Ist Fliegenfischen ein Sport ?
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
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FFN Ralle
Ist Fliegenfischen ein Sport ?
Hallo FliFi - Gemeinde !
Letzte Woche hat unser lokaler Radiosender darum gebeten mit uns
FFN'lern ( Fly Fisher Niederrhein ) ein Interview über das Thema
Fliegenfischen machen zu dürfen.
Diesem Wunsch sind wir nachgekommen und haben uns an der unteren
Lippe getroffen.
Während des Interviews sowie der An- und Abmoderation benutzte der Journalist auffallend oft den Begriff "Sport" .
Um keine befangenen Antworten in dieser Runde zu bekommen, halte ich
mich mit meiner Einstellung zunächst mal zurück wenn ich die Frage
in den Raum stelle :
IST FLIEGENFISCHEN FÜR EUCH EIN SPORT?
gespannt auf Eure Beiträge grüsst Euch
FFN Ralle
Ralf
Letzte Woche hat unser lokaler Radiosender darum gebeten mit uns
FFN'lern ( Fly Fisher Niederrhein ) ein Interview über das Thema
Fliegenfischen machen zu dürfen.
Diesem Wunsch sind wir nachgekommen und haben uns an der unteren
Lippe getroffen.
Während des Interviews sowie der An- und Abmoderation benutzte der Journalist auffallend oft den Begriff "Sport" .
Um keine befangenen Antworten in dieser Runde zu bekommen, halte ich
mich mit meiner Einstellung zunächst mal zurück wenn ich die Frage
in den Raum stelle :
IST FLIEGENFISCHEN FÜR EUCH EIN SPORT?
gespannt auf Eure Beiträge grüsst Euch
FFN Ralle
Ralf
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Bachflohkrebs
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Jürgen Gaul
Genauso wenig wie Tanzen (ich war früher mal Turniertänzer) für mich Sport sondern Kunst ist (auch wenn meinetwegen der Energieaufwand beim Quickstep dem eines Vierhundertmeterläufers entspricht), ist auch Fliegenfischen nach meiner Auffassung nicht Sport, sondern Waidwerk - oder kommt es bei uns darauf an, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Fische an Land zu befördern? Ich denke, unsere Kollegen von der anderen grünen Zunft würden sich bedanken, als "Sportjäger" bezeichnet zu werden.
Grüße
Jürgen
Grüße
Jürgen
Zuletzt geändert von Jürgen Gaul am 01.07.2004, 20:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Fly-TOM
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NeckarFliFi
Fliegenfischen ist Sport!
Moin zusammen,
Ich sehe das Fliegenfischen durchaus als Sport an. Aber nicht im Sinne von: Wer hat den größten Fisch, oder die meisten.
Also wenn ich die Eyach 5km Stromaufwärts durchwatet habe und dann wieder zu meinem Auto zurückgelaufen bin, und das ganze noch mit Rucksack (Marschverpflegung) dann glaube ich, daß ich sportlich durchaus was geleistet habe. Jedenfalls bin ich danach ziemlich fertig.
Oder wenn ich das steil abfallende Ufer an der Steinlach mehrmals hoch und runter geklettert bin um an die guten Angelstellen zu kommen(mit der Rute hat das schon was akrobatisches), glaube ich auch von Sport reden zu können.
Fliegenfischen ist Sport!
Gruß Uli
Ich sehe das Fliegenfischen durchaus als Sport an. Aber nicht im Sinne von: Wer hat den größten Fisch, oder die meisten.
Also wenn ich die Eyach 5km Stromaufwärts durchwatet habe und dann wieder zu meinem Auto zurückgelaufen bin, und das ganze noch mit Rucksack (Marschverpflegung) dann glaube ich, daß ich sportlich durchaus was geleistet habe. Jedenfalls bin ich danach ziemlich fertig.
Oder wenn ich das steil abfallende Ufer an der Steinlach mehrmals hoch und runter geklettert bin um an die guten Angelstellen zu kommen(mit der Rute hat das schon was akrobatisches), glaube ich auch von Sport reden zu können.
Fliegenfischen ist Sport!
Gruß Uli
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Matthias
Moin,
ich sehe den wirklich sportlichen Aspekt beim Angeln eigentlich nur im Casting(-sport). Der Begriff "Sportangler" zielt meiner Meinung nach eher auf eine Abgrenzung zur Berufsfischerei. Wir angeln nicht für den reinen Nahrungserwerb, sondern zum Vergnügen ... vielleicht wäre "Freizeit-Fischer" der bessere Ausdruck?! Aber ich könnte mir auch vorstellen, daß der "Sportangler" für sportlich faires Verhalten und Respekt gegenüber der Natur, den Fischen und "Sportkameraden" steht.
Viele Grüße, Matthias
ich sehe den wirklich sportlichen Aspekt beim Angeln eigentlich nur im Casting(-sport). Der Begriff "Sportangler" zielt meiner Meinung nach eher auf eine Abgrenzung zur Berufsfischerei. Wir angeln nicht für den reinen Nahrungserwerb, sondern zum Vergnügen ... vielleicht wäre "Freizeit-Fischer" der bessere Ausdruck?! Aber ich könnte mir auch vorstellen, daß der "Sportangler" für sportlich faires Verhalten und Respekt gegenüber der Natur, den Fischen und "Sportkameraden" steht.
Viele Grüße, Matthias
- Michael.
- Site Admin
- Beiträge: 8432
- Registriert: 28.09.2006, 12:11
- Wohnort: immer am Wasser
- Hat sich bedankt: 562 Mal
- Danksagung erhalten: 1268 Mal
- Kontaktdaten:
Logisch kann man Fliegenfischen - auch - als Sport bezeichnen.
Wir haben
- jede Menge Bewegung - meist - an frischer Luft
- wir beherrschen - mehr oder weniger
- eine Menge komplizierter Bewegungsabläufe beim Fliegenwerfen, die Muskelgruppen fördern oder bilden, die andere Menschen nicht mal beim Spezialtraining im Fitness-Studio erreichen 
- wir sind absolut fair (sind wir doch, oder ?). Gegen wen auch immer
Gruß
Michael
Wir haben
- jede Menge Bewegung - meist - an frischer Luft
- wir beherrschen - mehr oder weniger
- wir sind absolut fair (sind wir doch, oder ?). Gegen wen auch immer
Gruß
Michael
Zuletzt geändert von Michael. am 02.07.2004, 10:30, insgesamt 1-mal geändert.
- Michael Hempel
- Beiträge: 187
- Registriert: 08.10.2006, 06:02
- Wohnort: krefeld
- Hat sich bedankt: 8 Mal
- Danksagung erhalten: 3 Mal
Hi Ralle,
hast hier ein wirklich interessantes Thema angesprochen.
Die, meiner Meinung nach, doch etwas verschiedenen Sichtweisen der Poster vor mir belegen, dass jeder für sich selbst sein Fliegenfischen definiert.
Auf mich passt nur eine Antwort:
Bekloppt, Abgefahren, Wassersüchtig, Technikgeil und den Mädels
das Wochenende versauend.
Dies alles zusammengenommen kann man, in Ruhe betrachtet, als
Lebensinhalt oder, wie schon gepostet, Passion mit wirklich extremen Suchtpotenzial bezeichen.
Dies mit dem Wort "Sport" zu bezeichnen, kann, und das ist entschuldbar, nur von jemanden benutzt werden, der diese Art einer Lebenseinstellung
zu einem, ich sag jetzt einfach mal Hobby (sorry), noch nicht kennen- und liebengelernt hat.
TL
FFN Michael
hast hier ein wirklich interessantes Thema angesprochen.
Die, meiner Meinung nach, doch etwas verschiedenen Sichtweisen der Poster vor mir belegen, dass jeder für sich selbst sein Fliegenfischen definiert.
Auf mich passt nur eine Antwort:
Bekloppt, Abgefahren, Wassersüchtig, Technikgeil und den Mädels
das Wochenende versauend.
Dies alles zusammengenommen kann man, in Ruhe betrachtet, als
Lebensinhalt oder, wie schon gepostet, Passion mit wirklich extremen Suchtpotenzial bezeichen.
Dies mit dem Wort "Sport" zu bezeichnen, kann, und das ist entschuldbar, nur von jemanden benutzt werden, der diese Art einer Lebenseinstellung
zu einem, ich sag jetzt einfach mal Hobby (sorry), noch nicht kennen- und liebengelernt hat.
TL
FFN Michael
....der den Mefos eine Liebeserklärung gemacht hat!
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Olli D
- Beiträge: 416
- Registriert: 28.09.2006, 10:52
- Hat sich bedankt: 12 Mal
- Danksagung erhalten: 5 Mal
Sport,
Sport, der; -[e]s, (Arten:) -e <Pl. selten> [engl. sport, urspr. = Zerstreuung, Vergnügen, Zeitvertreib, Spiel, Kurzf. Quelle Duden
Sport, Sammelbezeichnung für die an spielerischer Selbstentfaltung sowie am Leistungsstreben ausgerichteten vielgestaltigen Formen körperlicher Betätigung, die sowohl der geistigen und körperlichen Beweglichkeit als auch dem allgemeinen Wohlbefinden dienen sollen. Entsprechend der Art sportlicher Betätigung unterscheidet man u. a. Freizeit- und Breitensport im Unterschied zum Leistungssport sowie Amateursport im Unterschied zum Berufssport (Profisport). Quelle Brockhaus
Sport, der; -[e]s, (Arten:) -e <Pl. selten> [engl. sport, urspr. = Zerstreuung, Vergnügen, Zeitvertreib, Spiel, Kurzf. Quelle Duden
Sport, Sammelbezeichnung für die an spielerischer Selbstentfaltung sowie am Leistungsstreben ausgerichteten vielgestaltigen Formen körperlicher Betätigung, die sowohl der geistigen und körperlichen Beweglichkeit als auch dem allgemeinen Wohlbefinden dienen sollen. Entsprechend der Art sportlicher Betätigung unterscheidet man u. a. Freizeit- und Breitensport im Unterschied zum Leistungssport sowie Amateursport im Unterschied zum Berufssport (Profisport). Quelle Brockhaus
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NeckarFliFi
Wate mal einen ganzen Tag Flußaufwärts, dann weisst Du was Sport ist. --> im Sinne von Muskeln bewegen.Original geschrieben von Matthias
Moin,
ich sehe den wirklich sportlichen Aspekt beim Angeln eigentlich nur im Casting(-sport). Der Begriff "Sportangler" zielt meiner Meinung nach eher auf eine Abgrenzung zur Berufsfischerei. Wir angeln nicht für den reinen Nahrungserwerb, sondern zum Vergnügen ... vielleicht wäre "Freizeit-Fischer" der bessere Ausdruck?! Aber ich könnte mir auch vorstellen, daß der "Sportangler" für sportlich faires Verhalten und Respekt gegenüber der Natur, den Fischen und "Sportkameraden" steht.
Viele Grüße, Matthias
Cu Uli
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Matthias
Hi Uli,Original geschrieben von NeckarFliFi
Wate mal einen ganzen Tag Flußaufwärts, dann weisst Du was Sport ist. --> im Sinne von Muskeln bewegen.![]()
Cu Uli
ich weiß ganz gut wie mühsam es ist, sich z.B. duch unwegsames Gelände (Lehm, Schlamm, umgestürzte Bäume, mannshohe Brennesseln, ...) zu bewegen, da weiß man abends, was man getan hat. Trotzdem würde ich das nicht als Sport bezeichnen, auch wenn es sehr anstrengend ist. Ist man automatisch ein Sportler, wenn man die Muskeln bewegt? Dann wäre selbst der 90-jährige, der es gerade noch schafft eigenständig mit seinem Rolli auf's Klo zu kommen (was ihn zweifellos anstrengt), ein Sportler
Nee, nee, so kann man das nicht definieren ... im eigentlichen Sport steht doch der Vergleich mit anderen in einer Disziplin und Leistungsklasse im Vordergrund, vielleicht trifft es das ja besser?!
Viele Grüße, Matthias
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RolandT
Hallo Zusammen. Zu dieser Diskussion möchte ich einen kleinen Auszug aus dem Buch ,, Die Kunst der Fliegenfischerei auf Forellen und Äschen in Deutschland und Österreich,, Erschienen im Jahre 1874 beisteuern, wo John Horrocks zum Thema Sport folgendes zu sagen wusste:
,,Die Liebe zum Sport* ist fast jedem Engländer angeboren, und bringt er sie nicht mit sich zur Welt, so wird sie durch die Erziehung bald in ihm erweckt. Schon in der Kinderstube und später in der Schule wird der Körper an Übungen im Freien und schwierige Wettspiele unter den Spielkameraden gewöhnt. Die Spiele in den englischen Schulen sind keine Kinderspiele; es handelt sich dabei stets um ernste Wirklichkeit, und sie beanspruchen die Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer eines jeden Knaben. Die Mitbewerbung, der Wunsch sich auszuzeichnen, erwecken den Ehrgeiz; denn der Knabe weiß, daß die Spiele nicht mit den Schuljahren aufhören, sondern daß die Männer dieselben mit noch mehr Energie und Willenskraft weiterführen. Die Zeit der Ferien wird von den Knaben benutzt, um das Reiten zu erlernen; nicht etwa in einer Reitschule, sondern auf einem ungesattelten Pony, auf dessen Rücken er einen festen Sitz erlernen muß; er ist der stete Begleiter der Männer bei allen Sportvergnügen, und lernt bald diejenigen bewundern, die sich durch Körperkraft und Gewandtheit am Meisten auszeichnen. Er lernt das Schwimmen, in dem er in das Wasser geworfen wird, und würde sich, wie ein Spartaner, schämen, einen Angst- oder Schmerzenslaut auszustoßen. Er lernt frühzeitig alle Sportvergnügen kennen; ein guter Reiter, guter Jäger, tüchtiger Fußgänger, geschickter Fliegenfischer, gewandter Ruderer zu sein, ist seine Ambition; mit einem Wort, jeden Knaben beseelt der Wunsch, sich in den ,, Sports of the Field,, auszuzeichnen. Frühzeitig lernt er die Geheimnisse der Schonung des Wildes und der Fische kennen; bei der Nennung eines Wilddiebes erzürnt er sich, und würde stolz darauf sein, den Förster bei einer nächtlichen Verfolgung derselben begleiten zu dürfen. ,,
* Sport läßt sich durchaus nicht ins Deutsche übersetzen. Ein klarer Beweis, daß der Begriff schon dort nicht existiert. Ein ,, Sportsman,, in Alt-England ist nicht allein ein ausgezeichneter Jäger, sondern ein kühner Verehrer aller männlichen Vergnügungen, wie Reiten, Fliegenfischen, Rudern, Schwimmen, Fahren. So z.B. wird man in England bei der Rückkehr von der Jagd niemals gefragt: ,, Haben Sie viel geschossen?,, sondern ,, Have you had good Sport,, .
Soviel von meiner Seite zu der Frage, ob Fliegenfischen ein Sport ist.
Herzlichst RolandT
,,Die Liebe zum Sport* ist fast jedem Engländer angeboren, und bringt er sie nicht mit sich zur Welt, so wird sie durch die Erziehung bald in ihm erweckt. Schon in der Kinderstube und später in der Schule wird der Körper an Übungen im Freien und schwierige Wettspiele unter den Spielkameraden gewöhnt. Die Spiele in den englischen Schulen sind keine Kinderspiele; es handelt sich dabei stets um ernste Wirklichkeit, und sie beanspruchen die Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer eines jeden Knaben. Die Mitbewerbung, der Wunsch sich auszuzeichnen, erwecken den Ehrgeiz; denn der Knabe weiß, daß die Spiele nicht mit den Schuljahren aufhören, sondern daß die Männer dieselben mit noch mehr Energie und Willenskraft weiterführen. Die Zeit der Ferien wird von den Knaben benutzt, um das Reiten zu erlernen; nicht etwa in einer Reitschule, sondern auf einem ungesattelten Pony, auf dessen Rücken er einen festen Sitz erlernen muß; er ist der stete Begleiter der Männer bei allen Sportvergnügen, und lernt bald diejenigen bewundern, die sich durch Körperkraft und Gewandtheit am Meisten auszeichnen. Er lernt das Schwimmen, in dem er in das Wasser geworfen wird, und würde sich, wie ein Spartaner, schämen, einen Angst- oder Schmerzenslaut auszustoßen. Er lernt frühzeitig alle Sportvergnügen kennen; ein guter Reiter, guter Jäger, tüchtiger Fußgänger, geschickter Fliegenfischer, gewandter Ruderer zu sein, ist seine Ambition; mit einem Wort, jeden Knaben beseelt der Wunsch, sich in den ,, Sports of the Field,, auszuzeichnen. Frühzeitig lernt er die Geheimnisse der Schonung des Wildes und der Fische kennen; bei der Nennung eines Wilddiebes erzürnt er sich, und würde stolz darauf sein, den Förster bei einer nächtlichen Verfolgung derselben begleiten zu dürfen. ,,
* Sport läßt sich durchaus nicht ins Deutsche übersetzen. Ein klarer Beweis, daß der Begriff schon dort nicht existiert. Ein ,, Sportsman,, in Alt-England ist nicht allein ein ausgezeichneter Jäger, sondern ein kühner Verehrer aller männlichen Vergnügungen, wie Reiten, Fliegenfischen, Rudern, Schwimmen, Fahren. So z.B. wird man in England bei der Rückkehr von der Jagd niemals gefragt: ,, Haben Sie viel geschossen?,, sondern ,, Have you had good Sport,, .
Soviel von meiner Seite zu der Frage, ob Fliegenfischen ein Sport ist.
Herzlichst RolandT
-
NeckarFliFi
Hi Michael,Original geschrieben von Michael Hempel
Hi Ralle,
hast hier ein wirklich interessantes Thema angesprochen.
Die, meiner Meinung nach, doch etwas verschiedenen Sichtweisen der Poster vor mir belegen, dass jeder für sich selbst sein Fliegenfischen definiert.
Auf mich passt nur eine Antwort:
Bekloppt, Abgefahren, Wassersüchtig, Technikgeil und den Mädels
das Wochenende versauend.
Dies alles zusammengenommen kann man, in Ruhe betrachtet, als
Lebensinhalt oder, wie schon gepostet, Passion mit wirklich extremen Suchtpotenzial bezeichen.
Dies mit dem Wort "Sport" zu bezeichnen, kann, und das ist entschuldbar, nur von jemanden benutzt werden, der diese Art einer Lebenseinstellung
zu einem, ich sag jetzt einfach mal Hobby (sorry), noch nicht kennen- und liebengelernt hat.
TL
FFN Michael
Wie in meinen Postings zu lesen ist, sehe ich das Flifi schon als Sport an. Deswegen kenne und liebe ich das Fliegenfischen (frag meine Frau) trotzdem. FliFi ist für mich das schönste Hobby der Welt. Es ist entspannend, aufregend und sportlich zugleich. Aber es beruhigt mich, dass Du das entschuldigst, wenn man Flifi als Sport bezeichnet.....
Und dann dieses schwülstige Wort "Lebenseinstellung".....
Cu Uli
- Lutz/H
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- Registriert: 26.10.2006, 21:21
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Interessantes Thema
Da ich nicht nur Fliegenfischer bin sondern als alter Sack noch
Triathlet,Marathonläufer,Ultramarathonläufer und im Basistraining
noch ein paar tausend Km auf dem Rennrad sitze halte ich mich bei diesem Thema bemüßigt, ein paar Worte zu verlieren.
Die Definition "Sport" ist wie von meinen Vorschreibern schon erwähnt
bei jedem Menschen individuell zu sehen.
Ich denke der Ansatz "Sport" nur auf körperliche Gegebenheiten zu beurteilen ist der falsche Ansatz.
Sport ist nicht nur der schwitzende Mensch, der alles aus sich rausholt.
Das ist auch der 70jährige der gerne noch mal Tennis spielt, die Golferin die ab und zu in frischer Luft ein paar Löcher einputtet und natürlich auch der Fliegenfischer, der ein paar schöne Stunden am Wasser verbringt und dabei seine erlernten(trainierten !)Fähigkeiten zum Einsatz bringt. Für mich zählt aber natürlich auch der Stipper,Karpfenangler usw. dazu, der sich vielleicht auch morgens auf den Weg gemacht hat, um am WE morgens am Wasser sitzend sich von seiner Arbeitswoche erholt.
Ein Begriff im Sport aus der englischen Tradition heraus ist Fairness. Fairness als Flifi bedeutet sich am Wasser so zu bewegen, das der andere Angler ungestört fischen kann, das Vegetation und das Wasser als solches nicht geschädigt wird, das mit dem "Sportgerät" Fisch entsprechend schonend umgegangen wird und natürlich das man die Gruppe Angler auch entsprechend vertritt,bei Spaziergängern,Bauern und wen man auch sonst so am Wasser trifft, das gilt auch für die ungeliebten Kanuten, auch wenn dieses manchesmal schwerfällt, immer freundlich lächeln wenn gefragt wird, ob es den hier überhaupt Fische gibt. lol.
Weiterhin ist es natürlich auch körperliche Anstrengung sich z.B. durch Unterholz zu kämpfen, oder den ganzen Tag an der Ostsee im Winter über einen verblockten Strand zu kraxeln.
Gerade die Lachsfischer die 8,10,12 Std. im Wasser stehen,der Rücken tut weh,Hunger,Müdigkeit und vielleicht die ganze Woche kein Biß können dem Begriff "Sport" einiges abgewinnen.
In der Summe all dieser Überlegungen finde ich, das Fliegenfischen
durch aus Sport ist.
Gruß Lutz
Da ich nicht nur Fliegenfischer bin sondern als alter Sack noch
Triathlet,Marathonläufer,Ultramarathonläufer und im Basistraining
noch ein paar tausend Km auf dem Rennrad sitze halte ich mich bei diesem Thema bemüßigt, ein paar Worte zu verlieren.
Die Definition "Sport" ist wie von meinen Vorschreibern schon erwähnt
bei jedem Menschen individuell zu sehen.
Ich denke der Ansatz "Sport" nur auf körperliche Gegebenheiten zu beurteilen ist der falsche Ansatz.
Sport ist nicht nur der schwitzende Mensch, der alles aus sich rausholt.
Das ist auch der 70jährige der gerne noch mal Tennis spielt, die Golferin die ab und zu in frischer Luft ein paar Löcher einputtet und natürlich auch der Fliegenfischer, der ein paar schöne Stunden am Wasser verbringt und dabei seine erlernten(trainierten !)Fähigkeiten zum Einsatz bringt. Für mich zählt aber natürlich auch der Stipper,Karpfenangler usw. dazu, der sich vielleicht auch morgens auf den Weg gemacht hat, um am WE morgens am Wasser sitzend sich von seiner Arbeitswoche erholt.
Ein Begriff im Sport aus der englischen Tradition heraus ist Fairness. Fairness als Flifi bedeutet sich am Wasser so zu bewegen, das der andere Angler ungestört fischen kann, das Vegetation und das Wasser als solches nicht geschädigt wird, das mit dem "Sportgerät" Fisch entsprechend schonend umgegangen wird und natürlich das man die Gruppe Angler auch entsprechend vertritt,bei Spaziergängern,Bauern und wen man auch sonst so am Wasser trifft, das gilt auch für die ungeliebten Kanuten, auch wenn dieses manchesmal schwerfällt, immer freundlich lächeln wenn gefragt wird, ob es den hier überhaupt Fische gibt. lol.
Weiterhin ist es natürlich auch körperliche Anstrengung sich z.B. durch Unterholz zu kämpfen, oder den ganzen Tag an der Ostsee im Winter über einen verblockten Strand zu kraxeln.
Gerade die Lachsfischer die 8,10,12 Std. im Wasser stehen,der Rücken tut weh,Hunger,Müdigkeit und vielleicht die ganze Woche kein Biß können dem Begriff "Sport" einiges abgewinnen.
In der Summe all dieser Überlegungen finde ich, das Fliegenfischen
durch aus Sport ist.
Gruß Lutz
Gib jedem Tag die Chance, die schönste deines Lebens zu sen ; Mark Twain






