsch macht.
An dritter Stelle kann ich noch etwas zu den (alten) Loop Custom Schussköpfen sagen. Die Customs würde ich hinter den Visions und Guidelines einordnen. Die Loops kommen auch in Überlänge und müssen gekürzt werden. Wichtig ist hier, dass die Loops in der angegebenen Schnurklasse für Zweihandruten sehr leicht sind. Für eine 9/10er sollte es schon ein 12er sein. Die neuesten Customs haben eine ganz neue Klassifizierung mit einem loopeigenen Buchstabensystem: Leider gibt Loop keine Gewichte in Gramm an. Neu ist auch ein Loop Custom II mit einem langen Fronttaper. Vielleicht wirft der sich eher in Richtung Vision ACE? Die alten Loop Customs bekommt man noch recht preiswert zu kaufen und sind dann durchaus eine Alternative.
Scierra hat noch ein umfangreiches Schusskopfprogramm. Habe ich aber noch nicht ausprobieren können.
Das mit den Schussköpfen hört sich komplizierter an als es ist. Vollschnüre für Zweihandruten müssen auch richtig passen und ein Irrtum ist hier in der Regel deutlich teurer. Darüber hinaus haben diese Zweihandschnüre (Speylines) häufig ein langes oder gar ein sehr langes Taper und sind damit in der Regel auch schwieriger zu werfen.
Gruß aus Wuppertal
Stefan
am einfachsten ist die Zweihandfischerei (Speycast, Underhand Cast) mit nicht zu langen Schussköpfen zu lernen.
An erster Stelle würde ich eindeutig den Vision ACE nennen. Der rollt mit seinem langen Fronttaper supersauber ab und ist relativ einfach zu werfen. Vision gibt neben AFTMA auch die Gewichte in Gramm an. Mit einer Werkslänge von etwa 11m sind die Visions eher nicht so doll zum einkürzen ohne dann zu kurz zu werden. Sie sollten gewichtsmäßig halbwegs passen. Für die Exori (13’, #9/10?) denke ich, müsste der 9/10er (31g) oder vielleicht noch eher der 10/11er (34g) passen. Im Endeffekt bleibt nur ausprobieren - am besten mit Hilfe eines erfahrenen Zweihandwerfers.
An zweiter Stelle nenne ich den Guideline Power Taper (fische ich selber). Der wirft sich im Vergleich zum Vision aggressiver und etwas „ruppiger“. Die Guidelines kommen in Überlänge und müssen gekürzt werden. Meine Schnüre sind mindestens ein Jahr alt. Die neuesten Power Tapers (Modell 2004) sollen ein verbessertes Taper haben. Dazu kann ich aber aus Erfahrung nichts beitragen. Guideline gibt für seine Schnüre Gewichte in Gramm an. Der Power Taper ist unter Skandinavienfischern sicher schon ein Klassiker, mit dem man nichts falsch macht.
An dritter Stelle kann ich noch etwas zu den (alten) Loop Custom Schussköpfen sagen. Die Customs würde ich hinter den Visions und Guidelines einordnen. Die Loops kommen auch in Überlänge und müssen gekürzt werden. Wichtig ist hier, dass die Loops in der angegebenen Schnurklasse für Zweihandruten sehr leicht sind. Für eine 9/10er sollte es schon ein 12er sein. Die neuesten Customs haben eine ganz neue Klassifizierung mit einem loopeigenen Buchstabensystem: Leider gibt Loop keine Gewichte in Gramm an. Neu ist auch ein Loop Custom II mit einem langen Fronttaper. Vielleicht wirft der sich eher in Richtung Vision ACE? Die alten Loop Customs bekommt man noch recht preiswert zu kaufen und sind dann durchaus eine Alternative.
Scierra hat noch ein umfangreiches Schusskopfprogramm. Habe ich aber noch nicht ausprobieren können.
Das mit den Schussköpfen hört sich komplizierter an als es ist. Vollschnüre für Zweihandruten müssen auch richtig passen und ein Irrtum ist hier in der Regel deutlich teurer. Darüber hinaus haben diese Zweihandschnüre (Speylines) häufig ein langes oder gar ein sehr langes Taper und sind damit in der Regel auch schwieriger zu werfen.
Gruß aus Wuppertal
Stefan
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MichiMcFly
Hi Stefan,
danke für deine Tipps.
Werde das mal ausprobieren. Dein Bericht hilft mir auf jeden Fall schon wesentlich weiter.
Mit den Fertigschnüren was zu versaubeuteln ist wahrscheinlich echt teurer.
Hab einen Bekannten der fast nur Zweihand fischt. Werde dem dann einfach mal über die Schulter sehen, was das Zurechtschneiden und Werfen sowieso, angeht. Probiere das dann einfach mal durch.
Zweihandfischerei hat nach ein paar gesehen Videos einfach einen Reiz in mir geweckt
Warum auch nicht mal testen?
Besten Dank für deinen ausführlichen Beitrag!
Gruss
Michi
danke für deine Tipps.
Werde das mal ausprobieren. Dein Bericht hilft mir auf jeden Fall schon wesentlich weiter.
Mit den Fertigschnüren was zu versaubeuteln ist wahrscheinlich echt teurer.
Hab einen Bekannten der fast nur Zweihand fischt. Werde dem dann einfach mal über die Schulter sehen, was das Zurechtschneiden und Werfen sowieso, angeht. Probiere das dann einfach mal durch.
Zweihandfischerei hat nach ein paar gesehen Videos einfach einen Reiz in mir geweckt
Besten Dank für deinen ausführlichen Beitrag!
Gruss
Michi
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Hans Spinnler
Hallo Michi,
als alter Hase, der schon einige"schwizer fränkli" in alle möglichen und unmöglichen Schusskopfschnüre investiert hat, empfehle ich Dir zwei Varianten, die für einen Einsteiger passen und vom Gerät her auch richtig Spass machen und noch zahlbar sind.
1. Loop Blue Line 14ft und die dazu passende Loop Adapted Line.
2. Vision 14ft und die dazu passende ACE Line
Mit "passend"meine ich die Herstellerempfehlung.
Stefan spricht beim Vergleich zuwischen Loop und Guide Line/Scierra etc von einer zu leichten Loop Leine. Die Loop Adapded Line entspricht aber der AFTMA Norm. Viele Hersteller haben leider begonnen ihre Schnüre schwerer zu machen ( Eine mit Klasse 10 angeschriebene Schnur ist vom Gewicht her eher eine 11er) So hast Du am Anfang das Gefühl, leichter weit zu werfen. Allerdings nicht mit Technik sondern mit Krafteinsatz. Mit der schwereren Schnur, Deiner, noch nicht ausgereiften Technik und einer überforderten Rute (Schnurgewicht) mit einer lachsfliege/Streamer am Wasser, kann es Dir leicht passieren, dass Du sehr bald einen Rutenspitzen-Bruch hast.
Skitt fiske
Hans Spinnler
FFFE Master Flycasting Instructor
http://www.spinnler-fliegenfischen.ch
als alter Hase, der schon einige"schwizer fränkli" in alle möglichen und unmöglichen Schusskopfschnüre investiert hat, empfehle ich Dir zwei Varianten, die für einen Einsteiger passen und vom Gerät her auch richtig Spass machen und noch zahlbar sind.
1. Loop Blue Line 14ft und die dazu passende Loop Adapted Line.
2. Vision 14ft und die dazu passende ACE Line
Mit "passend"meine ich die Herstellerempfehlung.
Stefan spricht beim Vergleich zuwischen Loop und Guide Line/Scierra etc von einer zu leichten Loop Leine. Die Loop Adapded Line entspricht aber der AFTMA Norm. Viele Hersteller haben leider begonnen ihre Schnüre schwerer zu machen ( Eine mit Klasse 10 angeschriebene Schnur ist vom Gewicht her eher eine 11er) So hast Du am Anfang das Gefühl, leichter weit zu werfen. Allerdings nicht mit Technik sondern mit Krafteinsatz. Mit der schwereren Schnur, Deiner, noch nicht ausgereiften Technik und einer überforderten Rute (Schnurgewicht) mit einer lachsfliege/Streamer am Wasser, kann es Dir leicht passieren, dass Du sehr bald einen Rutenspitzen-Bruch hast.
Skitt fiske
Hans Spinnler
FFFE Master Flycasting Instructor
http://www.spinnler-fliegenfischen.ch
Loop Adapted
@Hans,
die Loop Blue Line oder Yellow Line ist sicher ein sehr guter Kauf für überschaubares Geld.
Mit der Adapted habe ich vor zwei Jahren die Erfahrung gemacht, dass die passende Schnur für die 12'4'' eindeutig zu leicht war. Ich bin mir nicht sicher, ob die aktuellen Adapted Lines evtl. schwerer sind. Wenn die "passende" Adapted für die 14' nicht deutlich über 30 Gramm wiegt, ist sie meines Erachtens (!) zu leicht für Spey-/Unterhandwürfe.
Meines Erachtens geht die Werferei mit schwereren Schnüren doch eher mit weniger Kraftaufwand, oder?
Die ganzen Schnurklassenbezeichnungen (AFTMA oder irgendwelche Buchstaben) könnten sich die Hersteller sparen, wenn sie das Schnurgewicht in Gramm angeben würden.
Stefan
die Loop Blue Line oder Yellow Line ist sicher ein sehr guter Kauf für überschaubares Geld.
Mit der Adapted habe ich vor zwei Jahren die Erfahrung gemacht, dass die passende Schnur für die 12'4'' eindeutig zu leicht war. Ich bin mir nicht sicher, ob die aktuellen Adapted Lines evtl. schwerer sind. Wenn die "passende" Adapted für die 14' nicht deutlich über 30 Gramm wiegt, ist sie meines Erachtens (!) zu leicht für Spey-/Unterhandwürfe.
Meines Erachtens geht die Werferei mit schwereren Schnüren doch eher mit weniger Kraftaufwand, oder?
Die ganzen Schnurklassenbezeichnungen (AFTMA oder irgendwelche Buchstaben) könnten sich die Hersteller sparen, wenn sie das Schnurgewicht in Gramm angeben würden.
Stefan
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Kay H./Hamburg
Re: Schnüre für Zweihand-Anfänger
Original geschrieben von MichiMcFly
Hi Leute,
denke mir demnächst mal eine Zweihandrute zuzulegen.
Die Exori Crown Fly in 13'' scheint ganz ok zu sein. Preis / Leistung sind für den Anfang bestimmt ok. Habt ihr evtl. noch ebenfalls günstige Alternativen?
Gruss
Michi
Moin Michi , bei der Rute könntest Du Probleme mit dem passenden Schußkopf bekommen , weil kaum einer die Rute fischt !
Kaufst Du Dir eine gute Alternative die anderen Leute auch fischen ,dann wird Dir hier später leichter geholfen !
Die meisten fischen hier im Forum , G.Loomis ,Loop, , Scierra,Vision,Sage ,T&T und Guide Line , vielleicht nicht alle aber ab Maschener Kreuz Richtung Norden
Am Wurfwochende in HH war ein Herr Fabisch mit einer neuen Low Budget Zweihand der Marke Dragonfly (Canada) 14" mit Ace Schußkopf konnten wir die Rute testen! Gute Verarbeitung ,leicht, Blank dunkel grün , Kork ist auch Ok , Griff noch büschen lang , kein european style (kurz u. dick) !Sie hat eine Speyaktion , man kommt mit Underhandcast auf gute weite !
Das ist keine Werbung nur ein kleiner testbericht konnte mich 3 Std. von der Rute nicht trennen , ach ja ca.299,99 Ocken
Willst Du modernes Design mit einer modernen aktion die viel gefischt wird kauf dir eine Lpxe 14' Von G.L ca. 350 Ocken ,damit machst Du garnichts falsch !
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Benny
Hallo Michi,
Habe die 15 Füßer von exorie letztes Jahr ausgiebig testen können. Die warmit den 10/11 Ace Heads + Poly -Leader voll ausgelastet. Würde heute vieleicht noch um 1-2 gramm einkürzen. Doch ließ sich die Rute mit den Schußköpfen im Underhand cast auch für einen Anfänger gut Händeln.
Viele Grüße
Benny
Habe die 15 Füßer von exorie letztes Jahr ausgiebig testen können. Die warmit den 10/11 Ace Heads + Poly -Leader voll ausgelastet. Würde heute vieleicht noch um 1-2 gramm einkürzen. Doch ließ sich die Rute mit den Schußköpfen im Underhand cast auch für einen Anfänger gut Händeln.
Viele Grüße
Benny
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MichiMcFly
Hallo zusammen!
Wollte mich mal für eure zahlreichen Tipps bedanken! Habe jetzt schon mal einen Leitfaden der mir den Einstieg deutlich erleichtern sollte.
Werde mir mit dem Gerät wohl noch ein bisschen Zeit lassen, mal schauen was sich so ergibt.
Mit dem Werfen muss das ja auch noch antrainiert werden…
Auf jeden Fall werde ich verschiedene Geräte mal Probewerfen und gucken, wo meine zweihand-unbefleckte Seele am besten drauf anspricht.
Besten Dank nochmal!
Gruss
Michi
Wollte mich mal für eure zahlreichen Tipps bedanken! Habe jetzt schon mal einen Leitfaden der mir den Einstieg deutlich erleichtern sollte.
Werde mir mit dem Gerät wohl noch ein bisschen Zeit lassen, mal schauen was sich so ergibt.
Mit dem Werfen muss das ja auch noch antrainiert werden…
Auf jeden Fall werde ich verschiedene Geräte mal Probewerfen und gucken, wo meine zweihand-unbefleckte Seele am besten drauf anspricht.
Besten Dank nochmal!
Gruss
Michi
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Hans Spinnler
Hallo Michi,
ich glaube, einen Zweihandkurs zu besuchen ist schlussendlich die günstigste und beste Möglichkeit, eine, für DICH passende Ausrüstung zusammenzustellen. Kurs natürlich nur bei einem Kursanbieter, der verschiedene Geräte als Kursgeräte zur Verfügung stellen kann. Falls Du ein oder zwei gute Adressen brauchst, melde Dich. Du kannst natürlich auch nach Basel kommen.
Tight Lines
Hans
ich glaube, einen Zweihandkurs zu besuchen ist schlussendlich die günstigste und beste Möglichkeit, eine, für DICH passende Ausrüstung zusammenzustellen. Kurs natürlich nur bei einem Kursanbieter, der verschiedene Geräte als Kursgeräte zur Verfügung stellen kann. Falls Du ein oder zwei gute Adressen brauchst, melde Dich. Du kannst natürlich auch nach Basel kommen.
Tight Lines
Hans
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Benny
Hallo Hans,
das mit der passenden Geräte Zusammenstellung ist hier bei uns ein Problem. Wenn ich höre das einer der laut den Zeitungen führenden deutschen Zweihandwerfern für Teures Geld einem Kunden an der Gaula nen Schusskopf zurecht schneidet und der dann beim Testen und nachwiegen Minimum 5 Gramm zu leicht ist sollte man sich überlegen ob man nicht in Kurse bei ausgewiesenen Experten wie RST an der Mörum mit nem Schwedischen Top Werfer oder bei den nach dem Pressespiegel (auch Internet) wohl besten Skandinavischen Werfern den Syrstad Brüdern an der Orkla nen nicht ganz Billigen aber wohl sehr guten (das erste Video von den Syrstads zum Underhand Cast ist einfach erhaben) Kurs besucht, das Gerät richtig abgestimmt bekommt und auch noch unter fachkundiger Anleitung gute schanzen auf nen Lachs erhält.
Habe in letzter Zeit des Öfteren von Fischern unter anderm nen Bekannten aus Luxemburg gehört, das die für ihre Zweihandruten erstmal Köpfe für 500-1000€ (echte Freaks) verschnitten haben. Der bekannte hat sich dann die Schnüre Passend zu seinem Gerät in Norwegen Herrichten lassen und meint das man besser ca 1000€ in Kurs und Urlaub investieren solt wie später etwa den selben Betrag in Schußköpfe die man nur bedingt verwenden kann zu investieren.
grußHallo Hans,
das mit der passenden Geräte zusammenstellung ist hier bei uns ein Problem. Wenn ich höre das einer der laut den Zeitungen führenden deutschen Zweihandwerfern für Teures Geld einem Kunden an der Gaula nen Schußkopf zurecht schneidet und der dann beim Testen und nachwiegen minimum 5 gramm zuleicht ist solte man sich überlegen ob man nicht in Kurse bei ausgewiesenen Experten wie RST an der Mörum mit nem Schwedischen Top werfer oder bei den nach dem Pressespiegel (auch Internet) wohl besten Skandinavischen Werfern den Syrstad Brüdern an der Orkla nen nicht ganz Biligen aber wohl sehr guten (das erste Video von den Syrstads zum Underhand Cast ist einfach erhaben) Kurs besucht, das Gerät richtig abgestimmt bekommt und auch noch unter fachkundiger anleitung gute schanzen auf nen Lachs erhält.
Habe in letzter Zeit des Öfteren von Fischern unteranderm nen Bekannten aus Luxemburg gehört, das die für ihre Zweihandruten erstmal Köpfe für 500-1000€ (echte Freaks) verschnitten haben. Der bekannte hat sich dann die Schnüre Passend zu seinem Gerät in Norwegen Herrichten lassen und meint das man besser ca 1000€ in Kurs und Urlaub investieren solt wie später etwa den selben Betrag in Schußköpfe die man nur bedingt verwenden kann zu investieren.
Gruß
Benny
das mit der passenden Geräte Zusammenstellung ist hier bei uns ein Problem. Wenn ich höre das einer der laut den Zeitungen führenden deutschen Zweihandwerfern für Teures Geld einem Kunden an der Gaula nen Schusskopf zurecht schneidet und der dann beim Testen und nachwiegen Minimum 5 Gramm zu leicht ist sollte man sich überlegen ob man nicht in Kurse bei ausgewiesenen Experten wie RST an der Mörum mit nem Schwedischen Top Werfer oder bei den nach dem Pressespiegel (auch Internet) wohl besten Skandinavischen Werfern den Syrstad Brüdern an der Orkla nen nicht ganz Billigen aber wohl sehr guten (das erste Video von den Syrstads zum Underhand Cast ist einfach erhaben) Kurs besucht, das Gerät richtig abgestimmt bekommt und auch noch unter fachkundiger Anleitung gute schanzen auf nen Lachs erhält.
Habe in letzter Zeit des Öfteren von Fischern unter anderm nen Bekannten aus Luxemburg gehört, das die für ihre Zweihandruten erstmal Köpfe für 500-1000€ (echte Freaks) verschnitten haben. Der bekannte hat sich dann die Schnüre Passend zu seinem Gerät in Norwegen Herrichten lassen und meint das man besser ca 1000€ in Kurs und Urlaub investieren solt wie später etwa den selben Betrag in Schußköpfe die man nur bedingt verwenden kann zu investieren.
grußHallo Hans,
das mit der passenden Geräte zusammenstellung ist hier bei uns ein Problem. Wenn ich höre das einer der laut den Zeitungen führenden deutschen Zweihandwerfern für Teures Geld einem Kunden an der Gaula nen Schußkopf zurecht schneidet und der dann beim Testen und nachwiegen minimum 5 gramm zuleicht ist solte man sich überlegen ob man nicht in Kurse bei ausgewiesenen Experten wie RST an der Mörum mit nem Schwedischen Top werfer oder bei den nach dem Pressespiegel (auch Internet) wohl besten Skandinavischen Werfern den Syrstad Brüdern an der Orkla nen nicht ganz Biligen aber wohl sehr guten (das erste Video von den Syrstads zum Underhand Cast ist einfach erhaben) Kurs besucht, das Gerät richtig abgestimmt bekommt und auch noch unter fachkundiger anleitung gute schanzen auf nen Lachs erhält.
Habe in letzter Zeit des Öfteren von Fischern unteranderm nen Bekannten aus Luxemburg gehört, das die für ihre Zweihandruten erstmal Köpfe für 500-1000€ (echte Freaks) verschnitten haben. Der bekannte hat sich dann die Schnüre Passend zu seinem Gerät in Norwegen Herrichten lassen und meint das man besser ca 1000€ in Kurs und Urlaub investieren solt wie später etwa den selben Betrag in Schußköpfe die man nur bedingt verwenden kann zu investieren.
Gruß
Benny
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Kochtopf Rolf
klasse Beitrag
Original geschrieben von Benny
Hans,
das mit der passenden Geräte zusammenstellung ist hier bei uns ein Problem. Wenn ich höre das einer der laut den Zeitungen führenden deutschen Zweihandwerfern für Teures Geld einem Kunden an der Gaula nen Schußkopf zurecht schneidet und der dann beim Testen und nachwiegen minimum 5 gramm zuleicht ist solte man sich überlegen ob man nicht in Kurse bei ausgewiesenen Experten wie RST an der Mörum mit nem Schwedischen Top werfer oder bei den nach dem Pressespiegel (auch Internet) wohl besten Skandinavischen Werfern den Syrstad Brüdern an der Orkla nen nicht ganz Biligen aber wohl sehr guten (das erste Video von den Syrstads zum Underhand Cast ist einfach erhaben) Kurs besucht, das Gerät richtig abgestimmt bekommt und auch noch unter fachkundiger anleitung gute schanzen auf nen Lachs erhält.
Habe in letzter Zeit des Öfteren von Fischern unteranderm nen Bekannten aus Luxemburg gehört, das die für ihre Zweihandruten erstmal Köpfe für 500-1000€ (echte Freaks) verschnitten haben. Der bekannte hat sich dann die Schnüre Passend zu seinem Gerät in Norwegen Herrichten lassen und meint das man besser ca 1000€ in Kurs und Urlaub investieren solt wie später etwa den selben Betrag in Schußköpfe die man nur bedingt verwenden kann zu investieren.
Gruß
Benny
Hallo Benny,
das ist wirklich ein Interessanter Beitrag!
Bisher habe ich nur gelesen, wollte den Beitrag aber loben.
Ich hätte nicht gedacht, dass es selbst für Experten so kompliziert sein kann, passende Schussköpfe für eine Rute zusammenzustellen.
Mir war nicht bekannt, dass die Fa. RST an der Mörrum ein 2-Hand-Schule betreibt. Auch so hört man von dieser Fa. bzgl. 2-Händer im Forum immer sehr wenig.
Wenn selbst der "Semi-Profi" schon Schussköpfe für 500-1000 € verschneidet, sollte ein Einsteiger sich wirklich einem echten Experten anvertrauen. Kommt er billiger bei weg, hat noch etwas Werfen gelernt und vielleicht sogar schon einen Lachskontakt.
Gruß und Danke,
Rolf
-
tyer
Hy Benny,
wenn Fachleute eine derart goße Zahl von Schußköpfen zerschneiden
( getreu dem Motto: zweimal abgeschnitten noch zu kurz! ), dass sie auf 500-1000 € kommen, würde ich das mit den "Fachleuten" mal bezweifeln.
Richtig ist, dass ein geübter Werfer zu einem leichteren und längeren Kopf greift. Vielleicht ist das der Grund, warum der der Kopf des namhaften Werfers um 5 Gramm "zu leicht" war. Wenn Du Dir einen Kopf zurechtschneiden möchtest, kannst Du das in der "Probiermethode" machen.
Erst mal komplett werfen ( vorher wiegen ). Ist er zu schwer, etwas Länge ( hinten ) wegnehmen. Nochmals werfen, bis das Gewicht passt. Anfänger neigen zu kürzeren/schwereren Köpfen, weil sie ein besseres Gefühl dabei haben.
Eine Rolle spielt natürlich auch der Hersteller. Derzeit werden die Köpfe von Vision und Guideline immer wieder genannt. Beide finde ich nicht schlecht.
Hast Du einen versierten Händler in der Nähe, kannst Du ihn um Rat fragen oder die Köpfe gleich bei ihm einkürzen lassen ( sofern nötig ).
T.L.
Tyer
wenn Fachleute eine derart goße Zahl von Schußköpfen zerschneiden
( getreu dem Motto: zweimal abgeschnitten noch zu kurz! ), dass sie auf 500-1000 € kommen, würde ich das mit den "Fachleuten" mal bezweifeln.
Richtig ist, dass ein geübter Werfer zu einem leichteren und längeren Kopf greift. Vielleicht ist das der Grund, warum der der Kopf des namhaften Werfers um 5 Gramm "zu leicht" war. Wenn Du Dir einen Kopf zurechtschneiden möchtest, kannst Du das in der "Probiermethode" machen.
Erst mal komplett werfen ( vorher wiegen ). Ist er zu schwer, etwas Länge ( hinten ) wegnehmen. Nochmals werfen, bis das Gewicht passt. Anfänger neigen zu kürzeren/schwereren Köpfen, weil sie ein besseres Gefühl dabei haben.
Eine Rolle spielt natürlich auch der Hersteller. Derzeit werden die Köpfe von Vision und Guideline immer wieder genannt. Beide finde ich nicht schlecht.
Hast Du einen versierten Händler in der Nähe, kannst Du ihn um Rat fragen oder die Köpfe gleich bei ihm einkürzen lassen ( sofern nötig ).
T.L.
Tyer
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Benny
Hallo Rolf,
so schlimm ist es auch nicht. Es gibt auch Zweihandruten zu denen es von den Herstellern Empfehlungen gibt. Doch gerade bei den kürzeren Ruten 12`6 oder so die an Gewässern mit wenig Rückraum braucht man kürzere und schwere Schnüre.
Die gibt es leider nicht fertig und man muss erstmal ausprobieren was geht.
Diese Probierei haben die Kursanbieter schon hinter sich, sie haben Quasi das Lehrgeld bezahlt.
In letzter Zeit fangen einige Anbieter an Ruten und Schnüre aufeinander Abzustimmen und die Passenden Schnüre zu ihren speziellen Ruten anzubieten daher bin ich auf das Neue Loop Team Syrstad System gespannt.
In Bezug auf RST die neuen Shooter M5 sind Top Ruten und sind in einer Kategorie mit den High end Modellen von Loomis, Guide oder z.B. Hardy Gem anzusiedeln. Das sind Ruten die vor allem bei den 15 Füßern für die Großengewässer Skandinaviens unverzichtbar sind, da hier zu Begin der Saison 12 cm und größere Tuben z.T. mit schweren Sinkschnüren gefischt werden und die Schussköpfe gewichte von über 40 gram erreichen.
So meinte Hakan Norling bei der Brinkhof Messe, auf die Frage welche Schnüre man aus seiner sicht minimal Brauche, ne Floater, ne Floating Sink2, und dann 800 grains -1000 grains.
Das ist so die Einstellung der norwegischen Fischer, die es auf die großen Blanklachse abgesehen haben.
Die schweren Schnüre und die Jagt nach Großen Wurf weiten liegt vor allem in dem Preisgefälle der Strecken begründet.
So kann es Passieren das am Linken Ufer, für ein kleines Vermögen, die Guten Fischereistellen nur 10 Meter entfernt sind und das Andere Ufer das halt 50 oder mehr Meter entfernt ist nur 20€ oder so kostet.
Daher gibt es halt den Hype um das Weitwurfgerät, das man, so mit etwas Übung, schon innerhalb von einer Woche am Wasser amortisieren kann.
Das in Deutschland nicht so viele Top Zweihandwerfer sind ist auch logisch denn im Gegensatz zu den Norwegern fehlt uns die Praxis. Die fangen in der Regel von Klein auf mit den Zweihandruten an, bei uns sind da eher die Leichte bis mittlere Zweihandfischerei (sorry Fehler meite Einhandfischerei*)zuhause.
Den Weltrekord hat Kürzlich ein Brite aufgestellt und das im Speycast!
In Putte auf der Messe meinte Hywel Morgan von Hardy dazu „These guys are known for using long lines“ was bedeutete, das der Weltrekord mit einer DT von über 60 Metern und einer 15Ft Rute Aufgestellt wurde. Der Werfer war in der Lage ein D von 40 Metern zu bewegen.
Das sind Dimensionen in die wir nicht eindringen können. Doch ist es für einen Ambitionierten Anfänger wie mich möglich, nach 2 Wochen Übung 30 - (Maximal*) 40 Meter handeln zu können ohne zusehr zu ermüden.
Gruß
Benjamin
*sind korrekturen vom 30.11. 21:21, sorry hatte mich ganz Oben vertipt und 40 meter hab ich nach 10Tagen 5-6 mal erreicht und dass dann doch eher beiden ermüdungsfreien runden und lockeren Würfen.
so schlimm ist es auch nicht. Es gibt auch Zweihandruten zu denen es von den Herstellern Empfehlungen gibt. Doch gerade bei den kürzeren Ruten 12`6 oder so die an Gewässern mit wenig Rückraum braucht man kürzere und schwere Schnüre.
Die gibt es leider nicht fertig und man muss erstmal ausprobieren was geht.
Diese Probierei haben die Kursanbieter schon hinter sich, sie haben Quasi das Lehrgeld bezahlt.
In letzter Zeit fangen einige Anbieter an Ruten und Schnüre aufeinander Abzustimmen und die Passenden Schnüre zu ihren speziellen Ruten anzubieten daher bin ich auf das Neue Loop Team Syrstad System gespannt.
In Bezug auf RST die neuen Shooter M5 sind Top Ruten und sind in einer Kategorie mit den High end Modellen von Loomis, Guide oder z.B. Hardy Gem anzusiedeln. Das sind Ruten die vor allem bei den 15 Füßern für die Großengewässer Skandinaviens unverzichtbar sind, da hier zu Begin der Saison 12 cm und größere Tuben z.T. mit schweren Sinkschnüren gefischt werden und die Schussköpfe gewichte von über 40 gram erreichen.
So meinte Hakan Norling bei der Brinkhof Messe, auf die Frage welche Schnüre man aus seiner sicht minimal Brauche, ne Floater, ne Floating Sink2, und dann 800 grains -1000 grains.
Das ist so die Einstellung der norwegischen Fischer, die es auf die großen Blanklachse abgesehen haben.
Die schweren Schnüre und die Jagt nach Großen Wurf weiten liegt vor allem in dem Preisgefälle der Strecken begründet.
So kann es Passieren das am Linken Ufer, für ein kleines Vermögen, die Guten Fischereistellen nur 10 Meter entfernt sind und das Andere Ufer das halt 50 oder mehr Meter entfernt ist nur 20€ oder so kostet.
Daher gibt es halt den Hype um das Weitwurfgerät, das man, so mit etwas Übung, schon innerhalb von einer Woche am Wasser amortisieren kann.
Das in Deutschland nicht so viele Top Zweihandwerfer sind ist auch logisch denn im Gegensatz zu den Norwegern fehlt uns die Praxis. Die fangen in der Regel von Klein auf mit den Zweihandruten an, bei uns sind da eher die Leichte bis mittlere Zweihandfischerei (sorry Fehler meite Einhandfischerei*)zuhause.
Den Weltrekord hat Kürzlich ein Brite aufgestellt und das im Speycast!
In Putte auf der Messe meinte Hywel Morgan von Hardy dazu „These guys are known for using long lines“ was bedeutete, das der Weltrekord mit einer DT von über 60 Metern und einer 15Ft Rute Aufgestellt wurde. Der Werfer war in der Lage ein D von 40 Metern zu bewegen.
Das sind Dimensionen in die wir nicht eindringen können. Doch ist es für einen Ambitionierten Anfänger wie mich möglich, nach 2 Wochen Übung 30 - (Maximal*) 40 Meter handeln zu können ohne zusehr zu ermüden.
Gruß
Benjamin
*sind korrekturen vom 30.11. 21:21, sorry hatte mich ganz Oben vertipt und 40 meter hab ich nach 10Tagen 5-6 mal erreicht und dass dann doch eher beiden ermüdungsfreien runden und lockeren Würfen.
Zuletzt geändert von Benny am 30.11.2004, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Kay H./Hamburg
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Kay H./Hamburg
Original geschrieben von Benny
Hallo Rolf,
Gegensatz zu den Norwegern fehlt uns die Praxis. Die fangen in der Regel von Klein auf mit den Zweihandruten an, bei uns sind da eher die Leichte bis mittlere Zweihandfischerei zuhause.
#####versteh ich nicht wenn ich mit einer 12,6 werfen kann , mach ich das genauso mit einer 15 ft. , sagen wir mal in Norddeutschland-Dk gibt es genug Leute die das ganze Jahr mit 2-hand fischen Underhand mit Sinker und dicken Tuben !#####
Weltrekord mit einer DT von über 60 Metern und einer 15Ft Rute Aufgestellt wurde. Der Werfer war in der Lage ein D von 40 Metern zu bewegen.
Das sind Dimensionen in die wir nicht eindringen können. Doch ist es für einen Ambitionierten Anfänger wie mich möglich, nach 2 Wochen Übung 30 – 40 Meter handeln zu können ohne zusehr zu ermüden.
### 40 Meter händeln ohne sehr zu ermüden , oho Bennnnyyy;)#####
hast Du schonmal eine Woche täglich 15-18 Std gefischt , da biste froh wenn Du 25m vernünftig wirfst !
ich zweifel nicht an deinen Wurfkünste weil ich dich nicht kenne , aber Benny 40 m ist verdammt weit!






